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Nachdem unsere "Helden" mit einer viermotorigen Maschine gestartet, aber mit einer zweimotorigen Maschine auf den Philippinen gelandet sind, kann das losgehen, was die LISA gerne "Handlung" nennt, was aber mit "Mumpitz" meist erheblich besser umschrieben ist.

Mehr noch als bei anderen LISA-Filmen ist das gesamte "Münchner Intro" von 12 Minuten ein Wurmfortsatz zur Streckung der Laufzeit. Die Figuren begegnen sich konkret erst vor Ort und es gibt kein erzählerisch relevantes Element, das aus der bayerischen Hauptstadt mitgebracht wird.

Es ist vielleicht ganz interessant, an dieser Stelle auf die Genese von COLA CANDY CHOCOLATE einzugehen. Wie so oft hat… [weiterlesen]

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Heute mal was ganz anderes – es gibt zu drei meiner Fotostorys (wie ich finde) interessante Updates, die ich mit euch teilen möchte.

Fangen wir mit dem Kleinkram an.

BONDITIS: Als ich den Film 2021 in seine Einzelteile zerlegt habe, war er noch ein gesuchtes Kleinod, verfügbar nur als miserabler VOX-Mitschnitt auf VHS-Kassette. Durch Zufall habe ich nun entdeckt, dass er seit letztem Jahr nicht nur offiziell, sondern auch noch liebevoll restauriert auf diversen Plattformen verfügbar ist:

TV-PIRATEN – SENDER FREIES BILK: Der Regional-Trash aus meiner Heimatstadt (zeitweise sogar meinem Heimatviertel) kommt noch mal ins Kino!… [weiterlesen]

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Es ist erfreulich einfach, einen Episodenfilm in mehreren Teilen zu besprechen, weil man nicht rekapitulieren muss, was vorher geschah. Susanne Bonneik, die olle Olga, der Telefon-Sex beim Bügeln – alles vorbei und vergessen.

Wir lernen nun eine Dame kennen, die "Hostessen" vermittelt, sich aber seltsam vage hält bei der Frage, was genau denn die Hostessen-Dienste sind.

Ahhh, der alte Münchner Flughafen in Riem. Ich habe ihn noch erlebt, habe in den ausgedienten Hallen die Leningrad Cowboys gesehen, danach auf dem Gelände die BuGa besucht, und wohne nun einen Steinwurf vom neuen Stadtviertel entfernt, das dort entstanden ist.

Wir reimen… [weiterlesen]

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Für den aktuellen Fotostory-Filmabend mit dem Frankster standen COLA, CANDY, CHOCOLATE und SUMMER NIGHT FEVER und BEI ANRUF LIEBE zur Auswahl. Es war primär der Drehort München, der uns zum Letzteren verführte. Es macht uns Spaß, die Drehorte zu identifizieren und die Veränderungen in den letzten 40 Jahren zu begutachten.

Es ist auffällig, dass die LISA in den frühen 80ern mit größerem kommerziellen Erfolg auch eine Rückkehr zur "seriösen" Komödie anstrebte, mit Stars wie Gottschalk, Uschi Glas und David Hasselhoff. Der Softsex wurde immer weiter zurück geschraubt, das Produktionsniveau erhöht. Eine lohnende Strategie, die in den großen Serienerfolgen u.a…. [weiterlesen]

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Wir verließen Teil 2 unserer ausführlichen Betrachtungen mit der schockierenden Erschießung des armen Poldi durch den abgebrühten Bosso. Es machte PÄNG, der österreichische Bubi taumelte zurück, rotes Blut an der Stirn.

Plötzlich lacht Bosso, streicht Poldi den Schmier von der Stirn und verkündet:
"Das ist Ketchup!"

Unter all den Szenen, in all den LISA-Filmen, die keinen Sinn ergeben, nimmt diese hier eine Sonderstellung ein. Sie ist quasi der Maßstab für totalen Bullshit, die Richtschnur, das platonische Ideal.

Wir haben GESEHEN, dass Boss eine Kugel in den Revolver geladen hat. Wir haben GESEHEN, dass er abgedrückt hat. Selbst WENN nur… [weiterlesen]

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Wow, die letzte Fotostory ist mehr als ein Jahr her! Time flies. Ich gestehe, dass ich ein bisschen aus dem Rhythmus gekommen bin. Und vor ein paar Monaten habe ich dann mit dem Frankster einen weiteren Kandidat gesichtet, der mich aber irgendwie nicht begeistern konnte (trotz Zachi Noy und Sibylle Rauch!). Vielleicht hole ich den irgendwann nach.

Zum Wiedereinstieg mache ich es mir vergleichsweise einfach: Wir setzen uns einer weiteren Zelluloidverschwendung der LISA aus. If it ain’t broke, don’t fix it.

DIE SCHÖNEN WILDEN VON IBIZA ist ein ziemlich prototypischer Film für Karl Spiehs & Konsorten. Mit vielen bekannten… [weiterlesen]

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Gestern lief die 8000. Folge der Daily Soap GUTE ZEITEN SCHLECHTE ZEITEN, seit jeher von Fans und Presse GZSZ abgekürzt. 2,23 Millionen Zuschauer haben eingeschaltet, was die älteste Cash Cow von RTL immer noch attraktiv für die Werbekunden macht.

Zeit, sich mal an die Anfänge zu erinnern, wie ich sie erlebt habe…

1992 war ich beim GONG – das ist eine wahrlich bekannte Geschichte. Ich war allerdings noch kein Redakteur, sondern nur Programmspalten-Tipper – es war meine Aufgabe, aus dem Wochenprogramm von SAT.1 die Spalten für den Programmteil im Heft zu komprimieren. Ich wählte aus, was größer vorgestellt… [weiterlesen]

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Wo waren wir stehengeblieben? Richtig: "Musikproduzent" Fredy fickt alles, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Ihm ist egal, ob die Mädels anderweitig verbandelt sind, kein Interesse zeigen, oder ob er ihnen seinen Schniedel aufdrängen muss. Genau die Sorte Mann, die Produktionsfirmen wie LISA und CCC in den 70er und 80er Jahren als "romantische Helden" verkaufen wollten. Es wäre einfacher, das mit Humor zu nehmen, wenn man dahinter nicht tatsächlich ein abgrundtief frauenfeindliches Weltbild vermuten müsste – und wenn Darsteller wie Sascha Hehn und Wolfgang Fierek es nicht so einfach gemacht hätten, Schauspieler und Schauspiel für deckungsgleich… [weiterlesen]

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Ich fasse kurz zusammen: Vivis Freundin Bea hat 17.000 Mark des Möbelhauses Kika in einer Matratze deponiert, die an den Wörthersee geliefert wurde. Die Freundinnen machen sich auf, mit der Hilfe des Kellners Jonny das Geld zu finden. Ebenfalls vor Ort: Kika-Juniorchef Bobby und der grantelige Kapitalist Bronzky.

Back into action!

Bobby ist zwischenzeitlich nicht faul gewesen und liefert die Betten an das Schlosshotel – penetrante Präsentation des Firmen-LKW inklusive:

Mit dem von der Ehefrau genervten Hotelbesitzer bespricht er eine Übernachtung, weil er nach der Lieferung an Kloster und Hospital ziemlich müde sein wird.

Kaum ist er unterwegs, bringt… [weiterlesen]

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Vorab: Ich werde ab heute die elend langen Filmverbrechen-Fotostorys in mehrere Teile aufspalten. Das hat einen rein administrativen Grund. Artikel über 10.000 Zeichen kann ich bei VG Wort abrechnen. Die Fotostorys sind gerne mal 50.000 Zeichen lang. Wenn ich sie splitte, rechnet sich das.

Sorry for the inconvenience.

Es ist mal wieder LISA-Zeit. Die formell dürftigen und mit austauschbaren Elementen zusammen gestöpselten Bumsfilme von Karl Spiehs haben sich über die Jahre einfach als die perfekten Leichen für meine frankenstein’schen Fotostorys herausgestellt. Da macht die Exhumierung Spaß und man kann hämisch mit dem Finger auf das untot zuckende Zelluloid zeigen…. [weiterlesen]