Gundala

Indonesien 2019. Regie: Joko Anwar. Darsteller: Abimana Aryasatya, Tara Basro, Bront Palarae, Ario Bayu, Rio Dewanto

Offizielle Synopsis: Sancaka lernt das Leben von der harten Seite kennen. Der Vater ermordet, von der Mutter verlassen, wächst er in der Gosse Jakartas auf. Die ist in den festen Händen brutaler Gangs. Der kleine Kerl lernt schnell, dass man nur überlebt, wenn man sich heraushält – und sich in den Kampfkünsten perfektioniert. Denoch schlummert da noch etwas Besonderes in ihm: Die Philosophie seiner Eltern, Ungerechtigkeiten entgegenzutreten. Und eine unbändige, übernatürliche Kraft,  [weiterlesen]


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The Beast

Südkorea 2019. Regie: Lee Jung-Ho. Darsteller: Lee Sung-Min, Yoo Jae-Myung, Jeon Hye-Jin, Daniel Choi, Kim Ho-Jung, An Si-Ha, Lee Sang-Hee

Offizielle Synopsis: Zwei gegensätzliche Detectives werden auf einen brutalen Mädchenmörder angesetzt: Wer den Fall löst, wird befördert. Entsprechend stellen Jeong Han-Soo und Han Min-Tae ihre Rivalität über alles. Jeder Ermittlungserfolg dient der eigenen Profilierung und der Demütigung des Gegners. Oft zu vorschnell – es wird sich zeigen, dass neben einem psychopathischen Serienkiller mehrere Mafiaclans involviert sind. Immer weiter verfangen sich die Cops in ihren immer öfter die Grenzen der Legalität überschreitenden Methoden.  [weiterlesen]


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Ich bin kein Gamer. Ich bin ein Casual Gamer. Das heißt, dass ich nicht spiele, um einen Highscore zu erreichen oder ein Spiel zu vollenden. Ich spiele, weil ich zehn Minuten Zeit habe, weil ich in der Badewanne sitze oder im Flieger. Spiele sind für mich keine Herausforderung, nur Ablenkung.

Das war schon immer so. Als ich in den 80ern meinen ersten C64 mit Hunderten von Raubkopien besaß, spielte ich eher aus der Neugier heraus, was die Games denn so zu bieten hatten. Wie war die Grafik, wie war der Sound, wie war der Spielverlauf? Wirklich „durchzocken“ war nie meine Motivation und meine Kumpel,  [weiterlesen]


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Props außerdem an alle, die den Insider-Witz des Beitragstitels verstanden haben. Je älter ich werde, desto obskurer werden meine Referenzen. Irgendwann sind alle Leser unter 30 zwangsweise raus.

2019 war so lala, es gab High- und Lowlights, insgesamt eher ein Lückenfüller. 2020 verspricht recht spannend zu werden, es wird wieder vieles umgekrempelt. Man weiß ja nie, wieviel Zeit einem noch bleibt. Des Lebens Fäden, sie sind dünn und vom Schicksal leicht zu kappen. Apfelbäume wollen gepflanzt werden.

Die Tage „zwischen den Jahren“ sind traditionell jene, in denen man darüber nachdenkt, was beim nächsten Sonnenumlauf ansteht.  [weiterlesen]


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Eigentlich hatte ich keine Lust, vor dem Ablauf von 2019 noch einen Beitrag zu schreiben. Aber dieser hier macht NACH dem Ablauf von 2019 erst wieder am 31.12.2020 Sinn – und so lange möchte ich dann doch nicht warten.

Es geht um Tradition und Feinstaub, um Katzenglück und Knallfrösche. Es geht um Silvester.

Solange ich denken kann, gibt es Menschen, die gegen „die Knallerei“ an Silvester sind. Vor 40 Jahren wurde die Aktion BROT STATT BÖLLER ins Leben gerufen. Alljährlich berichtet die Presse von traumatisierten Haustieren, weggesprengten Daumen und tonnenweise Müll in dem morgendlichen Straßen am 1.  [weiterlesen]


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Ich kann nicht mal mehr sagen, wann genau das war. Vermutlich war es der Sprung von 1998 auf 1999. Oder von 2000 auf 2001 (an den Jahrtausendwechsel kann ich mich verbindlich erinnern). Ich war demnach Anfang 30, single (habituell), und hatte keine Lust, den Jahreswechsel allein zu Hause zu verbringen. Mein Bruder M. lebte mit seiner Freundin C. in Düsseldorf und machte einen Vorschlag: ich solle doch vorbeikommen und mit ihm und C. auf die Party von R. gehen. Der habe ein Loft in Wuppertal und das sei bestimmt besser, als das Feuerwerk im Fernsehen zu schauen. Es ist ein Indikator meiner Frustration,  [weiterlesen]


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Julian Reichelt, das hier haben SIE zu verantworten:

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Wer meinen Facebook-Feed verfolgt, hat es mitbekommen: Ich war mit der LvA mal wieder in London. Ist ja fast schon ein alljährliches Ritual. Konnten wir beide gerade auch gut brauchen. Karma signalisierte uns allerdings heftigst, schon den Versuch der Buchung abzubrechen. Das Wetter sollte mit 9 Grad und nasskalt auch wenig adventiv sein. Ein Trip gegen alle Widerstände, das war klar.

Ich nehme euch jetzt einfach mal mit – chronologisch.

SAMSTAG

Wir kommen gegen 15.00 Uhr in Stanstead an, springen in den Express zur Liverpool Station und hüpfen dann in die Central-Metro und schließlich in die Northern bis Charing Cross.  [weiterlesen]


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Beim BILDblog gibt es aktuell einen sehr lesenswerten Artikel, der sich u.a. mit der Herausgabe von journalistischen Texten zur Abnahme durch die Beteiligten beschäftigt. Das ist eine gute Gelegenheit, mir selber in die Karten schauen zu lassen.

Das ist natürlich nur ein Bericht aus dem Hinterland, nicht von der Front. Ich arbeite nicht für den SPIEGEL oder die ZEIT, sehe mich bestenfalls als Gebrauchstexter. Aber Texter ist Texter, und als solcher habe ich zu diesen Dingen durchaus eine Meinung.

Worum geht’s? Um die unterschiedlichen Facetten der Integrität. Integer ist, wenn ich als Journalist meine Arbeit mache und mir nicht von außen reinreden lasse.  [weiterlesen]


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Anmerkung: Eigentlich wollte ich an dieser Stelle schon den Reisebericht von London bringen. Was sich in der Vorbereitung abspielte, rechtfertigt aber einen eigenen Beitrag. Life is stranger than fiction, indeed…

Sprechen wir heute mal über Reiseanbieter. Nehmen wir zwei, die wir Ododo nennen und BryanAir. Einer davon vertickt Reisen, der andere führt sie durch. Gemeinsames Ziel ist der Profit, gemeinsamer Gegner der Kunde. Die Herausforderung jedes neuen Tages: Buchungsvorgänge so undurchschaubar zu gestalten, dass entweder falsch oder mit unerwünschten Aufschlägen gebucht wird. „Der günstigste Preis“ – das ist nur was für Web-Wizards, Kleingedrucktes-Koyphäen und Prozent-Pedanten.  [weiterlesen]


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