• Lotta in Love – Eine Story mit Folgen V


    HINWEIS: ZUERST ALLE VORHERIGEN TEILE LESEN!

    Zum Start der Serie gab es natürlich einen fetten Presse- Event, der im edlen Nachtcafé in München stattfand. Die gesamte Presse war da, die Leute von der Produktions- firma, vom Sender, die Besetzung – und Annett Louisan, die ein kleines intimes Konzert gab (man sollte sie wirklich mal live erlebt haben). Der Rohschnitt der ersten Episode wurde aufgeführt, und ich bat darum, dass einer der großen Stoffbögen mit dem LiL-Logo für mich aufbewahrt würde (er ist heute noch mein ganzer Stolz – fünf mal ein Meter!)…

  • Lotta in Love – Eine Story mit Folgen IV (Premium-Multimedia-Edition)


    HINWEIS: ERST DIE VORHERIGEN TEILE LESEN!

    Die Sache mit dem Titel der Serie machte mich nicht glücklich: Der Sender versteifte sich auf „Lotta in Love“. Zuerst einmal fand ich den Namen Lotta langweilig und hausbacken, und das „in Love“ war so völlig abgegriffen. Aber man hatte gerade mit „Sarah & Marc in Love“ einen großen Erfolg gehabt, und das Marketing beharrte darauf. Auch das neue Logo fand ich nicht so schön wie den ersten Entwurf – mir sah es mit den Ranken zu sehr nach Karnevals-Tätowierung aus…

  • Lotta in Love – Eine Story mit Folgen III


    HINWEIS: ERST DIE VORHERIGEN TEILE LESEN!

    Weiter im Text: Den Sommer über ging es also nicht nur darum, ein Konzept zu erstellen, dem der Sender ein Produktionsbudget zugestand, sondern es musste auch eine Hauptdarstellerin gefunden werden. Die Ansprüche sind nicht gering, denn Telenovelas sind für die Hauptdarstellerin noch mal deutlich schwerer als normale Soaps – schließlich muss die Heldin in den allermeisten Szenen auftreten. Musikalische Begabung war außerdem ein Plus, denn die Musik der Serie sollte ja vermarktet werden.

    Also schrieb ich ein paar Szenen, die den Charakter von „Lena“ und von „Isi“ deutlich machten, und in einem Studio in München wurden mehrere Dutzend hoffnungsvoller Darstellerinnen getestet…

  • Lotta in Love – Eine Story mit Folgen II


    HINWEIS: ERST DIE VORHERIGEN TEILE LESEN!

    Wir erinnern uns: Telenovela- Boom, ProSieben, Pitch Paper, Ägypten, Urlaub, SMS, Rückruf bei Christian Becker wegen "Lena – Liebe im Doppelpack"

    Christian machte es kurz: ProSieben hatte den Pitch gelesen, fand ihn klasse, wollte mehr. Allerdings seien noch drei weitere Konzepte anderer Firmen im Rennen.

    Ich konnte es kaum glauben – ich hatte doch nun wirklich nichts Weltbewegendes abgeliefert. Aber gut – die nächsten Tage machte ich mir locker ein paar Gedanken, wie sich „Lena – Liebe im Doppelpack“ ausführlicher darstellen ließ…

  • Lotta in Love – eine Story mit Folgen I


    Kaum einer wird es gemerkt haben, allenfalls die Leser von Quotenmeter, denn dort wurde gestern darauf hingewiesen: Heute morgen um 5.50 Uhr lief die 130. und letzte Episode der Telenovela „Lotta in Love“.

    Ich habe „Lotta“ erfunden. Die Serie mit Christian Becker und Anita Schneider dem Vorstand des ProSieben- SAT.1-Konzerns vorgestellt. Das Autorenteam geleitet. Die meisten Episoden verfasst.

    In meiner Abstellkammer stapeln sich noch Werbebanner, Poster, Bücher, Gläser, T-Shirts, Taschen, Tops, Magazine – alles Erinnerungsstücke, die ich bestimmt niemals hergeben werde.

    LiL wurde von Anfang an stark kritisiert…

  • Filmverbrechen-Fotostory in HD, KI und mit (Aus)Schnitt-Alarm: DREI UND EINE HALBE PORTION (3)


    Letzte Runde und bevor jemand fragt: Als Aufmacherbild für diesen Teil habe ich deshalb einen KI-Cartoon einer bestimmten Szene genommen, weil es generell relativ wenig frei verfügbares Promo-Material von DREI UND EINE HALBE PORTION gibt, das sich alternativ geeignet hätte. Davon ab: mir gefällt’s.

    Fabo und sein Hausschläger feiern die glückliche Kaperung des Sargs mit angeblich 300 Kilogramm Haschisch für Mallorca. Das würde einige Vorgänge auf der Ferieninsel in den 80ern durchaus erklären.

    Sven beobachtet die Schurken und entdeckt dabei, dass der Sarg mitnichten "nur" Drogen enthält, sondern auch den "Paten-Sohn" (ich liebe den Begriff)…

  • Filmverbrechen-Fotostory in HD, KI und mit Schnitt-Alarm: DREI UND EINE HALBE PORTION (2)


    Wir machen nahtlos weiter: Unsere beiden Bruchpiloten Tscharlie und Hammer hören mit an, wie Eva in der Kneipe körperlich bedrängt wird:

    Da muss man doch was tun! Und weil die Inszenierung einer Prügelei teurer ist als die Vortäuschung einer solchen, müssen wir leider draußen bleiben und darauf warten, dass die Mitglieder der "Stunt-Gruppe Molina" aus Fenstern und Türen fliegen. Man achte darauf, wie "geschickt" ein Tisch aus Balsa vor dem Ausgang platziert wurde, um sich dekorativ zu Kleinholz zerlegen zu lassen.

    Ähnlich mit dem Fenster – Glasbruch war nicht drin, aber ein paar Holzlatten splittern ja auch ganz schön…

  • Filmverbrechen-Fotostory (2): WENCKE, UDO… UND DER BLAUE DIAMANT oder: Traumschiffbruch


    Wir erinnern uns – Oli ist entschlossen, Wencke und Udo den vermeintlich echten blauen Diamanten abzuluchsen. De Zoch kütt!

    Auch Paul beteiligt sich "hoch" zu Esel an der Verfolgungsjagd, bei der niemand genau zu wissen scheint, wer mit wem und warum.

    Weil so lässig zusammen gestümperte Filme von Zufällen leben, lässt sich auch die wieder erwachte Wencke außerplanmäßig vom Zug mitnehmen:

    Sie entdeckt Oli und ist natürlich angemessen erschrocken:

    Oli ist über die erzwungene zweite Begegnung auch nicht begeistert:

    Wencke schwärzt den Gauner gleich mal beim Schaffner an:

    "Hey Mister, verhaften Sie diesen Mann…

  • Filmverbrechen-Fotostory Double Feature (2): VAMPIRA


    Nicht der hier – leider:

    Ich übe mich weiter in aktueller Leser-Vergraulung.

    Unser George Moorse Dabbelfietscher geht in die zweite Runde und ich kann euch nicht versprechen, dass es diesmal besser wird als die KANNIBAL KOMIX. Aber mit gut 43 Minuten ist es wenigstens kürzer.

    VAMPIRA hat tatsächlich so etwas wie eine Hauptfigur und er versucht, eine Story in mehreren Episoden zu erzählen. Er gibt uns einen Führer in die Gruselwelt an die Hand in Gestalt von Manfred Jester, einem Theater- und TV-Darsteller (u.a. KLIMBIM), der bereits 1977 jung verstarb…

  • Filmverbrechen-Fotostory (1): WARUM DIE UFOS UNSEREN SALAT KLAUEN oder: Warum nicht?!


    Ich gestehe: nach den sehr gewöhnungsbedürftigen Ruhrpott-Rummelbuden POMMES ROT-WEISS und BO EH… MANNI! hatte ich das Gefühl, euch ein wenig überfordert zu haben. Ich gehe bei meiner Suche nach Kandidaten immer nach dem Prinzip "es kann nicht obskur genug sein" vor, aber vielleicht kann es das eben doch.

    Aus diesem Grund präsentiere ich heute mal wieder leichte(re) Kost mit vielen bekannten Gesichtern und einem bezaubernden Rückblick in das Treiben der noch geteilten und sympathisch schlunzigen "Frontstadt" Berlin auf dem Weg in die ereignisreichen 80er.

    Im ersten Moment möchte man glauben, WARUM DIE UFOS UNSEREN SALAT KLAUEN wäre eine dieser quietschbunten Klamotten mit der üblichen Mischung aus Alt- und Jungstars, wie sie damals von LISA oder CCC in die Kinos gedrückt wurden, wo sie angesichts der vielfältigen Mängel aber nichts verloren hatten…