Ich wollte heute erstmal die neue Filmverbrechen-Fotostory fertig machen. Aber ich komme weiterhin am Thema Künstliche Intelligenz nicht vorbei – es gibt links in der Seitenleiste nun auch eine eigene Kategorie dazu.
Ehrlich gesagt war/bin ich enttäuscht von vielen Menschen, mit denen ich in den letzten Wochen über das Thema gesprochen habe. Die mangelnde Fähigkeit, aus dem Ist-Zustand die weitere Entwicklung zu extrapolieren, war ein wiederkehrendes Merkmal der Diskussionen. Man schloss sehr schnell aus den aktuellen Defiziten der KI auf die generellen Defizite der KI – und die Geschwindigkeit der Weiterentwicklung wurde dabei völlig ausgeblendet.
Das ist ungefähr so,… [weiterlesen]
Es hat gestern mit DARK DAY begonnen und wird noch Folgen haben – in den nächsten Wochen gibt es immer mal wieder Resteverwertung zu meinen Filmverbrechen-Fotostorys. Manchmal kommen halt Sachen rein, die ich der Vollständigkeit (Vervollständigung?) halber nachschieben will.
Heute geht es um DIE SCHULMÄDCHEN VOM TREFFPUNKT ZOO. Dass die LISA die Dia-Sätze mit den Bildern zum jeweiligen Film nur schlampig beschriftet hat, lässt sich daraus schließen, dass es kaum einer Publikation gelungen ist, sie richtig zu zu ordnen. So versagte die CINEMA, in dem sie den "lustigen" Lehrer-Erpressungsversuch von Tina und Gaby in die Drogenszene verlegte und… [weiterlesen]
Film-PR: Einstimmiger Chor
Themen: Film, TV & Presse, Fotostory |Das hier ist ein kleiner Nachtrag zu meiner MR. BOOGIE-Fotostory weil mir noch was aufgefallen ist. Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich einen gewissen Farhad Shahed als Drehbuchautor des nie veröffentlichten Rohrkrepierers identifiziert hatte. Dabei merkte ich auch an, dass Shahed im letzten Jahr mit einem neuen "Film" wieder aufgetaucht ist:
DARK DAY spielt direkt vor den Ereignissen von 9/11 und handelt von den hektischen Verhandlungen zwischen den Weltmächten, einen neuen Krieg zu verhindern. Der Gimmick: Shahed hat den Film komplett alleine gedreht, eingesperrt in einen Kellerraum. Auch die über das "rote Telefon" (hier schwarz) eingespielten Gesprächspartner spricht er… [weiterlesen]
Zur ersten Folge von LOWER DECKS (Gott, ist das auch schon wieder über zwei Jahre her?!) schrieb ich seinerzeit:
"Als “classic STAR TREK light” überraschend gelungen und unterhaltsam – wenn sie dieses Niveau halten, haben sie einen dauerhaften Fan gewonnen."
Das ist nicht geschehen. LOWER DECKS hat das Niveau der ersten Folgen nicht gehalten. Die Serie hat das Niveau über die zweite in die dritte Staffel stattdessen konstant gesteigert. Ich kann mich nur an wenige Serien erinnern, die so schnell, so stimmig und so konsequent immer besser geworden sind – zuletzt hat die zweite Staffel von MISS SCARLET … [weiterlesen]
Und nun… zur Werbung!
Themen: Neues |Welcome to my Pleasure Dome!
Es stehen Veränderungen ins Haus, die meine berufliche Laufbahn und damit in zweiter Linie auch die Zukunft des Wortvogels betreffen. Keine Sorge (oder keine falschen Hoffnungen): alles positiv. Um es mit… [weiterlesen]
Bumsfallera mit Blechschaden
Themen: Neues |Mittwoch. Es ist mit 35 Grad erheblich zu heiß. Angesichts der Abwesenheit der LvA diese Woche fällt es mir zu, den beträchtlichen Bestand an Pflanzen auf der Terrasse zu wässern. Alle Rollläden bleiben unten, um die Innentemperatur der Wohnung wenigstens unter 28 Grad zu halten. Ich werfe das Klimagerät für zusätzliche Kühlung an – nachher hole ich Freund Frank ab, damit wir den nächsten Kandidaten für eine Filmverbrechen-Fotostory sichten können. Dazu gibt es kalte Getränke, eine Lasagne und zwei Katzen.
Weil der BMW in Baden-Baden weilt und ich auf der Vespa ungern Gäste transportiere, nehme ich meinen treuen Aygo… [weiterlesen]
BRAVO! Das Jahr 1971
Themen: BRAVO!, Film, TV & Presse, Scan-Archiv |Letztes Mal hatten wir die launigen späten 80er, nun sind wir wieder in den beigen frühen 70ern unterwegs. Falls jemand sich nicht erinnert:
Die BILD macht mit einem der ersten großen Fernsehskandale auf:
Auch das kann man wunderbar auf YouTube "nachschlagen":
Der SPIEGEL entdeckt die Landflucht der Jugend, die auch kein anhaltender Lifestyle-Wechsel werden sollte – sind heute alles Banker, Bullen und Berater:
Deutlich relevanter in diesem Jahr ist allerdings dieses Cover des STERN, das eine breite politische und gesellschaftliche Diskussion auslöst:
Und sonst so? Es geht voran:
- In der Schweiz bekommen die Frauen das Wahlrecht
- Bei der Bundeswehr
Wasserstandsmeldung
Themen: Neues |Ich bekomme immer wieder das Feedback (und mag es kaum glauben), dass Leute hier täglich vorbeischauen, ob es was Neues gibt. Besonders jenen wird aufgefallen sein: aktuell tote Hose. Schweigen im Walde.
Das hat ganz pragmatische Gründe. Ich arbeite an zwei neuen Heften gleichzeitig, war 12 Tage auf Mallorca in Urlaub, habe das B-Film Basterds-Festival in Nürnberg besucht, und muss am Wochenende nach Marburg. Es fehlt die Zeit. Nicht nur für neue Beiträge, sondern für die neuen Folgen STRANGE NEW WORLDS oder ORVILLE. Das schmerzt.
Die Meinungsdürre wird allerdings nur von kurzer Dauer sein. Der BRAVO-Jahrgang 1971 ist bereits… [weiterlesen]
Wer meine Fotostory zu KAMPFANSAGE gelesen hat, dem wird es aufgefallen sein: Ich fand den Film ziemlich daneben, aber den Hauptdarsteller erfreulich klasse. Weil sich ein oder zwei Fragen ergaben, dachte ich mir: versuch doch mal die Kontaktaufnahme über die Uralt-Email von der KAMPFANSAGE-Webseite. Zu meiner Überraschung antwortete Mathis sehr prompt. Weniger überraschend: er ist außerordentlich nett. Also entschied ich mich, die Fotostory ausnahmsweise durch ein Interview mit dem Hauptdarsteller zu ergänzen, um euch die Insider-Perspektive zu liefern.
Wortvogel: Wie kamst du zum Kampfsport?
Mathis Landwehr: Klassischerweise habe ich in jungen Jahren Bruce Lee und Jackie Chan… [weiterlesen]
Ich hatte ja angedroht, die Dr. Sommer-Ratschläge aus den Jahresübersichten auszulagern. So blasen sie die Chronik nicht auf – und wahrlich, sie verdienen ihre eigene Rubrik. Meine Hoffnung war, Schräges und Lustiges, Doofes und Überraschendes zu präsentieren. Aber leider stellt sich heraus, dass "jung sein" vor 50 Jahren ein verdammt hartes Brot war und besonders die Mädchen teilweise aus einer Not heraus schrieben (so die Briefe authentisch sind, was ich einfach mal annehmen muss), dass dem Leser jede Häme schnell im Hals stecken bleibt.
Böse Zungen könnten behaupten, dieses Mädchen wäre Opfer UND Täter – mit 15 vom Stiefvater… [weiterlesen]