crop0003_resize.jpgWem ich Oliver Kalkofe vorstellen muß, der ist hier auf der falschen Webseite. Der Wadenpinkler unter den deutschen Fernsehkritikern ist mit seiner „Mattscheibe“ schließlich schon seit 13 Jahren auf der… naja, Mattscheibe. Der Firma Rat Pack ist es zu verdanken, dass nach dem Aus beim Pay-TV die Sendung (in einem längeren Format) ein neues Heim bei ProSieben fand. Seither werden die Episoden auch regelmäßig auf mit Extras vollgepackten DVDs verkauft.

Die Hardcore-Fans wie ich, die schon 1994 die Videorekorder anwarfen, um die knapp zehnminütige Verbalakrobatik Kalkofes für die Nachwelt (und zahllose Partys) zu archivieren, schauten lange in die Röhre: Aus rechtlichen Gründen drohten die alten Premiere-Folgen in den Archiven zu verschimmeln.  [weiterlesen]



Eben kam etwas rein, was ich schon gar nicht mehr gewöhnt bin: eine Phishing Mail, die versucht, sich mein Ebay-Passwort abzugreifen. Eigentlich filtert die Kombination Gmail und Outlook das immer recht zuverlässig raus.

Egal: Mich begeistert auf jeden Fall, wie plump die Phisher sind. Ich soll mich bei „Ebay“ mit meinem Passwort einloggen, und mindestens zehn Minuten dort verbleiben, um dadurch evtl. einen 500 Dollar-Gutschein zu gewinnen. Die Frage, was so ein „Wettbewerb“ soll, wird nicht ansatzweise beantwortet.

Zwar ist die Login-Seite noch recht professionell gestaltet, aber man hätte sich wenigstens die Mühe machen können, die auffällig falsche URL zu tarnen:

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Mich nervt der schlechte Ruf der deutschen Comedy. Mich nervt der permanente Hinweis, dass alle anderen es besser machen. Mich nervt, die Perlen der deutschen Kurzfilme jedem Freund und Feind einzeln zeigen zu müssen. Deshalb mache ich es hier.

Sollte ich dabei irgendeinem Copyright auf die Füße treten, so geschieht das unabsichtlich. Man möge es mir melden.

Als alter Fan von Nicht Lustig kann ich es mir nicht verkneifen, die erste Umsetzung eines der grandiosen Cartoons zu präsentieren:

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Spinne am Abend...Kleiner Schreck in der Abendstunde, wenn man sich noch fix die Zähne putzen will, und dann so ein Prachtexemplar im Waschbecken darauf wartet, entdeckt zu werden.

Natürlich wurde der achtbeinige Terror human entsorgt – mit dem Zahnputzbecher habe ich den Scherzbold einen Häuserblock weiter in die Rabatten gesetzt, in der Hoffnung, dass Spinnen nicht über einen Orientierungssinn verfügen, der mit Katzen oder Brieftauben vergleichbar ist…
Weiß jemand, welche Spezies mich da heimgesucht hat?!  [weiterlesen]



Zu billig, um ein Angebot zu sein...Heute morgen kamen die Prospekte einer Großmarktkette, bei der ich mitunter einkaufe. Allerdings keine Kleidung. Da sind meine Ansprüche doch mittlerweile etwas höher. Manchmal ist man doch vom kleinen Preis überrascht, den dieser Konsumriese auf die Schilder schreibt. Heute aber fand ich mich erstmals von einem Niedrigpreis empört – man schaue den nebenstehenden, unkenntlich gemachten Scan. 4 Jeans für 23 Euro? Möchten wir wissen, woher die sind, und wie die entstanden sind? Möchten wir wissen, wie klein und ermüdet die Hände waren, die hier den Stoff zugeschnitten haben? Nein danke!

Ich gehöre eigentlich gar nicht zu den Heuchlern,  [weiterlesen]



Ich beteilige mich nicht am momentan populären Google-Knüppeln – stattdessen freue ich mich lieber darüber, dass Google Earth so rasantes neues Bildmaterial hat, dass man mein Haus und meinen Motorroller (!) problemlos ausmachen kann…

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Als unverwandter Gedanke nachgeschoben: Wurde eigentlich jemals OFFIZIELL eine Partnerschaft zwischen Google und SPIEGEL bekanntgegeben, nach der im Montags-Magazin mittlerweile fast alle Karten von Google Earth stammen?  [weiterlesen]



Das 173. Oktoberfest hat begonnen – das bedeutet für mich: weiträumige Umfahrung der Theresienwiese, Vermeidung der U-Bahn, übermäßige Polizeikontrollen meiner Roller-Fahrten, und permanente Entschuldigungen von Leuten, die das O-Fest „eigentlich auch scheiße“ finden, aber trotzdem hingehen…

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Nach dem der Kollege Sixtus HIER auf eine brillante Dokumentation von Richard Dawkins verwiesen hat, möchte ich ihm nacheifern, und empfehle sie dem geneigten kritischen Geist:

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Peter Mattek

Jeder kennt die Groschenromane, die besonders in den 70er und 80er Jahren ihre Blütezeit hatten – ich bin selber damals Samstags zum Hauptbahnhof geradelt, um frühzeitig die offiziell erst am Wochenanfang erscheinenden “John Sinclair”- Heftchen zu ergattern.

Das Privatfernsehen hat in den letzten Jahren die Romanhefte als Trivialvergnügen weitgehend abgelöst. Doch auf jeden “Perry Rhodan” und “Jerry Cotton” kommen fünf Reihen, die vielleicht eine Zeit lang laufen, aber nie wirklich populär werden.

Das hier abgebildete Beispiel mußte ich damals am Bahnhof einfach kaufen – die sublime Einheit von Titel, Untertitel, Romantitel,  [weiterlesen]