fff07_wallpaper1280x1024.jpg

Morgen geht es los, und dann ist neun Tage lang Remmidemmi angesagt. Als erste von acht Städten werden in München die neusten Perlen des internationalen Genre-Films präsentiert – von Thriller bis Zeichentrick, von Martial Arts bis Hardcore-Horror.

Seit 15 Jahren bin ich mittlerweile Stammkunde beim Festival, und seit knapp einem Jahr habe ich ein eigenes Blog – da bot es sich an, beides zu kombinieren. Eine ingeniöse Mischung aus Vorplanung, Schlafentzug, Freundeshilfe und Vorab-Premieren erlaubt es mir, heuer über 35 Filme zu sichten – und allesamt hier zu besprechen.

Bevor ich gleich den Review zu „Black Sheep“  [weiterlesen]



Dumm gelaufen: In der SZ über das Geschäftsmodell des Arbeitgebers gestänkert, rausgeflogen, und nun rumjammern, dass damit ja nicht zu rechnen war.

Doch, damit war zu rechnen.

Besonders heuchlerisch finde ich die Geißelung einer Finanzierungsform, die Sie selber für Ihr Projekt „Die Päpstin“ akzeptiert hatten.

Natürlich war zu erwarten, dass Sie als hehrer „Künstler“ nun gegen die skrupellosen „Geschäftemacher“ wettern, als ginge es mal wieder um den Untergang des kulturellen Abendlandes in Form vom – natürlich – heimischen Bildschirm (der, aber das nur am Rande, diverse Ihrer Projekte finanziert hat, seit es im Kino nicht mehr so gut läuft).  [weiterlesen]



John SinclairBevor ich nächste Woche mit ausführlichen Berichten und Kritiken vom Fantasy Filmfest 2007 beginne (und danach eine Reihe mit Beiträgen zur Drehbuchschreiberei starte), möchte ich noch ein wenig „aufräumen“. Schließlich hatte ich versprochen, weitere Galerien mit mehr oder weniger lustigen Gruselroman-Covern zu präsentieren.

Gesagt, getan. Heute begeben wir uns mit John Sinclair auf eine Städtereise rund um die Welt. Der Mann kommt rum. Er könnte vermutlich längst für „Merian“ oder „Geo“ schreiben. Und ihr ahnt es schon – wo immer der Inspector vom Yard auftaucht, wimmelt es von Monstern, Mutanten und schlechten Alliterationen.

Man überzeuge sich selbst –  [weiterlesen]



Code MonkeysSpieleprogrammierer sind überbezahlte Spezialisten, die in den seltensten Fällen in der Lage sind, über den Tellerrand zu schauen. Für Millionenbudgets haut ein giganormes Team an Grafikern, Musikern, Codern und Marketing-Experten Monat für Monat die gleiche Sorte Shooter, RPG, und Strategie-Spiele raus, die uns seit der Erfindung der Grafikkarte belästigen. Nur halt noch schneller und noch detaillierter – damit wir weiterhin alle 18 Monate einen neuen PC kaufen müssen.

Das war nicht immer so. In den 80er Jahren waren Spieleprogrammierer echte Geeks, die ihre Sprites Bit für Bit setzten, an Raster-Interrupts fummelten, und mehr Peeks und Pokes auswendig konnten als Telefonnummern.  [weiterlesen]



… ich verbringe MEINEN Samstag nicht damit, den neuen Harry Potter-Roman zu lesen.

Ich habe KEINEN Harry Potter-Roman gelesen.

Ich habe KEINEN Harry Potter-Film gesehen.*

Ich mag es aber auch niemandem missgönnen. Wer sich jedoch schämt, dass er Jugendliteratur verschlingt, soll sich halt ein alternatives Cover runterladen.

* Das ist nicht gänzlich wahr – diesen Film habe ich gesehen.  [weiterlesen]



SPIEGEL, um Gottes Willen, SPIEGEL! Mach es mir doch nicht so schwer, dich zu lieben und zu verteidigen! Wie soll ich denn SOWAS rechtfertigen:

spie1.jpg

Da gibt es ein Produkt, das wie ein Merkmal einer Religion/Kultur klingen kann (je nach Aussprache). Und dieses Merkmal kann man für ein Symbol der Frauenunterdrückung halten. Und wenn man all das unbedingt glauben will, kann man sich natürlich auch prima darüber aufregen. Dann ist es kein großer Schritt mehr, bis man sich tatsächlich einreden kann, dass ein Discounter genau das beabsichtigt hat.  [weiterlesen]



Hoss CartwrightDer Tag war zu heiß, das Gewitter zu kurz, um noch einen langen Beitrag zu schreiben. Aber durch die Email eines Freundes in Michigan wurde ich heute darauf gebracht, mal wieder einen launigen Schwank aus meinem Leben zu erzählen.

Zuerst einmal empfehle ich allen geneigten Lesern, sich hier die Kataloge des Hollywood-Auktionshauses „Profiles in History“ herunterzuladen. Und wenn ihr in drei Tagen fertig gelesen und ausgeträumt habt, könnt ihr diesen Beitrag weiterlesen…

Die Kataloge sind echte Prachtstücke, die in gedruckter Form selber Sammlerwert haben, und jedem Filmfan die Tränen in die Augen treiben.  [weiterlesen]



Sie als Teamchef des T-Mobile-Teams bei der Tour (nein, das ausgeleierte „de Farce“ lasse ich mal weg) haben sicher momentan keinen so schönen Job. Sie betreuen mit bekennenden Dopern einen Rennstall, der auch nicht ganz sauber ist. Wäre alles nicht so schlimm – wenn es nicht wieder mal rausgekommen wäre. Ist es aber.

An Ihnen hat es nicht gelegen, wie Sie (laut SPIEGEL) versichern: „Wir führen keine Anti-Dopingtests im Team durch.

Das ist löblich. Anti-Dopingtests sind die Pest. Fast so schlimm wie Dopingtests. Aber die machen Sie ja auch nicht,  [weiterlesen]



SAT.1 streicht so ziemlich alles an Nachrichtensendungen, was da noch im Programm kreucht und fleucht. Das Feuilleton schreit empört auf, Medien-Webseiten beklagen den Untergang der News-Kultur, und allenthalben wird dem Sender vorgeworfen, journalistische Kompetenz der Rendite zu opfern. Raubtier- Kapitalismus, Heuschrecken, Shareholder Value, blablabla.

Ehrlich gesagt – wen schert’s? Wer von den Rittern von der spitzen Feder hat die Nachrichtensendungen auf SAT.1 geguckt? Wer kannte “Anchorman” Thomas Kausch jenseits der seinerzeit relativ spektakulär inszenierten Abwerbung vom ZDF?

15 Jahre lang hat SAT.1 immer wieder versucht, im Bereich News einen Fuß auf den Boden zu bekommen –  [weiterlesen]



Gerade weil die Kollegen der Medienblogs momentan so schwere und bedeutsame Themen durchkauen, übe ich mich lieber noch in der außerordentlich erträglichen Leichtigkeit des Seins, bevor in 11 Tagen das „Fantasy Filmfest 2007“ losgeht. Dann habe ich viel zu gucken – und sicher auch viel zu berichten.

Bis dahin noch ein paar mehr oder minder kuriose Bilder, die kein armseliges Leben in den Tiefen meiner Festplatte führen sollen…

Weil wir das Thema Gruselromane dieser Tage ja schon mehrfach hatten – hier ein Original-Autogramm, welches der Heftchenautor Dan Shocker (aka Jürgen Grasmück) mir in den 80ern schickte:

kopie-von-dan-shocker.jpg

Thematisch passend –  [weiterlesen]