Ich fasse jetzt mal zwei Kinokritiken zusammen, weil sie thematisch gut zueinander passen. Wer sich dieses Double Feature auf der großen Leinwand gibt, sollte Glühwein und Angora-Socken mitnehmen…

30 days of night Poster Fangen wir mit der lange erwarteten Umsetzung der Splatter Graphic Novel "30 days of Night" an. Lang erwartet deshalb, weil die Vorlage Kultstatus hat, weil der Regisseur mit "Hard Candy" positiv aufgefallen ist, weil mit Josh Hartnett tatsächlich sowas wie ein "seriöser" Schauspieler dabei ist, und weil Ain’t It Cool News des Film pusht, als seien sie am Einspielergebnis beteiligt. Im Fandom erwartet man sowas wie einen neuen "Das Ding aus einer anderen Welt",  [weiterlesen]



Hier die Meldung – und hier das erste Ergebnis.  [weiterlesen]



Scheißer geht’s nimmer, aber gesehen haben muss man es trotzdem, damit man den Enkeln davon erzählen kann:

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Klick auf das Bild leitet zu einer grandiosen Kritik weiter!

NACHTRAG: Die immer zuverlässige Empfehlungs-Engine der Internet Movie Database dient Fans dieses Films u.a. "Lethal Weapon 2" als vergleichbar an!  [weiterlesen]





Folgende Situation: Ich habe mal wieder einen Packen Original- Artworks ersteigert. Nun kam eine Email – der Produzent will sich aus familiären Gründen von einem Exponat nicht trennen, bietet im Gegenzug die freie Wahl aus 14 anderen exklusiven Motiven an. Kein Problem – für Charles Band tue ich fast alles.

Aber nun kann ich mich nicht entscheiden:

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Sieht klasse aus, ist aber vom Stil her sehr typisch für die Band- Filme aus der Full Moon-Ära. Habe ich auch schon ein paar von.

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Dieses Bild wiederum ist nicht so perfekt gemalt und trashy (es ist wohl eine frühe Variante von "Phantom Town"),  [weiterlesen]



Das hier ist mir eben erst wieder in die Hände gefallen – es gehört schon eine gesunde Mischung aus Ironie und innerer Größe dazu, zur Abschlussparty der Telenovela "Lotta in Love" solche T-Shirts drucken zu lassen:

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Und hier ist ein Aushangfoto zu dem grandios betitelten "Zwei Schlitzohren in der gelben Hölle" mit meinem Favoriten Brad Harris und Antonio Sabato (dem Vater des US-Soap-Schauspielers Antonio Sabato jr.):

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Die Dame im Bild ist Karin Schubert, die übrigens 1985 ins Pornofach wechselte. Ich habe das Bild selber vom Dia eingescannt, und erst in mehrfacher Vergrößerung kann man ein hübsches Detail entdecken:

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Madame Schubert ist augenscheinlich nachträglich in das Bild reinkopiert worden!  [weiterlesen]



Anmerkung: Dies ist eine Kurzgeschichte, die ich für die zweite Staffel der "Böse Nacht Geschichten" verfaßt habe. In der ersten Staffel hatte ich mit "Schnauze voll" sehr klassische Krimistrukturen bedient, um die teilweise sehr schrägen Stories der Kollegen (Eschbach, Hohlbein, etc.) auszugleichen. Bei Staffel 2 war es umgekehrt – wie hatten sehr viele traditionelle Kurzkrimis, darum wollte ich ein wenig aus der Rolle fallen. Gelesen wurde die Geschichte in der Sendung von Andrea Kempter.

Das IchWir näherte sich dem Planeten von seiner sonnenabgewandten Seite. Als reines Energiewesen mied es starke solare Strahlung. Sie kitzelte unangenehm.  [weiterlesen]



Es hat ja lange genug gedauert…

In den letzten Monaten war ein merklich qualitativer Niedergang der Beiträge auf SPIEGEL online zu bemerken. Immer mehr greift man auf zweifelhafte Meldungen von Klatschseiten und Boulevardzeitungen zurück, gerne plappert man Wikipedia-Artikel nach, und es schleichen sich in bedenklichem Maße Flüchtigkeits- und Rechtschreibfehler ein.

So wie hier:

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Der Ex-Stecher von Paris Hilton heißt nur leider nicht Robert Salomon, sondern Rick Salomon. Ist das wichtig? Nicht mehr als der überstrapazierte Sack Reis in China. Ex-US-Justizminister Alberto Gonzalez wurde ja neulich auch mal folgenlos David Gonzalez genannt.  [weiterlesen]





Stern CoverMeine Begeisterung für Richard Dawkins dürfte regelmäßigen Lesern dieses Blogs bekannt sein. Und meine Abneigung gegen religiösen Glauben, der sich das Mäntelchen der Rationalität umlegt, und sich in streng wissenschaftliche Belange einmischt, auch. Da empöre ich mich über Häuptlinge ebenso wie über Indianer. Ich stehe auf der Seite der Atheisten und Agnostiker. Besonders allergisch reagiere ich, wenn die vernünftigen Thesen der Atheisten auf dumme und falsche Phrasen reduziert werden, die dann den liberalen Medien die Gelegenheit geben, sich auf die wohlfühlige Seite der "Spirituellen"  [weiterlesen]