Man kann das für ein Sakrileg halten, für die obszöne Kommerzialisierung einer Legende durch eine Legende – oder aber für eine verdammt pfiffige Idee:

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DummyAus Wikipedia: Dummy [?d?m?] (engl. für Attrappe) bezeichnet eine Nullnummer einer Zeitschrift oder Zeitung vor der Neueinführung bzw. vor einem Relaunch, um die Optik begutachten zu können.

Alles wird schlechter: Das Fernsehprogramm, die Politik, das Wetter, und die Zeitschriften. Weder faktisch noch statistisch ist das richtig, aber der „gefühlte kulturelle Müllberg“ wächst uns massiv über den Kopf. Und richtig drin wühlen, um ein paar verbliebene Perlen zu finden, mag man auch nicht, weil man sich dabei die Hände schmutzig machen könnte. Wie schön, wenn man dann jemanden hat, der einem zuruft: „Hier rüber –  [weiterlesen]



Ich würde für ein generelles Verbot von Spam ohne wenn und aber plädieren – wenn es nicht manchmal so unterhaltsam wäre, was da im Junkmail-Filter landet…

Heute meldete sich z.B. die (aufgepasst!) „Stiftung Warentesst“ bei mir, die allerdings schon im Mail-Header zur „Stiftung Warenfest“ mutiert, und deren Mailserver offensichtlich zum Anbieter MyPage 2.0 bei Web.de gehört. Da kräuseln schon die ersten Fragezeichen vor meiner Stirn…

Wenigstens tritt man mir mit Respekt entgegen:

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Sehr geehrter Newsletterempfaenger Nr. 372268 der Stiftung Warentesst, unser Newsletterpool umfasst 17,6 Millionen angemeldete Empfaenger.  [weiterlesen]



Ikea-Regal MarkörAm Wochenende habe ich mir ein neues Regal gekauft – bei Ikea. Modell „Markör“. Es ging einfach nicht mehr anders, denn die in den letzten Monaten angeschafften Bücher lagen mir in Stapeln und Kisten das Haus voll, und sowas kann ich gar nicht ab.

Ich habe normalerweise keine Probleme, mir meine Möbel nach eigenen Plänen schreinern zu lassen, aber dieses Prachtstück (Vollholz, kein Span, extrem sicher gebaut, beidseitig ausgearbeitet, also auch als Raumteiler verwendbar) kam meiner Vorstellung so nahe, dass ich ausnahmeweise mal ein Auge zudrückte. Preislich lag es mit knapp 300 Euro auch im Budget. Zu meiner Freude gelang es mir,  [weiterlesen]



The Wall PosterEngland 1982. Regie: Alan Parker. Drehbuch: Roger Waters, basierend auf dem Konzeptalbum „Pink Floyd The Wall“. Darsteller: Bob Geldof, Jenny Wright, Bob Hoskins.

Pink Floyd. Bösartiger Gymnasiasten-Pop der 70er. Gleicher Krätze-Wert wie Barclay James Harvest, Supertramp und Jean-Michel Jarre (alternativ zu letzterem: Mike Oldfield). Wurde von bärtigen Informatik-Studenten dem Vernehmen nach noch bis Ende der 80er gehört, seither ausschließliche Verwendung im ausdrücklich nostalgischen Kontext. Bekifft geschrieben, sollte man auch nur bekifft hören. Besser gar nicht. Gerne viel Hall, weil kosmisch gedacht. Nannte sich damals Rock, was nicht mal ironisch witzig ist. Zumeist hässliche Männer mittleren Alters, übergroße Brillen und schlechte Frisuren ein Muss – Spitzenreiter in beiden Kategorien: Jeff Lynne von ELO (die Band ist ansonsten aber von jeder Kritik ausgenommen).  [weiterlesen]



Da ich mir meinen Rang als allein seligmachender, lizensierter Klugscheißer samt Diplom im Allesbesserwissen nicht streitig machen lasse, sah ich mich heute genötigt, einem rivalisierenden Alpha-Kommentator bei Julian drüben die Stirn zu bieten. Thema ist die BR-Soap „Dahoam is dahoam“, aber das ist letztlich wurscht, geht es doch ausschließlich um Schwanzvergleich.  [weiterlesen]



indyskull2large.jpg„Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull“   [weiterlesen]



Ich bange um Leib und Leben!

Wenn Sie mir nicht antworten, werde ich forciert, Sie an eBay zurückzubringen, und ich gewährleiste Ihnen, daß Sie von ebay aufgehangen werden.

Lynchjustiz im World Wide Web. Musste es soweit kommen?!

Es ist die Endwarnung.

Entwarnung wäre mir lieber gewesen…  [weiterlesen]



… sie haben sicher ganz schön zu tun: Theaterkritikerin, Autorin für den Tagesspiegel, die taz, SPIEGEL online. Da bleibt für vieles keine Zeit. Zum Beispiel für’s Kino. Denke ich. Weil:

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Gut, bereits die Aussage „binnen kurzem“ sei Fritzi zum umjubelten Theaterstar geworden, die hätten Sie sich verkneifen können. Schließlich fiel dem gedruckten SPIEGEL „schon“ im September 2000 auf, wie sehr die Haberlandt (den Artikel setzt man bei großen Schauspielerinnen ja gerne mal dazu, siehe „die Garbo“) jede Aufführung adelt. Als Theaterkritikerin hätten Sie das durchaus besser wissen müssen/können/sollen. Schwamm drüber.

Aber „Jetzt entdeckt endlich auch das Kino ihr Ausnahmetalent“?  [weiterlesen]



Sumuru

Beim Spätjahrsputz meiner Linkleiste ist mir aufgefallen, dass tatsächlich noch die Webseite zu „Sumuru“ existiert, dem ersten Film, den ich geschrieben habe. In Südafrika gedreht, mit internationaler Besetzung (Alexandra Kamp, Michael Shanks), und mit über 10 Prozent in der Zielgruppe erfolgreich auf RTL2.

Dammich, das ist lange her! Keine Ahnung, warum die Webseite nie offline genommen wurde, aber mit Hintergrundberichten, seltenen und schicken Fotos, und ein paar interessanten Interviews gibt sie einen guten Einblick in die Produktion dieses Low Budget-Heulers, an dem ich mit großer Freude gearbeitet habe.

Die meisten Leute,  [weiterlesen]