sevengladiators1Italien 1983. Regie: Bruno Mattei. Darsteller: Lou Ferrigno, Brad Harris, Dan Vadis, Sybil Danning, Carla Ferrigno, Sal Borgese, Mandy Rice Davies u.a.

Vorankündigung: Um dem „Sex & Gewalt“-Image des Italo-Schlockfilms gerecht zu werden, habe ich den folgenden Review mit Szenen brutaler Gewalt, und Fotos entblößter Titten angereichert. Sensible Seelen mögen die Augen abwenden.

An italienische Ripoffs amerikanischer Blockbuster geht man mit einer gewissen Vorsicht heran – wer bei „Gunan – König der Barbaren“, „Rockit – Final Executor“, oder „Star Crash“ nicht von vorneherein seine Erwartungen in den Keller schraubt,  [weiterlesen]


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monsters1USA 2009. Sprecher (Original): Reese Witherspoon, Seth Rogen, Hugh Laurie, Kiefer Sutherland u.a.

Die CGI-Filme von Dreamworks (Shrek, Kung Fu Panda, Madagascar etc.) sind meistens etwas weniger moralinsauer als die Pixar-Pendants, dafür aber auch arg dünn, was tatsächliches Drama angeht. Extrem kurzweilig, extrem konsumierbar, aber selten langfristig beeindruckend.

„Monsters vs. Aliens“ ist keine Ausnahme: Die 80 Minuten Laufzeit vergehen wie im Flug, man lacht viel (den Rest der Zeit verbringt man zumindest breit grinsend), und am Schluß geht man gut unterhalten heim – besonders nach dem Genuß der 3D-Version. Da fällt die Tatsache,  [weiterlesen]


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kampfkoloss1Neuseeland 1982. Regie: Harley Cok(e)liss. Darsteller: Michael Beck, Annie McEnroe, James Wainwright, John Ratzenberger u.a.

Eine kurze Einblendung informiert uns: „Nach den Ölkriegen“. Den Rest können und müssen wir uns selbst zusammen reimen: Zivilisation im Arsch, marodierende Banden überall, und einsame Helden mit Namen wie „Hunter“, die sich ständig einmischen, obwohl sie nach eigener Aussage mit nix was zu tun haben wollen. Das Land wird vom faschistischen „Straker“ mit einem gepanzerten Mannschaftswagen terrorisiert. Straker will mit seinen geschätzten 15 Getreuen eine Neue Weltordnung ™ aufziehen. Viel Glück dabei. Er kann nicht mal seine angewiderte Tochter davon abhalten,  [weiterlesen]


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crookedcircle1USA 1932. Regie: H. Bruce Humberstone. Darsteller: Zasu Pitts, C. Henry Gordon, Ben Lyon u.a.

Ahhh, die Filme aus der „Poverty Row“. Kann ich mal wieder ein wenig über Filmgeschichte schwadronieren.

In den USA gab es (vor allem in den 20er und 30er Jahren) eine Reihe von sehr kleinen Studios, die oftmals in übrig gebliebenen Sets aus anderen Produktionen drehten, und deren Filme meist in kleineren Kinos oder als Zweitfilm der sogenannten „Double Feature“ liefen. Selten waren sie länger als eine Stunde, selten spielten sie in mehr als zwei oder drei Sets,  [weiterlesen]


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cobra1USA 1986. Regie: George Pan Cosmatos. Darsteller: Sylvester Stallone, Brigitte Nielsen, Reni Santoni, Brian Thompson u.a.

Wisst ihr, was mir an der „Movie-Mania“ so gut gefällt? Ich lerne fast täglich was dazu. Dreimal bin ich nun schon auf das Phänomen der Literatur-Doppelverfilmung gestoßen: Romane, die mit einem gewissen Abstand zweimal für die große Leinwand adaptiert wurden, ohne dabei die Vorlage groß zu beachten.

Doppelverfilmung Nummer 1 war „Man on Fire„. Darauf war einfach zu kommen, weil beide Filme im Original denselben Titel haben.

Doppelverfilmung Nummer 2 ist John Frankenheimers exzellenter „52 Pick Up“,  [weiterlesen]


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springteufel1Deutschland 1974. Regie: Heinz Schirk. Darsteller: Dieter Hallervorden, Arno Assmann, Klaus Dieter Söder u.a.

Ein Mann sitzt mit Koffer und Kofferradio an einer Autobahnauffahrt. Sein Pappschild sagt „Frankfurt“, aber er lehnt alle Mitnahme-Angebote ab, bis ein reicher Unternehmer mit seinem Protz-Cabrio hält. Dann beginnt er systematisch, den selbstgefälligen Fahrer erst zu verunsichern, dann zu desorientieren, um ihn schließlich ganz offen mit einer Waffe zu bedrohen. Doch es geht ihm nicht um Geld, oder um Rache…

„Didi“ als psychopathischer „Hitchhiker from hell“? Wer hätt’s gedacht?

Eigentlich hätte „Der Springteufel“  [weiterlesen]


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hollywood-boulevard1USA 1976. Regie: Joe Dante und Allan Arkush. Darsteller: Candice Rialson, Mary Woronov, Paul Bartel, Dick Miller, Rita George u.a.

Ich bin ja ein erklärter Fan der großen B-Movie-Produzenten wie Roger Corman, Sam Arkoff, William Castle, und Harry Alan Towers. Von Corman allein habe ich fünf Biographien in meinem Bücherschrank stehen. Darum ist es umso unverzeihlicher, dass ich ausgerechnet „Hollywood Boulevard“ noch nicht gesehen hatte, einen echten Kultfilm. Der Besuch einer DVD-Börse mit Doc Acula gab mir kürzlich die Gelegenheit, diese Lücke zu schließen, und ich kann vorab schon sagen: wurde auch Zeit!  [weiterlesen]


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hollywoodman1USA 1976. Regie: Jack Starrett. Darsteller: William Smith, Mary Woronov, Don Stroud, Carmine Caridi, Ray Girardin u.a.

Ich geb’s zu – nach „Race with the Devil“ war ich scharf darauf, noch mehr Filme von Jack Starrett zu sehen. Da kam es mir gerade recht, dass der australische DVD-Versand, bei dem ich „No Blade of Grass“ bestellte,  „Hollywood Man“ für ein paar Dollar mehr ins Paket zu legen bereit war.

Natürlich ist die DVD ein Bootleg – der Film ist allenfalls (semi-legal) in einem 50er-Pack von Mill Creek zu bekommen.  [weiterlesen]


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deadspace1USA 2008. Regie: Chuck Patton. Sprecher: Bruce Boxleitner, Kelly Hu, Grey deLisle, Phil Morris u.a.

Wieder mal Zeit für ein Geständnis – ich kann moderne Ego-Shooter nicht spielen. Da wird mir schlecht von. Nicht wegen der Gewalt, bewahre: ich werde seekrank.  15 Minuten „Doom“ oder „Quake“, und für drei Stunden geht es mir hundeelend.

Medizinisch ist das durchaus erklärbar: Das schwankende Bild auf dem Monitor täuscht meinen Augen einen sich bewegenden Horizont vor, obwohl mein Gleichgewichtssinn im Innenohr überzeugt ist, dass ich auf festem Boden stehe. Und weil Augen und Innenohr sich nicht einig sind,  [weiterlesen]


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creature1USA 1983. Regie: Bruce Kimmel. Darsteller: Bruce Kimmel, Leslie Nielsen, Gerrit Graham, Patrick Macnee, Cindy Williams

Das Raumschiff „Vertigo“ ist mit einer gelangweilten Besatzung an Bord auf dem Weg zur Erde. Der Zwischenstopp auf einem fremden Planeten führt zur Entdeckung einer Lebensform, die zunächst aussieht wie ein Stück Wackelpudding, aber schnell zu einem Monster heranwächst. Lieblingsspeise: Die Köpfe der Crewmitglieder. Guter Rat ist nun teuer – und musikalisch…

„The Creature Wasn’t Nice“ (aka „Spaceship“, aka „Naked Space“, aka „Trottel im Weltraum“) ist einer dieser Filme, die ich immer mal gesehen haben wollte.  [weiterlesen]


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