Ich hatte gestern angedroht, dass ich dem Vorwurf, das FFF leide an einem schlechten Fingerspitzengefühl bei der Filmauswahl, Beweise folgen lassen würde.
Nachfolgend eine Liste von 52 Filmen (einer mehr als das Festival selber), die im September 2017 fertig gestellt, aber noch nicht veröffentlicht waren. Dabei habe ich keinen der Filme, die letztlich beim FFF liefen, noch einmal berücksichtigt. Es handelt sich ausschließlich um Streifen, die klar den Genres Horror/ Science Fiction/ Thriller zu zu ordnen sind, die Bandbreite reicht vom C-Trash bis zum potenziellen Blockbuster. Das Erbe des FFF im Auge, habe ich sogar noch eine Stephen King-Verfilmung… [weiterlesen]
Norwegen 2017. Regie: Thomas Aske Berg, Fredrik Waldeland. Darsteller: Henrik Rafaelsen, Thomas Aske Berg, Kim Sønderholm, Brigt Skrettingland, Penda Faal, Fredrik Waldeland, Ingvar Skretting
Offizielle Synopsis: Vidar hat sein dröges Dasein so satt. Er ist 33 und noch immer unter der Fuchtel seiner Mutter. Statt Frauen hat er abgegriffene Playboyheftchen unter der Bettdecke und für den Langschläfer ist das Leben auf dem Bauernhof einfach nur die Plage. Als von der strenggläubigen Gemeinde wohlerzogener Christ weiß er aber, an wen er sich wenden kann. Noch in derselben Nacht erscheint ihm der Heiland und befreit ihn von seinen Problemen… [weiterlesen]
USA 2017. Regie: Andrés Muschietti. Darsteller: Bill Skarsgård, Finn Wolfhard, Jaeden Lieberher, Owen Teague, Javier Botet, Sophia Lillis, Megan Charpentier
Offizielle Synopsis: In der Stadt Derry in Maine verschwinden immer wieder Kinder. Eine Gruppe von Kids wird mit ihren schlimmsten Ängsten konfrontiert, als sie dem bösen Clown Pennywise gegenüber stehen, der seit Jahrhunderten eine Spur von Mord und Gewalt hinter sich herzieht.
Kritik: Ich lehne mich mal aus dem Fenster und bezeichne "IT" als den am meisten erwarteten Horrorfilm des Jahres. Die Gründe dafür sind bezaubernd menschlicher Natur: "ES" war eines der prägenden Bücher der … [weiterlesen]
So habe ich nach 10 Tagen FFF 2016 ausgesehen:
Im Vergleich zu einigen Vorjahren ist das noch erstaunlich sozial kompatibel.
Ich sammle hier einfach noch mal ein paar lose Gedanken zum Thema…
Zuerst einmal bedanke ich mich bei Leser und Kommentator Flippah, der quasi spontan für Doc Acula eingesprungen ist. Er hat ebenfalls alle 51 Filme durchgehalten, das verdient meinen Respekt. Ich danke auch allen anderen netten Besuchern, die den Fehler gemacht haben, sich mit mir auf Diskussionen einzulassen.
Danke auch an die Veranstalter, besonders an Matthias und Friederike. Friederike nahm meinen Vorschlag an, nicht jeden Film mit einer… [weiterlesen]
Seoul Station
Offizielle Synopsis: Die rebellische Hyun-suen ist von zu Hause ausgerissen und lebt mit ihrem nichtsnutzigen Freund in einem kleinen Apartment, für das ihr mittlerweile das Geld ausgeht. Als der Freund plötzlich gewalttätig wird und sie zur Prostitution zwingen will, bleibt ihr keine Wahl, als erneut die Flucht zu ergreifen. Zeitgleich ist ihr sich sorgender Vater auf der Suche nach Hyun-suen, verpasst sie aber um Haaresbreite. Verzweifelt läuft er auf der Suche nach seiner Tochter durch das Herz der koreanischen Hauptstadt. Doch im Untergrund des großen… [weiterlesen]
Don’t grow up
Offizielle Synopsis: Keine Erwachsenen weit und breit, vor allem keine strengen Betreuer. May, Pearl, Bastian, Liam, Shawn und Thomas wissen ihre neu gewonnene Freiheit sinnvoll zu nutzen und erobern die von den Heimleitern konfiszierten Schnapsflaschen ganz schnell zurück. Vielleicht sollten sie sich doch lieber die Frage stellen, weshalb die gesamte Kanareninsel von keinem einzigen Volljährigen mehr bevölkert zu sein scheint. Die Antwort bricht von einer Sekunde auf die nächste über die Problemkids herein und der Kampf um den… [weiterlesen]
I had a bloody good time at House Harker
Offizielle Synopsis: Stammbaum verpflichtet! Zumindest lässt sich damit ordentlich Asche machen. Soweit der Gedanke von Gerry und Charlie, Nachkommen von Mina und Jonathan Harker. Bram Stoker zufolge haben diese einst Vampirfürst Dracula vernichtet. Doch das eigens auf die Familienhistorie ausgerichtete Selbstbeweihräucherungs-Theaterstück im baufälligen Hobbykeller macht den Stammhaltern weniger die Taschen voll als sie vielmehr zum Gespött der Kleinstadt. Also gaukeln Gerry und Charlie den Angriff eines vermeintlich echten Blutsaugers vor. Wer anders… [weiterlesen]
"Frasier" wird auf ewig meine Lieblings-Sitcom sein, knapp gefolgt von "Cybill", "Cheers", "How I met your Mother", "Rude Awakening", "My Family", etc. Es ist eine der wenigen Serien, die ich tatsächlich immer wieder schauen kann. Es gibt keine andere "sophisticated comedy", die einen derart perfekt eingespielten Cast vorweisen kann.
Weil es manchmal angemessen ist, daran zu erinnern – das erste Mal sehen wir Frasier Winslow Crane in einem beiläufigen, aber nicht zufälligen Kameraschwenk in der ersten Folge der dritten Staffel "Cheers" im September 1984:
Darsteller Kelsey Grammer ist 29 Jahre alt und praktisch unbekannt. Die nächsten neun Jahre wird… [weiterlesen]
Ich wollte nichts darüber schreiben. Mittlerweile läuft der Reboot von "X-Files" ja auch schon in Deutschland, da kann sich jeder seine eigene Meinung bilden. Zumal der größte Aufreger (David Duchovnys neue Synchronstimme) mich nicht betrifft – ich schaue die Folgen im Original.
Aber es haben kurioserweise mehrere Leute angefragt, die meine Meinung hören wollen – und des Menschen Wille ist bekanntlich sein Himmelreich. Sei’s drum.
Meine wirre Sammlung an Gedanken bezieht sich dabei auf die ersten drei Folgen. Aber zuerst einmal geht es natürlich in die Vergangenheit, zu einem meiner patentierten Rückblicke.
USA 2016. Darsteller: Victor Garber, Brandon Routh, Arthur Darvill, Caity Lotz, Franz Drameh, Ciara Renée, Falk Hentschel, Amy Pemberton, Dominic Purcell, Wentworth Miller u.a.
Story: Im 22. Jahrhundert steht die Menschheit vor dem Untergang – geknechtet und vernichtet vom unsterblichen Vandal Savage. Der Zeitreisende Rip Hunter kehrt in das Jahr 2016 zurück, um ein Team von Superhelden und Bösewichten zu rekrutieren: Firestorm, Atom, White Canary, Hawkgirl, Hawkman, Heatwave und Captain Cold. Sie sollen an kritischen Stellen der Menschheitsgeschichte eingreifen, um am Ende die Vorherrschaft von Vandal Savage zu brechen. Zu dumm nur, dass die "Legends of Tomorrow" sich… [weiterlesen]