Wie ihr wisst, habe ich meinen alten Motorroller verkauft:

150 Euro. Ich hätte sicher noch ein paar Euro mehr bekommen können (oft genug gehen Unfallroller zur Ausschlachtung für mehr als 200 weg), aber ich wollte den Vorgang möglichst knapp und stressfrei halten.

Erstmals habe ich zu diesem Zweck die Ebay-Kleinanzeigen genutzt. Ich wollte einen Käufer aus der Gegend und ein Inserat in der lokalen Tageszeitung dauerte mir zu lange. Meine Online-Anzeige war knapp, aber eindeutig und konzentrierte sich auf die wesentlichen Punkte, die ich hier noch mal zusammen fasse:

„Festpreis 150 Euro.  [weiterlesen]


Kommentare 22

Es ist zum Verständnis dieses Beitrags wichtig, dass ihr noch mal diesen Beitrag von vor acht Jahren lest. Bitte.

Sehr ihr die Tür da links? Ich erinnere mich an diese Tür. Ich erinnere mich an den bellenden Schäferhund dahinter, an seinen freudig auf und ab springenden Schemen. Ich habe meine Nase am Glas platt gedrückt, um zu sehen, ob jemand daheim ist.

Ich war 8 Jahre, 10 Jahre, 12, Jahre, 14 Jahre.

Es ist das Haus meiner Oma. Und ihr habt ja 2009 schon gelesen, wie sehr es mir einen Stich versetzt,  [weiterlesen]


Kommentare 7

Das letzte Mal habe ich einen solchen Beitrag Ende 2011 verfaßt. Damals hatte ich mir meinen ersten Motorroller aus chinesischer Produktion gekauft, den Nachbau einer Vespa Primavera 50. Leider habt ihr mitbekommen, dass dem Scooter kein schönes Leben beschieden war. Mehrfach von besoffenen Rowdys beschädigt und harschem Wetter ausgesetzt, alterte er so schnell, dass er jetzt nach fünf Jahren kaum noch mit mehr als „fahrfähig“ beschrieben werden kann. Aus diesem Grund habe ich auch im Februar das neue Nummernschild erstmal nicht abgeholt und den Roller auf dem Hof stehen gelassen.

Es stellte sich die Frage: Was nun?  [weiterlesen]


Kommentare 6

Die LvA schenkt mir zu Weihnachten gerne Sachen, von denen wir beide was haben. Unter dem Christbaum 2016 lag deshalb eine Reise nach Island. Hatte ich jetzt nicht wirklich als einen der „100 places to go before you die“ auf dem Zettel, aber man ist ja flexibel und neugierig. Island also. Es hilft, dass ein paar meiner Romane teilweise auf Island spielen – mal schauen, wie sehr ich bei der Beschreibung daneben gelegen habe.

Eigentlich war geplant und gebucht, nach zwei Tagen Reykjavik mit dem Wagen zur Ostseite der Insel zu fahren. Einer der Gründe: die LvA wollte unbedingt mal zu den Gletschern,  [weiterlesen]


Kommentare 3

Okay, weil heute anscheinend jeder noch mal den ESC rekapituliert, hier meine 2 Cents:

Ein guter Jahrgang, in dem deutlich mehr regionale Aspekte und Lokalkolorit präsentiert wurden. Ich begrüße die geringere Anzahl an Power-Balladen und Faux-Musical-Nummern, bei denen Damen in langen Kleidern melodramatisch die angespannten Hände gen Himmel strecken. Diesmal keine reine Gag-Nummer. Tolle virtuelle (durch reale Requisiten ergänzte) Bühnenbilder.

Auf der Minus-Seite: Entsetzliche Moderatoren. Die zweigeteilte Punktevergabe ist scheiße, bitte zurück zum alten System.

Ich kann mit dem Siegersong gut leben, habe die vielleicht einen Tacken zu hippe Heulnummer gestern so beschrieben: „Ein Song,  [weiterlesen]


Kommentare 6

Ich gehe ungefähr so gern zum Friseur, wie ich zum Zahnarzt gehe. Das Problem ist beim Friseur allerdings weniger der drohende körperliche Missbrauch, sondern der mühsame Versuch von Smalltalk. Ich kann keinen Smalltalk. Da ich über den Friseur nichts weiß und er nichts über mich, gibt es allerdings auch nichts anderes als Smalltalk, über das/den man reden könnte. Darum habe ich vor einigen Jahren begonnen, mir Friseure zu suchen, die ihr Handwerk nicht als plauderigen Zeitvertreib sehen, sondern als Akkordarbeit.

Kurden, missgelaunt und verschwitzt, ziehen mir seitdem grob den Bartschneider über den Hinterkopf (9 Millimeter), sprühen dann oben ein bisschen,  [weiterlesen]


Kommentare 22

Originaltext Januar 2014:

Die Branche rüstet auf, immer mehr Spiele verzichten vorab auf einen Kaufpreis, um hintenrum mit Bonus Content und Einkäufen direkt im Spiel – und damit beim Spieler – abzusahnen. Extreme Beispiele wie „Angry Birds go!“ zeigen bereits, wo die Grenzen gezogen werden – nach oben offen.

Fun-Racer sind seit „Super Mario Kart“ ein beliebtes Genre für Gamer, die schnell einsteigen und viel Adrenalin investieren wollen. Das gilt auch für „Angry Birds go!“. Gute Grafik und packendes Gameplay überzeugen beim Kurztest. Aber schnell wird klar: Ohne teure Extras kommt man schwer voran,  [weiterlesen]


Kommentare 1

Heute geht es eher um einen exemplarischen Deppen. Einen von der Sorte, wie man sie auf Facebook täglich trifft. Einer, der seine Meinung grundsätzlich nicht sagt, sondern pöbelt, und dabei auf lässliche Details wie „Argumente“ gut verzichten kann. Und das mit einer Grammatik, die der deutschen Leitkultur nicht zuträglich sein kann (wobei es sich in diesem Fall um einen Schweizer handelt – wusste gar nicht, dass im Land von Edelweiß und Schokolade auch Vollspacken wachsen).

Es geht auch um meine Art, mit solchen Leuten umzugehen – weil ich manchmal doch nicht anders kann, als ein wenig zu sticheln.  [weiterlesen]


Kommentare 4

Ein Grund, warum ich das englische Fernsehen so mag, liegt in der Tatsache begründet, dass es sich aufgrund seiner teilkommerziellen Struktur gerne mal dem blanken Profitdenken verweigert und über Jahrzehnte exzentrische Programme produziert, die vom Ausland entweder ignoriert oder belächelt werden.

So, wie wir Deutschen die Mainzelmännchen und die Sendung mit der Maus vergöttern, so hegen und pflegen die Briten Kindershows wie Blue Peter (läuft seit 1958) oder eben: Jackanory. Dabei handelte es sich um eine Sendung, in der für Kinder geschriebene oder zumindest bearbeitete kurze Geschichten u.a. von Prominenten vorgelesen und manchmal auch bezaubernd simpel illustriert wurden.  [weiterlesen]


Kommentare 2

ACHTUNG: Spoilerfrei ist ein relativer Begriff. Your mileage may vary.

USA 2017. Regie: James Gunn. Darsteller: Chris Pratt, Zoe Saldana, Dave Bautista, Bradley Cooper/Vin Diesel (Stimmen), Kurt Russell, Sylvester Stallone, Michael Rooker, Karen Gillan, Pom Klementieff, Elizabeth Debicki, Laura Haddock, Ben Browder u.a.

Story: Starlord und das Team der Guardians sieht sich nach einer etwas unglücklich verlaufenen Mission mal wieder auf der Flucht vor einer Armada von schießwütigen Raumschiffen. Gerettet werden sie von einem göttlichen Wesen – Peter Quills Vater, der für seinen Nachwuchs große Pläne hat.  [weiterlesen]


Kommentare 20