Nicht der hier – leider:
Ich übe mich weiter in aktueller Leser-Vergraulung.
Unser George Moorse Dabbelfietscher geht in die zweite Runde und ich kann euch nicht versprechen, dass es diesmal besser wird als die KANNIBAL KOMIX. Aber mit gut 43 Minuten ist es wenigstens kürzer.
VAMPIRA hat tatsächlich so etwas wie eine Hauptfigur und er versucht, eine Story in mehreren Episoden zu erzählen. Er gibt uns einen Führer in die Gruselwelt an die Hand in Gestalt von Manfred Jester, einem Theater- und TV-Darsteller (u.a. KLIMBIM), der bereits 1977 jung verstarb. Er sitzt als vorgeblicher "Experte" eingeklemmt zwischen Bücherstapeln und… [weiterlesen]
Die Fotostorys, so habe ich entschieden, dürfen kein "safe space" sein, keine berechenbare Abfolge von LISA-Bumskomödien, bei denen man sich über die immer gleichen Dummdreingucker und Brustvorzeigerinnen amüsiert und dann konstatiert, dass das natürlich dröger Kappes sei. Auch wenn ich dieses filmische "comfort trash food" immer mal wieder in den Fokus nehme, erwarte ich von den Filmen dieser Reihe mehr – und damit auch von mir und von euch.
Aus diesem Grund habe ich für die aktuelle Fotostory ein Thema aufgegriffen, das ich schon mehrfach in einem anderen Kontext erwähnt habe: der deutsche TV-Film als elitäre "Kunst" im weitesten… [weiterlesen]
Frohen Mutes und eiligen Schrittes in den zweiten Teil!
Wir erinnern uns – zum Ende des ersten Teil wurde im Zeitraffer die ganze eigentliche Handlung von WARUM DIE UFOS UNSEREN SALAT KLAUEN in 20 Sekunden komprimiert: Peter richtet die Laube her, züchtet den Super-Salat, und beginnt eine Beziehung mit Monika. Wir dürfen unterstellen, dass dafür Monate ins Land gehen – was in der Zeit alle anderen Beteiligten machen, ist irrelevant.
Das gilt auch für die Aliens, die jetzt erstmal selber kräftig Grünzeug zubereiten – das geschieht in einer unnötig langen Szene, die nichts erklärt oder vorbereitet:
In der Kleingartenkolonie… [weiterlesen]
Ich gestehe: nach den sehr gewöhnungsbedürftigen Ruhrpott-Rummelbuden POMMES ROT-WEISS und BO EH… MANNI! hatte ich das Gefühl, euch ein wenig überfordert zu haben. Ich gehe bei meiner Suche nach Kandidaten immer nach dem Prinzip "es kann nicht obskur genug sein" vor, aber vielleicht kann es das eben doch.
Aus diesem Grund präsentiere ich heute mal wieder leichte(re) Kost mit vielen bekannten Gesichtern und einem bezaubernden Rückblick in das Treiben der noch geteilten und sympathisch schlunzigen "Frontstadt" Berlin auf dem Weg in die ereignisreichen 80er.
Im ersten Moment möchte man glauben, WARUM DIE UFOS UNSEREN SALAT KLAUEN wäre eine dieser… [weiterlesen]
Was macht ihr denn noch hier?! Der Film ist aus. Geht nach Hause, vergesst eure Jacken nicht, und gebt die leeren Flaschen am Counter ab. Husch husch!
Ach was – BOH EH… MANNI! ist noch gar nicht rum, trotz Nachspann?
Tjahaaa! Regissseur Ferry Schlüter gönnt uns die fetteste Post Credits-Sequenz aller Zeiten. Satte 23 Minutes Bonus-Content, wie man heute sagen würde!
Marvel, eat your heart out!
Leider müsst ihr für den Nachschlag ordentlich schmerzfrei sein. Ich vermute, dass nach dem Unfall von Marc David und den damit verbundenen "Anpassungen" des Films nicht mehr genug Material von den beteiligten Musikanten… [weiterlesen]
Heute geht es ans Eingemachte – die harte Nuss BOH EH… MANNI! wird geknackt. Da bleibt kein Auge trocken, aus welchem Grund auch immer.
Wir sind ja ausgestiegen, als Golfer Mike sich gerade mit seiner on/off-Ische Heike in der Kneipe verabredet hatte. Vorgeblich, um sich mir ihr zu vertragen – wahrscheinlich, um sie noch mal eine Runde zu beleidigen.
Und so legt er denn auch volle Granate los (in Ausschnitten):
"Was für ’ne Raserei? Spinnst du? Wah, du mit deiner Moserei! Du bist ewig am mosern. Beim Spazierengehen, beim Radfahren, sogar bei der Kirmes im Autoscooter bist du am … [weiterlesen]
Vorab: Ich bin schwer begeistert, dass sich mit Ursula Dettlaff die Darstellerin der "Uschi" in den Kommentaren zu Wort gemeldet hat.
Welcome back, Otter!
Wir befinden uns gleich zu Beginn des zweiten Teils in einer Durststrecke – es gibt diverse Szenen, die irgendwelche Konflikte etablieren, aber für einen Film namens BOH EH… MANNI! mangelt es verdächtig an… Manni.
So suchen Roy Sanders und seine Uschi Uschi die Managerin des Rockabilly-Sängers auf, die ihnen den Song eines anderen Sängers vorspielt, der angeblich voll viel besser sei als alles, was Roy ins Mikrofon säuselt.
Ich würde widersprechen, stelle mich aber in… [weiterlesen]
Worauf habe ich mich da eingelassen?!
Es ist ja nicht so, dass ich nicht auf meine Leser höre – immer nur LISA ist auch keine Lösung für die Probleme dieser Welt. Also mache ich mich regelmäßig auf die Suche nach schrägen Filmen, die längst im Nebel der Zeit verschollen schienen. Filme, die nicht als "vergessene Klassiker" exhumiert werden müssen, sondern die man mit gerunzelter Stirn anstarrt und denkt "what the…?!".
Nach meinen Abenteuern mit dem Ruhrpott-Kolportagereißer POMMES ROT-WEISS folgte ich dem düsteren, muffig-feuchten Weg in einen noch tieferen Sumpf.
Wenn ihr den folgenden Satz gelesen und verstanden habt, gibt… [weiterlesen]
Ich war eigentlich recht zufrieden, POMMES ROT-WEISS mit nur drei Teilen und in ca. 60.000 Zeichen abgehandelt zu haben. Das sind mehr als 33 Standard-Manuskriptseiten – und doch weniger als Monster wie KAMIKAZE 1989.
Allerdings kam dann Leser McCluskey daher und machte noch mal ein ganz anderes Wespennest auf. Es zeigt sehr schön, wie verlogen die ganze Erotik-Branche ist und wie sehr die "seriösen" Anbieter bemüht sind, sich durch relativ willkürliche "firewalls" vom "Schweinkram" abzugrenzen.
Es geht um die zweite Stripperin in Romys Bar, die in den Credits – wie alle anderen text(il)freien Nackedeis – nicht namentlich erwähnt wird:… [weiterlesen]
Willkommen zum dritten Teil unseres Ausflugs in den Ruhrpott anno 1990 – wobei POMMES ROT-WEISS noch stolz die Patina der 80er trägt und an keiner Stelle die unseligen 90er vorwegzunehmen weiß.
Nachdem alle Beteiligten ausführlich vorgestellt sind, können wir den Sack vielleicht schon mit diesem Teil zu machen. Mehr verdient der Film auch nicht.
Kurz für alle, die nicht aufgepasst haben: Jonas hat am Tatort des Doppelmords ein satanisches Ritual gefaked und Katja davon ein Foto gemacht. Die gehören beide in den Knast. Dass sie das Foto und einen Text dazu in der Redaktion abgeliefert haben, wird allerdings szenisch… [weiterlesen]