Ich wollte etwas anderes machen als wieder einen KAKTUS oder einen GURU JAKOB. Ich habe da ein ganz obskures SF-Filmchen auf der Festplatte, dessen größter Anteil aus resteverwerteten Zwischensequenzen eines abgebrochenen Videospiels besteht. Oder einen aktuellen Horrorheuler, der schon konzeptionell so banane ist, dass er bleibende Erlebnisse verspricht. Alles, nur nicht noch mal eine Teenie-Sommerkomödie mit Retzer, Renate Langer, Herbert Fux & Konsorten!
Und was suche ich mir aus? Eine Teenie-Sommerkomödie mit Retzer, Renate Langer, Herbert Fux & Konsorten. Mir ist nicht zu helfen.
Ich kann es nur so erklären oder entschuldigen (je nachdem): Die Filme von Otto … [weiterlesen]
Ich habe gestern Abend eigentlich nur ein Bild mit einer kurzen Bemerkung bei Facebook gepostet. Ich erwartete nicht viel Feedback, aber erstaunlicherweise gibt es mittlerweile schon über 50 Kommentare und eine echte Nerd-Begeisterung. Also erweitere ich das jetzt mal um weitere Bilder und mache hier ein Thema draus.
Als jemand, der immer die neusten Filme haben wollte, idealerweise uncut, musste ich mir schon früh etwas einfallen lassen. Einfach in die Videothek marschieren und die Kassetten daheim in den VHS-Rekorders des Stiefvaters stopfen war keine Option. Vor allem nicht, als ich durch Peter "Pedda" Blumenstock mitbekam, dass man sich mit… [weiterlesen]
Heute gönnen wir uns mal einen Blick in den Abgrund und wenden uns einem Film zu, der jeder Beschreibung spottet – weshalb ich an der Beschreibung auch fast gescheitert wäre. Andererseits ist SATANS TODESSCHWADRON auch nicht nach den üblichen Maßstäben zu besprechen, denn es handelt sich um einen Fan-Film zu einer Groschenroman-Reihe, der von Amateuren vor fast 40 Jahren im Rahmen einer Con in der Nähe von Kassel und in Nürnberg gedreht wurde. Die Kopie, die mir vorliegt, wurde irgendwann vom Super8-Projektor auf eine Leinwand geworfen und von dort mit einer Videokamera abgefilmt. Nach diversen Generationen Kopierverlust schaffte sie… [weiterlesen]
Beginnen wir mal wieder mit der Beichte: Das hier ist NICHT der Film, den ich besprechen wollte. Es gab nach der Übersicht meiner bisherigen Fotostory-Reviews zwei Wege – tiefer in das Oeuvre von Tommi Ohrner oder tiefer in die Suhle der Retzer-Softsexkomödien. Ich wollte brav sein, ich wollte mir erneut den Tommi vornehmen. Als sich allerdings nach einer Viertelstunde heraus stellte, dass EIN DICKER HUND auch von Retzer-Komplizen durchseucht war, riss ich den Karren herum und legte ZÄRTLICH ABER FRECH WIE OSKAR ein. Der "bietet" mehr, wenn ihr versteht, was ich meine…
Keine Angst, EIN DICKER HUND kommt auch… [weiterlesen]
Wir befinden uns in den "mellow 70’s", die SPD regiert liberal, die RAF erlebt ihren grausamen Aufstieg und im Kino tauchen die ersten "Blockbuster" modernen Zuschnitts auf. Nur der SPIEGEL, der bleibt so knöchern, wie er immer schon war.
Es mag dem mit Pornhub und Playboy aufgewachsenen Leser unvorstellbar sein, aber in den frühen 70er Jahren tobte ein harter Kampf um die Legalisierung der Pornographie. Das Problem: was bei uns noch verboten war, war anderswo (besonders in Skandinavien) schon erlaubt. Und so entwickelte sich ein florierender Schmuggel von Schweinkram vom Norden in den Süden, von Kopenhagen nach Köln, von… [weiterlesen]
Markus Nowak aka Dr. Acula: 1970-2020
Themen: Neues |Ich habe es gehasst, zwischen allen Filmen mit dir vors Kino zu müssen, weil du die elende Knarzerei nicht lassen konntest. Die Rotzfahnen, die aus deinen kaputten Nasennebenhöhlen hingen. Deine Hustererei. Deine jahrelange Ernährung aus LIDL-Pizza (Salami) und No Name-Cola. Deine versiffte Wohnung in Berlin, in der ich mein Sakko vergessen habe und es dann hinterher wegschmeißen musste, weil der Tabakgeruch nicht mal mit chemischer Reinigung zu entfernen war. Deine Vorliebe für Frauenknast-Filme und Baby Metal, für Wrestling und Asylum-Schrott. Ich habe deine Unvernunft gehasst, knapp bei Kasse zu sein, aber Hunderte von Euros für jeden Scheiß auf Scheibe… [weiterlesen]
Zuerst wollte ich es mir einfach machen und wieder eine launige Teenie-Softsex-Komödie besprechen. Die sind immer williges Futter und kommen auch allgemein recht gut an. Aber dann entschied ich mich, die Level-Auswahl meiner Fotostory von "easy" auf "hard" zu setzen. Keine Komödie, sondern ein düsteres dystopisches Drama. Aus Österreich. In einer völlig verschandelten US-Videoversion.
Nun ist der österreichische Science Fiction-Film kein Subgenre, das der Entdeckung durch eine Kritiker-Elite harrt – spontan fällt mir da gerade mal der hier ein:
Aber wenn man lange genug sucht, findet man bekanntlich alles. Und darum geht es heute um MORGENGRAUEN, wie die IMDB… [weiterlesen]
Okay, Hefte raus – Klassenarbeit! Jetzt sind Mitdenken und Fleiß gefragt, denn in der heutigen Stunde geht es um einen Film, aber viele Titel. Aufpassen!
SCHULMÄDCHEN ’84 (damit fangen wir an) hatte ich schon länger auf dem Schirm. Ich war neugierig, wie man mitten in der NDW-Zeit einen Quasi-Nachfolger der Schulmädchen-Reports, die ja 1980 ausgelaufen waren, auf die Beine stellen konnte. Mitbekommen hatte ich seinerzeit nur, dass die BRAVO kaum genug Wege fand, die paar Szenenfotos mit nackten Tatsachen groß ins Heft zu heben.
Dass "die süße Babsi" gar nicht in den "blonden Stefan" verknallt ist? Geschenkt.
Auch die… [weiterlesen]
Sieben Tage Facebook-Sabbatical. Zeit, hier mal wieder den Hammer zu schwingen.
Ich habe mich in der letzten Woche auf die Suche nach weiteren deutschen Trash-Perlen gemacht, die ich besprechen kann. Nicht nur YouTube und andere Online-Quellen waren mir dabei behilflich, auch mein Archiv von selbst gebrannten CDs und DVDs mit alten VHS-Aufnahmen und Fernseh-Mitschnitten. Was da so an die Oberfläche gespült wird, rangiert von entzückend bis bedenklich. Die Auswahl fällt schwer.
Darf’s POTATO FRITZ sein, eine Western-"Parodie" mit Hardy Krüger, Paul Breitner (!) und der Musik von Udo Jürgens?
Oder wie wäre es mit EBBIES BLUFF, einem Frühwerk aus… [weiterlesen]
Vor 20 Jahren hatte ich eine Phase, in der ich Dutzende Genres und Filme ausgebuddelt habe, die mir während der Pubertät versagt geblieben waren: die Meisterwerke von Jodorowsky, die Zombie-Ekelpakete der Italiener, Okkult-Kinohits der 70er, asiatische Knochenbrecher, britische Kult-Sitcoms, etc.
Ahhh… Obskuritäten wie MURDER IN A BLUE WORLD aka CLOCKWORK TERROR:
Für den raren Fantasy-Western THE LEGEND OF HILLBILLY JOHN sind Freunde von mir damals 400 MEILEN durch drei Bundesstaaten der USA gefahren – heute könnt ihr ihn augenblicklich und in besserer Qualität bei YouTube anschauen:
Andere Filme habe ich von zweifelhaften Versendern aus New York und Hong Kong… [weiterlesen]