Mir ist egal, ob meine Folge der ProSieben „Märchenstunde“ morgen nur 12 Prozent in der Zielgruppe macht – unter den regelmäßigen Besuchern meines Blogs erwarte ich eine Einschaltquote von mindestens 50 Prozent, gell?

Seid bloß froh, dass ich das nicht kontrollieren kann!

Wer sich vorher nochmal schlau machen will, kann gerne auf das Produktionstagebuch und den Setbericht zurückgreifen…

Im Anschluß darf hier gerne diskutiert werden. Diskutiert, nicht gestänkert, klaro? Ich hab‘ schließlich auch Gefühle…

Anmerkung: Seit heute habe ich das Lightbox-Plugin – das obige Bild kann also durch anklicken bequem vergrößert werden.  [weiterlesen]


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sr

Weil ich mich letzte Woche so geärgert habe, ein paar TV-Delikatessen im Nacht- programm der Öffentlich- Rechtlichen verpaßt zu haben, schaue ich mittlerweile wieder genauer hin, was das Wochenende televisionär zu bieten hat. Und damit ich euch nicht immer a posteriori eine lange Nase drehe, teile ich künftig mit, wenn ich was Verheißungsvolles finde.

In den frühen Morgenstunden (3 Uhr, Samstag auf Sonntag) beglückt uns arte mit einer Dokumentation über den deutschen Film der 70er Jahre. 65 Minuten, für die es sich vielleicht nicht lohnt, wach zu bleiben – aber dafür gibt es ja DVD-Rekorder.  [weiterlesen]


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Heute bekam ich eine Email – Jörg-Olaf Schäfers fragte an, ob ich eine PDF-Kopie meiner Erwähnung der „Frankfurter Sonntags- zeitung“ brauche. Das ist doppelt nett, weil a) ich nichts von dem Artikel wußte, und b) Jörg-Olaf ihn geschrieben hat. Da ich an diesem Wochenende auf die eigentlich verbindliche Lektüre der FAS verzichtet hatte, war mir das ganz entgangen (was hätte ich mich beim Frühstück scheckig gefreut!).

Bei FAZ.net muss der Artikel bezahlt werden, und ich will auch keinem auf die Füße treten, in dem ich ihn hier kostenlos lesbar abbilde. Aber ein winziges Bildchen sei erlaubt:

fas

Jörg-Olaf hat mich außerdem wissen lassen,  [weiterlesen]


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In diesen Wochen beginnt in den USA die neue TV-Saison, und über die neuen Serien werde ich sicher noch ein oder zwei Kilobyte Text zu verlieren haben. Vorab: Es wird eine vergleichs- weise lahme Saison ohne wirkliche Highlights.

Im neuen Cynopsis-Newsletter las ich dazu heute ein paar Zahlen, die ich interessant fand:

  • Noch im Jahr 2003 strahlten die Networks in Amerika 49 komödiantische Fiction-Formate aus, und 48 Dramas.
  • Im Herbst 2007 werden es nur noch 22 Comedys sein, und 46 Dramas. Der Rest? Reality und Talentshows.
  • Die großen Networks ABC, NBC und Fox haben ein Zuschauer-Durchschnittsalter über 40,
  •   [weiterlesen]


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Shoot Em Up PosterOkay, dies ist meine erste Kino-Kritik, die zwei Wochen vor dem Deutschland-Start des entsprechenden Films online geht.

Story: „Smith“ ist ein namenloser Ex-Soldat, der von Karotten und Lebensmittelkarten lebt. Als ein Gangster eine hochschwangere Frau umlegen will, greift Smith ein – er macht die Bösen fertig, bringt das Baby zur Welt, und schießt die Nabelschnur durch. Weil die frischgebackene Mama kurz darauf eine Kugel zwischen den Augen hat, nimmt sich Smith des Säuglings an – und hat damit mehrere Dutzend Killer unter der Leitung des zynischen Hertz am Hacken. Zählen kann Smith nur auf die Prostituierte DQ,  [weiterlesen]


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Ankündigung: Ich werde künftig versuchen, meine Kinokritiken immer zwei Wochen vor dem Deutschland-Start online zu setzen. Freut euch auf „Ratatouille“, „Stardust“, „Chuck und Larry“, „Shoot Em Up“, „Wind Chill“, etc. …

Beichtzeit: Ich komme nicht nach. Pro Woche gehe ich durchschnittlich dreimal zu Pressevorführungen ins Kino, dazu noch ein halbes Dutzend Filme auf DVD, ein paar Klassiker im Fernsehen, und diverse Festivals. Müsste ich nicht Geld verdienen – ich könnte aus dem Blog einen Vollzeitjob machen…

Aus diesem Grund rattere ich nun mal kurz diverse Reviews herunter, die sich angesammelt haben.

HairsprayHAIRSPRAY: Ich wollte den Film nicht mögen.  [weiterlesen]


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RisikoHINWEIS: ZUERST DIE VORHERIGEN TEILE LESEN!

Okay, die Antwort war also raus, sie war falsch, und ich hatte mich gerade zum Deppen vom Dienst gemacht. Der einzige Gedanke, der mich auf den Beinen hielt, war der: Das ist bloß eine Aufzeich- nung, bis zur Ausstrahlung vergehen noch ein paar Monate. Vielleicht gibt es einen Atomkrieg. Oder Stromausfall. Oder das ZDF wird von albanischen Terroristen gesprengt.

Nein, so schlimm war es gar nicht. Man spürt eine gewisse Leere, die Beine werden ein wenig schwerer, und im Magen zieht es sich zusammen. Das nennt man im Volksmund schlicht und ergreifend „Enttäuschung“.  [weiterlesen]


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Ich wollte schon vor einigen Tagen einen Frustbericht darüber schreiben, wie armselig das deutsche Fernsehen mit seiner eigenen Geschichte umgeht – und dass z.B. die BBC ein ganz anderes Verhältnis zum britischen Film pflegt.

Dann sendete 3Sat diesen wunderschönen Thementag mit alten Schwarzweiß-Sendungen, und Katrin Bauernfeind als bezaubernd hintoupierter Ansagerin. Da steckte Liebe drin, die ich von den Öffentlich-Rechtlichen gar nicht mehr erwartet hatte.

Und was soll ich sagen? In der gleichen Woche entdecke ich bei SAT.1 Comedy (einem digitalen Spartenkanal) „Lachen Sie mit Stan und Ollie“- zur Primetime! Dabei handelt es sich um Zweitverwertungen klassischer Laurel &  [weiterlesen]


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RisikoHINWEIS: ZUERST DIE VORHERIGEN TEILE LESEN!

Nun denn, der Tag war gekommen, meiner großen Klappe Taten folgen zu lassen. Die Kameras waren in Position, das Publikum saß auf den Rängen, und die Studio-Lichter brannten. Ich beschloss, doch lieber auf die Weste zu verzichten, die mir den gewissen Studienrats-Touch hatte geben sollen…

Die erste Runde war ein Wissensspiel „alle gegen alle“. Man stand am Pult hinter seinem Buzzer, Kai las eine Frage vor, und wer zuerst mit der flachen Hand die Plastik-Halbkugel traf, durfte sich an der Antwort versuchen. Ich kann mich nicht einmal erinnern,  [weiterlesen]


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FragezeichenHINWEIS: ZUERST DEN VORHERIGEN TEIL LESEN!

Das saß ich nun als vor der Kamera, rutschte unsicher auf dem Hocker hin und her, wälzte im Kopf die Spiel- regeln, wie man vor einer Passbild-Kamera gut rüber- kommt (recht Schulter vor, leicht absenken), und kam mir vor wie Wim Thoelke im Praktikum. Die Fragen waren in der Tat einfach – ich beantwortete sie beiläufig, während ich mich freute, dass Kameras keinen Schweißgeruch aufzeichnen.

Ich fuhr an diesem Abend in der Überzeugung heim, die Sache komplett vergeigt zu haben.

Und doch (sonst käme dieser Artikel ja auch nie zur Pointe): So schlecht kann ich nicht gewesen sein.  [weiterlesen]


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