SPIEGEL, um Gottes Willen, SPIEGEL! Mach es mir doch nicht so schwer, dich zu lieben und zu verteidigen! Wie soll ich denn SOWAS rechtfertigen:

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Da gibt es ein Produkt, das wie ein Merkmal einer Religion/Kultur klingen kann (je nach Aussprache). Und dieses Merkmal kann man für ein Symbol der Frauenunterdrückung halten. Und wenn man all das unbedingt glauben will, kann man sich natürlich auch prima darüber aufregen. Dann ist es kein großer Schritt mehr, bis man sich tatsächlich einreden kann, dass ein Discounter genau das beabsichtigt hat.  [weiterlesen]



Hoss CartwrightDer Tag war zu heiß, das Gewitter zu kurz, um noch einen langen Beitrag zu schreiben. Aber durch die Email eines Freundes in Michigan wurde ich heute darauf gebracht, mal wieder einen launigen Schwank aus meinem Leben zu erzählen.

Zuerst einmal empfehle ich allen geneigten Lesern, sich hier die Kataloge des Hollywood-Auktionshauses „Profiles in History“ herunterzuladen. Und wenn ihr in drei Tagen fertig gelesen und ausgeträumt habt, könnt ihr diesen Beitrag weiterlesen…

Die Kataloge sind echte Prachtstücke, die in gedruckter Form selber Sammlerwert haben, und jedem Filmfan die Tränen in die Augen treiben.  [weiterlesen]



Sie als Teamchef des T-Mobile-Teams bei der Tour (nein, das ausgeleierte „de Farce“ lasse ich mal weg) haben sicher momentan keinen so schönen Job. Sie betreuen mit bekennenden Dopern einen Rennstall, der auch nicht ganz sauber ist. Wäre alles nicht so schlimm – wenn es nicht wieder mal rausgekommen wäre. Ist es aber.

An Ihnen hat es nicht gelegen, wie Sie (laut SPIEGEL) versichern: „Wir führen keine Anti-Dopingtests im Team durch.

Das ist löblich. Anti-Dopingtests sind die Pest. Fast so schlimm wie Dopingtests. Aber die machen Sie ja auch nicht,  [weiterlesen]



SAT.1 streicht so ziemlich alles an Nachrichtensendungen, was da noch im Programm kreucht und fleucht. Das Feuilleton schreit empört auf, Medien-Webseiten beklagen den Untergang der News-Kultur, und allenthalben wird dem Sender vorgeworfen, journalistische Kompetenz der Rendite zu opfern. Raubtier- Kapitalismus, Heuschrecken, Shareholder Value, blablabla.

Ehrlich gesagt – wen schert’s? Wer von den Rittern von der spitzen Feder hat die Nachrichtensendungen auf SAT.1 geguckt? Wer kannte “Anchorman” Thomas Kausch jenseits der seinerzeit relativ spektakulär inszenierten Abwerbung vom ZDF?

15 Jahre lang hat SAT.1 immer wieder versucht, im Bereich News einen Fuß auf den Boden zu bekommen –  [weiterlesen]



Gerade weil die Kollegen der Medienblogs momentan so schwere und bedeutsame Themen durchkauen, übe ich mich lieber noch in der außerordentlich erträglichen Leichtigkeit des Seins, bevor in 11 Tagen das „Fantasy Filmfest 2007“ losgeht. Dann habe ich viel zu gucken – und sicher auch viel zu berichten.

Bis dahin noch ein paar mehr oder minder kuriose Bilder, die kein armseliges Leben in den Tiefen meiner Festplatte führen sollen…

Weil wir das Thema Gruselromane dieser Tage ja schon mehrfach hatten – hier ein Original-Autogramm, welches der Heftchenautor Dan Shocker (aka Jürgen Grasmück) mir in den 80ern schickte:

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Thematisch passend –  [weiterlesen]



John Sinclair at the moviesOkay, zu meiner Freude hat euch die John Sinclair-Galerie gestern gut gefallen. Dann lasse ich gleich mal Teil 2 folgen.

Heute geht es um die Unsitte von Schundheftchen, bekannte Filmmotive einfach für ihre Cover zu kidnappen. Das macht es den Zeichnern leichter, und es spart Geld und Zeit. Bei „John Sinclair“ kam es anfangs sehr selten vor, weil Sinclair-Hauszeichner Vicente Ballestar sich für sowas nicht hergibt.

Aber die ökonomischen Realitäten (und der nachlassende Schaffensdrang Ballestars) zwangen den Bastei Verlag schließlich, auf vorgegebene Motive zurückzugreifen.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht, 18 Cover auszusuchen,  [weiterlesen]



BILD weiß ja bekanntlich alles schneller als die anderen – oft genug auch schon mal vorab.

Folgende Voraussage der BILD habe ich mir heute morgen in weiser Voraussicht mal abgespeichert:

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Wenn BILD schon vorher weiß, wie ein Boxkampf verläuft, dann sollte man da ein Auge drauf haben, dachte ich mir.

Das Ergebnis des tatsächlichen Fights berichtet BILD eben so:

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Zu dumm, wenn die hartnäckige Wirklichkeit sich den BILD-Prognosen nicht beugen will. Herr Diekmann wäre im Recht, künftig diese renitente Realität einfach zu ignorieren,  [weiterlesen]



3 supermenUnd weil man auch mal gerne was auf die Ohren bekommt, spiele ich euch mit Freuden die unerträglichste Superhelden-Titelmusik, die je mein Gehör beleidigte.

Es handelt sich um den Titelsong von „Crash! Che botte – strippo strappo stroppio“, auch bekannt als „3 Fantastic Supermen in the Orient“, eine der diversen Fortsetzungen des legendären und sehenswerten „3 Supermänner räumen auf“ mit Brad Harris (der zweite Teil lief hierzulande als „Drei tolle Kerle“, der armselige letzte Teil als „Crash Boys“). Mehr dazu hier.

Der Mann mit dem Kehlkopfkrebs am Mikro dieses Kleinods ist Ernesto Brancucci,  [weiterlesen]



Den Namen „Captain Marvel“ trug schon halbes Dutzend Comic-Helden – garantiert unvergesslich ist nur dieser:

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Sinclair CoverWie ich neulich schon mal erwähnte, habe ich in meiner Jugend phasenweise fanatisch die Horrorheftchen über den Geisterjäger „John Sinclair“ verschlungen.

Für die Fans habe ich mal weiter unten eine Galerie der schrägsten Cover zusammen gestellt – unbedingt ansehen!

Die „John Sinclair“- Fernsehserie ist eigenes Kapitel wert. Und das werde ich, Zeit und Laune vorausgesetzt, auch noch schreiben.

Heute habe ich aber ein GANZ besonderes Schmankerl für euch – die drei Titelmusiken der TV-Serie. Wieso drei? Ganz einfach…

Angefangen hat alles mit diesem Song, den Endemol zum Rohschnitt der ersten Folgen lieferte:

Überraschungsfrei war man in Köln bei RTL nicht gerade begeistert,  [weiterlesen]