general1USA 1927. Regie: Buster Keaton. Darsteller: Buster Keaton, Marion Mack

Der Wortvogel geht in die Vollen – nach Dokus, Experimentalstreifen und Industrie-Kurzfilmen widme ich mich heute dem ersten Stummfilm der Movie-Mania (keine Ahnung, ob weitere folgen werden).

„The General“ taucht regelmäßig den Top10-Listen der besten Stummfilme aller Zeiten auf, zusammen mit „Der andalusische Hund“, „Das Cabinet des Dr. Caligari“, „Napoleon“, und „Birth of a Nation“ bzw. „Intolerance“. Er gilt als später Meilenstein der Stummfilm-Comedy und der Karriere von Buster Keaton – dem Mann, der niemals lächelt.

Grund genug, mir den Film mal anzusehen,  [weiterlesen]


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fireglenn1Frankreich/USA 1987. Regie: Elie Chouraqui. Darsteller: Scott Glenn, Jade Malle, Jonathan Pryce, Brooke Adams, Joe Pesci, Danny Aiello

Ich kann nicht genau sagen, warum ich seit 20 Jahren immer mal gehofft hatte, im Fernsehen über diesen Film zu stolpern. Ich bin kein Fan von Krimis oder Thrillern, und die Plotte ist ja ähnlich auch in „Bodyguard“ abgefeiert worden. Vielleicht liegt es an Scott Glenn, oder daran, dass die Handlung so schön zwingend konstruiert ist. Irgendwann vor ein paar Monaten hatte ich dann die Nase von der Warterei voll, und legte mir die DVD zu.  [weiterlesen]


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late1USA 1996. Regie: Betty Thomas. Darsteller: John Michael Higgins, Daniel Roebuck, Peter Jurasik, Bob Balaban, Kathy Bates, Treat Williams u.a.

In den Jahren 1990 bis 1993 kam es in den USA zum sogenannten „Late Night War“. Nach 30 Jahren ging die Karriere von Johnny Carson in NBCs „Tonight Show“ ihrem Ende zu, und zwei Thronfolger standen in den Kulissen: Komiker Jay Leno, der als Urlaubsvertretung von Carson mehrfach eine gute Figur gemacht hatte, und David Letterman, der seit 10 Jahren die Show direkt im Anschluss an Carson moderierte. Beide wollten den goldenen Sessel des Late-Talks unbedingt haben,  [weiterlesen]


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five1USA 1951. Regie: Arch Oboler. Darsteller: William Phipps, Susan Douglas, James Anderson u.a.

Eine Frau, verwirrt und schmutzig, schwankt eine Landstraße entlang in ein verlassenes Dorf. Alles ist verwüstet, überall liegen Skelette herum. Der Wind lässt die Kirchglocke permanent läuten – leeres Signal an eine Gemeinschaft, die den nuklearen Holocaust nicht überlebt hat. Roseanne stolpert weiter, findet auf einem Hügel das Haus, in dem sie mit ihrem Mann gelebt hat. Dort hat sich bereits Michael versteckt, der seit der Apocalypse urbanophob ist, nur noch der Natur vertraut. Wenig später stößt der Farbige Charles dazu,  [weiterlesen]


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extreme1USA 2008. Regie: Adam Jay Epstein, Andrew Jacobson. Darsteller: Frankie Muniz, Michael Cera, Jaimie Kennedy

Kennt ihr das auch: Filme, die aus dem Nichts kommen? Ich behaupte ja, halbwegs auf dem Laufenden zu sein, was aktuelle Produktionen angeht. Doch immer wieder knallen mir Streifen auf den cineastischen Kühler, die ich einfach nicht habe kommen sehen. Fertige Filme, abgedreht, geschnitten, und auf Silberscheibe gepresst. Die halte ich dann mit diesem unattraktiven „Hä?“-Gesichtsausdruck in der Hand, und dem blöden Gefühl, hintergangen worden zu sein.

„Extreme Movie“ ist so ein Film. Hat mir keiner gesagt,  [weiterlesen]


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screamers1USA 2009. Regie:  Sheldon Wilson.  Darsteller: Gina Holden, Greg Bryk, Jana Pallaske, Lance Henriksen u.a.

Viele Reviews von „Screamers – The Hunting“ fangen mit der These an, dass es wirklich kein DVD-Sequel zum Original gebraucht hätte. Da würde ich widersprechen – gerade WEIL „Screamers“ ein anspruchsloser, mittelmäßig budgetierter B-Reißer war, eignet er sich hervorragend für eine Fortsetzung. Schließlich ist er von der Skript-Qualität bis zu den Trickeffekten nicht allzu schwer zu kopieren. Die Möglichkeiten eines DVD-Sequels werden hier nicht überfordert.

Kurioserweise ähnelt das Setup von „Screamer – The Hunting“ meinem eigenen „Sumuru“: Astronauten landen auf einem kleinen Planeten,  [weiterlesen]


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varrick1USA 1973. Regie: Don Siegel. Darsteller: Walther Matthau, Andrew Robinson, Howard Vernon, Joe Don Baker, Sheree North

Don Siegel war ein Mann. So ein richtiger. Er drehte Männer-Filme. Von Männern, mit Männern, über Männer, für Männer. Männer-Themen, erzählt aus Männer-Sicht. Gerne mit Clint Eastwood. Auch ein Mann. Wie Sam Peckinpah, Sam Fuller, später Walter Hill, Oliver Stone, Paul Schrader. Der Mann ist einsam, die Straße staubig, und ein schneller Tod beendet gut ein schmutziges Leben.

Ich mag Siegel-Filme. Sie haben diese konsequente Weltsicht, die klaren Ziele: Ausbruch aus dem Gefängnis,  [weiterlesen]


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redsands1USA 2009. Regie: Alex Turner. Darsteller: Shane West, Leonard Roberts, Theo Rossi, J.K. Simmons

Bevor die Allesseher unter meinen Lesern sich wieder beschweren: Ich kenne Alex Turners vielfach gelobten historischen Horrorfilm „Dead Birds“ nicht. Der ist irgendwie an mir vorbeigegangen. Vielleicht packe ich in in diesem Jahr noch irgendwo in die „Movie-Mania“ rein.

„Red Sands“ ist demnach mein erster Turner-Film, und ich habe eigentlich nicht viel erwartet: ein direct to DVD-Kriegsfilm mit Horror-Gimmick, so eine Art „Behind enemy lines 3“ meets „Cabin Fever“. Oder „Dog Soldiers“ in Afghanistan, mit einem Djinn anstelle von Werwölfen.  [weiterlesen]


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Als 30. Eintrag der „Movie-Mania 2009“ gönne ich mir mal ein Special – der neue „Punisher: War Zone“ lässt sich nur sehr schwer ohne eine Berücksichtigung der ersten beiden Verfilmungen besprechen.

Drei Filme, drei grundsätzlich verschiedene Ansätze. Gehen wir es chronologisch an. Ich kürze die Filme samt der Jahreszahl ab.

punisherlundgren„The Punisher“ (1989). Regie: Mark Goldblatt. Hauptdarsteller: Dolph Lundgren. Drehort: Sydney (als New York). Budget: 9 Millionen Dollar.

Story: Die Yakuza wollen die Macht in der Stadt übernehmen, und Frank Castle sieht sich gezwungen, ausgerechnet einem Mafiaboss zu helfen,  [weiterlesen]


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kiss1USA 2008. Regie: Joe Tornatore. Darsteller: Katherine Hawkes, Daniel Goddard, Matthias Hues, Gary Daniels, Costas Mandylor, Phil Fondacaro, Martin Kove u.a.

Diesen Review habt ihr Onkel Filmi zu verdanken, der kackfrech behauptete, „Kiss of the Vampire“ (aka „Immortally Yours“) sei noch lustig-schlechter als die Trash-Legende „Dracula 3000“, woraufhin ich mir den Film natürlich sofort vornehmen musste.

Und tatsächlich: „Kiss of the Vampire“ setzt neue Maßstäbe, was die Definition des Begriffes „Drecksfilm“ angeht. Von der ersten bis zur letzten Minute unfassbar dämlich, hilflos inszeniert, und mit schauspielerischen Leistungen,  [weiterlesen]


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