The Silence

USA 2017. Regie: John R. Leonetti. Darsteller: Kiernan Shipka, Stanley Tucci,Miranda Otto, John Corbett u.a.

Story: Bei einer Höhlenexpedition in Pennsylvania wird eine gefräßige Spezies fledermausartiger Monster entdeckt, die bald darauf in Schwärmen die USA überzieht. Angezogen werden die blinden Kreaturen von jeder Art von Geräuschen. Die Familie Andrews versucht, sich der Invasion durch eine Flucht aufs Land zu entziehen – da sie wegen der tauben Tochter Ally Gebärdensprache gelernt haben, sind sie klar im Vorteil in einer Welt, die ohne Lärm auskommen muss. Aber die Apokalypse der „Vespen“  [weiterlesen]


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Aller Voraussicht nach schreibe ich morgen mal wieder einen längeren Beitrag, aber heute bin ich müde – ja, auch fünf Tage München können (angenehm) schlauchen.

Da heute aber neue Serien zu „Ghostrider“ und „Helstrom“ angekündigt wurden, dachte ich mir, es wäre mal an der Zeit, ein paar Superhelden-Serien auszubuddeln, die ihr entweder nie kanntet oder schon vergessen habt. Also eben NICHT „Lois & Clark“, „MANTIS“, „The Flash“ oder „Wonder Woman“, sondern die anderen. Jene, über die nach der Erstausstrahlung das Vergessen seinen weisen Mantel legte.

Es geht auch nicht um „unaired pilots“ wie „Justice League“  [weiterlesen]


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USA 2019. Regie: Anthony und Joe Russo. Darsteller: Robert Downey Jr., Josh Brolin, Bradley Cooper, Chris Evans, Scarlett Johansson, Brie Larson, Jeremy Renner, Paul Rudd, Mark Ruffalo, Chris Hemsworth, Danai Gurira, Karen Gillan, Don Cheadle u.a.

Story: Thanos hat die Hälfte aller Wesen des Universums verschwinden lassen. Die verbleibenden Avenger denken sich einen Plan nach dem anderen aus, um die Ereignisse ungeschehen zu machen. Doch am Ende könnten die zu bringenden Opfer viel größer sein als das, was es zu retten gilt…

Kritik: Ich werde diese Kritik kurz und spoilerfrei halten.  [weiterlesen]


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Ich weiß, Medienkritik hat hier in den letzten Jahren etwas nachgelassen. Das ist auch eine Frage des Alters – meines, nicht des Blogs. Ich bin über 50 und lese einfach weniger Quellen, die mich aufregen. Das ist Seelenpflege. Ich suche den Ärger nicht mehr, sondern lasse mich nur noch (und immer seltener) von ihm kalt erwischen.

Warum sollte ich bento lesen? Warum die Post von Wagner, die News von Politically Incorrect oder die Twitter-Streams der AfD? Was davon zu halten ist, ward und wird bewiesen, es bedarf meiner Aufklärung wahrlich nicht mehr.

Es gibt Ausnahmen. Wenn ich (wie täglich,  [weiterlesen]


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2013 war ich das erste Mal bei den Nights. Bis dahin hatte ich gedacht, das „große“ Fantasy Filmfest Festival einmal im Jahr sei genug. Da ich (Ehe, Beruf und zwei Katzen sei Dank) daheim aber einfach nicht mehr so viel dazu komme, „meine“ Filme anzuschauen, nehme ich mittlerweile soviel FFF mit, wie ich kann.

Nürnberg ist bekanntermaßen neben Berlin mein liebster Festival-Spielort, auch wegen der Kumpanei vor Ort mit Doc Acula von den Badmovies. Der fällt leider kurzfristig wegen heißer Scheißerei aus. Schade. Wer mich in Nürnberg kennt, mag und sieht, kann mich also durchaus ansprechen, meine „dance card“  [weiterlesen]


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Eigentlich möchte ich nur eine kurze, knappe Konzertkritik schreiben – aber das hier geht weiter zurück. Das hat eine Geschichte. Und die muss ich erzählen.

Ich gesteh’s: ich gehe gerne in Konzerte von 80er Jahre-Stars. Die Helden meiner Jugend, ich jubele ihnen immer noch zu, solange es keine peinliche Schlagergala/Retro-Festival-Nummer und der Saal bestuhlt ist. Chris de Burgh, Bryan Ferry, Pet Shop Boys, a-ha (akustisch) – da bin ich dabei, immer mit der LvA an meiner Seite.

Letzte Woche postete Holger Kreymeier von Massengeschmack-TV ein Foto aus einem Konzertsaal in Hamburg,  [weiterlesen]


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USA 2019. Regie: Anna Boden und Ryan Fleck. Darsteller: Brie Larson, Samuel L. Jackson, Jude Law, Clark Gregg, Annette Benning, Gemma Chan, Lashana Lynch u.a.

Story: Vers ist eine Kämpferin der Kree, einer galaktischen Supermacht, die seit Jahren im Krieg mit den gestaltwandelnden Skrull liegt. Als die Suche nach einem Überlichtantrieb sie auf die Erde bringt, trifft sie den SHIELD-Agenten Nick Fury – und bekommt Einblick in die eigene Vergangenheit, die sie schon lange vergessen hatte.

Kritik: „Captain Marvel“ ist der Film, an den ich einen guten Teil meiner cineastischen Unschuld verloren habe –  [weiterlesen]


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Das Digitale wird oft als der Feind des Analogen angesehen – und ebenso oft ist das falsch. Das Digitale bekämpft nicht das Analoge, das Digitale rettet das Analoge. Denn das Analoge ist vergänglich, schwer zugänglich und schwer zu skalieren. Das Analoge ist auch nur der Träger, ist Medium, nicht Message. Wenn wir die Message erhalten wollen, müssen wir sie vom Analogen trennen. Das macht sie nicht kleiner, sondern größer, weil sie – einmal digital – in die Masse hinein verfügbar gemacht werden kann. Aus Herrschaftswissen wird Allgemeinwissen, aus Ressourcen für Akademiker werden Ressourcen für Alle.

Das klingt vielleicht alles sehr theoretisch und verkopft –  [weiterlesen]


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Es ist ja bekannt, dass ich 1993/94 u.a. für die von mir mitkonzipierte Zeitschrift „TV-Serien“ Seite um Seite rausgehauen habe. Mein Fachgebiet waren dabei die Drama- und Comedy-Serien mit speziellem Fokus auf Genre-Shows. Um die aktuellen Soaps kümmerten sich andere Kollegen.

Nun war ich damals wie heute aber auch immer hinter den kuriosen Geschichten her, hinter den Ausreißern, bei denen der Leser stolpert. So puzzelte ich eine Galerie kurioser Gaststars aus alten „Bonanza“-Folgen zusammen und rekapitulierte die Historie der Gothic-Seifenoper „Dark Shadows“. Sicher nur für eine Nische der Leser interessant, aber ich wollte auch mal MEINE Neugier befriedigen.  [weiterlesen]


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Es ist lange genug her – nach 15 Jahren traue ich mich, einen der bizarreren Streitfälle zu rekapitulieren, in die ich jemals verwickelt wurde. Um es knapp zu sagen:

Mir wurde mal von Verona Feldbusch eine Beleidigungsklage angedroht.

Das ist richtig und doch falsch – weil nur die halbe Geschichte. Für die ganze Geschichte brauche ich ein wenig mehr Zeit und Platz.

Reisen wir zurück in die digitale Steinzeit. 2004. Vor iPhone, vor Facebook, vor YouTube und sogar vor dem Wortvogel. Wir hatten ja nix. Mangels eigener Online-Präsenz schrieb ich hin und wieder launige Beitrage für das Team-Blog Mehrzweckbeutel – die erste virtuelle Präsenz des mittlerweile etablierten und gepriesenen Medienfuzzis Mario Sixtus,  [weiterlesen]


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