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Okay, entschuldigt mal wieder die Funkstille, aber ich bin gerade aus der Türkei zurück (sehr nett und erholsam – außerdem ohne Internetanschluss bis zum letzten Tag), und musste nun 48 Stunden lang Sonderschichten schieben, um alles für den nächsten Trip auf die Reihe zu bekommen.

Denn: In sechs Stunden geht es nach Kapstadt, wo ich bei den Dreharbeiten von “Lost City Raiders” vor Ort sein werde. Genau genommen bin ich sogar dabei, wenn die letzte Klappe fällt. Dem Vernehmen nach läuft alles super, und bei meiner Rückkehr in acht Tagen sollte ich schicke Fotos für euch haben…  [weiterlesen]

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LCRSorry für meine Funkstille der letzten Tage, aber ich habe gerade viel zu tun:

  • Ein deutscher Sender hält nächste Woche einen “open pitch” für neue TV-Film-Ideen, und ich beteilige mich gleich für mehrere Firmen
  • Mein erstes Drehbuch für eine bekannte deutsche Krimiserie muss langsam fertig werden
  • Mein Konzept für eine neue Jugendbuch-Reihe hatte Abgabe vor den kommenden Buchmessen
  • Der von mir entwickelte “Lost City Raiders” (siehe Artwork) hatte gestern Drehstart in Südafrika, und ich versuche gerade, eine Reise zum Set in meinen Zeitplan zu quetschen
  • Ich habe keinen Reisepass
  • Ende des Monats ist eine Woche Türkei gebucht
  • Ich muss meinen aktuellen Wagen nächste Woche in Düsseldorf abgeben,
  • ..  [weiterlesen]

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… wir sind durch dick und dünn gegangen in den letzten zehn Jahren – “Apokalypse Eis” hat dir gefallen, gell? Über “Sumuru” hast du dich heftig, wenn auch vielleicht nicht “gut” amüsiert. “Vollgas” muss ich noch bei dir abarbeiten, schon klar. Und “Lotta in Love”? Manchmal ist es für eine Beziehung besser, wenn man nicht über alles spricht. Wenigstens hast du mir trotzdem noch die Tür aufgemacht, damit ich dir meine “Märchenstunde” zeigen konnte.

Kein Zweifel, du warst immer gut zu mir, deutscher Zuschauer. Und ich habe dich auch immer verteidigt – gegen die Klugscheißer, die dich als dumpfes Prekariat abqualifizieren;..  [weiterlesen]

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FeuerwerkAls ich aufwuchs, in den 70er Jahren, war der Deal eigentlich klar: Spätestens zum Jahr 2001 treffen wir Aliens, können unsere Autos fliegen, leben wir in Unterwasserstädten, und ganz Manhattan ist ein Gefängnis.

Morgen ist 2008. Nix is.

Die einzig nennenswerten technologischen Fortentwicklungen der letzten 30 Jahre wurden auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologie gemacht: Internet, Handys, Notebooks. Es regiert nicht etwa der postapokalyptische Ur-Mann mit Schrotflinte und den Zugangscodes zu den letzten Atomraketen, sondern der Nerd mit den Administrator-Rechten im Netzwerk…  [weiterlesen]

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Post ImpactJa ja, bin ja schon weg. Aber hinterher heißt es wieder, ich hätte doch darauf hinweisen sollen, dass am 1. Weihnachtstag um 23.40 Uhr auf RTL der maßgeblich von mir verbrochene “Apocalypse Eis” nochmal ausgestrahlt wird. Wer ihn noch nicht kennt, kann hier zuschlagen.

Wahrlich kein guter Film, aber ich stehe dazu.

Hogfather

Und weil wir gerade bei den Fernseh-Tipps sind: ProSieben zeigt am gleichen Tag die zweiteilige Terry Pratchett- Verfilmung “Hogfather”, die ich ausgesprochen gelungen fand (auch wenn ich für die Synchro nicht bürgen kann). Besonders Michelle Dockery in der Hauptrolle hat es dem Wortvogel ganz warm ums Herz werden lassen…..  [weiterlesen]

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Drosselbart DVDEs ist mal wieder soweit – gegen gutes Geld kann sich der geneigte Leser dieses Blogs eine Ausgeburt meiner wenn nicht kranken, dann doch zumindest fragwürdigen Phantasie zulegen. Unter anderem bei Amazon gibt es die DVD mit meinem “König Drosselbart” und dem “Schneewittchen” meines Kumpelkollegen Hillefeld.

Die Extras sind zwar nicht über die Maßen üppig, aber trotzdem vorhanden: Ein paar Deleted Scenes (u.a. das eigentlich geplante Ende des “Drosselbart”), eine Handvoll sehr putziger Blooper, eine Tour über das Set, ein Einblick in die SFX, ein Blick hinter die Kulissen, und eine Sackladung Trailer und TV-Aufsprecher…  [weiterlesen]

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Jul 2006

Biographie

Themen: |

Torsten Dewi wurde 1968 in Düsseldorf geboren, einer Stadt, der er im Herzen auch nach 25 Jahren München nicht untreu geworden ist. Nach Abitur und Zivildienst zog er in die bayerische Hauptstadt, um dort bei der Fernsehzeitschrift GONG zu arbeiten.

Er schrieb Kinokritiken für den Playboy, war Ko-Entwickler der Zeitschrift TV Serien und begann Romane zu amerikanischen Fernsehserien für den deutschen Markt zu übersetzen. Aus seiner Feder stammen deutsche Fassungen von “Lois & Clark”, “Space 2063”, “Charmed”, “Babylon 5”, etc. Als Autor schrieb er die sehr populäre Sachbuch-Reihe “Science Fiction TV Guide”.

Den Sprung ins Freiberuflertum verschob Torsten Dewi erstmal ein paar Jahre,..  [weiterlesen]

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Ich gebe zu, dass mich das Thema Künstliche Intelligenz fasziniert, weil es nach Jahren der Prognosen und Experimente 2022 so eine Art “kritische Masse” erreicht hat und wir erstmals tatsächlich darauf zurückgreifen und damit arbeiten können.

KI dringt so langsam in alle Bereiche unseres digitalen Lebens vor: redaktionelle Beiträge in Zeitungen werden vom Computer geschrieben, der Chat mit einem Hersteller läuft automatisiert, aber individuell, miserable Urlaubsfotos von 2001 werden über lernfähige Algorithmen nicht nur vergrößert, sondern auch signifikant verbessert.

Es fehlen mir Zeit und Expertise, mich in das Thema so weit einzuarbeiten, dass ich zu einer kompetenten Bewertung fähig wäre…  [weiterlesen]

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Vor über 10 Jahren habe ich – wenig freundlich – über das Oeuvre von Albert Pyun geschrieben, der neben Jim Wynorski, Fred Olen Ray, Andy Sidaris und anderen zu den fleißigsten Lieferanten der Videotheken-Ära der 80er und 90er gehörte.

Nun ist Pyun nach langer und schleppender Krankheit verstorben.

Es liegt in unserer Natur, den Menschen nach seinem Tode deutlich milder zu sehen (nil nisi bene und so), aber im Fall von Pyun fällt mir das schwer. Ich kann seine besseren Filme benennen –..  [weiterlesen]

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Wir hatten das Thema vorgestern – und heute geht es wieder um die Haushalts-Entschlackung. Diesmal allerdings zu eurem Vorteil. In den 16 Jahren, in denen ich diesen Blog betreibe, habe ich wahrlich oft daheim und im Rahmen von Umzügen aufgeräumt und in die Jahre gekommene Ware unter die Leser gebracht. Mal verschenkt, mal verkauft.

Es liegt in der Natur der Sache, dass die Pakete immer wertvoller werden, weil das, was ich raushaue, zum immer kleineren Kreis meiner “Liebhaberstücke” gehört, auf die ich in den letzten 16 Jahren (noch) nicht verzichten wollte.

Heute ist es mal wieder soweit…  [weiterlesen]