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Angesichts des Urlaubs hier nur eine kurze Kritik zu “X-Men: Dark Phoenix” (den ich nur gesehen habe, weil ich unbedingt mal ins schöne Rigoletto-Kino in Stockholm wollte).

Nach einem soliden Start der Quadrilogie und einem absoluten Rocker als Teil 2 hatte die X-Men-Saga mit dem letzten Teil ja ziemlich abgebaut. Generischer ging’s nimmer, da musste sich im Vergleich nicht mal DC schämen. “Dark Phoenix” reißt es zwar auch nicht mehr raus, erfüllt aber wenigstens den Anspruch des zweitklassigen Plots und der blassen Protagonisten im Stile eines straffen TV-Films. Abgesehen von Hoult geben sich die Darsteller null Mühe,..  [weiterlesen]

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GB/USA 2018. Regie: John McPhail. Darsteller: Ella Hunt, Mark Benton, Malcolm Cumming, Sarah Swire, Christopher Leveaux

Offizielle Synopsis: Teenagersein ist kein Zuckerschlecken – davon kann auch Anna ein Lied singen. Ihr Vater versteht sie nicht, ihr Ex-Freund nervt und sogar auf ihren besten Kumpel John könnte sie manchmal eher verzichten. Doch wie sie bald feststellen muss, sind Elternstress und Highschool-Drama zu vernachlässigende Probleme, wenn sich auf dem Weg zur Schule der Weltuntergang offenbart. Während Anna und John nämlich noch dem täglichen Schrecken des Schulalltags entgegenblicken, fällt die gesamte Nachbarschaft um sie herum einer Horde Untoter zum Opfer…  [weiterlesen]

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USA 2018. Regie: Fritz Böhm. Darsteller: Liv Tyler, Brad Dourif, Bel Powley, James LeGros, Mike Faist, Collin Kelly-Sordelet

Offizielle Synopsis: Hingebungsvoll zieht der alleinerziehende Vater die kleine Anna zuhause auf. Und doch wird schnell klar, dass hier etwas nicht stimmt. Die beiden leben völlig isoliert in einer Hütte mit unverputzten Wänden und Anna darf ihr Zimmer nie verlassen. Wütet draußen eine Apokalypse, deren einzige Überlebende sie sind? Ist Anna das Opfer eines Entführers, oder doch bedroht von kinderfressenden Kreaturen, wie ihr Vater jeden Abend mahnt?

Kritik: Ich will die offizielle Synopsis nicht in Abrede stellen –..  [weiterlesen]

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Japan 2017. Regie: Shinichiro Ueda. Darsteller: Takayuki Hamatsu, Mao, Harumi Shuhama, Kazuaki Nagaya, Manabu Hosoi, Hiroshi Ichihara, Syuntaro Yamazaki, Shinichiro Osawa

Offizielle Synopsis: Es ist zum Verrücktwerden! Auch beim 42. Take gelingt es diesem schlechten Cast nicht, auch nur ansatzweise echte Todesangst zu spielen – dabei stehen ihre Figuren einer durchaus überzeugenden Zombieinvasion gegenüber. Kurz vor der Verzweiflung dann die Erlösung für den Regisseur: reale Untote beginnen sich durch die Filmcrew zu massakrieren. Sein Streifen ist gerettet, endlich steht seinen Darstellern die nackte Panik in den Augen. Er braucht nur noch die Kamera draufzuhalten – und Action!..  [weiterlesen]

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Sachen, die man nach einem langen Festival-Tag probiert:

Kurzurteil: bäh.

Und damit zum einzigen Filmfestival, bei dem Sätze wie dieser nonchalant in den Raum geworfen werden: “Auf die deutsche Hymne kann man übrigens prima den Bärenmarke-Song singen.”

Ostzone

Wieder mal deutscher Horror – und ob ich mich damit auf das Genre oder die Erfahrung beziehe, ist bekanntermaßen immer ein Wurf der Münze. Ich würde gerne die Diskussion anstoßen, warum deutsche Filmemacher kein “Horror können”, aber dem aktuellen Stand nach können sie Science Fiction, Action und romantische Komödie ja AUCH nicht…  [weiterlesen]

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Suicide Squad: Hell to Pay

Story: Amanda Waller stellt die Task Force X zusammen, ein neues Team aus Quasi-Bösewichten, die eine angeblich magische Karte mit der Aufschrift “Get out of Hell free” finden sollen. Unter der Leitung von Deadshot machen sich diesmal Harley Quinn, Captain Boomerang, Killer Frost, Copperhead, and Bronze Tiger auf den Weg – und stellen bald fest, dass es diverse Parteien gibt, die für die Karte alles umnieten, was nicht schnell genug aus dem Weg springt, denn die Aufschrift ist wörtlich zu nehmen…

Kritik: Der Kinoerfolg von “Suicide Squad”..  [weiterlesen]

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Frankreich 2017. Regie: Mathieu Turi. Darsteller: Brittany Ashworth, Grégory Fitoussi, Javier Botet, Jay Benedict, David Gasman, Carl Garrison, Richard Meiman, Mohamed Aroussi

Offizielle Synopsis: Die taffe Juliette brettert in einem rostigen Jeep durch eine karge Wüstenlandschaft, auf der lebensgefährlichen Suche nach Benzin und Nahrung. Ihre Route ist gesäumt von ausgebrannten Fahrzeugen und massakrierten Leibern. Postapokalypse? Kriegsszenario? Immer wieder sucht sie Schutz vor Wesen, die lange Zeit nur zu hören sind. Creature Feature? Zombie-Invasion? Backflash. Besagte Juliette beginnt als labile New Yorkerin eine Romanze mit dem mondänen Galeristen Jack.

Kritik: Nochmal Xavier Gens –..  [weiterlesen]

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Agatha Christie ist zweifellos eine der meistverfilmten Krimiautorinnen der Welt. Viele der Filme, die nach ihren Romanen, Novellen und Kurzgeschichten gedreht wurden, gelten als Klassiker, auch wenn sie die Vorlagen und Figuren teils drastisch umformten:

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Der meistverfilmte Stoff (knapp gefolgt vom “Mord im Orient-Express”) ist “And then there were none”. Darüber hatte ich ja schon geschrieben. Allein Harry Alan Towers hat das Krimi-Mystery in den 60er,..  [weiterlesen]

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Es wird ein neuer Kleiderschrank von der Spedition angeliefert. Zuerst einmal verpackt für den Keller – der alte Kleiderschrank ist noch nicht abgebaut und verschifft. Dummerweise müssen die beiden starken Kerle deshalb die großen Pakete ächzend die Kellertreppe runter wuchten. Ich stehe daneben, froh über meine Position als Supervisor ohne Tragepflicht.

Was dann passiert, lässt sich erschreckend akkurat mit dem Titel eines alten Disney-Films umschreiben:

In der Tat höre ich zuerst ein hässliches Knirschen, dann ein lautes Zischen – und im nächsten Moment wölkt die Apokalypse aus dem Keller nach oben ins Treppenhaus…  [weiterlesen]

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USA 2017. Regie: Trey Edward Shults. Darsteller: Joel Edgerton, Riley Keough, Kelvin Harrison Jr., Christopher Abbott, Carmen Ejogo

Offizielle Synopsis: Wie weit würden wir gehen, um unsere Familie zu beschützen? Sehr weit, wenn man der von Joel Edgerton entschlossen und massig dargestellte Paul ist, der für sich und die Seinen eine Hütte im Wald zur Trutzburg ausgebaut hat. Sie soll einen tödlichen Virus und die von ihm Befallenen draußen halten. Doch nicht das Leben ist das höchste Gut oder der schlimmste Verlust der Menschheit. Vielmehr ist es das Vertrauen in andere,..  [weiterlesen]