Ich gehöre zu der seltsamen Sorte Menschen, die in Supermärkten das Smartphone rausholt, um Produkte und ihre Präsentation zu fotografieren. Weil ich das dann mit euch teilen kann. Erstaunlich genug, dass ich dafür noch nicht des Ladens verwiesen wurde.
Auf Ibiza gehen wir meistens in einem relativ versteckten Mercadona-Supermarkt in Santa Eulalia einkaufen, weil der unglaublich sauber, groß und mit einer erstaunlichen Menge an Frischwaren (Käse, Fisch, Fleisch, Gebäck) ausgestattet ist. Allein die Wand mit den frischen (also nicht tiefgekühlten) Pizzen lädt zum Verweilen ein:
Geschmacklich sind die jetzt auch keine Offenbarung, aber ich habe schon hierzulande in Restaurants… [weiterlesen]
Ich bin gesund und glücklich aus Ibiza zurück – eine Woche voller Highlights, über die ich noch separat berichten werden. Den Einstieg mache ich allerdings mit einem etwas schwereren Thema mit sicher begrenztem Appeal. Es kann nicht immer alles "fun and games" sein. Da müsst ihr durch, das traue ich euch zu.
Während ich auf Ibiza weilte, kamen drei weitere seltene deutsche Film & TV-Produktionen in meinen Besitz. Hinter einem der Filme, der voraussichtlich Thema der nächsten Filmverbrechen-Fotostory sein wird, war ich schon sehr lange her. Ich habe ihn auch schon mehrfach erwähnt. Seid gespannt und freut euch drauf…. [weiterlesen]
Regie: Nemanja Ceranic
Darsteller: Igor Bencina, Petar Bencina, Isidora Simijonovic, Milos Bikovic, Sergej Trifunovic u.a.
Offizielle Synopsis: Als die Familie eines jungen Kriegers niedergemetzelt wird, will er nur eins: Vergeltung! Unversehens greift er zum Schwert und bahnt sich eine blutige Schneise durch das Ödland. Doch Rache zu verüben, ist gar keine leichte Aufgabe in dieser wahnsinnigen und kaputten Welt, und Überleben ein Kunststück. Verfolgt von bizarren Visionen und getrieben von unabsehbaren Gefahren, kreuzen machtzerfressene Kriegsherren und radioaktiv verseuchte Sekten seinen langen Weg bis zum bitteren Ende.
Kritik: "ein finsteres, rasantes Epos voller Punk-Energie, abgedrehter Folklore und knochenbrecherischer… [weiterlesen]
Durchhalten, das Ende naht! Hier kommt die letzte Ladung an obskuren Genreproduktionen, von denen ich im Lexikon des SF-Films gelesen hatte und die ich dank der Segnung Internet nun auf die Festplatte bannen konnte.
Rausgelassen, weil früher schon behandelt: WIR, DATENPANNE, CHERIE MIR IST SCHLECHT, TERMINUS, DIE STURZFLIEGER, DER GOLEM GEHT RUM u.a.
Gold (1934)
Professor Achenbach und sein wissenschaftlicher Mitarbeiter, der Ingenieur Werner Holk, arbeiten – uneigennützig und zum Wohle der Menschheit, wie sie glauben – an einer sensationellen Erfindung. In ihrem riesenhaften Laboratorium sind die modernen Alchimisten dabei, mittels Atomzertrümmerung bei mehreren… [weiterlesen]
Ich will mich ja nicht selber loben, aber es ist mir zu meiner großen Zufriedenheit gelungen, ungefähr die Hälfte der Filme auf der Liste zu lokalisieren. Viele trieben sich unbeaufsichtigt auf YouTube herum, andere gab es in Newsgroups oder bei einer der freien TV-Plattformen wie Tubi und Pluto.
Ausgelassen habe ich natürlich die Filme, die nie obskur oder verschollen waren wie DAS ARCHE NOAH-PRINZIP, OPERATION GANYMED und KAMIKAZE 1989.
1. April 2000 (1952)
Es ist der 1. April 2000 und die frisch gewählte Regierung wird durch die Hohen Kommissare angelobt. Nach unzähligen, ergebnislosen Verhandlungen mit den alliierten Siegermächten über… [weiterlesen]
Ich weile gerade in Helsinki, da muss ich euch ja irgendwie beschäftigen…
Alle noch an Bord? Gut. Ich bin ehrlich erfreut, dass dieses doch recht nischige Thema einige spannende Kommentare angeregt hat. Wir widmen uns heute dem zweiten Band des LEXIKON DES SCIENCE FICTION-FILMS.
Wieder gilt: Es ist wahrlich nicht alles Gold was glänzt. Nicht mal Katzengold. Einige der nachfolgend präsentierten Produktionen wurden mit dem geringen Budget des Kleinen Fernsehspiels gestemmt und scherten sich wenig um Äußerlichkeiten. Die Befindlichkeiten der Macher und ihre penetrant präsentierte politische Weltsicht stand oft genug dem Unterhaltungswert im Weg. Science Fiction als warnender Zeigefinger… [weiterlesen]
Ich musste diese Woche oft an Doc Acula denken. Nicht nur, weil ich am Donnerstag zum B-Film Basterds Festival fahre, das mal seins war. Ich habe nämlich am Wochenende mit sturem Fleiß die kritikwürdigen, aber dennoch unverzichtbaren Filmlexika aus dem Hahn/Jensen-Dunstkreis durchgearbeitet.
Es ist sicher 20 Jahre her und gehört zu den ältesten Themen, über die ich mit dem Doc damals diskutiert habe – die "lost treasures" des deutschen Genrefilms, die nirgendwo mehr ausgestrahlt oder veröffentlicht werden und von denen man nur im Rahmen der hämischen Besprechungen dieser Bücher lesen kann.
Seit damals hat sich viel getan. Produktionen… [weiterlesen]
Okay, schauen wir mal weiter, was die wunderbare Welt des Webs so hergibt.
Es ist bekannt, dass die LvA und ich Original-Autogramme unserer Helden und Lieblinge sammeln. Das kann ganz schön ins Geld gehen und manchmal muss man aufpassen, nicht über Ohr gehauen zu werden. Bei dieser Übersicht z.B. bin ich ziemlich sicher, dass mindestens ein Anbieter eine schnöde Kopie verkauft:
Vor ein paar Jahren habe ich begeistert von den alten IKEA-Katalogen erzählt, die für sich genommen eine perfekte Reflektion des "jungen Geschmacks" ihrer Generation darstellen. So würde niemand heute mehr auf die Idee kommen, ein so rückenschädliches… [weiterlesen]
Ich verspreche zwei Dinge: Ich werde diesen Beitrag trotz des komplexen Themas so kurz wie möglich halten – und morgen oder übermorgen gibt es eine neue Filmverbrechen-Fotostory zur allgemeinen Erheiterung.
Aber das muss jetzt raus. Wen meine alte Hardware nicht schert, der kann direkt bis zum großen "HIER!" nach unten scrollen.
Ich habe die Ostertage genutzt, um meine alte Hardware zu sichten, zu ordnen, und upzudaten. Nach meinem eigenen Macbook Air von 2017 war das Ersatz-Macbook Air der LvA dran – von 2010! Das ließ sich nicht mehr mit Bordmitteln neu aufsetzen. Die großartige App MIST erlaubte es mir… [weiterlesen]
Ich wollte eigentlich heute an meinem neuen Filmverbrechen arbeiten, aber das Thema Künstliche Intelligenz ist mir mal wieder dazwischen gekommen. Es tauchen einfach immer neue Sachen auf, die mich gleichermaßen begeistern und erschrecken. Die KI ist ein "game changer", der vielleicht erste technologische Sprung, der mehr Arbeitsplätze vernichtet als erschafft, und dennoch die Lebensqualität der gesamten Menschheit verbessert (don’t quote me on that).
Fangen wir mit der banaleren Entwicklung an – den Knaller stelle ich absichtlich an die zweite Stelle. Prepare to have your mind blown…
Die Chinesen haben ja vor gut einer Woche ein neues KI-Modell namens DeepSeek… [weiterlesen]