Na Mahlzeit! Gestern ist mir mein Notebook vom Sofa gefallen. Ich dachte, alles sei okay, aber schnell stellte sich heraus, dass die Festplatte massiv gelitten hat. Diese Nachricht schreibe ich auf meinem nur notdürftig ausgestatteten Zweitgerät.

Machen wir es kurz: Den heutigen Tag habe ich mit Datenrettung verbracht, der Abend bringt die neue Festplatte (endlich mal von 30 auf 80GB aufrüsten), und morgen wird es ca. acht Stunden dauern, das Gerät aus Normalstatus zu bringen. Das kommt davon, wenn man furchtbar viele spezielle Programme benutzt und dementsprechend neu installieren muss.

Und nein: Norton Ghost hilft auch nicht mehr,  [weiterlesen]



Masters of Science Fiction

Wie in einem Beitrag vor einigen Tagen angekündigt, habe ich mich wirklich auf die neue SF-Anthologieserie „Masters of Science Fiction“ gefreut. Man versprach literarische Utopien und Dystopien, fein umgesetzt, ohne oberflächliches Spektakel. Wie 1995 die Neuauflage von „Outer Limits“ – nur viel besser. Genau genommen eine Variante der „Masters of Horror“, die seit zwei Jahren erfolgreich beim PayTV-Sender Showtime laufen.

Gestern habe ich die erste Episode „A Clean Escape“ gesehen. Mehrere Dinge hätten mich vorab stutzig machen sollen:

  • Das Vorbild „Masters of Horror“ ist bestenfalls durchwach- sen, und hat in der zweiten Staffel massiv nachgelassen
  • Diverse der „Masters of Science Fiction“
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Wow! Sie haben ja mächtig Wut im Bauch.

Glücklicherweise haben Sie als Chefredakteur der „Vanity Fair“ auch ein prima Forum, sich Luft zu machen. Zum Beispiel im Editorial der neusten Ausgabe, die ich weiter unten ja schon (unter Vorbehalt) empfohlen habe.

Was Sie da in drei Spalten nicht alles auffahren: „Blockwarte“ sind Ihre Feinde, „Spinner“ auch, „Spießer“ mehrfach, vom „Sozialneid“ überschattet, von einer „Gleichheitskrankheit“ befallen, „verbitterte Ignoranten“ mit „überschaubarem Weltbild“, die sich „ihr Feindbild nicht durch Fakten vermiesen“ lassen.

Genau! Nicht weniger Schelte verdient die Ökopaxe, weil sie Ihnen die Luft aus den Reifen gelassen hat.  [weiterlesen]



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Gene Siskel & Roger Ebert waren in den 80er und 90er Jahren die Kinokompetenz schlechthin – kaum ein Poster kam ohne ihre „Daumen hoch“-Wertungen auf den Markt. Die Sendung „At the Movies“ setzte den Standard für kommerzielle, aber kritische Kritik, und ich habe mir oft gewünscht, es gäbe ein deutsches Gegenstück, das mit Dialog-Besprechungen arbeitet.

Als Gene Siskel verstarb, wurde er zuerst von Gast- Kommentatoren ersetzt, dann von Richard Roeper. Mittlerweile ist Ebert (Hauskritiker der „Chicago Sun Times“) schwer erkrankt. Das Ende der Sendung ist abzusehen.

Nun hat sich Buena Vista entschlossen,  [weiterlesen]



Vanity FairIch lese keine Hochglanz- Zeitschriften. Schon das Wort „Hochglanz“ macht mir Pickel. „Tiefdenk“ wäre mir lieber. Hinzu kommt, dass in diesen Magazinen meistens genau der unnötige kleinteilige Krempelkram steht, mit dem ich im Web überschüttet werde. Gute Lesestücke sind selten. Ich verstehe auch nicht, warum Condé Nast glaubt, sowas wie VF würde irgendjemand wöchentlich lesen wollen – außer beim Friseurbesuch.

Andererseits ist die Branche auch seltsam schizophren: Man macht sich über diesen teuren und schwierigen Versuch, ein neues Edelblatt zu lancieren, allerorten lustig – wenn man nicht gerade darüber jammert, dass es dem Printmarkt dreckig geht.

Entgegen aller Beteuerungen scheint die VF nicht ganz so gut zu laufen,  [weiterlesen]



Normalerweise verkneife ich mir launige YouTube-Links, weil ich gerne originäre Inhalte präsentiere. Mein Blog soll kein Verweis-Friedhof sein, der Karteileichen präsentiert.

Aber heute kann ich nicht anders, und verweise auf das:

Es handelt sich bei den fünf Clips um eine Sonderausgabe der Nachtshow „Tomorrow with Tom Snyder“ aus dem Jahr 1976. Zu Gast sind diverse Star Trek-Darsteller, ein Con-Veranstalter – und Harlan Ellison.

Ein paar erklärende Worte dazu: Würde ich eine Gottheit anbeten – Harlan wär’s. Ein Mann von Wortgewalt und Einfallsreichtum, die mich erschüttern. „The Essential Harlan Ellison“, „The Glass Teat“,  [weiterlesen]



Zwischen meinem Haus und dem Haus des Nachbarn ist so eine Art Patio. Davon war nicht soviel zu sehen, weil bis dato ein über das gesunde Maß gewachsener Baum Sicht und Platz nahm. Der Baum gab kürzlich in einem schweren Sturm sein Leben, und wurde nun zerstückelt und abtransportiert.

Man wundert sich, wieviel Raum auf einmal auch in „München downtown“ zur sommerlichen Entspannung bereit steht:

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Und wo Platz ist, ist auch Bedarf – prompt gibt es ein paar neue „Zugezogene“:

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Es sind Nachbarn der unverschämtesten Sorte: Machen den ganzen Tag Krach,  [weiterlesen]



Wäre ich kein fauler Sack – ich würde auf der Straße tanzen.

Wie ich schon erwähnt habe, bin ich ein Freund und Sammler von Original-Artwork. Poster an die Wand kleben kann jeder – aber wer hat schon die Gemälde, auf denen die Poster basieren?!

Leider ist solche Artwork immer sehr teuer, und gerade bei Spezial-Auktionen überbieten sich die (Wiederver)Käufer. Vierstellige Preise sind die Regel, selbst bei obskursten Objekten.

Nun trifft es sich gut, dass ich gerade an einem Buch über den B-Film-Produzenten Charles Band arbeite, der aus Geldmangel tonnenweise Artwork und Requisiten verkauft.  [weiterlesen]



OSS 117: CAIRO, NEST OF SPIES (F 2006, 99 min, frz. OmeU)

REGIE: Michel Hazanavicius
DARSTELLER: Jean Dujardin, Bérénice Bejo, Aure Atika, Philippe Lefebvre, Constantin Alexandrov, Saïd Amadis
DREHBUCH: Jean-François Halin, Michel Hazanavicius
WEBSITE

OSS 117Story:
1955. Top-Agent (und Vollidiot) OSS 117 reist nach Kairo, um den Tod seines Partners Jack zu untersuchen. Er stößt in ein Wespennest, denn die Ägypter sind nicht gut auf die Engländer zu sprechen, die den Suezkanal kontrollieren. Darum geben sich in der Hauptstadt die Agenten aller Herren Länder die Klinke in die Hand.  [weiterlesen]



The Messengers (USA 2006, 84 min, englische OV)

REGIE: Oxide Pang Chun, Danny Pang
DARSTELLER: Kristen Stewart, Dylan McDermott, Penelope Ann Miller, John Corbett, Evan Turner
DREHBUCH: Mark Wheaton, Todd Farmer
WEBSITE
MessengersStory:
Familie Solomon zieht von Chicago ins amerikanische Hinterland, um rund um ein altes Farmhaus Sonnenblumen zu züchten. Man ahnt, es liegt etwas im Busch, denn Tochter Jess hat ein sichtlich strapaziertes Verhältnis zu den Eltern, und der kleine Ben weigert sich, altersgerecht zu sprechen. Dabei wäre eine solide Eltern/Kind-Kommunikation gerade jetzt wichtig – Krähen greifen immer wieder an,  [weiterlesen]