WestworldMit großer Freude lese ich dieser Tage in den kurzen Stunden der Kontemplation wieder ein paar schräge Filmbücher: Lotte Eisners „Die dämonische Leinwand“, ein Sammelband über DDR-Film- und TV-Produktionen, und „Filme 71-76“, ein Handbuch der katholischen Filmkritik, aus dem später das „Lexikon des internationalen Films“ hervorging. Das Handbuch scheint mir viele obskure Titel zu enthalten, die später aus Platzgründen ausgemustert wurden, darunter auch Pornos. Besonders gefallen hat mir aber der Reigen deutscher Filmtitel, die so wohl nur in den 70er Jahren entstehen konnten. Ich werde nächste Woche sicher ein paar Delikatessen zusammenschreiben, aber hier nur schon mal ein Kostproben:

  • Die alles zur Sau machen
  • Die auf heißen Öfen verrecken
  • Die im Dreck krepieren
  • Die im Sattel verrecken
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Okay, ich habe etwas geschlampt bei den Updates – gibt aber viel zu erzählen dieser Tage, und ich gelobe Besserung. Hier als Überbrückung ein paar Delikatessen:

Schau an – der Wortvogel hat es mit einem Zitat aus seinem Review in den Trailer von „Ex Drummer“ geschafft (danke an Peroy für den Hinweis)

Das Zitat der Woche – Starkoch Wolfram Siebeck gänzlich unironisch auf die Frage, ob er tatsächlich gar nicht reich sei: „Überhaupt nicht! Woher denn? (…) Gut, das Haus in der Provence habe ich zusammen gespart. Aber sonst lebe ich von der Hand in den Mund.  [weiterlesen]



Märchenstunde-DVDVersprochen ist bekanntlich versprochen: Die ersten drei (verschiedenen, eindeutig zuzuordnenden) Kommentatoren dieses Beitrages bekommen von mir eine signierte DVD mit den ProSieben- Märchenstunden „König Drosselbart“ und „Schneewittchen“. Besonderer Dank geht an die Firma Rat Pack, aus deren Sortiment die Silberlinge stammen. Trostpreise gibt es keine, Rechtsweg ist ausgeschlossen, und wer meckert, fliegt raus.
Prost Winterzeit!

NACHTRAG: Wettbewerb vorbei – Manhunter, Peroy und Marcel Anacker haben gewonnen. Der Vogel gratuliert und schickt die Scheiben nächste Woche raus.  [weiterlesen]





Ich fasse jetzt mal zwei Kinokritiken zusammen, weil sie thematisch gut zueinander passen. Wer sich dieses Double Feature auf der großen Leinwand gibt, sollte Glühwein und Angora-Socken mitnehmen…

30 days of night Poster Fangen wir mit der lange erwarteten Umsetzung der Splatter Graphic Novel „30 days of Night“ an. Lang erwartet deshalb, weil die Vorlage Kultstatus hat, weil der Regisseur mit „Hard Candy“ positiv aufgefallen ist, weil mit Josh Hartnett tatsächlich sowas wie ein „seriöser“ Schauspieler dabei ist, und weil Ain’t It Cool News des Film pusht, als seien sie am Einspielergebnis beteiligt. Im Fandom erwartet man sowas wie einen neuen „Das Ding aus einer anderen Welt“,  [weiterlesen]



Hier die Meldung – und hier das erste Ergebnis.  [weiterlesen]



Scheißer geht’s nimmer, aber gesehen haben muss man es trotzdem, damit man den Enkeln davon erzählen kann:

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Klick auf das Bild leitet zu einer grandiosen Kritik weiter!

NACHTRAG: Die immer zuverlässige Empfehlungs-Engine der Internet Movie Database dient Fans dieses Films u.a. „Lethal Weapon 2“ als vergleichbar an!  [weiterlesen]





Folgende Situation: Ich habe mal wieder einen Packen Original- Artworks ersteigert. Nun kam eine Email – der Produzent will sich aus familiären Gründen von einem Exponat nicht trennen, bietet im Gegenzug die freie Wahl aus 14 anderen exklusiven Motiven an. Kein Problem – für Charles Band tue ich fast alles.

Aber nun kann ich mich nicht entscheiden:

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Sieht klasse aus, ist aber vom Stil her sehr typisch für die Band- Filme aus der Full Moon-Ära. Habe ich auch schon ein paar von.

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Dieses Bild wiederum ist nicht so perfekt gemalt und trashy (es ist wohl eine frühe Variante von „Phantom Town“),  [weiterlesen]



Das hier ist mir eben erst wieder in die Hände gefallen – es gehört schon eine gesunde Mischung aus Ironie und innerer Größe dazu, zur Abschlussparty der Telenovela „Lotta in Love“ solche T-Shirts drucken zu lassen:

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Und hier ist ein Aushangfoto zu dem grandios betitelten „Zwei Schlitzohren in der gelben Hölle“ mit meinem Favoriten Brad Harris und Antonio Sabato (dem Vater des US-Soap-Schauspielers Antonio Sabato jr.):

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Die Dame im Bild ist Karin Schubert, die übrigens 1985 ins Pornofach wechselte. Ich habe das Bild selber vom Dia eingescannt, und erst in mehrfacher Vergrößerung kann man ein hübsches Detail entdecken:

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Madame Schubert ist augenscheinlich nachträglich in das Bild reinkopiert worden!  [weiterlesen]