Lesen bildet!

Dass Pop ein Business ist und dass Erfolge gekauft werden, ist eine Binsenweisheit. Dieser Artikel vom Deutschlandfunk handelt deshalb nicht nur vom Glamour, sondern von den vielen fleißigen Handwerkern, die alle hoffen, irgendwann für das nächste „Shake it off“ verantwortlich zu sein – oder wenigstens das nächste „Atemlos“.

Ich hatte ja schon über betrügerische Autoren geschrieben, die Werke anderer als ihre eigenen ausgeben. Auf der Webseite der irischen Zeitung Independent kann man nun aus erster Hand nachlesen, wie man sich als Bestseller-Autorin fühlt, deren Werke und Konzepte plötzlich unter anderem Namen auftauchen.  [weiterlesen]


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Ich bin bei den Basterds in Nürnberg, wir haben angemessen gute Laune bei angemessen schlechten Filmen und ihr guckt in die Röhre. Ich werde versuchen, euch in den nächsten Tagen mit den entsprechenden Reviews zu trösten.

Statt einer neuen Leseliste hier mal ein paar Videos und Kanäle, die teilenswert finde.

Viele Leute finden Unbox Therapy unsäglich, weil sie den aufdringlichen und überaus enthusiastischen Stil des Präsentators nicht ertragen können. Ich persönliche halte viel von der Kritik für Neid – wer möchte nicht den lieben langen Tag damit verbringen, die coolsten Gadgets auszupacken und damit herumzuspielen?!  [weiterlesen]


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Die Leseliste – auch so ein Thema, dass ich ein wenig vernachlässigt habe. Hier mal wieder ein paar interessante Artikel, über die ich in den letzten Monaten gestolpert bin. Damit ihr euch am Wochenende nicht langweilt.

So ist dieser Artikel über das Verschwinden der Jugend-Subkulturen eigentlich ein prima Ersatz für einen Beitrag, den ich seit Jahren schreiben wollte, zu dem ich mich aber nie aufraffen konnte. Denn in der Tat ist es auffällig, dass mit der Aufsplittung von Medien, Quellen und Ressourcen die einheitliche, aber zeitlich begrenzte Jugendkultur (ganzheitlich wie bei den Poppern, aber auch im Detail wie bei den Vanilia-Hosen) praktisch ausgestorben ist.  [weiterlesen]


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Derzeit in Oslo – bringt mir den Kopf von Spider-Man!

spidey

Anlass: „Marvel Universe Live“. Eine tolle Sache für die ganze Familie, fettes Pyro-Spektakel und beeindruckende Stunts inklusive. Man bekommt wirklich so eine Art Avenger-Film vorgespielt, plus X-Men und ein paar bisher im Film vernachlässigte Figuren wie Ms. Marvel und The Black Cat. Man hätte mir nur vorher sagen können, dass die Dialoge natürlich auf norwegisch sein würden…

Norwegen und Oslo generell? Klasse. Verhält sich zu Deutschland wie Kanada zu den USA. Man möchte bleiben, aber die sind alle so schön, sportlich und jung hier –  [weiterlesen]


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feldarbeit

Ich denke: Dass ich Schattenrasen bis letzte Woche für das Gegenteil von Schattenparken gehalten habe. Dass ein „Denver Clan“-Reboot ohne Schulterpolster und ozonfeindliches Haarspray nicht funktionieren kann. Dass Kürbiskerne in Schokolade zu lecker sind. Dass Oettinger so ziemlich der peinlicheste Büttel der Medien-Mogule ist, den man sich vorstellen kann (aber nicht will). Dass wir einen wunderschönen Sommer hatten. Dass der Oktober richtig gut startet.

Ich lese: Den SPIEGEL. Erstmals seit Monaten. Weil ich ihn wieder lesen KANN. Dank meiner ersten Gleitsichtbrille.  [weiterlesen]


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Ich bin noch ganz hibbelig vom Erfolg des Bücherbazars am Wochenende. 46 von 50 Büchern sind weg, 20 Päckchen bringe ich heute zur Post. Ich verdiene nichts dran, aber der Gedanke, dass die Bücher neue glückliche Besitzer finden, freut mich außerordentlich. Da ist es nur ein Bonus, dass meine Leser am Ende sogar Geschmack beweisen und der unverkaufte Rest aus Twilight, Guido Knopp und Diana Gabaldon besteht. Respekt!

Ein neuer Batzen Bücher steht vermutlich ab Sonntag wieder zum Verkauf. Es sind erneut ein paar echte Schätzchen dabei.

Mir ist allerdings aufgefallen, dass ich meine Leselisten vernachlässigt habe,  [weiterlesen]


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Wer mein Blog lange genug liest, der kennt auch ein paar der Filmblogs, die ich mag und uneingeschränkt empfehle. Badmovies, den Original Video Junkie und so Zeug. Aber manche dieser Blogs werden irgendwann eingestellt, andere nehmen eine Richtung, die mir nicht passt. Vor allem aber: Es kommen immer wieder neue dazu, die in meine permanente Linkliste wandern. Und von denen wollte ich euch heute ein paar empfehlen. Für lange Winterabende.

1000 Misspent Hours And Counting ist ein Klassiker, die Webseite gibt es schon seit über 10 Jahren. Das Design ist mit spartanisch freundlich umschrieben,  [weiterlesen]


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Ich wollte vor ein paar Wochen mal einen Beitrag über die Bücher schreiben, die Autoren als ihre besten Werke betrachten, bzw. welche sie Neulesern als Einstieg empfehlen würden.

Das Problem: Ich kann mich nicht mehr erinnern, was das sollte. Der Aufhänger ist mir abhanden gekommen und ich finde ihn nicht wieder.

Nun haben aber diverse Kollegen meine Frage nach ihren eigenen Lieblingen bereits beantwortet und ich mag das nicht auf Halde liegen lassen. Darum lasse ich sie selbst zu Wort kommen – vielleicht könnt ihr ja Buchtipps für das neue Jahr brauchen.

Wolfgang Hohlbein:

„  [weiterlesen]


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Ich bin ein Fan von belletristischen Vielschreibern wie Georges Simenon, Edgar Wallace und sogar Helmut Rellegerd und Barbara Cartland. Die Fähigkeit, präzise, unterhaltsam und einem Genre treu über lange Zeit Bücher in den Markt zu pumpen, fasziniert mich. In Deutschland weitgehend unbekannt ist Robert Vaughn, der als eine Mischung aus Karl May und G.F. Unger angesehen werden könnte. Hier findet ihr ein interessantes Interview mit ihm über seine Arbeitsmethoden.

Die meisten von euch kennen Dirk Jürgens, einen meiner fleißigen Kommentatoren (als DMJ, früher Tornhill) und FFF-Komplizen. Er hat sich ausführliche, zweiteilige Gedanken zu den Thesen Anita Sarkeesians gemacht,  [weiterlesen]


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In meinem Evernote-Ordner „Fundstücke“ drängeln sich mittlerweile fast 250 Artikel, die ich für die Nachwelt aufgehoben habe. Viele davon wurden hier im Blog bereits geteilt, heute sind sieben weitere dran.

Den Film „Europa Report“ habe ich ja neulich wohlwollend besprochen. Der SciFi-Thriller besticht durch seinen (behaupteten) Realismus in der Darstellung einer bemannten Mission zum Jupitermond. Bei Popular Science (eine Seite, die ich sowieso wärmstens empfehle) erklärt ein Astrobiologe, WIE realistisch der Film wirklich ist.

So lesenswert Popular Science für Menschen ist, die sich mit Wissenschaft und Technik auseinander setzen, so unentbehrlich ist Indiewire,  [weiterlesen]


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