Da dieser Blog fast so eine Art ungeordnete Biographie darstellt, möchte ich heute von einer Phase meines Lebens erzählen, die bisher außen vor blieb. Und ich möchte eure eigenen Erinnerungen und Anekdoten hören.

Es geht um Nebenjobs, Schülerjobs, Ferienjobs, mit denen man in seiner Jugend zum Taschengeld was dazu verdient, um sich vielleicht das erste Mofa zu kaufen oder statt des Eiskonfekts im Kino mal das teurere Happy Kirsch.

Erstmals „Geld für Leistung“ habe ich bekommen, als ich Hunderte von Autogrammkarten eines Düsseldorfer Rock’n’Roll-Sängers auf der Rückseite mit der Adresse seines Managers stempelte – der mein Vater war.  [weiterlesen]


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Abtlg.: Arthur – Kein Kind von Feuchtigkeit

USA 2018. Regie: James Wan. Darsteller: Jason Momoa, Amber Heard, Willem Dafoe, Patrick Wilson, Dolph Lundgren, Nicole Kidman, Temuera Morrison, Yahya Abdul-Mateen II u.a.

Story: Arthur Curry ist der Sohn eines Menschen und der Atlantis-Königin Atlanna, aber er hat kein Interesse am Thron der Meere. Das ändert sich, als sein Halbbruder Orm die Unterwasser-Reiche vereinen will, um sie in den Krieg gegen die Oberwelt zu führen. Um Orm zu besiegen, braucht Curry allerdings den Dreizack des ersten Königs von Atlantis – und die Unterstützung der Prinzessin Mera.  [weiterlesen]


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Ich erzähle die Geschichte seit Jahren: Die Briten haben einfach das bessere Fernsehen, besonders um die Weihnachtszeit. Auch dieses Jahr ist wahrlich nicht arm an Highlights: ein neuer Hercule Poirot-Film mit John Malkovich, eine werkgetreue Adaption von „Krieg der Welten“, neue Folgen von „Luther“, eine Live-Episode von „Not going out“, ein Gruselfilm von Mark Gatiss, diverse Weihnachts-Specials beliebter Serien und eine Sackladung an Back-Wettbewerben, Game-Shows und Rückblicken.

Bisher haben die LvA und ich das immer so gehalten, dass wir uns (auf Wegen) die wichtigsten Produktionen am Folgetag aus dem Internet gezogen haben. Ohne schlechtes Gewissen –  [weiterlesen]


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Es wurden in den letzten Tagen vielfach vermeldet – der neue Otto-Katalog wird auch der letzte Otto-Katalog sein. Damit folgt er dem Neckermann-Katalog (+2012) und dem Quelle-Katalog (+2009). Das Warenangebot wird künftig nur noch online präsentiert und damit natürlich flexibler in Sachen Preisgestaltung, Sortiment und Umfang.

Wir waren keine Katalog-Familie. Ab und an lag mal ein Quelle oder Neckermann rum, den meine Mutter irgendwo eingesteckt hatte. Wirklich bestellt haben wir da nie – ich erinnere mich an einen Moped-Overall für meinen Bruder, der aber gleich wieder zurück ging, weil er nicht genug gefüttert war. Da meine Mutter sowieso gegenüber eines Karstadts UND eines Kaufhofs arbeitete,  [weiterlesen]


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Über „Macho Man“ von 1985 habe ich seinerzeit geschrieben – ein Glücksfall des deutschen Trashkinos, gleichzeitig so deppert und doch so von der eigenen Glorie überzeugt, dass man vor pubertärer Begeisterung gar nicht wusste, wohin man die Cola prusten sollte. Eine Nürnberger Männer-Clique hat sich ein Denkmal gesetzt:

Hier waren Begriffe wie Trash und Kult mal nicht fehl am Platz, hier war alles richtig, weil alles so falsch war. Wie ich immer sage: wahrer Trash entsteht aus dem Abstand zwischen Anspruch und Ergebnis. Nach diesem Maßstab ist „Macho Man“ so legendär wie „Brut des Bösen“  [weiterlesen]


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Zwar kann ich hier auf meinem Blog weitgehend machen, was ich will, aber ich sehe mich trotzdem als Dienstleister – und weil ein paar meiner Leser gefragt haben, wie es denn bei den Dreharbeiten zur deutschen Adaption von „Eine schrecklich nette Familie“ zuging, setze ich mich jetzt mal eben hin und schreibe das auf.

Ein wenig Kontext: 1992 hielt man es für eine gute Idee, zwei der damals erfolgreichsten US-Sitcoms zu germanisieren – „Eine schrecklich nette Familie“ als „Hilfe, meine Familie spinnt!“ und „Wer ist hier der Boss?“ als „Ein Job fürs Leben“.

Ich arbeitete damals beim GONG (dann auch bei der TV Serien) und hielt die Idee für scheiße.  [weiterlesen]


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Es zahlt sich aus, wenn man ein umfangreiches Fachwissen in Sachen Obskuritäten besitzt – man hat dann so viele schöne Suchbegriffe, mit denen man Google ins Schwitzen bringen kann. Ich recherchiere gerne Sachen nach, von denen ich in den 70er und 80er Jahren gelesen habe. Vieles, was in Zeitungen und Zeitschriften damals beiläufig erwähnt wurde, kann ich heute mit YouTube und Archive.org ans Tageslicht zerren und einer genaueren Begutachtung unterziehen. Drei Beispiele für den Quark der Vergangenheit möchte ich heute mit euch teilen.

Jeder weiß, dass ich „Cheers“ (und besonders die Nachfolgeserie „Frasier“) vergöttere:

Die Titelmelodie ist ein Klassiker –  [weiterlesen]


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Ich habe in den letzten Tagen damit begonnen, mich mal wieder in ein paar aktuelle Serien einzuschauen. Das geht bei mir nach Schnauze: ich sehe was, ich schaue das. Es hilft, wenn es eine Genre-Serie ist – muss aber nicht.

Origin

Irgendwann in der ferneren Zukunft: Eine Handvoll Passagiere eines Transportschiffs zu einem neuen Kolonistenplaneten erwacht. Das Schiff, eigentlich temporäre Heimat für tausende Neuanfänger, ist praktisch verwaist. Und ETWAS hat sich eingeschlichen…

„Origin“ ist eine Produktion von YouTube und beginnt recht vielversprechend als Mischung aus „Alien“ und Harlan Ellisons „The Starlost“ – reichlich gesprenkelt mit Ingredenzien von Paul W.S.  [weiterlesen]


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Neue Challenge – 10 großartige Filme aus dem Bereich Deutsche Vita. Ich wusste zuerst nicht mal, ob ich auf 10 komme.

10 großartige Filme aus dem Bereich Deutsche Vita, Tag 1: Meine grauen Zellen haben zuerst einmal den spröden, aber spannenden „Operation Ganymed“ von Rainer Erler ausgespuckt – ein perfektes Beispiel für den von ihm perfektionierten „science thriller“. Eine Mannschaft kommt von einer langjährigen Weltraummission zurück, bei der durch einen Unfall der Kontakt mit der Erde abgebrochen ist. Nach der Landung stehen sie in einer lebensfeindlichen Wüste – niemand weit und breit. Was ist passiert? Ein Traum-Cast (Prochnow!  [weiterlesen]


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Ich habe schon mehrfach erzählt, dass sich bei archive.org unfassbar viele seltene Bücher, Zeitungen und sonstiges Schriftgut finden lässt. Aber es sind Perlen, nach denen man mitunter in Kloaken fischen muss. Ich nannte die Webseite mal den wunderbar vollgemüllten Keller des Internets – und je nach Suchbegriff kann man das „wunderbar“ problemlos streichen.

Im Folgenden möchte ich ein paar der fragwürdige Obskuritäten, die ich bei Archive.org und anderswo gefunden habe, kurz vorstellen und werten.

Nehmen wir das Bild, das über diesem Beitrag steht: „Hansi, the girl who loved the Swastika“ (die Hakenkreuze habe ich aus nachvollziehbaren Gründen retuschiert):

Dieses Comic macht seit Jahren immer wieder mal die Runde und wird gerne (von Leuten,  [weiterlesen]


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