Die Fahrt von San Francisco nach LA am Pacific Coast Highway 1 ist immer noch ein Erlebnis, auch wenn ein schwerer Erdrutsch weiterhin die Durchfahrt von Big Sur nach San Simeon verhindert. Da müssen wir drumherum.

Falls sich übrigens jemand fragt, wie wir das im Urlaub mit unseren schnubbeligen Katzen regeln – früher haben wir die in eine sehr nette Pension gebracht. Aber da kann Rufus nicht drauf. Den stresst das und dann fängt er an zu markieren. Also Katzensitterin. Eine sehr nette junge Dame kommt dreimal am Tag, bespielt und bespaßt die beiden,  [weiterlesen]


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In San Francisco ist das Problem mit den Obdachlosen gefühlt noch schlimmer als in LA oder Sacramento – Einheimische haben uns erzählt, dass die Festivitäten zum 50. Geburtstag des „Summer of Love“ viele herein-, aber nicht mehr herausgespült hätten. Tatsächlich hat man im Hippie-Kultviertel Haight-Ashbury das einzige McDonald’s städtisch aufgekauft und wird es in ein Obdachlosenquartier umwandeln.

Ansonsten gilt aber weiterhin: tolle, faszinierende, abwechslungsreiche Stadt mit großem kulturellen Wert. Die Feiern zum chinesischen Neujahr waren gerade vorbei, aber das hat man ein paar Rowdy-Jugendlichen noch nicht mitgeteilt (man beachte bitte die Drohne am Ende des Videos –  [weiterlesen]


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Wir sind auf dem Weg von Mammoth Lakes und Sacramento nach San Francisco an Orten vorbei gekommen, deren Schild „Population: 10“ auswies. Hier gibt es noch Dörfer ohne jegliche Franchises, die nie einen Starbucks oder wenigstens einen McDonald’s gesehen haben. Blink and you’ll miss it:

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Ich dachte ja immer, die Freimauerer wären eher so geheime Sektierer. Dafür ist ihr Hauptquartier/Tempel in Sacramento erstaunlich auffällig:

Ansonsten ist Sac, wie die Einheimischen es gerne abkürzen, eine sehr saubere, pragmatische Mittelstadt mit augenscheinlich ordentlich Geld und einem für Touristen herausgeputzten kleinen Western-Viertel am Fluss. Leider muss man festhalten, dass auch in der Hauptstadt Kaliforniens die Obdachlosen im Straßenbild allgegenwärtig sind, hier sogar besonders. Man muss leider vorbeischauen lernen.  [weiterlesen]


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Es ist schon irre, dass man morgens im Denny’s in Vegas frühstücken und danach den größten Souvenirladen der Welt durchstöbern kann, bevor man ein Dutzend verfallender Motels fotografiert, den Highway nach Norden nimmt, durch das Death Valley fährt, wo Sandwirbel über die Straße tanzen – und am Ende landet man am Mammoth Lake im Skigebiet bei minus 17 Grad, wo in der Tamarack Lodge der Pianist neben dem prasselnden Feuer aus dem American Songbook spielt. Wenn man den Abend mit einem hervorragenden Essen bei Slocum’s beschließt – dann hat man alles richtig gemacht.  [weiterlesen]


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Man kann durchaus sagen, dass die LvA und ich gestern nichts ausgelassen haben. Las Vegas total. Aber what happens in Vegas, stays in Vegas…

Und dann waren wir noch in der Boot Barn. Der übliche Dialog dort: „Was für Schuhe haben Sie denn? Oh, wir haben beides – Country UND Western.“

Über 10.000 Paar Stiefel. Yes, mam. Und nun geht’s weiter gen Norden. Und Westen.  [weiterlesen]


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Wenn man auf den totalen Kommerz setzt, den Endsieg des Kapitalismus über die Vernunft, dann ist man in Las Vegas genau richtig. Allerdings hat dieses Mekka des Schaublendens ein Engelchen und ein Teufelchen, eine Ober- und eine Unterseite. Für die meisten Urlauber ist es angeraten, sich an den Strip zu halten, die großen Show-Paläste wie das MGM Grand, das Venetian oder das Bellagio zu durchstreifen.

Aber es gibt eben auch das „zweite“ Vegas, nicht weniger bunt, vielleicht sogar lauter, auf jeden Fall greller: Fremont East. Die überdachte Spaßmeile ist die Ballermann-Version des Strip,  [weiterlesen]


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Es ist in der Tat eine gute Idee, zwischen LA und Vegas eine Auszeit einzulegen. Und Arizona ist dafür perfekt. Hier findet man auf den Neben- und Bundesstraßen noch echte Americana, authentische Diner, runtergekommene Käffer, wo man das Benzin aus einer freistehenden rostigen Zapfsäule auf einem Parkplatz pumpt. Neben der Autobahnraststätte ist eine „machine gun shooting range“ und am Wegesrand liegt tatsächlich auch mal ein verwesendes Rind. Da hören sich die Reifen des komfortablen Chrysler Cruze auf einmal wie das Klappern der Hufe auf steinhart gebackenem Steppenboden an. Trotzdem sollte man dem Navi nicht blind glauben, wenn es auf einmal anrät,  [weiterlesen]


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Palm Springs war geil. Hier in der Gegend tritt übrigens im Casino „Peter Cetera (ohne Chicago)“ auf. Im Casino in Vegas tritt „Chicago (ohne Peter Cetera)“ auf. In Kombi wär’s mir den Eintrittspreis wert gewesen…

Heute morgen in einer Westernhütte aufgewacht, im Helikopter durch den Grand Canyon geflogen, über den Highway vorbei an echtem Americana zum Hoover Dam gefahren – und schließlich weiter nach Sin City.

Winning!  [weiterlesen]


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Immer wieder schockierend – die mangelnde Mittelschicht zwischen billigen, gehaltlosen und fetten Lebensmitteln und den besseren, verträglicheren Speisen. Klar ist z.B. das Eis hier wirklich toll – aber es gibt auch einen guten Grund, warum auf der Webseite keine Preise genannt werden. Ein Bällchen kostet mehr als 5 Euro.

Und weiß jemand, warum ausgerechnet Deosprays selbst in normalen Supermärkten ungefähr viermal so teuer sind wie in Deutschland?!

Nichtsdestotrotz – Hammerwetter, Hammeressen, Hammerzeit – und heute geht es weiter. Wohin? Ihr werdet es erfahren…  [weiterlesen]


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