THE FERRYMAN (NZL / GB 2007, 100 min, engl. OV)

REGIE: Chris Graham
DARSTELLER: John Rhys-Davies, Kerry Fox, Sally Stockwell, Tamer Hassan, Amber Sainsbury, Craig Hall, Julian Arahanga
DREHBUCH: Nick Ward

FerrymanStory:
Drei Pärchen und ein Hund auf Törn in Richtung Inselparadies. Das muss ja schiefgehen. Und siehe da: seltsamer Nebel kommt auf. Ein Trawler kommt in Sicht. An Bord: Ein alter Mann – und sonst niemand. Der Rest der Crew wurde angeblich im Sturm über Bord gespült. Wir ahnen: ganz so kann es nicht gewesen sein. Und schon bald regiert auf dem kleinen Ausflugsschiff die blanke Angst: Im Körper des alten Mannes hat sich nämlich die schwarze Seele eines Menschen an Bord geschmuggelt,  [weiterlesen]



PARAGRAPH 78 (Russland 2007, 130 min, russ. OmeU)

REGIE: Mikhail Khleborodov
DARSTELLER: Gosha Kutsenko, Vladimir Vdovichenkov, Anastasiya Slanevskaya,
Aziz Beishenaliyev, Grigory Siyatwinda, Stanislav Duzhnikov
DREHBUCH: Mikhail Khleborodo, Ivan Okhlobystin (Buchvorlage)
Paragraph 78Story (Vorsicht: MASSIVE SPOILER):
In der nahen Zukunft: Die Welt hat sich mehr oder weniger in Frieden geeinigt, durch gegenseitige Abrüstungsverträge sind alle Großwaffen-Systeme abgeschafft. Weil man sich natürlich trotzdem nicht zu 100 Prozent traut, gibt es noch ein paar Forschungslabors aus alter Zeit, in denen illegal weiter gearbeitet wird. Eines dieser unterirdischen Labors funkt plötzlich für alle Welt hörbar ein Notsignal.  [weiterlesen]



DEAD SILENCE (USA 2007, 90 min, englische OV)

REGIE: James Wan
DARSTELLER: Ryan Kwanten, Donnie Wahlberg, Amber Valletta, Michael Fairman, Joan Heney, Bob Gunton
DREHBUCH: Leigh Whannell, James Wan
WEBSITE

Dead SilenceStory:
Jamie Ashens schwangere Frau wird von einer per Post empfangenen Bauchredner- Puppe übel gemeuchelt. Überraschenderweise will das niemand glauben, und noch überraschenderweise läßt man Jamie trotz aller Verdachtsmomente ziehen. Und wohin zieht es ihn? In das aussterbende Städtchen Ravens Fair, aus dem seine Familie stammt. Hier stößt er auf die Legende von Mary Shaw,  [weiterlesen]



THE GRAVEDANCERS (USA 2006, 95 min, englische OV)

REGIE: Mike Mendez
DARSTELLER: Dominic Purcell, Clare Kramer, Tchéky Karyo, Marcus Thomas, Josie Moran
DREHBUCH: Brad Keene, Chris Skinner

GravedancersStory:
Die Jugendfreunde Harris, Kira und Sid treffen sich bei der Beerdigung des alten Kumpels Devin wieder. Nostalgisch verklärt verbringen sie die Nacht am Grab, saufen, tanzen herum. Das hat leider böse Folgen – aus drei entweihten Gräbern entfleuchen die Geister einiger extrem unangenehmer Zeitgenossen, die nun einen Monat lang Zeit haben, um unsere drei Helden ins Jenseits zu holen. Die Freunde suchen Hilfe bei einem Team von Parapsychologen,  [weiterlesen]



AN AMERICAN CRIME (USA 2007, 92 min, englische OV)

REGIE: Tommy O’Haver
DARSTELLER: Catherine Keener, Ellen Page, James Franco, Bradley Whitford, Hayley McFarland, Ari Graynor, Evan Peters
DREHBUCH: Tommy O’Haver, Irene Turner

American CrimeStory:
Indiana in den 60ern: Die halbwüchsigen Schwestern Sylvia und Jennie werden von ihren Eltern bei der emotional labilen Gertrude in Pflege gegeben. Gertrude hat bereits sechs Kinder, und zu Anfang sind Sylvia und Jennie froh, ein soziales Umfeld zu haben, während Mama und Papa mit einer Kirmes durch die Lande ziehen. Doch besonders Sylvia eckt schnell an – sie ist zu hübsch,  [weiterlesen]



Kaffee (c) pixelio.deDie Benimmregel, dass man sich selber nicht loben soll, gilt für mich nicht. Ich lobe mich gerne selbst. Ich bin ganz allgemein ziemlich begeistert von mir selber, und mein Leben ist hart an der Grenze zur Perfektion.

Da bleibt es nicht aus, dass ich mitunter mal Ideen habe, die ich als weltbewegend, bahnbrechend und revolutionär erachte. Perpetuum mobile? Habe ich mit 10 Jahren entwickelt. Hungerkrise? Gelöst 1985. Israel-Konflikt? Seit 1992 kein Thema mehr. Bestseller von Michael Crichton und Hollywood-Blockbuster wie „Highlander“ hatte ich so sehr bis ins Detail vorausentwickelt, dass ich die Produzenten verklagt hätte –  [weiterlesen]



EX DRUMMER (Belgien 2007, 104 min, flämische OmdU)

REGIE: Koen Mortier
DARSTELLER: Norman Baert, Dries Vanhegen, Gunter Lamoot, Sam Louwyck, Bernadette Damman
DREHBUCH: Koen Mortier, Herman Brusselmans (Buchvorlage)

Ex Drummer PosterStory:
Dries ist ein gefeierter Underground-Autor mit Edel-Wohnung in Ostende und Luxus-Freundin. Ein Zyniker, wie er im Buche steht. Eines Tages stehen drei menschliche und soziale Wracks vor seiner Tür, die ihn als Drummer für einen Gig haben wollen. Mehr aus anthropologischer Neugier lässt sich Dries darauf ein – er hofft auf eine Geschichte für ein neues Buch. Die „Feminists“ bringen jedes Unterschichten-Klischee zum überkochen: arbeitslos,  [weiterlesen]



BLACK SHEEP (Neuseeland 2006, 87 min, englische OV)

REGIE: Jonathan King
DARSTELLER: Nathan Meister, Glenis Levestam, Oliver Driver, Tammy Davis, Peter Feeney
DREHBUCH: Jonathan King
Black SheepStory:
Henry kehrt nach Jahren auf die Schaffarm der Familie nach Neuseeland zurück, wo sein ehrgeiziger Bruder Angus mittlerweile dabei ist, ein neues Superschaf zu züchten, dessen Wolle noch weicher und ertragreicher sein soll. Man kann die MST3K-Jungs förmlich schreien hören: „He tampered in God’s domain!“. Und weil, was schiefgehen kann, auch schiefgeht, infizieren ein paar mehr oder minder lebendige Labor-Reste die Blökviecher draußen auf der Weide mit ihrem Mutations-Virus.  [weiterlesen]



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Morgen geht es los, und dann ist neun Tage lang Remmidemmi angesagt. Als erste von acht Städten werden in München die neusten Perlen des internationalen Genre-Films präsentiert – von Thriller bis Zeichentrick, von Martial Arts bis Hardcore-Horror.

Seit 15 Jahren bin ich mittlerweile Stammkunde beim Festival, und seit knapp einem Jahr habe ich ein eigenes Blog – da bot es sich an, beides zu kombinieren. Eine ingeniöse Mischung aus Vorplanung, Schlafentzug, Freundeshilfe und Vorab-Premieren erlaubt es mir, heuer über 35 Filme zu sichten – und allesamt hier zu besprechen.

Bevor ich gleich den Review zu „Black Sheep“  [weiterlesen]



Dumm gelaufen: In der SZ über das Geschäftsmodell des Arbeitgebers gestänkert, rausgeflogen, und nun rumjammern, dass damit ja nicht zu rechnen war.

Doch, damit war zu rechnen.

Besonders heuchlerisch finde ich die Geißelung einer Finanzierungsform, die Sie selber für Ihr Projekt „Die Päpstin“ akzeptiert hatten.

Natürlich war zu erwarten, dass Sie als hehrer „Künstler“ nun gegen die skrupellosen „Geschäftemacher“ wettern, als ginge es mal wieder um den Untergang des kulturellen Abendlandes in Form vom – natürlich – heimischen Bildschirm (der, aber das nur am Rande, diverse Ihrer Projekte finanziert hat, seit es im Kino nicht mehr so gut läuft).  [weiterlesen]