Wanetschka_0159Holla! Als letztes Mitglied der Blattgold-Redaktion hat mich ein grippaler Infekt (oder eine godzilla-eske Erkältung, was weiß ich) darnieder geschlagen. Tage in verrotztem Nebel, Träume wie im Drogenrausch, keinerlei Zeitgefühl, selbst Direktsaft schmeckt nach Leitungswasser, und der Schüttelfrost letzte Nacht wurde sicher auf irgendeiner nach oben offenen Richterskala registriert. Ich komme mir vor wie ein Junkie auf Entzug – ohne den fragwürdigen Spaß der vorherigen Sucht.

Meine besten Freunde derzeit: Olynth, Kleenex, Grippostad, und Craig Ferguson.

Egal, da muss ich durch.

Weil die Geisteskraft für einen längeren Text nicht reicht, rekapituliere ich heute mal meine liebsten Übersetzungspatzer,  [weiterlesen]


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Für die „TV für mich“ schreibe ich mittlerweile ebenfalls die Kino/DVD-Seiten. Einmal alle 14 Tage gibt es einen Kasten zu einem aktuellen Film, der mit irgendeiner Liste gefüllt werden muss. Zitate, Songs, Trivia, Best ofs – ich habe da freie Hand.

Zu „Cop Out“ habe ich die sechs besten Bruce Willis-Filme rausgesucht (sechs, weil mehr nicht in das Layout passten). Meiner Meinung nach sind das die hier:

1. „Stirb langsam“ (1988): Neuerfindung und Klassiker des modernen Action-Kinos. Sein Durchbruch.
2. „Tödliche Gedanken“ (1991):
Bruce mal ganz anders – als Drecksack. Absolut sehenswertes Drama.  [weiterlesen]


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Es ist eine schaurige Wahrheit: Ich kann nicht alles gucken. Wenn Filme UND Retro-TV, Web-Videos UND Dokumentationen, Kabarett UND Theater sehen will, dann gibt es zwangsläufig Lücken, die man nicht füllen kann, weil der Tag eben doch keine 48 Stunden hat. Ich schaue praktisch von allem die ersten zwei Folgen, um mitreden zu können – aber auf den festen Terminkalender schaffen es nur ganz wenige Serien.

Hier ein paar Produktionen, die ich wirklich gucken würde – wenn ich denn die Zeit dazu hätte.

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Supernatural: Wird mir allenthalben als derzeit beste Grusel-Serie empfohlen.  [weiterlesen]


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„Mondbasis Alpha“ oder „Raumschiff Enterprise“?

„Unsere kleine Farm“ oder „Waltons“?

„Rauchende Colts“ oder „Bonanza“?

„Sesamstraße“ oder „Sendung mit der Maus“?

„Dallas“ oder „Denver“?

Star Wars oder Star Trek?

Donald Duck oder Micky Maus?

Sean Connery oder Roger Moore?

Commodore oder Schneider?

Heather Locklear oder Heather Thomas?  [weiterlesen]


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Ich hatte schon angekündigt, dass ich über enttäuschend verlaufene Karrieren auch eine Männer-Version machen würde. Allerdings will ich nicht auf Schauspieler eingehen, die ihr Potential nie erfüllen konnten, sondern auf echte Filmstars der alten Schule, die gegen Ende ihrer Karriere in ziemlich fragwürdigen Produktionen mitmachten, um die Rechnungen (oder den Dealer) zu bezahlen.

Es geht in diesem Beitrag nicht um Häme – ganz im Gegenteil: jedem dieser Darsteller hätte ich einen würdigeren Abgang gegönnt.

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Ray Milland (+1986) ist so einer. Kein „romantic lead“ wie Cary Grant oder Rock Hudson, trotzdem überzeugend in „Der Major und das Mädchen“  [weiterlesen]


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Okay, fünf Schauspielerinnen, die den Erwartungen der Medienwelt nicht gerecht wurden, habe ich noch.

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Mira Sorvino – Hotspot 1996: Die Tochter des Charakterdarstellers Paul Sorvino schaffte in der Titelrolle von Woody Allens „Mighty Aphrodite“ einen Knaller-Durchbruch, wie man ihn selten gesehen hatte. Nach jahrelangen Bit-Parts und TV-Auftritten sahnte sie gleich bei der ersten Kino-Hauptrolle den Oscar ab. Die Zeitschriften überschlugen sich mit Superlativen.

Sorvinos schleichender Abstieg in den folgenden Jahren dürfte wohl hauptsächlich der Tatsache zu verdanken sein, dass sie sich für eine Reihe vergessenswerter B-Klasse-Filme anheuern ließ: „Romy &  [weiterlesen]


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Heute geht es um Schauspielerinnen, die für einen flüchtigen Moment „It“-Girls waren, als potentielle Mega-Stars gehandelt wurden, nur um dann doch wieder in der relativen Obskurität zu verschwinden.

molGretchen Mol – Hotspot 1998: Sie fiel mir erstmals auf, weil die Screener-Kassette der bezaubernd-zarten Liebeskomödie „Music from another room“ (mit einem damals noch unbekannten Jude Law) bei ProSieben rumlag. Aus irgendwelchen Gründen wurde der Film jahrelang nicht veröffentlicht.

Gretchen allerdings wurde in rasender Eile zum neuen Shooting Star erkoren: sie drehte in kurzer Folge zwei Woody Allen-Filme, spielte an der Seite von Matt Damon in „Rounders“,  [weiterlesen]


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Heute geht’s um wehleidige Chart-Hits, die Frauen schwach, und Männer schwul machen – vorgetragen mit dem größtmöglichen Pathos, aber minimaler Verve.

Versteht mich nicht falsch: ich liebe die meisten der hier vorgestellten Songs. Aber an verregneten Sonntag-Abenden, wenn man gerade von der Freundin verlassen wurde, können sie locker als „Beihilfe zum Suzid“ durchgehen.

Den Anfang macht Bobby Goldsboros „Honey“ – traurige Ode eines schmierigen Chauvinisten, der seinem offensichtlich mental zurückgebliebenen und frisch verstorbenen Heimchen hinterher schluchzt. Wenn er für den Auftritt wenigstens seinen Moped-Helm abgenommen hätte:

http://www.youtube.com/watch?v=59BZxgohr9g

Das Leben einer Frau ist sinnentleert,  [weiterlesen]


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Ich habe kein gutes Gehör für Soundtracks, darum werdet ihr in meinen Kritiken auch selten was über die Musik lesen. Meistens fällt sie mir nicht mal auf.

Es gibt aber ein paar Melodien, die sind für mich zeitlos. Und die sind nicht etwa deshalb so gut, weil wir heute alle nostalgisch sind, sondern weil sie immer noch funktionieren. Soundtracks, derer wir niemals überdrüssig werden, die von jeder Generation neu entdeckt werden.

Mission: Impossible (Lalo Schifrin):

Dr. Who (Ron Grainer):

http://www.youtube.com/watch?v=xofXLKqQdSo

Derrick (Les Humphries):

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vanessahesslerIch dachte mir, heute schreibe ich mal was gegen den Zeitgeist.

Unternehmen machen die Umwelt kaputt, bespitzeln ihre eigenen Mitarbeiter, beuten kleine Kinder in Indonesien aus, und betteln sofort beim Staat (= bei uns), wenn es mal nicht gut läuft.

So der Tenor heutzutage. Das mag auch alles zutreffen. Trotzdem befinden wir uns nach meiner Erfahrung nicht in einer Service-Wüste, in der Herden von schwarzen Schafen ihr Unwesen treiben. Es gibt sie noch, die kompetenten Hotlines, die freundlichen Berater, das Interesse am Wohl des Kunden. Nicht als Einzelfall, sondern als Firmenpolitik.

Aus diesem Grund zähle ich hier einfach mal fünf Unternehmen auf,  [weiterlesen]


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