Ich denke, wer diesen Clip noch nicht kennt, sollte jetzt emotional ganz tief einatmen – Jon Stewart in seiner ersten „Daily Show“ nach den Anschlägen vom 11. September 2001:

The Daily Show with Jon Stewart
Mon – Thurs 11p / 10c

September 11, 2001

www.thedailyshow.com

Daily Show Full Episodes
Political Humor & Satire Blog
The Daily Show on Facebook

Schade nur, wie schnell die Einigkeit Amerikas und der (w/r)estlichen Welt politischen Ego-Trips geopfert wurde…  [weiterlesen]



Die konservative Medienlokomotive Bill O’Reilly meinte kürzlich, der Autorenstreik in den USA würde die Moderatoren der Comedy-News-Shows wie „Colbert Report“ und „Daily Show“ als Marionetten entlarven, die ohne Skript nicht einmal wüßten, in welche Kamera sie schauen müßten.

Natürlich war auch hier der Wunsch der Vater des Gedankens – Stephen Colbert und Jon Stewart sind feste politische Größen, und das nicht erst, seit Stewart als Gast in „Crossfire“ den aufgeblasenen Tucker Carlson plattgemacht hat:

Ich habe mir nun eine Woche lang „Daily Show“ und „Colbert Report“ angeschaut, die derzeit ohne Autoren auskommen müssen. Das Ergebnis ist nicht nur erstaunlich –  [weiterlesen]



Platz 14 in der ersten Woche, knapp über 3 Millionen Dollar Einspiel – das blamable US-Ergebnis von „Schwerter des Königs“ läßt sich nicht mit Verweis auf zu erwartende DVD-Verkäufe schönreden. Und endlich, ENDLICH hat Uwe Boll es auch eingesehen (Link zum Artikel leider abgelaufen).

Interessant scheint mir, dass weder in dem Artikel noch sonstwo die aktuelle Spiele-Adaption „Far Cry“ mit Till Schweiger erwähnt wird. Kaum vorstellbar, dass der nicht zumindest hierzulande durch ein paar Projektoren genudelt wird.

Das Universum hat also seine Balance gefunden: Künftig wieder Woody Allen im Kino, und Uwe Boll auf der Silberscheibe (oder im Mülleimer).  [weiterlesen]



Heutige Ausgabe der „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“, Seiten 21 und 29. Der Vogel zwitschert in „old media“.

Jetzt auch online verfügbar (Dank an Monsieur Niggemeier für den Tipp).  [weiterlesen]



Bevor ich mich nächste Woche an eine Reihe von ausufernden Texten und Reportagen für dieses Blog begebe, möchte ich heute mal ein wenig anekdoteln. Dabei geht es um meine erste Begegnung mit dem Internet.

C64In den 80ern war ich schon fleißig mit Computern unterwegs (C64), aber seien wir ehrlich – wie 99 Prozent meiner Altersgenossen spielte ich damit rum, was der Competition Pro Joystick hergab. Hausaufgaben? Dazu hätte ich einen Drucker gebraucht. Lernprogramme? Wie öde. Die einzige kreative Arbeit, bei der mir mein Brotkasten zur Seite stand, war die Gestaltung des Horror-Fanzines „Dark Palace“ (darüber eines Tages mehr).  [weiterlesen]



Warum kann ich nicht so schön wie „Scrubs“-Erfinder Bill Lawrence erklären, warum ich schreibe?

„I write because it makes me feel cool even though I know I’m not. I write for revenge on everyone that ever wronged me. Tim Stenger, you know what I’m talking about. I write to heal (myself, not the world – I’m not a wizard). I write because I’m lucky; we all know how many elements of success are beyond our control. I write because I secretly believe luck had nothing to do with it. I write because I’m arrogant, because I’m insecure,  [weiterlesen]



Late Night Moderator Jimmy Kimmel hat in seiner Show ein Segment, das auf einer wirklich frischen Idee basiert – er zensiert an sich harmlose Fernsehbeiträge, die erst durch die Piepstöne unglaublich obszöne Assoziationen wecken. Einen Emmy für den Autor, der darauf gekommen ist!

This Week in Unnecessary Censorship:
http://www.youtube.com/watch?v=MvKcyg4CHJM  [weiterlesen]





True Films CoverDas sowieso für Kreative empfehlenswerte Blog Read Write Web wies mich eben auf ein absolut unwiderstehliches Angebot hin. Unwiderstehlich weil lesenswert UND für lau: Kevin Kellys großartiges Buch „True Films“ über die 200 besten Dokumentationen aller Zeiten. Als PDF gerade mal 4,3 Megabyte groß, 199 Seiten, und mit kontext- sensitiven Werbeanzeigen, die aber nur anschauen muss, wer tatsächlich den überfrachteten Adobe Reader 8 benutzt (ich selber bin schon for langer Zeit auf PDF XChange umgestiegen).

Mini-Nachtrag: Capone hat bei AICN gerade seine Liste der 15 besten Dokumentationen 2007 veröffentlicht:

1.  [weiterlesen]



Logo (c) SAT.1NACHTRAG: miserable 6,8 Prozent in der Zielgruppe – schlechteste Quote von den vier Comedy-Formaten des Abends. Soviel zu der These, dass der deutsche Zuschauer jeden Scheiß guckt.

Ich wollte nicht über „Das iTeam“ schreiben. Das sind immer so vorhersehbare Verrisse, die keinen Spass machen. Und außerdem haben mir diverse Kollegen die Arbeit schon abgenommen – mit erwartbarem Ergebnis. Der Tenor: Brutal unkomisch, schlecht gespielt, Billig-Look.

Auf der Webseite des Senders konnte man sich die erste Episode vorab ansehen, und in der Tat: Das deutsche Remake der britischen Erfolgsserie „IT Crowd“  [weiterlesen]