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Mein letzter LISA-Film ist eine Weile her, und nach Gurken wie MR. BOOGIE und DIE STURZFLIEGER habe ich mir einen Abstecher in vertrautes Territorium verdient. Der Mensch lebt nicht vom Knäckebrot allein und wahrlich – das LISA-Archiv hat noch ein paar Leichen im Keller, die ich exhumieren kann.

Üblicherweise konzentriert sich die LISA ja auf Komödien einfachster Strickart: ein sonniges Thema, ein paar knackige Darsteller, Verwechslungen, Liebesreigen, dumme Sprüche, Chart-Hits – fertig ist "die neuste Super-Komödie!". Dass die LISA sich 1979 an einer Genre-Parodie versucht hat, hat mich überrascht.

Ein großer Autor hat mal gesagt:
"Die Parodie ist ein [weiterlesen]

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Vor zwei Jahren habe ich nach neun teilweise exorbitanten Postings meine Berichterstattung zu TROLLS WORLD/UNDER CONTROLL beendet. Die Luft war raus, alle Beteiligten hatten sich in Beleidigungen und Drohungen erschöpft.

Nun liegt es in der Natur der Sache, dass auch die Zeit ein guter Schiedsrichter ist und es manchmal ausreicht, einfach abzuwarten… na ja, "wer gewinnt" wäre zu hoch gegriffen. Eher "wer sich wieder aufrappelt". Bei den meisten Blog-Battles des Wortvogels hat mir vielleicht nicht ein Gericht, aber die Geschichte Recht gegeben. All die großen (Maul)helden, an deren Ruhm ich mich parasitär hängen wollte, sind in der Versenkung verschwunden,… [weiterlesen]

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Heute vor 15 Jahren ging mein erster Blogbeitrag als Wortvogel online – ich machte mich lustig über einen Bodybuilder mit Fake-Muskeln. Vielleicht ist das prophetisch gewesen: der Kampf gegen die Protzer mit dem Katzengold und den geklauten Credits wurde ja so etwas wie ein wiederkehrendes Markenzeichen.

Stand heute: 4129 Beiträge. Das ist mein Anteil am Erfolg. 88.046 Kommentare. Das ist eurer. Wir können uns auf die Schulter klopfen und "wow" murmeln.

Der Wortvogel ist genau genommen kein Vogel – er ist ein Dinosaurier. Bloggen hat seinen Zenit überschritten, man trifft sich auf Facebook und produziert sich auf Instagram…. [weiterlesen]

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Man kann mir viele negative Dinge nachsagen, aber eins bin ich immer gewesen: ein Mann meines Wortes. Und darum ist heute der Tag, an dem ich die üppige C.L.E.A.N. Limited Edition unter die Leute bringe. Ich selber sammle keine Silberscheiben und schließlich haben die Leser dieses Blogs die Box finanziert.

Für alle, die einen Refresher brauchen, worum es geht:

Wer sich meine Fotostorys zum Film durchgelesen hat, der wird wissen: nicht gut, nicht spannend, nicht überzeugend, aber… besonders. Und selten.

Ich hadere mit der Frage, wie ich einen "Gewinner" auswählen soll. Machen wir es schräg: eines der großen… [weiterlesen]

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Geben wir uns ran. Machen wir es nicht, macht es keiner. Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja, bei Sutters mysteriösem Gast, dessen Stimme digital auf "grollig" runter geregelt und nachsynchronisiert klingt.

Die Szene, auch wenn sie der Geschichte augenscheinlich eine neue Facette verleiht, bringt natürlich genau was? Nix. Auf die Idee, die Figuren über Dialoge zu erklären oder zu entwickeln, scheint der Autor an keiner Stelle zu kommen.

Dafür sehen wir nun, welchen spektakulären Erfolg das CLEAN-Programm bei der nymphomanen Clare hatte – sie will Alice vernaschen:

Alice' Reaktion ist mal wieder einen Audio-Clip wert:

Say what?!

Im… [weiterlesen]

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Das wird ein hartes Brot, ich ahne es schon. Allein deshalb, weil ich es mir eben nicht einfach machen und crazy Katusin mit der Bitterbös-Bazooka wegballern kann. Sein ganzer "track record" an frechen Lügen und falschen Versprechungen, seine ganzen albernen Selbstinszenierungen als großer Producer bleiben bestehen – liegen aber nun in der Waagschale mit der Tatsache, dass er tatsächlich einen Film produziert hat. Einen, in dem Costas Mandylor (MOBSTERS) und Tom Sizemore (SAVING PRIVATE RYAN) mitspielen. Einen, den man kaufen kann. Einen, den man ansehen kann. Einen – den man ansehen sollte?!

Einfach zu bekommen war der Film… [weiterlesen]

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Keine Sorge, die Besprechung von C.L.E.A.N. kommt – dauert aber, weil ich dazu noch mindestens einen Tag Recherche und Bildbetextung brauche. Es wird episch.

Nun ist es so, dass viele Leser zwar hier dabei sind, aber auf Facebook nicht (mehr). Und darum hebe ich zum Sonntag mal wieder ein paar Beiträge rüber, die eventuell auch außerhalb von Zuckerbergs magischem Königreich interessant sein könnten. So eine Art "best of", quasi.

"Tatort: Tote brauchen keine Wohnung". Ein absolutes Faszinosum von 1973. Thema: die skrupellose Gentrifizierung der Münchner Innenstadt auf Kosten der Altmieter. Offensichtlich viel früher aktuell, als man meinen sollte… [weiterlesen]

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Ich arbeite weiter hart daran, würdige Kandidaten für meine Filmverbrechen-Fotostorys zu finden. Und neulich kam mir nun der Gedanke, dass ich eine wirklich vielversprechende Quelle noch gar nicht angezapft habe – das Oeuvre der Schaumschläger, mit denen wir uns hier teilweise über mehrere Artikel und viele tausend Kommentare verbal geprügelt haben.

So sei es verkündet: ja, die ausführliche Besprechung von SHOWGIRLS EXPOSED kommt. Und die Besprechung von SHOWGIRLS 2 gibt es als Bonus obendrauf:

Mit zehnjähriger Verspätung ist auch das unfassbare Sequel zum 80er-Klassiker STRASSEN IN FLAMMEN endlich verfügbar – ROAD TO HELL, indeed:

Den Einstieg macht allerdings dieses… [weiterlesen]

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Ich habe festgestellt, dass sich in meinem "Entwürfe"-Ordner des Blog-Editors mehr als 40 unveröffentlichte Beiträge befinden. Oft nicht mehr als Titel und erste Zeilen, die ich dann aus Langeweile oder mangelnder Stringenz nie beendet habe. Eine Art Resterampe, teilweise fast 10 Jahre  zurück reichend. Heute wollte ich diesen Ordner mal konsequent löschen – und habe festgestellt, dass ein paar der Fragmente durchaus noch dafür taugen, ausgebuddelt, abgestaubt und aufgehübscht zu werden.

So wollte ich 2012, zum 6. Geburtstag meines Blogs, noch einmal kurz die großen Blog-Battle rekapitulieren, die ich bis dahin ausgetragen hatte. Epische Schlachten mit teilweise 1000 Kommentaren,… [weiterlesen]

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Zuerst wollte ich es mir einfach machen und wieder eine launige Teenie-Softsex-Komödie besprechen. Die sind immer williges Futter und kommen auch allgemein recht gut an. Aber dann entschied ich mich, die Level-Auswahl meiner Fotostory von "easy" auf "hard" zu setzen. Keine Komödie, sondern ein düsteres dystopisches Drama. Aus Österreich. In einer völlig verschandelten US-Videoversion.

Nun ist der österreichische Science Fiction-Film kein Subgenre, das der Entdeckung durch eine Kritiker-Elite harrt – spontan fällt mir da gerade mal der hier ein:

Aber wenn man lange genug sucht, findet man bekanntlich alles. Und darum geht es heute um MORGENGRAUEN, wie die IMDB… [weiterlesen]