Realistische Dialoge, glaubwürdige Charaktere – der Wortvogel präsentiert seinen neuen Lieblingsfilm:

Bei der „Darstellerin“ handelt es sich übrigens um Porno-Aktrice Gina Janssen, die Ende der 70er auch mit Jess Franco drehte.  [weiterlesen]



… habe ich schon mal den Winter eingeladen …

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Und siehe da: Es mag ja verfrüht sein – aber es schreibt sich über die eisigen Nordmeere für „Die Rache der Nibelungen“ leichter, wenn die Atmo stimmt.  [weiterlesen]



Zum Wochenende ein Augenschmaus – das wohl coolste Auto der Welt. Keine Science Fiction. Der Dodge Dart als Modellstudie, Baujahr 1956. Leider war das endgültige Modell nicht ganz so visionär…

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102 DalmatiansDieses Poster zu dem Film „102 Dalmatiner“ hat mich vor ca. drei Jahren wochenlang verfolgt. Irgendwas stimmte hier nicht, aber es schien mir unmöglich, den Fehler aus meinem Augenwinkel in das volle Blickfeld zu zerren.

Eigentlich ja kein ungewöhnliches Motiv – ein süßer Hund, der Werbung für einen Film mit noch viel mehr süßen Hunden macht.

Und doch…

Grummelgrübeldenk…

Schließlich traf mich die Erkenntnis, wie sich das gehört – wie der Blitz: Disney hat den ersten Hund ohne Arschloch gezüchtet!

Jetzt kann ich ruhig schlafen…  [weiterlesen]



Cola von der TankeEs war eine gute Woche – weniger für George W. Bush, mehr für Amerika. Ich würde jetzt gerne behaupten, aus genau diesem Grund bei der Tanke meines Vertrauens zu diesem Monstrum mit „koffeinierter Zuckerplörre“ ((c) Walter Moers) gegriffen zu haben. Die Wahrheit ist jedoch viel simpler: 3,001 Liter Cola in EINER Flasche? Das reizt den Spieler in mir. Als Größenvergleich habe ich mal eine normale Bierflasche daneben gestellt.

Es ist allerdings jetzt schon klar, dass ich diese Flasche aus Gründen der Pfandfreiheit nie wieder kaufen werden. Schäbig genug, dass mein Tankwart sagt: „Die gehen weg wie wild,  [weiterlesen]



In den letzten Tagen habe ich mir die Folgen der leider nur sehr kurzlebigen US-Sitcom „That’s my Bush!“ angesehen, die im Weißen Haus kurz nach dem ersten Wahlsieg des Republikaners spielt. Es erstaunt vor allem, für wie harmlos-dämlich man den US-Präsidenten vor 9/11 gehalten hat.

Die Serie ist fürwahr keine Perle, hat aber ein paar durchaus witzige Gags zu bieten:

Sekretärin: „Mr. President, according to my palm pilot, you have only 15 minutes until Earth is destroyed by the evil Zynthians!“
Bush: „Princess, that’s not a palm pilot – it’s a Gameboy!“

Besonders obskur wird es allerdings in Episode 4,  [weiterlesen]



CoverIch bin ein Kind der 80er, das ist bekannt. Ich kenne noch die Angst vor dem Atomkrieg, die aber zu meiner Zeit schon keine Angst mehr vor „dem Russen“ war, sondern eher die Angst vor dem eigenen Verbündeten Amerika.

Wenn man damals als Jugendlicher in den 80ern „links“ war (und wer war das in NRW nicht?), dann beschäftigte einen nicht die Frage, OB wir alle dem Untergang geweiht sind, sondern nur noch, aus welcher Ecke der Untergang kommen würde. Da stritten sich zwei regelrechte Denkschulen – Schule 1 verkündete den ins Haus stehenden Nuklear-Tod (Subgruppe GAU und/oder Erstschlag),  [weiterlesen]



SPIEGEL online hat drei Kasachen in „Borat“ geschleppt, um deren erwartbare Empörung zu dokumentieren. Und prompt stellen sich die Studenten eingeschnappt die Schlüsselfrage, die jeden bewegt, der erstmals durch den Kakao gezogen wird: „Warum gerade wir?“. Beleidigung der Fahne, der Ehre, des Präsidenten, blablabla, etc. pp.

Die Autorin Anna Reimann hätte den beleidigten kasachischen Leberwürsten erklären können, warum – durch ein einfaches „warum nicht?“.

Deutschland ist nämlich nach 50 Jahren Nazi-Witzen und Weißwurst-Klischees komplett kakaoresistent, und man freut sich schon, wenn die Parodie halbwegs originell ausfällt wie bei der „Saturday Night Live“-Reihe „Sprockets“.

Und jetzt ist halt mal Kasachstan dran.  [weiterlesen]



mfb-blieswood-portraettemplateidrenderscaledpropertybildwidth146jpg.gif… und ich denke so bei mir: leider.

David Blieswood (eigentlich Norbert Körzdörfer) ist eine adrette sogenannte „Edelfeder“, die besonders gerne außerhalb bezahlter Werbung über Gillette-Rasierer schreibt, und uns immer wieder mal in der BILD die Welt erklärt. Wie er dazu kommt? Keine Ahnung.

Nun hat Körzdörfer mit ein paar Buddies (dezentes Name Dropping: Otto Waalkes und Til Schweiger) anscheinend den Film „Borat“ gesehen, und darüber geschrieben.

Und ich habe es nicht verstanden.

Körzdörfers Gefasel ist ein so exzellentes Beispiel für Print-Logorrhöe,  [weiterlesen]



Als Gegner und gleichzeitig williges Opfer der fortschreitenden Amerikanisierung unserer Gesellschaft stehe ich Halloween konsequent ambivalent gegenüber. „Süßes oder Saures“ kann mit „Trick or Treat“ nicht mithalten, die Simpsons-Specials werden immer schlechter, und anständigen „pumpkin mash“ muss ich sowieso aus Michigan importieren (von Libby’s – mjamm!).

Aber wie soll man dem artifiziellen Getue böse sein, wenn SOWAS vor der Tür steht?

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Und siehe – ich gab reichlich, und die Bande ließ sich begeistert (?) fotografieren, sowie auch diese beiden Schlawiner:
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Es wäre allerdings nur fair, wenn man nun auch Sankt Martin (den Tag,  [weiterlesen]