Ich hatte über die BabCon 25 im letzten November ja schon geschrieben – mir hat es einen Heidenspaß gemacht und besonders die Erinnerungen von und die Gespräche mit Synchronpapst Michael Erdmann fand ich super. Dass der Enthusiasmus der Fans für die Serie nach 25 Jahren immer noch ungebrochen ist, hat mich besonders gefreut.

Nun hatte man mich geladen, um einen Vortrag zu halten. Dachte ich. Vor Ort war man eher auf eine Fragestunde eingestellt. Unmöglich. Wenn man mir eine Stunde gibt (oder zwei), dann sabbel ich die voll. Zwischenfragen unnötig und unerwünscht.  [weiterlesen]


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Wow, diesen Artikel habe ich vor zwei Jahren geschrieben, dann aber aus Schusseligkeit nie online gestellt. Mittlerweile könnte ich mindestens zwei weitere Beiträge mit Bildern aus meinen Reportagen bestücken. Vielleicht mache ich das sogar. Aber hier erstmal der Nachzügler:

Okay, damit sind wir durch – ich mache nach 70 Bildern über meine Arbeit als „Landreporter“ den Deckel drauf. Es gäbe zwar noch eine Menge mehr Bilder (immerhin habe ich um die 300 Reportagen eingetütet), aber ich denke, ihr habt nun einen guten Eindruck von meiner Arbeit bekommen:

Fotos u.a. von Uwe Tölle, Johannes Geyer, Stephanie Schweigert,  [weiterlesen]


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Ich bin gerade dabei, mein Digitalarchiv noch weiter zu sortieren – dabei fallen mir naturgemäß unheimlich viele Sachen aus den letzten 25 Jahren in die Hände. Ein paar von denen werde ich sicher in den nächsten Tagen mit euch teilen.

Über die Jahre habe ich euch viel von und über Harry Alan Towers erzählt, mit dem ich meinen ersten Film SUMURU produziert habe. Ihr wisst auch, dass Harry mir bis zu seinem Tod immer wieder neue Projekte angeboten hat, aus denen leider nichts wurde. Meistens hat’s einfach am fehlenden Geld gelegen, oft auch an der mangelnden Qualität der präsentierten Ideen oder dem altbackenen Ansatz.  [weiterlesen]


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Ist ein vielleicht etwas obskures Thema. Mir ist irgendwann aufgefallen, dass Filme besonders schlecht sind, fiktionale Videospiele zu erfinden, besonders wenn diese im Skriptkontext besonders revolutionär sein sollen. Ich nenne diese Fake Video Spiele für Filme einfach mal Fideo Spiele und stelle euch ein paar davon vor.

SAG NIEMALS NIE ist immer noch einer meiner liebsten Bond-Filme. Und zumindest in Sachen Design und Technik haben sich die Macher einige Mühe gegeben, das Spiel „Domination“ attraktiv zu gestalten. Inhaltlich ist allerdings Schmalhans Küchenmeister, wenn 007 gegen Emilio Largo antritt: da wird so eine Art Risiko-Karte auf einen transparenten Schirm projiziert und beide Spieler rütteln ein bisschen am Joystick,  [weiterlesen]


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USA 2019. Regie: David Leitch. Darsteller: Dwayne Johnson, Jason Statham, Vanessa Kirby, Idris Elba, Ryan Reynolds, Helen Mirren, Kevin Hart, Daniel Bernhardt u.a.

Story: MI6-Agentin Hattie soll den Transport einer Virus-Waffe abfangen. Am Ende der desaströsen Mission hat sie selber den Erreger im Blut und sämtliche globalen Geheimdienste am Hacken. Zwei Männer werden darauf angesetzt, sie zu finden – Luke Hobbs und Deckard Shaw. Erschwert wird die Jagd durch einen Super-Soldaten, der für eine zwielichtige Security-Firma arbeitet, die tief gehende Abneigung der beiden Muskelmänner – und die Tatsache, dass Hattie Deckards kleine Schwester ist.  [weiterlesen]


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Ich war gestern mal wieder auf einem dieser „Legenden“-Konzerte, wie man sie gerne besucht, wenn man jenseits der 50 ist und der Überzeugung, dass zumindest in Sachen Musik die These stimmt „früher war alles besser“. Ihr erinnert euch in dem Kontext vielleicht an Bryan Ferry, die Pet Shop Boys, Chris de Burgh und Tony Hadley.

Und nun: Tom Jones.

Das ist noch mal eine andere Liga. Tom Jones war einer der Lieblinge meines Vaters, der walisische Crooner lief neben Elvis und Roy Orbison bei uns permanent,  [weiterlesen]


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Es ist bekannt, dass Facebook manuell und automatisch Inhalte filtert, die vom System als anstößig angesehen werden. Bisher hatte ich damit noch nie zu tun. Bisher.

Dass die Algorithmen, die die Drecksarbeit erledigen, ungefähr so kompetent sind wie die Algorithmen, die mir angeblich „passgenaue“ Werbung einblenden (aktuell: indische Kredite und Modellbausätze von Nazi-Flugscheiben), war mir allerdings nicht bewußt.

Es trägt sich zu, dass ein Bekannter gestern dieses Cover eines alten Magazins zum allgemeinen Amüsement postet:

Großes Tennis, keine Frage – aber angesichts der unbestreitbar nackten Tatsachen ein klarer Fall für die Facebook-Auto-Zensur.  [weiterlesen]


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USA 2019. Regie: Jon Watts. Darsteller: Tom Holland, Zendaya, Jake Gyllenhaal, Jon Favreau, Jacob Batalon, Marisa Tomei, Samuel L. Jackson, Cobie Smulders u.a.

Story: Die Welt hat sich nach dem „Blip“ verändert – als die Hälfte aller Menschen plötzlich verschwand und fünf Jahre später ebenso plötzlich wieder auftauchte, ohne gealtert zu sein (siehe die Ereignisse von AVENGERS: INFINITY WAR und AVENGERS: ENDGAME). Peter Parker freut sich auf ein bisschen Normalität in Form einer Klassenfahrt nach Europa und auf die Gelegenheit, MJ endlich zu sagen,  [weiterlesen]


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Ich schaue längst nicht mehr so viel, wie ich will oder vielleicht sollte. Das ist das Ergebnis einer glücklichen Ehe und geregelter Schlafenszeiten. Früher, zu Anbeginn meiner Blogger-Zeit, hatte ich einen Standard-Spruch: „Ich gehe meistens gegen 23.00 Uhr ins Bett – das heißt nicht, dass ich dann schlafe“. Üblicherweise habe ich bis 2 oder 3 Uhr Serien und Filme geguckt. Dieser addiert sehr üppige Timeslot fehlt mir heute.

Das ist auch einer der Gründe, warum „binge watching“ für mich nur selten in Frage kommt. Ich schaue lieber einzelne Episoden vieler Serien als viele Episoden einzelner Serien. Da geht mein Wissen dann eher in die Breite als in die Tiefe.  [weiterlesen]


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Angesichts des Urlaubs hier nur eine kurze Kritik zu „X-Men: Dark Phoenix“ (den ich nur gesehen habe, weil ich unbedingt mal ins schöne Rigoletto-Kino in Stockholm wollte).

Nach einem soliden Start der Quadrilogie und einem absoluten Rocker als Teil 2 hatte die X-Men-Saga mit dem letzten Teil ja ziemlich abgebaut. Generischer ging’s nimmer, da musste sich im Vergleich nicht mal DC schämen. „Dark Phoenix“ reißt es zwar auch nicht mehr raus, erfüllt aber wenigstens den Anspruch des zweitklassigen Plots und der blassen Protagonisten im Stile eines straffen TV-Films. Abgesehen von Hoult geben sich die Darsteller null Mühe,  [weiterlesen]


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