Eigentlich hatte ich keine Lust, vor dem Ablauf von 2019 noch einen Beitrag zu schreiben. Aber dieser hier macht NACH dem Ablauf von 2019 erst wieder am 31.12.2020 Sinn – und so lange möchte ich dann doch nicht warten.

Es geht um Tradition und Feinstaub, um Katzenglück und Knallfrösche. Es geht um Silvester.

Solange ich denken kann, gibt es Menschen, die gegen "die Knallerei" an Silvester sind. Vor 40 Jahren wurde die Aktion BROT STATT BÖLLER ins Leben gerufen. Alljährlich berichtet die Presse von traumatisierten Haustieren, weggesprengten Daumen und tonnenweise Müll in dem morgendlichen Straßen am 1.  [weiterlesen]


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Ich kann nicht mal mehr sagen, wann genau das war. Vermutlich war es der Sprung von 1998 auf 1999. Oder von 2000 auf 2001 (an den Jahrtausendwechsel kann ich mich verbindlich erinnern). Ich war demnach Anfang 30, single (habituell), und hatte keine Lust, den Jahreswechsel allein zu Hause zu verbringen. Mein Bruder M. lebte mit seiner Freundin C. in Düsseldorf und machte einen Vorschlag: ich solle doch vorbeikommen und mit ihm und C. auf die Party von R. gehen. Der habe ein Loft in Wuppertal und das sei bestimmt besser, als das Feuerwerk im Fernsehen zu schauen. Es ist ein Indikator meiner Frustration,  [weiterlesen]


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Julian Reichelt, das hier haben SIE zu verantworten:

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Wer meinen Facebook-Feed verfolgt, hat es mitbekommen: Ich war mit der LvA mal wieder in London. Ist ja fast schon ein alljährliches Ritual. Konnten wir beide gerade auch gut brauchen. Karma signalisierte uns allerdings heftigst, schon den Versuch der Buchung abzubrechen. Das Wetter sollte mit 9 Grad und nasskalt auch wenig adventiv sein. Ein Trip gegen alle Widerstände, das war klar.

Ich nehme euch jetzt einfach mal mit – chronologisch.

SAMSTAG

Wir kommen gegen 15.00 Uhr in Stanstead an, springen in den Express zur Liverpool Station und hüpfen dann in die Central-Metro und schließlich in die Northern bis Charing Cross.  [weiterlesen]


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Beim BILDblog gibt es aktuell einen sehr lesenswerten Artikel, der sich u.a. mit der Herausgabe von journalistischen Texten zur Abnahme durch die Beteiligten beschäftigt. Das ist eine gute Gelegenheit, mir selber in die Karten schauen zu lassen.

Das ist natürlich nur ein Bericht aus dem Hinterland, nicht von der Front. Ich arbeite nicht für den SPIEGEL oder die ZEIT, sehe mich bestenfalls als Gebrauchstexter. Aber Texter ist Texter, und als solcher habe ich zu diesen Dingen durchaus eine Meinung.

Worum geht’s? Um die unterschiedlichen Facetten der Integrität. Integer ist, wenn ich als Journalist meine Arbeit mache und mir nicht von außen reinreden lasse.  [weiterlesen]


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Anmerkung: Eigentlich wollte ich an dieser Stelle schon den Reisebericht von London bringen. Was sich in der Vorbereitung abspielte, rechtfertigt aber einen eigenen Beitrag. Life is stranger than fiction, indeed…

Sprechen wir heute mal über Reiseanbieter. Nehmen wir zwei, die wir Ododo nennen und BryanAir. Einer davon vertickt Reisen, der andere führt sie durch. Gemeinsames Ziel ist der Profit, gemeinsamer Gegner der Kunde. Die Herausforderung jedes neuen Tages: Buchungsvorgänge so undurchschaubar zu gestalten, dass entweder falsch oder mit unerwünschten Aufschlägen gebucht wird. "Der günstigste Preis" – das ist nur was für Web-Wizards, Kleingedrucktes-Koyphäen und Prozent-Pedanten.  [weiterlesen]


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Ich war schon bei einem Haufen Anbietern, was Festnetz, Internet und TV angeht: Alice, O2, Vodafone, Kabel Deutschland, Unity – es war nie eine perfekte Erfahrung, aber man richtet sich ein. Als wir in die Baden-Badener Innenstadt zogen, bot sich die Telekom an. Ein bisschen teurer zwar als die Konkurrenz, aber dafür (angeblich) verlässlicher. Startschwierigkeiten gab es, aber auf ein patziges Posting reagierte schnell und freundlich die Nadja von Telekom Hilft. Danach stand der Speedport-Router, das Internet flutschte mit 100 Mbit und die seltenen Ausfälle behoben sich selber.

Die beste Beziehung ist eine geräuschlose. Ich war zufrieden mit der Telekom.  [weiterlesen]


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Das hier sollte ein kurzer Beitrag werden – Schnittreste von privaten Videoaufnahmen, die 1999 bei den Dreharbeiten zur Miniserie FRANK HERBERT’S DUNE entstanden sind, an der ich als Entwickler für den deutschen Produktionspartner beteiligt war. Ich bin damals für zwei Tage in den Barrandov-Studios in Prag gewesen, habe die Schauspieler bespaßt, lange Gespräche mit dem Autor/Regisseur John Harrison geführt und immer wieder unauffällig meine Videokamera rausgeholt.

Als mir die ca. halbstündigen Aufnahmen neulich wieder in die Hände fielen, dachte ich: "Bevor ich sie wegschmeiße, kann ich ja ein paar Szenen zusammen stoppeln und meinen Lesern zeigen. Besser als nix."  [weiterlesen]


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Disclaimer: Spiele lasse ich bei den folgenden Betrachtungen außen vor, das ist ein ganz eigener Bereich.

Ich habe vor ein paar Monaten im Kontext von Online-Banking darüber geschrieben, dass ich das Internet für eine der großen Errungenschaften der zivilisierten Welt halte und kein Interesse daran habe, es hirnlos zu bashen. Die Fülle dessen, was das Internet uns bietet und ermöglicht, wäre einem Prä-Internet-User kaum plausibel zu erklären. Online-Bibliotheken mit dem gesammelten Weltwissen? Zugriff auf den globalen Informationsstrom nicht nur der Gegenwart, auch der Vergangenheit? Die größte Videothek, die größte Audiothek? Behörde, Bank, Kneipe und Kaufhaus zugleich?  [weiterlesen]


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Julian Reichelt, das hier haben SIE zu verantworten:

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