Ich bin ein Fan von belletristischen Vielschreibern wie Georges Simenon, Edgar Wallace und sogar Helmut Rellegerd und Barbara Cartland. Die Fähigkeit, präzise, unterhaltsam und einem Genre treu über lange Zeit Bücher in den Markt zu pumpen, fasziniert mich. In Deutschland weitgehend unbekannt ist Robert Vaughn, der als eine Mischung aus Karl May und G.F. Unger angesehen werden könnte. Hier findet ihr ein interessantes Interview mit ihm über seine Arbeitsmethoden.

Die meisten von euch kennen Dirk Jürgens, einen meiner fleißigen Kommentatoren (als DMJ, früher Tornhill) und FFF-Komplizen. Er hat sich ausführliche, zweiteilige Gedanken zu den Thesen Anita Sarkeesians gemacht,  [weiterlesen]


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In meinem Evernote-Ordner „Fundstücke“ drängeln sich mittlerweile fast 250 Artikel, die ich für die Nachwelt aufgehoben habe. Viele davon wurden hier im Blog bereits geteilt, heute sind sieben weitere dran.

Den Film „Europa Report“ habe ich ja neulich wohlwollend besprochen. Der SciFi-Thriller besticht durch seinen (behaupteten) Realismus in der Darstellung einer bemannten Mission zum Jupitermond. Bei Popular Science (eine Seite, die ich sowieso wärmstens empfehle) erklärt ein Astrobiologe, WIE realistisch der Film wirklich ist.

So lesenswert Popular Science für Menschen ist, die sich mit Wissenschaft und Technik auseinander setzen, so unentbehrlich ist Indiewire,  [weiterlesen]


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Ich habe schon länger keine Leseliste mehr präsentiert. Das liegt hauptsächlich daran, dass sich interessante Links einfach viel schneller und einfacher per Facebook teilen lassen. „Empfehlen“ anklicken, einen Satz Kommentar dazu, fertig.

Trotzdem will ich auch den treuen Stammlesern meines Blogs diverse Webfundstücke nicht vorenthalten.

Dass ich eine gewisse Affinität zur sehr sympathischen Katja Bienert habe, ist bekannt. Beim B-Film Basterds Festival lief kürzlich der Film „Jungfrau unter Kannibalen“ mit Ursula Buchfellner (auch bekannt als Ursula „Uschi“ Fellner in den USA), deren Karriere mit der von Bienert viele Schnittpunkte hat. Im Tagesspiegel gab es vor mittlerweile zehn Jahren ein sehr lesenswertes Porträt des einstigen Film-Nackedeis.  [weiterlesen]


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Auch heute keine News von der Waage. Ich habe mich zu Beginn der Diät entschieden, nur die heimische Waage als relevant anzunehmen und will mich durch abweichende Eichungen nicht verwirren lassen. Und weil ich derzeit in Marburg weile, wiege ich mich auch nicht. Nicht verschweigen will ich allerdings, dass mich auch die dadurch gewonnenen zwei Wochen Abstand zur Türkei beruhigen.

Die „Pause“ von der Diät war schön, der Wiedereinstieg ist gelungen – aber es war brutal. Nachdem ich in der Türkei täglich größere Mengen an frittierten Kohlehydraten und Süßspeisen in mich geschaufelt habe, hat die erneute Umstellung meinem Körper überhaupt nicht gefallen.  [weiterlesen]


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Wenn ihr das lest, sitze ich im Flieger. Die nächsten 9 Tage sehen so aus:

delphNur Superior-Zimmer, sieben a la carte-Restaurants, Nachtclub, Patisserie, sechs Bars, Burger-Stand, Eisdiele, Wellness, Spielhalle, etc. Ich möchte nicht sagen, dass ich es verdient habe, aber – das habe ich verdient.

Da es auch Internet gibt, werde ich mich sicher bei euch melden. Ihr müsst also nächste Woche nicht darben.

Heute gibt es, wie an so vielen Freitagen, eine üppige Leseliste. Konzentriert euch, die Inhalte werden beizeiten abgefragt.

Ich war noch niemals in New York…  [weiterlesen]


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feuerwerk08

Willkommen im Neuen Jahr, meine Lieben! Die LvA und ich sind entspannt und feuerwerksfroh am Monopterus im Englischen Garten über die Jahresschwelle gesprungen und haben uns auch ansonsten nicht stressen lassen. Die Wünsche für das neue Jahr: keine gesundheitlichen Dramen im näheren Umfeld, Erfolg bei den neuen Projekten, Zeit für uns (und Reisen). Das Übliche.

Ich habe euch zum soften Start ins Neue Jahr wieder ein paar Artikel rausgesucht, die euch interessieren könnten.

39298931io9 präsentiert derzeit eine Artikelserie über Pulp-Literatur in totalitären Regimen aus aller Welt. Ganz besonders lesenswert ist der erste Beitrag über die deutsche Abenteuerbelletristik im Faschismus.  [weiterlesen]


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Mein Fundstücke-Ordner in Evernote hat mittlerweile 130 gespeicherte Artikel – ein „best of the web“, das mir niemand mehr nehmen kann. Heute teile ich wieder ein paar Leckerchen daraus mit euch.

Fangen wir mal wieder mit io9 an. Die meisten Science Fiction-Filme zeigen Dystopien oder Utopien, die sich als Dystopien entpuppen – einfach deshalb, weil ein Leben in Milch und Honig nicht viel Drama mitbringt. Dem kann man entgegen halten, dass die Menschheit sich selbst gerne Feind ist, bisher aber ganz erfolgreich durchwurschtelt. Wir sind noch da, wir werden immer mehr und die Kelly-Family hat schon lange keine CD mehr veröffentlicht.  [weiterlesen]


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Und schon ist es passiert – es gibt einen „Leseliste“-Tag. Damit könnt ihr euch meine Empfehlungen noch mal gesammelt präsentieren lassen. Ab heute mit Überschriften.

Fehlermeldungen aus der Galaxis

Starten wir gleich mit einem massiven Nerd-Alarm. Nerds lieben Gerüchte. Weil sie zu hibbelig sind, einfach auf den Film, das Comic, die Serie oder das Game zu warten. Spekulieren heißt dabei sein, in sein, hip sein. Es muss ja nicht stimmen. Im Gegenteil: je abstruser die „News“, desto besser. Das war auch schon vor der Entwicklung des WWW so. Früher holte man sich die hanebüchenen Mutmaßungen nicht von AICN,  [weiterlesen]


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Sieht so aus, als müsste ich diesen Artikel-Empfehlungen langsam mal ein eigenes Tag spendieren…

Manche Menschen lernen nie – diese Erkenntnis gilt auch für Firmen. Nachdem Asylum sich bereits mit dem Versuch, einen Klon von „Battleship“ zu vermarkten, böse auf die Nase gelegt hatte, versuchen sie es nun mit „Age of the Hobbits“ noch mal. Die Verwendung des Begriffes „Hobbit“ rechtfertigen sie mit dem Verweis auf eine 2003 entdeckte Form des Urmenschen, der umgangssprachlich so genannt wird. Das wird nicht gut ausgehen…

Wow, „Sex“ von Madonna ist auch schon wieder 20 Jahre alt?  [weiterlesen]


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Ihr kennt das Spiel, also muss ich es euch nicht erklären.

Noch knapp vier Wochen bis zu meinem Kindle Paperwhite. Ich habe bereits angefangen, meine alten Festplatten nach aufspielbarem Material zu durchforsten. Dieser Artikel der Huffington Post erklärt schön den prägnantesten Vorteil des Gerätes, der immer noch von vielen als Nachteil missverstanden wird: der Paperwhite hat nur EINE Funktion, auf die er sich mit größtmöglicher Effektivität konzentriert.

Bleiben wir beim Thema digitale Buchrevolte. Dieser Debattenbeitrag wurde schon vielerorts gepriesen – Malte Herwig beschreibt, wie es ist, wenn man seine analoge Bibliothek konsequent auflöst.  [weiterlesen]


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