Im Frühling besprachen die LvA und ich, was für eine Sommerreise uns denn ausreichend seelischen Auftrieb geben könnte. Selten genug, aber wir konnten uns zuerst nicht einigen: sie stand auf Country, ich auf New Wave. Ach ne, falscher Film. Sie wollte Rom, ich wollte Schottland. Statt zu streiten, fahndeten wir nach einem Ziel, das uns beide reizt.

Und siehe, es ward Stockholm.

Ich bin 1984 mal mit den Pfadfindern in Schweden gewesen, an einem See in Nora, nördlich von Örebro. Außerdem sind wir vor zwei Jahren von Oslo mit dem Wagen für einen Tag nach Göteborg gefahren.  [weiterlesen]


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Geschmackstests obskurer Lebensmittel mache ich hier ja mittlerweile eher selten – was primär daran liegt, dass ich eine Ehefrau habe, die auch im Kühlschrank ein Mindestniveau erwartet und zudem noch kochen kann.

Nun ist dies aber der Sommer, in dem wir unseren Garten katzensicher gemacht haben und deshalb auch viel draußen grillen. Und es ist der Sommer, in dem sich erstmals das Thema „fleischfreies Burgerfleisch“ in den Medien festgesetzt hat. LIDL war sehr gut darin, die Einführung ihres „Beyond Meat“ Burgers pressetechnisch aufzublasen.

Ich hatte immer mal das vage Gefühl, ich sollte die veganen Burgerscheiben testen,  [weiterlesen]


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Vorab: ich bin kein Kenner der aktuellen Con-Szene in Deutschland, wo sich Tausende Fans meist über ein Wochenende zusammen finden, um durch Hallen zu wandeln, Merchandise zu kaufen, Cosplayer zu bestaunen und „ihre“ Stars zu treffen. Cons waren zu meiner Zeit eine semi-professionelle Nummer, die aus Leidenschaft und nicht aus kommerziellem Interesse betrieben wurden, bis Dirk Bartholomä mit den FedCons ein wenig Organisation und Verlässlichkeit in die Sache brachte – dafür gebührt ihm Respekt. Er hat in den 90ern den unfruchtbaren Boden bereitet.

Ich bin auch überrascht, wie sehr der Markt für Cons in den letzten Jahren explodiert ist.  [weiterlesen]


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Ich hatte über die BabCon 25 im letzten November ja schon geschrieben – mir hat es einen Heidenspaß gemacht und besonders die Erinnerungen von und die Gespräche mit Synchronpapst Michael Erdmann fand ich super. Dass der Enthusiasmus der Fans für die Serie nach 25 Jahren immer noch ungebrochen ist, hat mich besonders gefreut.

Nun hatte man mich geladen, um einen Vortrag zu halten. Dachte ich. Vor Ort war man eher auf eine Fragestunde eingestellt. Unmöglich. Wenn man mir eine Stunde gibt (oder zwei), dann sabbel ich die voll. Zwischenfragen unnötig und unerwünscht.  [weiterlesen]


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Wow, diesen Artikel habe ich vor zwei Jahren geschrieben, dann aber aus Schusseligkeit nie online gestellt. Mittlerweile könnte ich mindestens zwei weitere Beiträge mit Bildern aus meinen Reportagen bestücken. Vielleicht mache ich das sogar. Aber hier erstmal der Nachzügler:

Okay, damit sind wir durch – ich mache nach 70 Bildern über meine Arbeit als „Landreporter“ den Deckel drauf. Es gäbe zwar noch eine Menge mehr Bilder (immerhin habe ich um die 300 Reportagen eingetütet), aber ich denke, ihr habt nun einen guten Eindruck von meiner Arbeit bekommen:

Fotos u.a. von Uwe Tölle, Johannes Geyer, Stephanie Schweigert,  [weiterlesen]


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Viele von euch werden es merken: beim Online-Banking stehen Veränderungen an. Neue Vorgaben verlangen, dass z.B. die alten Papierlisten mit TAN-Nummern ausrangiert werden. Bei diversen Banken (wie meiner) ist es gar nicht mehr möglich, ohne Handy (mindestens mit SMS, besser als Smartphone) Bankgeschäfte zu tätigen. Ich selber habe mich für die Variante entschieden, bei der mein iPhone einen QR-Code auf dem Mac-Bildschirm scannt und dann die TAN ausspuckt. Bedeutet natürlich, dass ich künftig immer mein Handy geladen haben muss, wenn ich online überweisen will.

Das brachte mich allerdings auch dazu, mal über die Vorzüge des Online-Bankings speziell und des digitalen Mehrwerts allgemein nachzudenken.  [weiterlesen]


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Ist ein vielleicht etwas obskures Thema. Mir ist irgendwann aufgefallen, dass Filme besonders schlecht sind, fiktionale Videospiele zu erfinden, besonders wenn diese im Skriptkontext besonders revolutionär sein sollen. Ich nenne diese Fake Video Spiele für Filme einfach mal Fideo Spiele und stelle euch ein paar davon vor.

SAG NIEMALS NIE ist immer noch einer meiner liebsten Bond-Filme. Und zumindest in Sachen Design und Technik haben sich die Macher einige Mühe gegeben, das Spiel „Domination“ attraktiv zu gestalten. Inhaltlich ist allerdings Schmalhans Küchenmeister, wenn 007 gegen Emilio Largo antritt: da wird so eine Art Risiko-Karte auf einen transparenten Schirm projiziert und beide Spieler rütteln ein bisschen am Joystick,  [weiterlesen]


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USA 2019. Regie: David Leitch. Darsteller: Dwayne Johnson, Jason Statham, Vanessa Kirby, Idris Elba, Ryan Reynolds, Helen Mirren, Kevin Hart, Daniel Bernhardt u.a.

Story: MI6-Agentin Hattie soll den Transport einer Virus-Waffe abfangen. Am Ende der desaströsen Mission hat sie selber den Erreger im Blut und sämtliche globalen Geheimdienste am Hacken. Zwei Männer werden darauf angesetzt, sie zu finden – Luke Hobbs und Deckard Shaw. Erschwert wird die Jagd durch einen Super-Soldaten, der für eine zwielichtige Security-Firma arbeitet, die tief gehende Abneigung der beiden Muskelmänner – und die Tatsache, dass Hattie Deckards kleine Schwester ist.  [weiterlesen]


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Ich hab’s hier echt schleifen lassen. Wird sich bessern, versprochen.

Manchmal fragen mich Leute nach meiner Meinung zu dies und das. Seltsam genug – was weiß ich denn schon? So kam gestern auf Facebook der Verweis auf das „Kurzprogramm“ des Ex-Regisseurs und Restaurantbesitzers Uwe Boll mit der Bitte, es zu kommentieren. Denn jawohl, der Filmverbrecher und Kritikerverdrescher ist der Meinung, dass er nicht nur Kino besser kann als alle anderen, sondern auch Politik.

Boll ist dabei Sympathisant der „Das Haus Deutschland“-Partei, einer obskuren Mini-Vereinigung, die durchaus kritisch beäugt werden darf. Ihr Programm liest sich wie ein Wunschzettel von Leuten,  [weiterlesen]


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Ich war diese Woche mal wieder unterwegs, habe fünf Reportagen in vier Tagen gekloppt und dabei mehr als 2000 Kilometer runter gerissen. No rest for the wicked. War toll, zumal wir auch wieder einen Haufen prima Themen und gutes Karma beim Wetter hatten. Dafür arbeite ich gern – und hart.

Am Mittwoch waren wir in der Nähe von Dömitz unterwegs – MeckPomm, nur einen Steinwurf und die Elbe von Gorleben entfernt. Hübscher Ort, dessen verlassenes Kaufhaus mich besonders fasziniert hat – hier könnte man super eine Serie über ein Edel-Kaufhaus in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts drehen:

Angesichts des schönen Wetters und der bevorstehenden Fahrt nach Hannover lockte mich aber die örtliche Eisdiele mehr –  [weiterlesen]


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