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Es begann damit, dass mir die LvA eine neue Mini-Geldbörse zu Weihnachten schenkte, weil mein Hintern auch ohne dickes Porte­mon­naie fett genug aussieht:

Der Vorteil: deutlich schlanker, deutlich beschränkter auf das Notwendige (Karten und Scheine). Ein oder zwei Münzen kann ich auch in der normalen Hosentasche mit mir herum tragen. Oft genug ist das aber gar nicht mehr nötig.

Weil auch eine Mini-Geldbörse zur Maxi-Geldbörse wird, wenn man 12 Kredit- und Mitgliedskarten und einen Packen Scheine rein quetscht, habe ich tüchtig ausgemistet: üblicherweise trage ich nur noch EC-Karte, Führerschein, Ausweis und Kreditkarte mit mir herum, zwei mittelgroße Noten, evtl…. [weiterlesen]

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Ich habe mich in den letzten Wochen mit meinen Fotostorys zurück gehalten, weil einfach anderweitige Arbeit drängte und ich es auch müde war, immer wieder den ollen Ohrner oder irgendwelche Backfisch-Brüste der bundesrepublikanischen 80er zu protokollieren. Ich habe mich intensiv auf die Suche nach einer neuen Erfahrung gemacht, nach Trash, den kaum einer kennt und der es verdient, einem größeren Publikum bekannt gemacht zu werden.

Aus diesem Grund geht mein Dank an Martin Beck, der mich in die richtige Richtung gestupst hat – was seltsam ist, denn den Kanal, von dem diese Perle stammt, habe ich selbst erst neulich… [weiterlesen]

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So, heute machen wir den Deckel drauf – zumindest bis die meedia-Redaktion einen weiteren Beitrag der Journalisten-KiTa freischaltet.

Titel:
Ihr Medien-Entscheider*innen müsst BIPoC-Journalist*innen fördern!
Hatten wir das nicht letztes Mal schon? Können die sich nicht mal in den ersten vier Beiträgen so koordinieren, dass sie nicht redundant werden? Andererseits: da diese jungen Schreiberlinge nur die eigenen Befindlichkeiten als Themen kennen, ist die Bandbreite sowieso beschränkt.
Der Journalismus in Deutschland ist sehr weiß. Das zeigt auch die Berichterstattung über Rassismus.
Ich ahne mal vorab: Den kurzen Weg von der Behauptung zum Beleg wird die Autorin nicht gehen wollen, weil ihr… [weiterlesen]

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Die Diskussion über den OK BOOMER-Artikel zur Gendersprache führte neulich ja zu heftigen Diskussionen. Ich entschied mich daraufhin, auch mal die anderen OK BOOMER-Beiträge der Journalistenschüler durchzulesen. Sind aktuell nur drei – und die sind durch die Bank durchtränkt von einer scheuklappigen Selbstbezogenheit und einem Gefühl der postpubertären Allwissenheit, dass ich sie in den nächsten Tagen alle mal auseinander puzzeln werde. Während ich einerseits denke, dass man den Nachwuchs nicht zu hart rannehmen sollte, graust mich auf der anderen Seite die Vorstellung, dass DAS die Ansichten sind, die den Journalismus ab 2025 prägen werden.

Nun gut. Heute ist Lara… [weiterlesen]

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Hurra, ich bin mal wieder für eine Woche gesperrt worden – würde mich weniger ärgern, wenn es nicht bedeuten würde, dass ich selber die Links zu meinen kommenden FFF-Reviews nicht posten kann. Ich finde einen Workaround. A bissl was geht immer.

Wie es zu der Sperre gekommen ist? Eigentlich bin ich gleichzeitig sauer und stolz drauf. Ich habe mich zu etwas hinreißen lassen, was ich sonst nicht mache: ich habe in einem Krawall-Thread kommentiert, der weder mit mir noch mit meinen Themen was zu tun hat. Bei Mimikama. Es ging um Fake-Videos, die Corona klein reden. Klar, dass da… [weiterlesen]

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Ich habe ein paar Tage frei (Resturlaub abfeiern) und obwohl ich die Fotostorys lieber homöopathisch auf das Jahr verteile, fühle ich das Kribbeln in mir, erneut in die Retzer-Hölle abzusteigen. Ganz besonders deshalb, weil DREI SCHWEDINNEN AUF DER REEPERBAHN so eine Art Seelenverwandter von DIE SCHULMÄDCHEN VOM TREFFPUNKT ZOO ist: gerade mal ein Jahr später gedreht, gleicher Autor, gleicher Regisseur, teilweise gleiche Darsteller. Auch hier wird der billige Bumsfilm mit sozialkritischen Ansätzen aufgehübscht und statt fröhlicher Urlaubsatmosphäre der damals so beliebten Ferienkomödien konzentriert man sich auf urbane Trostlosigkeit: dort die Gegend um den Bahnhof Zoo, hier das (damals noch… [weiterlesen]

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Ersparen wir uns die übliche Einleitung, warum ich mir so etwas antue. Ich bin sehenden Auges in dieses Screening gegangen, hatte eine ziemlich präzise Vorstellung, was mich erwartet – I have no one to blame but myself.

Das Thema Otto W. Retzer hatten wir ja schon mehrfach, allerdings meistens im Kontext seiner harmlosen Bums & Blödel-Filme, die zwar gerne subkutan unfassbar menschenfeindlich und zynisch sind, nach außen jedoch nur spielen wollen. Das deckt aber lediglich eine Seite von Retzers Schaffen ab – der Mann hat rührselige TV-Filme ebenso produziert wie Asia Trash:

Es gab letztlich keinen cineastischen Zaster-Zug, auf… [weiterlesen]

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Deutschland 1988. Regie: Ralf Huettner. Darsteller: Dominic Raacke, Barbara May, Romina Nowack, Ortrud Beginnen, Gerd Lohmeyer, Eva Ordonez, Barbara Valentin u.a.

Ich bin weiter auf der Suche nach dem Phantom, das sich "der wertige deutsche Gruselfilm" nennt. Nach RAPUNZELS FLUCH brauchte ich etwas, das mir den Glauben an das Genre zurück gibt. Natürlich hätte ich es mir einfach machen und LAURIN von Robert Sigl besprechen können, aber der ist ja mittlerweile anerkannter Kult, Kunst und Kultur zugleich. Dass der gut ist, ist bekannt. Also weiter suchen. Und plötzlich fällt mir ein, dass ich irgendwo noch eine Kopie von… [weiterlesen]

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08
Juli 2020

Gestern lief mir auf Facebook dieses Bild über den Weg:

Ich erinnere mich auch an eine humorige Version der Frage in Form eines Cartoons aus den 80ern. Ein typischer deutscher Spießbürger steht in Schlafanzug und Schluppen am Zigarettenautomaten vor seinem Mietshaus: "Einen Moment lang dachte er daran, einfach abzuhauen."

Oder um es mit Udo Jürgens zu singen:

Auf jeden Fall dachte ich über das Facebook-Bild dann doch eine Weile nach. Abhauen? Ein neues Leben anfangen? Nicht einfach umziehen und den Job schmeißen, sondern gleich die Identität wechseln und alles hinter mir lassen? Dorthin  gehen, wo mich niemand kennt und… [weiterlesen]

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Heute stelle ich euch zehn YT-Kanäle vor, die mich in den letzten Monaten beeindruckt, unterhalten oder schlicht entzückt haben…. [weiterlesen]