Irland 2017. Regie: Brian O’Malley. Darsteller: Eugene Simon, Bill Milner, Charlotte Vega, Moe Dunford, David Bradley, Roisin Murphy u.a.

Offizielle Synopsis: Kurz vor Mitternacht werden Rachel und Edward unruhig im Anwesen ihrer verstorbenen Familie. Etwas regt sich, jede Nacht um zwölf. Kriecht durch die staubigen Gänge, kauert in den dunklen Winkeln. Die Zwillinge wissen, ihnen bleibt nicht viel Zeit. Schnell müssen sie aufs Zimmer, denn nur dort sind sie sicher. Noch. Zumindest, solange sie den eisernen Regeln folgen: rechtzeitig im Bett zu sein, nie das überwucherte Anwesen verlassen und keiner Seele Eintritt gewähren.  [weiterlesen]


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USA 2016. Regie: Jeff Baena. Darsteller: Alison Brie, Aubrey Plaza, Kate Micucci, Dave Franco, John C. Reilly, Molly Shannon, Fred Armisen u.a.

Offizielle Synopsis: Kann es gut gehen, junge Frauen hinter klösterliche Mauern zu sperren, fernab jeglicher weltlichen Freuden? Wie gerne hätten sie einmal etwas anständig Unanständiges zu beichten! Doch außer Beten, Waschen und Sticken passiert nicht viel. So mobbt man sich eben der Reihe nach oder flucht wie ein Kesselflicker, wenn die Ordensschwester gerade nicht hinhört. Seligmachend ist das nicht. Zumal die Mädels vom Hörensagen wissen, dass kein Vergnügen der Welt mithalten kann mit der Wollust,  [weiterlesen]


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USA 2017. Regie: Lynne Ramsay. Darsteller: Joaquin Phoenix, Ekaterina Samsonov, Alessandro Nivola, Alex Manette, John Doman, Judith Roberts

Offizielle Synopsis:  Um nicht völlig den Verstand zu verlieren, zieht sich der psychisch verkrüppelte Kriegsveteran Joe immer wieder Plastiktüten über den Kopf, bis er fast erstickt. Zudem lässt er sich von wohlhabenden Kunden anheuern, um deren verschleppte Kinder aus den Fängen von Sexhändlern zu befreien. Wenn er den Kidnappern dabei auch noch anständig wehtun soll, kostet das extra…

Kritik: Angekündigt wurde „A beautiful day“ (ein selten bescheuerter deutscher Titel) mit den Worten,  [weiterlesen]


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England 2018. Regie: Jeremy Dyson, Andy Nyman. Darsteller: Martin Freeman, Paul Whitehouse, Andy Nyman, Alex Lawther, Ryan Oliva, Kobna Holdbrook-Smith

Offizielle Synopsis: Professor Philipp Goodman glaubt nicht an Geister. Als notorischer Rationalist hat sich die TV-Berühmtheit darauf spezialisiert, angeblich übernatürliche Phänomene als harmlose Tricks zu entlarven. Als ausgerechnet sein großes Fernsehshow-Vorbild, das eines Tages spurlos verschwand und für tot erklärt wurde, aus dem Nichts wieder auftaucht und ihn bittet, drei unerklärliche Vorfälle zu untersuchen, kann Goodman natürlich nicht widerstehen. Doch die grauenvollen Erlebnisse und Geschichten,  [weiterlesen]


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Kanada 2017. Regie: Robin Aubert. Darsteller: Marc-André Grondin, Monia Chokri, Micheline Lanctôt, Charlotte St-Martin, Marie-Ginette Guay

Offizielle Synopsis: Die Menschheit frisst sich gegenseitig auf. Die Katastrophe, die so exemplarisch am Rand eines kreischend lauten Autorennens begann, hat bereits weite Teile der Bevölkerung ausgelöscht. Die letzten Überlebenden einer kanadischen Provinz wanken ziellos auf der Suche nach Schutz umher und finden sich zu einer kleinen Gruppe zusammen. Sie alle haben die schlimmsten Dinge gesehen und getan. Denn auf dem Land, wo jeder jeden kennt, hat der Kampf um die eigene Haut nochmal eine andere Dimension.  [weiterlesen]


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USA 2017. Regie: Justin Benson, Aaron Moorhead. Darsteller: Justin Benson, Aaron Moorhead ,Callie Hernandez, Tate Ellington, Lew Temple, James Jordan, Emily Montague, Ric Sarabia u.a.

Offizielle Synopsis: Zehn Jahre sind vergangen, seit die Brüder Aaron und Justin den Klauen des religiösen Kults entkommen sind, in dem sie einst aufwuchsen. Doch ausgerechnet jetzt taucht ein Videoband in ihrer Post auf, dessen Botschaft die Vergangenheit wieder auferstehen lässt – und nur kurze Zeit später finden sich die zwei wieder auf dem Weg in die kärglich-mysteriöse Abgeschiedenheit ihrer einstigen Heimat. Kaum dort angekommen, mehren sich trotz überraschend ausgelassener Stimmung die Vorzeichen,  [weiterlesen]


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Ich werde dieses Jahr 50. Das schreibe ich ohne Wehmut. Ich werde nämlich gerne 50. Das Alter, Zipperlein und Brille inklusive, schreckt mich nicht. Und darum werde ich auch mit einem gewissen Wohlwollen über mein Leben schreiben, wenn es in die zweite Halbzeit geht. 20 Jahre Kindheit und Jugend in Düsseldorf, 25 Jahre pralles Leben in München, 5 Jahre die neue Rolle als Ehemann und fest angestellter Schreiberling.

Bis dahin werfe ich dann und wann ein paar nostalgische Brosamen hier rein.

Beim üblichen Aktenwühlen zum Jahresbeginn bin ich z.B. auf dieses Foto gestoßen:

Betreiben wir doch mal ein wenig fotografische Forensik…  [weiterlesen]


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Ich werde vielleicht in nächster Zeit immer mal wieder einzelne Erinnerungsfetzen aufschreiben, damit sie nicht verloren gehen, wenn meine grauen Zellen nach und nach auf dem Gedächtnisfriedhof begraben werden. Wenn sich das bewährt, mache ich eine unregelmäßige Reihe daraus.

Wo wir gerade bei Weihnachten sind – ich bin nicht schwer zu beschenken. Oder sehr schwer. Das ist eine Frage der Einstellung. Mir ist egal, was ein Geschenk kostet. Für mich zählt – ganz Klischee – der Gedanke dahinter. Ich möchte, dass man sich überlegt, was man mir schenkt. Keinen Nippes, keine Witzigkeiten, keine Staubfänger. Wenn jemandem aus meinem Freundeskreis partout nichts einfällt,  [weiterlesen]


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Es passiert gewöhnlich eher wenig im Garten. Wir wohnen ja mitten in der Stadt und da ist es schon ein Ereignis, wenn mal eine Katze durchschlendert oder eine Amsel eine kurze Trinkpause einlegt. Jetzt im Winter ist sowieso Schicht im Schacht.

Bis eben.

Wie es aussieht, wollte ein kleiner Vogel sich entspannt nach Regenwürmern umschauen und hüpfte auf dem verrottenden Laub herum. Und das hat wohl aus der Höhe ein Bussard (Milan? Falke? Adler?) gesehen und zum Sturzflug angesetzt. Whäm! Ein Piepmaz weniger, ein voller Greifvogel-Bauch mehr.

Es ist spannend, das Prozedere (inklusive der Entfederung der Beute und der Entfernung der Organe) mal aus der Nähe und in Ruhe beobachten zu können.  [weiterlesen]


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An dieser Stelle lasse ich gemeinhin ein paar salbungsvolle Worte fallen, die euch sentimental einschmieren und davon überzeugen, dass der Dewi vielleicht doch kein herzloser Drecksack ist, in dessen Brust nur das Getriebe einer alten Taschenuhr tickt. Irgendwas gleichzeitig Herziges und doch Herzergreifendes, das über die Feiertage in euch nachköchelt und immer wieder leise „hach…“ macht.

Aber da ich dieses Jahr zu Hause bin und vermutlich sogar Zeit haben werde, immer mal wieder ein paar Worte zu schreiben, erübrigt sich das. Es gibt keine Feiertagspause beim Wortvogel. Wir machen durch bis morgen früh und singen… ungefähr so.  [weiterlesen]


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