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Die dritte Staffel ist rum – vielleicht die letzte. Zumindest gibt es momentan keine Anzeichen, dass Hulu oder MacFarlane weitere Episoden planen. Was eine Schande ist. Denn THE ORVILLE ist wahrlich nicht perfekt, aber immer noch das perfekte Gegenmittel zum überblasenen und auf vom eigenen Aufwand besoffenen aktuellen STAR TREK-Universum. Es ist “das bessere Star Trek”, wobei “besser” auch diesmal primär heißt, dass sich THE ORVILLE an klassischen TNG-Motiven bedient und in Sachen Aufwand und Inszenierung eher an die 90er erinnert. Hier wird gezeigt, was das Drehbuch verlangt – nicht mehr. Das ist sicher auch der Tatsache geschuldet, dass THE ORVILLE mit einem deutlich geringeren Budget auskommen muss…  [weiterlesen]

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Okay, die erste Staffel STRANGE NEW WORLDS mit 10 Folgen ist durch. Wer meine erste Einschätzung gelesen hat, der weiß, dass ich vom Start durchaus begeistert war. Konnte die Serie meinen Enthusiasmus halten und nähren, oder setzte mal wieder das berüchtigte “first season syndrome” ein?

Entwarnung. STRANGE NEW WORLDS hat sich mit erstaunlicher Geschichte nicht nur als die aktuell beste, sondern vielleicht generell beste Trek-Serie aller Zeiten etabliert. Die erste Staffel ist ein Füllhorn an Action, Effekten, Konzepten, Drama und einer erstaunlich kompakten Handhabung der Crew-Beziehungen – etwas, bei dem DISCOVERY und PICARD weitgehend versagt haben. Es ist stellenweise fast unglaubwürdig,..  [weiterlesen]

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Letztes Mal hatten wir die launigen späten 80er, nun sind wir wieder in den beigen frühen 70ern unterwegs. Falls jemand sich nicht erinnert:

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Die BILD macht mit einem der ersten großen Fernsehskandale auf:

Auch das kann man wunderbar auf YouTube “nachschlagen”:

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Der SPIEGEL entdeckt die Landflucht der Jugend,..  [weiterlesen]

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Ich konnte dieses Jahr nur an den zwei Haupttagen beim Festival dabei sein – der Urlaub mit der LvA auf Mallorca ging vor. Aber im besten Spirit der Basterds raste ich vom Flughafen aus heim, schmiss die Gattin und das Gepäck ab und drehte gleich wieder in Richtung A9, um so schnell wie möglich in Nürnberg zu sein. Und tatsächlich: rechtzeitig zum 21.30 Uhr-Screening von MAGNUM 45 konnte ich gut gebräunt die Badmovies-Veteranen fäustens begrüßen:

Es geht nicht alles, aber was geht, das mache ich möglich. Diverse der Filme hatte ich außerdem schon vorab gesehen,..  [weiterlesen]

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Ich möchte diesen Beitrag mit dem Versprechen und der Hoffnung beginnen, dass ich mich diesmal kurz fassen kann, dass ich beim Konkreten bleibe, statt beim uferlosen Allgemeinen zu landen. Ich ahne aber, dass ich damit unangemessen optimistisch bin. Ich erzähle auf Partys ja auch nicht nur einen Witz…

Wir hatten vor ein paar Wochen das Thema Serials – und es kam zu meiner Freude sehr gut an. Weil ich gestern einen guten Grund fand, beschäftige ich mich heute mal mit einer sehr artverwandten Gattung aus der selben Ära: dem B-Movie.

Es ist kein Geheimnis,..  [weiterlesen]

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Ganz genau. 1989. Keine Sorge, ihr habt nicht die letzten 18 Folgen der Blogreihe verschlafen. Ich habe nur nach genauer Abwägung entschieden, dass es lustiger ist, mich abwechselnd von vorne und hinten durch die BRAVO-Historie zu wühlen. 1970, 1989, 1971, 1988 – ihr versteht das Prinzip. Am Ende treffen wir uns in der Mitte bei 1980 und machen einen Pikkolo auf.

Die wichtigen Eckdaten und Ereignisse zu 1989 – was ein Scheissjahr:

  • Kanzler ist Helmut Kohl
  • George H.W. Bush wird als amerikanischer Präsident vereidigt
  • Der iranische Revolutionsführer Ruhollah Chomeini ruft zur Tötung des Schriftstellers Salman Rushdie auf
  • Massaker auf dem „Platz des Himmlischen Friedens“
  • ProSieben beginnt den Sendebetrieb
  • Im Kino: OTTO – DER AUSSERFRIESISCHE
  • Der Öltanker Exxon Valdez fährt vor Alaska auf ein Riff
  • Die Kaulitz-Brüder werden geboren (“Tokio Hotel”)
  • Sergio Leone stirbt
  • Irgendwas in der DDR

Andererseits: Ich bin Zivi,..  [weiterlesen]

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Es ist ein wenig voreilig, schon nach drei Folgen eine Spoilerzone einzurichten, da die nächsten Episoden vermutlich/hoffentlich einen Großteil der aufgeworfenen Fragen beantworten werden. Aber sei’s drum.

Folge 2 war ein deutlicher Abstieg gegenüber Folge 1 – zu viel Rumgequatsche, zu viele esoterische Konzepte. Aber zu meiner Überraschung hat Folge 3 die Scharte wieder ausgewetzt – super Effekte, ein typischer Trek-Plot (eine mysteriöse Seuche breitet sich an Bord aus), und ein paar interessante Einsichten in die Charaktere.

Gedanken zu Folge 1

Der Zeitrahmen der Serie ist bisher noch völlig unklar. Schaut man sich die letzte Szene der Enterprise in DISCOVERY und die folgenden Short Trek-Episoden an,..  [weiterlesen]

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In den 80ern war der Begriff “FAIL!” als hämische Phrase noch nicht üblich – hätte man ihn damals allerdings erfinden wollen, wäre Juni 1983 der perfekte Monat dafür gewesen. Denn kaum jemand failt härter als der selbsternannte Experte, der bei dem Versuch, sich von der Unwissenheit des Mobs abzusetzen, selber komplett ins Fettnäpfchen tritt.

Die Failhöhe, die sich die CINEMA mit ihrer Juni-Ausgabe 1983 baute, muss im Nachhinein als legendär angesehen werden. Das hier sind die Hitler-Tagebücher der Kinozeitschrift, die dauerhafte Schädigung ihres Rufes als Fachmagazin.

Damit meine ich nicht den weitgehend kontextfreien Nackedei auf dem Cover –..  [weiterlesen]

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Die Veteranen werden sich erinnern: Mein Blog startete im August 2006, aber wirklich los ging es erst 2007 mit einem Mehrteiler über die Produktion meiner Telenovela LOTTA IN LOVE, die von März 2006 bis August 2007 ausgestrahlt wurde und ein lukrativer, aber schmerzhafter Flop war.

Es gibt Tage, da wache ich immer noch mit der Titelmusik im Kopf auf:

Neulich habe ich mal eins meiner Cloudkonten auf den Fernseher gestreamt und meiner Frau lauter digitale “Antiquitäten” aus der LOTTA-Zeit vorgespielt: Musikaufnahmen, Rohschnitte, Interviews, Blooper.

Was in meiner Sammlung immer fehlte: Die komplette Serie…  [weiterlesen]

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England, USA 2022. Regie: Simon Curtis. Darsteller: Hugh Bonneville, Elizabeth McGovern, Michelle Dockery, Maggie Smith, Robert James-Collier, Laura Haddock, Hugh Dancy, Dominic West u.a.

Story: Die Familie Grantham lebt auf Downton Abbey immer noch den “posh lifestyle” der späten 20er Jahre, aber das Geld für den Unterhalt des mondänen Landsitzes ist knapp. Das Angebot, gegen Geld eine Filmcrew für ein Historiendrama in die heiligen Hallen zu lassen, wird mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Es trifft sich gut, dass die alte Gräfin Crowley gerade eine Villa in Frankreich geerbt hat,..  [weiterlesen]