Obwohl ich generell mittlerweile ein Freund eher hochwertiger Elektronik bin, sind es doch meistens die billigen Fernost-Gadgets, die mich begeistern, weil sie für wenig Geld einen erstaunlichen Nutzwert bieten.

So hätte ich nie gedacht, dass dieses Teil für 15,99 Euro so praktisch sein könnte:

Es handelt sich dabei um einen Bluetooth-Empfänger – und genau als solchen hatte ich das federleichte Teil von der Größe einer Streichholzschachtel auch gekauft. Der Hintergrund: Weder mein Firmenwagen noch mein Privatwagen hat eine Bluetooth-Schnittstelle, an die ich mich im Auto der LvA so gewöhnt habe. Auf langen Reisen war die Versorgung mit Hörspielen oder Podcasts immer mit Aufwand,  [weiterlesen]


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Nach den vielen schaurigen Filmen der letzten Tage (drei Reviews liefere ich noch nach) muss ich erstmal durchatmen – und ihr vielleicht auch. Darum Zeit für Entspannung mit zehn weiteren Bildern von meiner Arbeit als Landreporter.

Die heutige Galerie ist ein gutes Beispiel dafür, wie weit ich rumkomme – von Rodenäs an der dänischen Grenze bis Waldkirchen in der Schweiz, vom Emsland bis Berchtesgaden. Sommer wie Winter, Frühling wie Herbst.

Fotos u.a. von Stephanie Schweigert, Johannes Geyer, Uwe Tölle. Danke.  [weiterlesen]


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Ich habe vor acht Jahren einen Artikel über ein Haus geschrieben, auf das man aus dem Dachfenster meines Hauses in Giesing schaut. Ein hässliches Haus mit einem alten Mann im Rollstuhl drin. „Schandfleck des Viertels“ habe ich es genannt. Vielleicht ist es sinnvoll, wenn ihr diesen Artikel zuerst noch einmal lest.

Gestern informierte mich ein Freund, dass dieses Haus (und meins, btw.) aktuell in der Süddeutschen Zeitung zu sehen ist:

Das Haus ist weg. Abgerissen. Illegal vermutlich, denn unter Ensembleschutz hätte zumindest die Fassade stehen bleiben müssen.  [weiterlesen]


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Mit der Streetfood-Kultur bin ich bisher primär in London und Kalifornien konfrontiert worden. Schwer angesagt: hochwertiges Fastfood, gerne exotischer Herkunft, für happige Preise. Hier ist nicht alles Gold, was glänzt, aber es macht einfach Spaß, sich durch gänzlich andere Esskulturen zu futtern, bis der Wanst das Hemd sprengt.

Als ich zufällig letzte Woche an einem Plakat vorbei kam, dass auch in Baden-Baden ein solches Festival anstand, war ich etwas skeptisch, zumal das Campus-Gelände nicht gerade als Eventlocation bekannt ist. Hippes Streetfood im Badischen? Viel Pommes, Bratwurst und Waffeln, dachte ich mir.

Aber ich habe mich geirrt und bin sehr froh drüber,  [weiterlesen]


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Schon vor 30 Jahren habe ich in der Schule gelernt, dass die Wegwerfgesellschaft ein ökologisches Desaster ist. Immer mehr Gegenstände werden so konstruiert, dass sie nicht nur bei Schäden irreparabel sind – immer mehr Gegenstände werden auch für den Einmalgebrauch hergestellt oder in immer kleineren Portionsgrößen, was den Abfall maximiert. Wie oft habe ich mich aufgeregt, dass es Einwegkameras gibt, bei denen zwei, drei Plastikteile ausreichen würden, sie beliebig oft verwenden zu können.

Es ist seither nicht besser geworden. Immer mehr Menschen verwenden Kaffeemaschinen mit Kapseln, die mit jeder Tasse Plastik- und Alumüll verursachen. Beim Elektroschrott hat sich die katastrophale Gewohnheit etabliert,  [weiterlesen]


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Ich hatte ja versprochen, künftig etwas besser auf die Humble Bundles aufzupassen, um keine weiteren lohnenswerten Deals zu verpassen. Das hat natürlich NICHT geklappt.

Als ich gestern meinen Maileingang durchforstet habe, sind mir gleich zwei Bundles aufgefallen, die sich auf meiner Festplatte zu Hause gefühlt hätten. So hatte Fantagraphics mal wieder ein richtig fettes Paket hochwertiger Comics geschnürt, die man für Centbeträge laden konnte:

Eine hübsche Übersicht über die Bandbreite von Comics, Cartoons und Graphic Novels mit hohem Anspruch. Der Peanuts-Sammelband oder die Ausgabe von Hip Hop Family Tree allein wären schon den Preis allemal wert gewesen.  [weiterlesen]


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„Wear sunscreen. If I could offer you only one tip for the future, sunscreen would be it. The long term benefits of sunscreen have been proven by scientists.“

(Baz Luhrmann)

Das ist mein linker Fuß:

Wer genau hinschaut, sieht drei braune Verfärbungen. Das sind keine Altersflecken. Es sind Narben. Die habe ich seit Februar 1998 – und das hier ist ihre Geschichte.

Ich hatte mich mit einer Kollegin von ProSieben angefreundet und bei einer Silvesterfeier in einer Kneipe in Schwabing 1997/98 waren wir relativ angetüdelt auf die Idee gekommen,  [weiterlesen]


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Ja, heute geht es WIEDER ums Essen – was soll ich denn machen? Deutschland ist eine kulinarische Kulturnation und der Dewi kein Kostverächter. Prost!

Bilder u.a. von Peter Raider, Johannes Geyer, Andreas Henn. Vielen Dank.  [weiterlesen]


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Ihr kennt meine Geschichten aus Ibiza – auch die von der Absicht, dort internet-abstinent zu bleiben. Der Wunsch war der Vater des Gedankens, die Niederlage jedoch sein Kind. Die ersten Jahre gab es in der Wohnung keinen Internet-Anschluss, daher musste ich immer nach Eulalia in den Internet-Shop Ibi.Com fahren. Ich kann mich gut erinnern, wie ich 2010 der hibbeligen LvA die ersten Folgen „Downton Abbey“ geladen habe. Oder wie ich die Kapitel meines jeweils neusten Romans an den Verlag verschickte. Gute Zeiten, vor allem deshalb, weil Ibi.Com ein extrem angenehmer Internet-Shop war – die Rechner waren einheitlich und gut ausgestattet,  [weiterlesen]


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Food-Edition!

Ich will meinen immer mal wieder schwindenden Diäterfolg nicht auf meinen Beruf schieben, aber… mein Beruf ist schuld. Ein beträchtlicher Teil meiner Reportagen dreht sich nämlich ums Essen und es ist vor Ort nachgerade unhöflich, mühsam gekochte und hergerichtete Speisen abzulehnen. Ich reiße mich zusammen und greife zur Gabel.  [weiterlesen]


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