Ihr wisst, dass ich eher selten ein „early adopter“ bin: Facebook, Smartphone, Navi, Tablet, Chromecast – alles kam bei mir eher spät ins Haus und auch dann nicht aus technophiler Spielsucht, sondern eher aus schulterzuckender Neugier: kost‘ ja kaum was, da kann man sich das schon mal ansehen.

Mit digitalen Assistenten habe ich bisher gefremdelt. Schon Ende der 90er fiel mir auf, dass die Sprachsteuerung von elektronischem Gerät eine eher mühsame Sache ist und ein Knopf sich oft schneller drücken lässt als ein Befehl sprechen. Außerdem fand ich den Gedanken absurd, mit dem Inventar zu reden (Schildkröten ausgenommen).  [weiterlesen]


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Angesichts des Urlaubs hier nur eine kurze Kritik zu „X-Men: Dark Phoenix“ (den ich nur gesehen habe, weil ich unbedingt mal ins schöne Rigoletto-Kino in Stockholm wollte).

Nach einem soliden Start der Quadrilogie und einem absoluten Rocker als Teil 2 hatte die X-Men-Saga mit dem letzten Teil ja ziemlich abgebaut. Generischer ging’s nimmer, da musste sich im Vergleich nicht mal DC schämen. „Dark Phoenix“ reißt es zwar auch nicht mehr raus, erfüllt aber wenigstens den Anspruch des zweitklassigen Plots und der blassen Protagonisten im Stile eines straffen TV-Films. Abgesehen von Hoult geben sich die Darsteller null Mühe,  [weiterlesen]


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Weiter im Text.

FWU Kurzfilme

Nächster Tag, guter Einstieg – wieder mal ein paar Schul-Lehrfilme. Die sind immer kurz, knackig und mit dem offenen Ende ganz anders gestaltet als die üblichen Festivalkracher. Diesmal bekamen wir einen bezaubernden englischen Zeichentrickfilm über einen Zahnarzt zu sehen, der an seinem Geburtstag einfach die Schnauze voll hat von seinem Spießerleben. Dazu eine Episode des Maulwurfs aus der „Sendung mit der Maus“. Und eine Folge der Science Fiction-„Serie“ „Raumschiff Terra 12“ mit Robert Atzorn, die niemand je zum „deutschen Star Trek“ erklären wird.

Attraktion des Programms war aber der Kurzfilm „Achterbahn der Gefühle“  [weiterlesen]


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Das Futter unserer Katzen ist vermutlich besser als meine Fritten. Und ihr Streu entspricht auch höheren Anforderungen als mein Toilettenpapier. Was will man machen? Ist die Katze gesund, freut sich der Mensch.

Fakt ist – wir kaufen eigentlich immer das hier:

Das ist öko, klumpt toll, riecht nicht und gefällt Rufus so gut wie Becky. Wichtig auch: die Hinterlassenschaften der Katzen können direkt in die Toilette entsorgt werden. Nicht gerade billig mit Ungefähr 37 Euro für den 40 Liter-Sack, aber es hält ja auch eine Weile vor. Und dank Amazon wird das Zeug bis vor die Wohnungstür geschleppt.  [weiterlesen]


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München ist eine Stadt, in der man immer was erleben kann. Gestern waren meine Frau und ich auf dem größten Trödelmarkt Bayerns auf der Theresienwiese (Austragungsort des berüchtigten Oktoberfests). Da gab es schon viel zu gucken und zu staunen, manche Sachen brauche ich nicht, würde sie aber glatt des Designs wegen kaufen, z.B . diesen Kicker im Koffer:

Oder diesen Plattenspieler im Koffer:

Oder dieses knapp 60 Jahre alte Transistor-Radio in der Ledertasche:

Ich habe auch etwas gekauft, dass ich euch demnächst im Video vorstellen werde.  [weiterlesen]


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Eben hat jemand auf Facebook das hier gepostet:

Wow, da kommen Erinnerungen auf. Ich glaube, es gibt niemanden, der nicht massive Nostalgie für die Langnese-Tafeln der Kindheit pflegt. Der Trip zum Kiosk, die paar Groschen vom Taschengeld… like ice in the sunshine, indeed:

Ich habe über die 70er und 80er erlebt, wie sich die Tafel verändert hat. Hier ein paar der Sachen, die mir spontan einfallen:

  • Berry wurde auf Mini Milk-Format verkleinert
  • Trendsorten wie Ko Kos fielen weg, andere wie Jonny kamen dazu
  • Cornetto bekam neue Varianten
  • Die Magnum-Invasion begann

Ich habe als Kind immer Berry gelutscht,  [weiterlesen]


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Ich weiß, Medienkritik hat hier in den letzten Jahren etwas nachgelassen. Das ist auch eine Frage des Alters – meines, nicht des Blogs. Ich bin über 50 und lese einfach weniger Quellen, die mich aufregen. Das ist Seelenpflege. Ich suche den Ärger nicht mehr, sondern lasse mich nur noch (und immer seltener) von ihm kalt erwischen.

Warum sollte ich bento lesen? Warum die Post von Wagner, die News von Politically Incorrect oder die Twitter-Streams der AfD? Was davon zu halten ist, ward und wird bewiesen, es bedarf meiner Aufklärung wahrlich nicht mehr.

Es gibt Ausnahmen. Wenn ich (wie täglich,  [weiterlesen]


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Ich weiß nicht nicht mehr genau, wann er auf Facebook auftauchte, dann auf meinem Blog, und damit in meinem Leben: Daniel Spiegelberg war irgendwann da. Und was er schrieb, machte mich froh und neidisch zugleich. Froh, weil ich da eine so unglaublich verwandte Seele walten sah – und neidisch, weil er so wunderbar erzählen konnte, weil er so frei war von der Wut und dem Sarkasmus, den mir Leute oft (gerechtfertigt) unterstellen. Daniel war ganz Mensch, und das zeichnete ihn auch in seinem Beruf als Arzt in der Psychiatrie aus. Er gab niemanden auf, richtete über niemanden, war nie stolz,  [weiterlesen]


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Das Internet ist ein seltsamer Ort. Hier wird man Zeuge, wie aus schwarz weiß wird, aus Hitler ein Linker, wie der Irak-Krieg begonnen wurde, um ein Stargate zu vertuschen und wie demnächst – GANZ DEMNÄCHST! – die Eliten zusammen getrieben und zur Freiheit des Volkes erschossen werden.

Die Umdrehung von Begriffen und Definitionen ist dabei besonders bizarr – die größten Spinner halten sich für die wahren Skeptiker, totale Ignoranz wird mit kritischem Bewusstsein verwechselt und tumber Glaube an die Zaubermacht moderner Techno-Gaukler hat auf einmal was mit Fortschritt zu tun.

Ein fast schon zu perfektes Beispiel sind die „solar frickin‘  [weiterlesen]


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USA 2019. Regie: Anna Boden und Ryan Fleck. Darsteller: Brie Larson, Samuel L. Jackson, Jude Law, Clark Gregg, Annette Benning, Gemma Chan, Lashana Lynch u.a.

Story: Vers ist eine Kämpferin der Kree, einer galaktischen Supermacht, die seit Jahren im Krieg mit den gestaltwandelnden Skrull liegt. Als die Suche nach einem Überlichtantrieb sie auf die Erde bringt, trifft sie den SHIELD-Agenten Nick Fury – und bekommt Einblick in die eigene Vergangenheit, die sie schon lange vergessen hatte.

Kritik: „Captain Marvel“ ist der Film, an den ich einen guten Teil meiner cineastischen Unschuld verloren habe –  [weiterlesen]


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