Das hier ist mir eben erst wieder in die Hände gefallen – es gehört schon eine gesunde Mischung aus Ironie und innerer Größe dazu, zur Abschlussparty der Telenovela „Lotta in Love“ solche T-Shirts drucken zu lassen:

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Und hier ist ein Aushangfoto zu dem grandios betitelten „Zwei Schlitzohren in der gelben Hölle“ mit meinem Favoriten Brad Harris und Antonio Sabato (dem Vater des US-Soap-Schauspielers Antonio Sabato jr.):

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Die Dame im Bild ist Karin Schubert, die übrigens 1985 ins Pornofach wechselte. Ich habe das Bild selber vom Dia eingescannt, und erst in mehrfacher Vergrößerung kann man ein hübsches Detail entdecken:

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Madame Schubert ist augenscheinlich nachträglich in das Bild reinkopiert worden!  [weiterlesen]



Anmerkung: Dies ist eine Kurzgeschichte, die ich für die zweite Staffel der „Böse Nacht Geschichten“ verfaßt habe. In der ersten Staffel hatte ich mit „Schnauze voll“ sehr klassische Krimistrukturen bedient, um die teilweise sehr schrägen Stories der Kollegen (Eschbach, Hohlbein, etc.) auszugleichen. Bei Staffel 2 war es umgekehrt – wie hatten sehr viele traditionelle Kurzkrimis, darum wollte ich ein wenig aus der Rolle fallen. Gelesen wurde die Geschichte in der Sendung von Andrea Kempter.

Das IchWir näherte sich dem Planeten von seiner sonnenabgewandten Seite. Als reines Energiewesen mied es starke solare Strahlung. Sie kitzelte unangenehm.  [weiterlesen]



Es hat ja lange genug gedauert…

In den letzten Monaten war ein merklich qualitativer Niedergang der Beiträge auf SPIEGEL online zu bemerken. Immer mehr greift man auf zweifelhafte Meldungen von Klatschseiten und Boulevardzeitungen zurück, gerne plappert man Wikipedia-Artikel nach, und es schleichen sich in bedenklichem Maße Flüchtigkeits- und Rechtschreibfehler ein.

So wie hier:

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Der Ex-Stecher von Paris Hilton heißt nur leider nicht Robert Salomon, sondern Rick Salomon. Ist das wichtig? Nicht mehr als der überstrapazierte Sack Reis in China. Ex-US-Justizminister Alberto Gonzalez wurde ja neulich auch mal folgenlos David Gonzalez genannt.  [weiterlesen]





Stern CoverMeine Begeisterung für Richard Dawkins dürfte regelmäßigen Lesern dieses Blogs bekannt sein. Und meine Abneigung gegen religiösen Glauben, der sich das Mäntelchen der Rationalität umlegt, und sich in streng wissenschaftliche Belange einmischt, auch. Da empöre ich mich über Häuptlinge ebenso wie über Indianer. Ich stehe auf der Seite der Atheisten und Agnostiker. Besonders allergisch reagiere ich, wenn die vernünftigen Thesen der Atheisten auf dumme und falsche Phrasen reduziert werden, die dann den liberalen Medien die Gelegenheit geben, sich auf die wohlfühlige Seite der „Spirituellen“  [weiterlesen]



Wie mittlerweile jeder wissen müsste, sammle ich obskure Dinge aus dem Bereich Genre-Film – Fotos, Plakate, Zeitschriften, usw. Manchmal kommen mir dabei Dinge unter die Finger, die man zuerst gar nicht glauben möchte. Schlampereien in Pressebüros und bei Verleihern, die Kopfkratzen auslösen – schaut denn da keiner nochmal drüber?

Hier drei schöne Beispiele aus offiziell herausgebenem Pressematerial:

Megaforce

„Megaforce“ war eine Trashgranate der frühen 80er, die wir dem Regisseur der „Auf dem Highway ist die Hölle los“-Filme verdanken. Wenn Ronald Reagan „Mad Max“ gedreht hätte – „Megaforce“ wäre dabei rausgekommen. Barry Bostwick beweist, dass man für Spandex den entsprechenden Body braucht.  [weiterlesen]



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Geile Sache – Teaser und Auflösung im selben Kasten. Konsequent durchdacht könnte die BILD mit diesem System künftig ganz auf die Artikel verzichten.  [weiterlesen]



Sodele, der Wortvogel hat mittlerweile satte 200 Artikel im Archiv, und weil der Traffic in den letzten drei Monaten explodiert ist, habe ich mir gedacht, dass die Neuleser vielleicht mal mein persönliches „Best of“ aus den „frühen Jahren“ brauchen können.

Ich liste im Folgenden nicht die wichtigsten oder meistgelesenen Artikel, sondern jene, die ich für besonders gelungen oder „zeitlos“ halte. Das ist rein subjektiv, aber wenigstens chronologisch.

Gleich mein erster Beitrag hatte die mir sehr genehme Mischung auf Kritik und Humor, aus Ekel und Faszination. Außerdem konnte ich damit angeben, die „Daily Show with Jon Stewart“  [weiterlesen]



Charles Band Original Artwork

Wie ich kürzlich mehrfach erwähnte, habe ich bei Ebay eine ganze Reihe von Original-Artworks aus dem Besitz des Produzenten Charles Band ersteigert. Diese wurden in Schüben zu meinem Freund David nach Michigan geschickt, der mir vor zwei Wochen daraus ein großes Paket machte, und es gen München aussandte. Neun Tage später kam das Schreiben vom Zoll, ich müsse das Paket persönlich abholen, und Steuern nachzahlen (grrr…). Das war mir der Spaß aber wert.

Vorgestern habe ich den schönen Tag genutzt, um die Artworks für das Band-Buch digital abzulichten (mit Blitz ist sowas immer zum Scheitern verurteilt).  [weiterlesen]



LeserbriefseiteEs ist ja beleibe nicht so, dass ich etwas gegen den Spiegel hätte – oder gegen seine Leser, bzw. deren Briefe. Meine Meinungen (Themen Schönhuber und Vaterschaftstests) wurden bereits zweimal dort abgedruckt, und gemeinhin hat man das Gefühl, die Redaktion bemühe sich bei der Auswahl um eine gewisse Balance mit Tendenz zur Stützung der eigenen Thesen. Das ist auch okay so.

Vor knapp zwei Wochen wies ich auf ein Interview mit Richard Dawkins hin, das mit ob seiner sprachlichen Klarheit und Konsequenz sehr gut gefallen hat.

Heute druckt der neue SPIEGEL die Leserbriefe zu dem Interview ab –  [weiterlesen]