Code MonkeysSpieleprogrammierer sind überbezahlte Spezialisten, die in den seltensten Fällen in der Lage sind, über den Tellerrand zu schauen. Für Millionenbudgets haut ein giganormes Team an Grafikern, Musikern, Codern und Marketing-Experten Monat für Monat die gleiche Sorte Shooter, RPG, und Strategie-Spiele raus, die uns seit der Erfindung der Grafikkarte belästigen. Nur halt noch schneller und noch detaillierter – damit wir weiterhin alle 18 Monate einen neuen PC kaufen müssen.

Das war nicht immer so. In den 80er Jahren waren Spieleprogrammierer echte Geeks, die ihre Sprites Bit für Bit setzten, an Raster-Interrupts fummelten, und mehr Peeks und Pokes auswendig konnten als Telefonnummern.  [weiterlesen]


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… ich verbringe MEINEN Samstag nicht damit, den neuen Harry Potter-Roman zu lesen.

Ich habe KEINEN Harry Potter-Roman gelesen.

Ich habe KEINEN Harry Potter-Film gesehen.*

Ich mag es aber auch niemandem missgönnen. Wer sich jedoch schämt, dass er Jugendliteratur verschlingt, soll sich halt ein alternatives Cover runterladen.

* Das ist nicht gänzlich wahr – diesen Film habe ich gesehen.  [weiterlesen]


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SPIEGEL, um Gottes Willen, SPIEGEL! Mach es mir doch nicht so schwer, dich zu lieben und zu verteidigen! Wie soll ich denn SOWAS rechtfertigen:

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Da gibt es ein Produkt, das wie ein Merkmal einer Religion/Kultur klingen kann (je nach Aussprache). Und dieses Merkmal kann man für ein Symbol der Frauenunterdrückung halten. Und wenn man all das unbedingt glauben will, kann man sich natürlich auch prima darüber aufregen. Dann ist es kein großer Schritt mehr, bis man sich tatsächlich einreden kann, dass ein Discounter genau das beabsichtigt hat.  [weiterlesen]


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Sie als Teamchef des T-Mobile-Teams bei der Tour (nein, das ausgeleierte „de Farce“ lasse ich mal weg) haben sicher momentan keinen so schönen Job. Sie betreuen mit bekennenden Dopern einen Rennstall, der auch nicht ganz sauber ist. Wäre alles nicht so schlimm – wenn es nicht wieder mal rausgekommen wäre. Ist es aber.

An Ihnen hat es nicht gelegen, wie Sie (laut SPIEGEL) versichern: „Wir führen keine Anti-Dopingtests im Team durch.

Das ist löblich. Anti-Dopingtests sind die Pest. Fast so schlimm wie Dopingtests. Aber die machen Sie ja auch nicht,  [weiterlesen]


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SAT.1 streicht so ziemlich alles an Nachrichtensendungen, was da noch im Programm kreucht und fleucht. Das Feuilleton schreit empört auf, Medien-Webseiten beklagen den Untergang der News-Kultur, und allenthalben wird dem Sender vorgeworfen, journalistische Kompetenz der Rendite zu opfern. Raubtier- Kapitalismus, Heuschrecken, Shareholder Value, blablabla.

Ehrlich gesagt – wen schert’s? Wer von den Rittern von der spitzen Feder hat die Nachrichtensendungen auf SAT.1 geguckt? Wer kannte “Anchorman” Thomas Kausch jenseits der seinerzeit relativ spektakulär inszenierten Abwerbung vom ZDF?

15 Jahre lang hat SAT.1 immer wieder versucht, im Bereich News einen Fuß auf den Boden zu bekommen –  [weiterlesen]


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Gerade weil die Kollegen der Medienblogs momentan so schwere und bedeutsame Themen durchkauen, übe ich mich lieber noch in der außerordentlich erträglichen Leichtigkeit des Seins, bevor in 11 Tagen das „Fantasy Filmfest 2007“ losgeht. Dann habe ich viel zu gucken – und sicher auch viel zu berichten.

Bis dahin noch ein paar mehr oder minder kuriose Bilder, die kein armseliges Leben in den Tiefen meiner Festplatte führen sollen…

Weil wir das Thema Gruselromane dieser Tage ja schon mehrfach hatten – hier ein Original-Autogramm, welches der Heftchenautor Dan Shocker (aka Jürgen Grasmück) mir in den 80ern schickte:

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Thematisch passend –  [weiterlesen]


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BILD weiß ja bekanntlich alles schneller als die anderen – oft genug auch schon mal vorab.

Folgende Voraussage der BILD habe ich mir heute morgen in weiser Voraussicht mal abgespeichert:

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Wenn BILD schon vorher weiß, wie ein Boxkampf verläuft, dann sollte man da ein Auge drauf haben, dachte ich mir.

Das Ergebnis des tatsächlichen Fights berichtet BILD eben so:

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Zu dumm, wenn die hartnäckige Wirklichkeit sich den BILD-Prognosen nicht beugen will. Herr Diekmann wäre im Recht, künftig diese renitente Realität einfach zu ignorieren,  [weiterlesen]


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3 supermenUnd weil man auch mal gerne was auf die Ohren bekommt, spiele ich euch mit Freuden die unerträglichste Superhelden-Titelmusik, die je mein Gehör beleidigte.

Es handelt sich um den Titelsong von „Crash! Che botte – strippo strappo stroppio“, auch bekannt als „3 Fantastic Supermen in the Orient“, eine der diversen Fortsetzungen des legendären und sehenswerten „3 Supermänner räumen auf“ mit Brad Harris (der zweite Teil lief hierzulande als „Drei tolle Kerle“, der armselige letzte Teil als „Crash Boys“). Mehr dazu hier.

Der Mann mit dem Kehlkopfkrebs am Mikro dieses Kleinods ist Ernesto Brancucci,  [weiterlesen]


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Den Namen „Captain Marvel“ trug schon halbes Dutzend Comic-Helden – garantiert unvergesslich ist nur dieser:

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Arena Grabstein (c) pixelio.deWas hatten die Arena-Macher (sich) nicht alles versprochen, nachdem sie 2005 völlig überraschend an die Bundesliga-Rechte gekommen waren: Millionen Kunden sollten künftig mit Sport-Pay-TV der Extraklasse verwöhnt werden. Der bisherige Lizenznehmer Premiere wurde kalt erwischt, und stand vor der Nagelprobe – kann teures Digitalfernsehen auch ohne die begehrte Bundesliga funktionieren? Die Branche war skeptisch – meine Aktien des Senders brachen so massiv ein, dass ein Verkauf sich nicht mehr lohnte. Anfangs noch bei 33 Euro, stürzten sie zwischenzeitig auf 8 Euro ab (bei 28 Euro Ausgabepreis).

Mir kam die ganze Aktion von Anfang an fischig vor. Arena war kein Sender,  [weiterlesen]


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