SPIEGEL-ArtikelIn der Branche wurde schon länger darüber gemunkelt, der SPIEGEL bringt es nun in die Öffentlichkeit: Produzent Thomas Schühly plant ein Remake von Fritz Langs „Metropolis“.

Ja, in dem letzten Satz fehlte das fast zwingende „von Fritz Langs Klassiker ‚Metropolis‘.“

Remakes sind ein zweischneidiges Schwert, und auch bei „Metropolis“ ist zu erwarten, dass Cineasten und Feuilletonisten (und deren Schnittmenge) in kollektives Wehklagen ausbrechen werden. Besonders beliebt sind dann „Argumente“ wie:

– „Das Original ist ein Kulturgut, daran vergreift man sich nicht“
– „Das KANN ja nix werden!“
– „Haben wir aus der Moroder-Fassung nichts gelernt?“  [weiterlesen]



DVDR + StickIch versuche, mich nach bestem Wissen und Gewissen nicht zu Impulskäufen hinreißen zu lassen – eine beeindruckende Menge an schlechten Erfahrungen hat mich vorsichtig gemacht. Aber als ich eben beim Hertie um die Ecke noch Olivenöl, Bananen und Fisch kaufen wollte, stach mir ein Angebot ins Auge, das wirklich lockte:

25 DVDR – und dazu ein USB-Stick mit 2 GB. Für 20 Euro.

Drei, zwei, eins – meins! Rechnet sich, weil ich beide Produkte gerade prima brauchen kann…

Nachtrag: Wie ich eben dem Hertie-Prospekt online entnommen habe, war das ein einmaliges Angebot,  [weiterlesen]



ElfDa isser wieder!

Auch ’07 habe ich mich entschlossen, für meine Leser den Elf zu machen. Wer auf das Bild klickt, kann den Wortvogel mächtig grooven sehen. Gibt es eine schönere Einstimmung auf das besinnliche Fest? Und wartet erstmal, bis es schneit…

Abgesehen davon bleibt in diesem Jahr kaum Zeit für weihnachtliche Gefühle – die Arbeit frißt mich auf. Das ist gut (Geld!), und schlecht (ächz!).

Ab in die Adventszeit: Brav bleiben, viel spenden, und auf dem Weihnachtsmarkt nicht immer an die Linie denken!

NACHTRAG JULI 2012: Der Elf-Link funktioniert nur in der Vorweihnachtszeit!  [weiterlesen]



Man werfe den Blick nach rechts – da ist ein neuer Kasten mit der Überschrift „Empfehlungen“. Dabei handelt es sich um aktuelle Links, die ich kurz vorstellen möchte, die aber keinen eigenen Beitrag rechtfertigen. Maximal fünf sollen es werden, danach wird für jede neue Empfehlung die jeweils älteste gelöscht.

NACHTRAG JULI 2012: Den Kasten gibt es schon lange nicht mehr – Empfehlungen finden sich links bei den Tweets.  [weiterlesen]



Man kann das für ein Sakrileg halten, für die obszöne Kommerzialisierung einer Legende durch eine Legende – oder aber für eine verdammt pfiffige Idee:

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DummyAus Wikipedia: Dummy [?d?m?] (engl. für Attrappe) bezeichnet eine Nullnummer einer Zeitschrift oder Zeitung vor der Neueinführung bzw. vor einem Relaunch, um die Optik begutachten zu können.

Alles wird schlechter: Das Fernsehprogramm, die Politik, das Wetter, und die Zeitschriften. Weder faktisch noch statistisch ist das richtig, aber der „gefühlte kulturelle Müllberg“ wächst uns massiv über den Kopf. Und richtig drin wühlen, um ein paar verbliebene Perlen zu finden, mag man auch nicht, weil man sich dabei die Hände schmutzig machen könnte. Wie schön, wenn man dann jemanden hat, der einem zuruft: „Hier rüber –  [weiterlesen]



Ich würde für ein generelles Verbot von Spam ohne wenn und aber plädieren – wenn es nicht manchmal so unterhaltsam wäre, was da im Junkmail-Filter landet…

Heute meldete sich z.B. die (aufgepasst!) „Stiftung Warentesst“ bei mir, die allerdings schon im Mail-Header zur „Stiftung Warenfest“ mutiert, und deren Mailserver offensichtlich zum Anbieter MyPage 2.0 bei Web.de gehört. Da kräuseln schon die ersten Fragezeichen vor meiner Stirn…

Wenigstens tritt man mir mit Respekt entgegen:

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Sehr geehrter Newsletterempfaenger Nr. 372268 der Stiftung Warentesst, unser Newsletterpool umfasst 17,6 Millionen angemeldete Empfaenger.  [weiterlesen]



Ikea-Regal MarkörAm Wochenende habe ich mir ein neues Regal gekauft – bei Ikea. Modell „Markör“. Es ging einfach nicht mehr anders, denn die in den letzten Monaten angeschafften Bücher lagen mir in Stapeln und Kisten das Haus voll, und sowas kann ich gar nicht ab.

Ich habe normalerweise keine Probleme, mir meine Möbel nach eigenen Plänen schreinern zu lassen, aber dieses Prachtstück (Vollholz, kein Span, extrem sicher gebaut, beidseitig ausgearbeitet, also auch als Raumteiler verwendbar) kam meiner Vorstellung so nahe, dass ich ausnahmeweise mal ein Auge zudrückte. Preislich lag es mit knapp 300 Euro auch im Budget. Zu meiner Freude gelang es mir,  [weiterlesen]



The Wall PosterEngland 1982. Regie: Alan Parker. Drehbuch: Roger Waters, basierend auf dem Konzeptalbum „Pink Floyd The Wall“. Darsteller: Bob Geldof, Jenny Wright, Bob Hoskins.

Pink Floyd. Bösartiger Gymnasiasten-Pop der 70er. Gleicher Krätze-Wert wie Barclay James Harvest, Supertramp und Jean-Michel Jarre (alternativ zu letzterem: Mike Oldfield). Wurde von bärtigen Informatik-Studenten dem Vernehmen nach noch bis Ende der 80er gehört, seither ausschließliche Verwendung im ausdrücklich nostalgischen Kontext. Bekifft geschrieben, sollte man auch nur bekifft hören. Besser gar nicht. Gerne viel Hall, weil kosmisch gedacht. Nannte sich damals Rock, was nicht mal ironisch witzig ist. Zumeist hässliche Männer mittleren Alters, übergroße Brillen und schlechte Frisuren ein Muss – Spitzenreiter in beiden Kategorien: Jeff Lynne von ELO (die Band ist ansonsten aber von jeder Kritik ausgenommen).  [weiterlesen]



Da ich mir meinen Rang als allein seligmachender, lizensierter Klugscheißer samt Diplom im Allesbesserwissen nicht streitig machen lasse, sah ich mich heute genötigt, einem rivalisierenden Alpha-Kommentator bei Julian drüben die Stirn zu bieten. Thema ist die BR-Soap „Dahoam is dahoam“, aber das ist letztlich wurscht, geht es doch ausschließlich um Schwanzvergleich.  [weiterlesen]