Neulich erlaubte ich mir einen harschen Verriss einer Kritik auf der Webseite von Quotenmeter, verbunden mit einer generellen Kritik an der journalistischen Qualität und der Schreibe dort.

Die Reaktion darauf war typisch und prompt:

Riedner Antwort

Mit meiner Kritik auseinandersetzen wollte sich Fabian Riedner dann doch nicht – geschweige denn mal nachlesen, worum es in meinem Beitrag überhaupt ging. Die Tatsache, dass Quotenmeter auf meiner sehr pingeligen Link-Liste steht, und dass ich das Angebot in den Kommentaren zum Artikel generell verteidige, ignoriert er geflissentlich. Ich bin nun „der Feind“.

Stattdessen wieder sachliche Fehler (einen Beitrag unter 100 kann man kaum „gerne und ausführlich“  [weiterlesen]



KnastEigentlich wollte ich mit der weniger spektakulären Überschrift „Ich bin ein Raubkopierer“ anfangen, aber laut der „Zukunft Kino Marketing“ ist es ja ein und dasselbe. Ich halte meine Raubkopien allerdings für legale Selbstverteidigung gegenüber einer Industrie, die scheinbar besessen davon ist, den legalen Besitz von Software so kompliziert und unkomfortabel wie möglich zu machen.

Meine Gegenstrategie ist einfach: Ich hole mir halblegal das, was mir für meinen Kaufpreis vorenthalten wurde.

Drei Beispiele:  [weiterlesen]



Ich muss wirklich aufhören, Melonenkerne einfach in den Pflanzenpott neben meinem Sofa zu spucken:

pflanze.JPG  [weiterlesen]



Diverse Blogs amüsieren sich in letzter Zeit über die Unsitte einiger Websites, Texte auf Gedeih und Verderb zu bebildern, und sei es mit Symbol-Fotos, die nicht wirklich dem Inhalt entsprechen. Das kann mitunter verspielt wirken, meistens ist es affig, oft sogar absurd. Die üblichen Verdächtigen sind hier die Webseiten der Nachrichtensender – und die Netzeitung.

Wagner

Und in letzterer wurde ich eben auch bei einem Interview mit der Richard Wagner-Nachfahrin Katharina Wagner fündig.

Muss man Dieter Nuhrs Spruch nicht langsam mal abwandeln, nach dem Motto: „Wenn man nichts zu zeigen hat,  [weiterlesen]



Ich will zwar keine Besucherzahlen meines Blogs wissen, aber weil die Status-Seite von WordPress es mir entgegen brüllt:

100 Beiträge.

333 Kommentare.

Ersteres hat Spaß gemacht, für zweiteres bedanke ich mich.  [weiterlesen]



… natürlich hätte Polen ohne die Toten des Zweiten Weltkriegs heute mehr Einwohner, vielleicht sogar 66 Millionen.

Aber Deutschland in den Grenzen von 1937 auch.

Wenn man in einem Verein mit 1:26 Stimmen (oder 25 – was is‘, Tschechien?) in der Minderheitenecke steht, sollte man zustimmen oder austreten. Alles andere wäre… diktatorisch irgendwie. Und damit haben Sie doch wahrlich keine guten Erfahrungen.

Bei 1,57 kann Ihnen klein beigeben doch nicht schwer fallen.

Willkommen in der Europäischen Gemeinschaft.

Ich mein ja bloß zum Denkanstoß…

Ihr Torsten Dewi  [weiterlesen]



Die BILD hat mal wieder eine schreiende Ungerechtigkeit anzuprangern:

unterhalt.jpg

Hintergrund: Die Bundesregierung hat die Unterhaltszahlungen neu geordnet, ein paar Berechnungstabellen nachjustiert.

„Schock“, eine der Lieblingsvokabeln der BILD (neben „Riesenzoff“ und „Riesenwirbel“), wird natürlich ganz oben gesetzt. Erwartungsgemäß kann BILD auch blitzschnell ein paar junge Mütter auffahren, die sich nun nicht mal mehr das Schwimmbad mit dem Nachwuchs leisten können. Sowas nennt man „testimonial“, und es ist genau so glaubwürdig wie die „Mutter“, die in der Werbung die Fruchtzwerge anpreist.

Wir ahnen schon: Viel heiße Luft. Und die BILD weiß es auch.  [weiterlesen]



Das hier ist eine nordamerikanische Rotwangen-Schmuckschildkröte:

turtle-red-ear-slider-rainforest-bg.jpg

Bis in die 80er Jahre konnte man diese Spezies in deutschen Zoogeschäften kaufen. Meistens nicht größer als ein Fünfmarkstück, und selten mit einer Lebenserwartung jenseits der drei oder vier Jahre. Erkennbar leicht an den knallroten Streifen auf den Wangen über dem (verdeckten) Hörkanal, deshalb auch der englische Name „Red Ear Slider“. In den Florida Keys sieht man diese Tiere zu tausenden in den Sumpfgebieten hocken.

Marlowe bekam ich, als ich eingeschult wurde. Damals war ich sechs, und er auch fast noch frisch geschlüpft. Ich versuchte über die Jahre immer mal wieder nachzulesen,  [weiterlesen]



… habe ich mit den Zeugen Jehovas. Moralisch wie historisch kann ich sie sogar respektieren – und mit dem „Wachturm“ in der Hand vor der Apotheke sind sie auch nicht lästiger als Fahrradständer oder Verteilerkästen.

Zweihundert Meter von meinem Haus entfernt befindet sich der Königreichssaal Giesing dieser Religionsgemeinschaft. Erwartungsgemäß hört und sieht man von denen nichts. Es gehen mitunter nur verdächtig viele sorgsam gekleidete Menschen durch mein Viertel.

Ungefähr ein mal im Jahr klingeln sie bei mir – immer im Doppelpack. Dann lächel ich, bedanke mich für den Besuch, ehre ihren unerschütterlichen Glauben, erkläre aber unmissverständlich,  [weiterlesen]



FernsehlexikonWie ich gerade erst erfahren habe, ist das Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier von 50 auf 20 Euro reduziert worden. Wir reden hier von einem immer noch brandaktuellen Hardcover-Schinken mit über 1500 Seiten.

Meine Kaufempfehlung basiert aber nicht bloß auf dem Heizwert des Buches im heimischen Kamin: „Das Fernsehlexikon“ ist mit Sicherheit das beste, ausführlichste und informativste Kompendium über die deutsche TV-Geschichte, das mir jemals das Regal durchbiegen durfte. Und hier spricht jemand, der schätzungsweise 150 Bücher zum Thema im Schrank hat.

Wo andere Abhandlungen nur dröge Auflistungen bieten,  [weiterlesen]