Da ich mir meinen Rang als allein seligmachender, lizensierter Klugscheißer samt Diplom im Allesbesserwissen nicht streitig machen lasse, sah ich mich heute genötigt, einem rivalisierenden Alpha-Kommentator bei Julian drüben die Stirn zu bieten. Thema ist die BR-Soap „Dahoam is dahoam“, aber das ist letztlich wurscht, geht es doch ausschließlich um Schwanzvergleich.  [weiterlesen]



indyskull2large.jpg„Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull“   [weiterlesen]



Ich bange um Leib und Leben!

Wenn Sie mir nicht antworten, werde ich forciert, Sie an eBay zurückzubringen, und ich gewährleiste Ihnen, daß Sie von ebay aufgehangen werden.

Lynchjustiz im World Wide Web. Musste es soweit kommen?!

Es ist die Endwarnung.

Entwarnung wäre mir lieber gewesen…  [weiterlesen]



… sie haben sicher ganz schön zu tun: Theaterkritikerin, Autorin für den Tagesspiegel, die taz, SPIEGEL online. Da bleibt für vieles keine Zeit. Zum Beispiel für’s Kino. Denke ich. Weil:

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Gut, bereits die Aussage „binnen kurzem“ sei Fritzi zum umjubelten Theaterstar geworden, die hätten Sie sich verkneifen können. Schließlich fiel dem gedruckten SPIEGEL „schon“ im September 2000 auf, wie sehr die Haberlandt (den Artikel setzt man bei großen Schauspielerinnen ja gerne mal dazu, siehe „die Garbo“) jede Aufführung adelt. Als Theaterkritikerin hätten Sie das durchaus besser wissen müssen/können/sollen. Schwamm drüber.

Aber „Jetzt entdeckt endlich auch das Kino ihr Ausnahmetalent“?  [weiterlesen]



Sumuru

Beim Spätjahrsputz meiner Linkleiste ist mir aufgefallen, dass tatsächlich noch die Webseite zu „Sumuru“ existiert, dem ersten Film, den ich geschrieben habe. In Südafrika gedreht, mit internationaler Besetzung (Alexandra Kamp, Michael Shanks), und mit über 10 Prozent in der Zielgruppe erfolgreich auf RTL2.

Dammich, das ist lange her! Keine Ahnung, warum die Webseite nie offline genommen wurde, aber mit Hintergrundberichten, seltenen und schicken Fotos, und ein paar interessanten Interviews gibt sie einen guten Einblick in die Produktion dieses Low Budget-Heulers, an dem ich mit großer Freude gearbeitet habe.

Die meisten Leute,  [weiterlesen]





FrasierIch vermisse die 90er. Nicht generell. War so ein Jahrzehnt, das man auch hätte weglassen können. Alles nur retro, nix Neues mehr, scheiß Musik, scheiß Klamotten, und scheiß Politik. Kannze eigentlich knicken. Oder die 80er wiederholen.

Aber Fernsehen gab’s da!

Vor ein paar Tagen fiel mir auf, wie sehr ich die klassische Sitcom vermisse. Das, was man in Fachkreisen „multiple camera sitcom“ nennt. Derzeit regiert ja die „single camera sitcom“, die im Stil von Dramaserien produziert wird: „The Office“, „My Name is Earl“, „Scrubs“, „Arrested Development“. Alles großartige Serien, keine Frage – aber ich vermisse das Bühnenbild à  [weiterlesen]



Briefkasten (c) pixelio.deAlle ein bis zwei Wochen schaue ich in den Spamfilter meines Email- Accounts, um sicherzugehen, dass keine reguläre Email dort feststeckt. Dabei gönne ich mir den Spaß, die Spams mit den absurderen Headern kurz zu überfliegen (die Nigeria- Scammer versuchen es mittlerweile auf die romantische Tour, na sowas!).

Besonders herausragend fand ich heute die Betreffzeile einer Email von „Ebay“ (ja klar):

Wie oft sollen wir Sie noch anschreiben, Ihr Geld abzuholen ?

Geld? Ich? Wo muss ich unterschreiben?

Sagen Sie torsten.dewi@fake.org mal,

Ich wollte mich ja in torsten.dewi@fake.org umtaufen lassen –  [weiterlesen]



RisikoGuyana bietet Großbritannien seinen Regenwald an – der fast so groß ist wie Großbritannien selbst. Im Gegenzug will das Land wirtschaftliche Unterstützung: SPIEGEL-Artikel.

Neu ist die Idee nicht: In einem Godzilla-Film der 90er hatten die Japaner in der Zukunft weite Teile Afrikas gekauft (so ich mich recht erinnere), und brutal zu Ende gedacht wurde das oben genannte Szenario in einem Comic („Martha Washington“ von Frank Miller vermutlich, könnte aber auch mal wieder „Watchmen“ von Alan Moore gewesen sein). Ich selbst hatte vor 15 Jahren die Idee, unter dem Titel „Deal of the Century“ einen Roman zu schreiben,  [weiterlesen]



Secret Agent XDie Frage kam gestern wieder auf – und nicht zum ersten Mal. Wie ist das mit Agenten in meiner Branche? Braucht man sie – oder sollte man sie erschießen, sobald man sie sieht? Parasitäre Lebensformen oder hilfreiche Heinzelmännchen, die sich schützend vor den Autor werfen, wenn es hart auf hart kommt? Segen oder Fluch? Beides?

Zuerst einmal: Ich selbst habe mich 12 Jahre ohne Agent durch die Branche gekämpft. Übersetzer, Sachbuchautor, Romanautor, Drehbuchautor – geht alles auch auf eigene Kappe und Verantwortung. Dazu braucht man allerdings ein gesundes Ego und die Rückendeckung, auch mal was falsch machen zu dürfen.  [weiterlesen]