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Ich habe einen unangemessenen Hang zur Nostalgie – ob sich das auf Ex-Freundinnen oder meine Lieblings-Comics bezieht, ist zweitrangig. Und ich trage eine ausgeprägte Hassliebe für Hollywood in meinem Herzen. Auf der einen Seite steht Hollywood für alles, was Film formulaisch und manipulativ macht. Auf der anderen Seite – King Kong, Fred Astaire, Star Wars, die Marx Brothers. Hollywood mag oft verachtenswerte, seelenlose Perfektion sein – doch ist Perfektion nicht auch ein Wert in sich? Verachtet man Diamanten, weil sie fehlerlos geschliffen wurden?

40 Jahre Hollywood haben mich rundgeschliffen, ermüdet, manchmal zynisch gemacht. Die meisten Sommer-Blockbuster meide ich mittlerweile,  [weiterlesen]


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Oder doch das Sequel zu „Unbreakable“?

http://www.youtube.com/watch?v=ARPEXJlVCDk  [weiterlesen]


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Indy Skull Poster  [weiterlesen]


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SPIEGEL-ArtikelIn der Branche wurde schon länger darüber gemunkelt, der SPIEGEL bringt es nun in die Öffentlichkeit: Produzent Thomas Schühly plant ein Remake von Fritz Langs „Metropolis“.

Ja, in dem letzten Satz fehlte das fast zwingende „von Fritz Langs Klassiker ‚Metropolis‘.“

Remakes sind ein zweischneidiges Schwert, und auch bei „Metropolis“ ist zu erwarten, dass Cineasten und Feuilletonisten (und deren Schnittmenge) in kollektives Wehklagen ausbrechen werden. Besonders beliebt sind dann „Argumente“ wie:

– „Das Original ist ein Kulturgut, daran vergreift man sich nicht“
– „Das KANN ja nix werden!“
– „Haben wir aus der Moroder-Fassung nichts gelernt?“  [weiterlesen]


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Man kann das für ein Sakrileg halten, für die obszöne Kommerzialisierung einer Legende durch eine Legende – oder aber für eine verdammt pfiffige Idee:

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DummyAus Wikipedia: Dummy [?d?m?] (engl. für Attrappe) bezeichnet eine Nullnummer einer Zeitschrift oder Zeitung vor der Neueinführung bzw. vor einem Relaunch, um die Optik begutachten zu können.

Alles wird schlechter: Das Fernsehprogramm, die Politik, das Wetter, und die Zeitschriften. Weder faktisch noch statistisch ist das richtig, aber der „gefühlte kulturelle Müllberg“ wächst uns massiv über den Kopf. Und richtig drin wühlen, um ein paar verbliebene Perlen zu finden, mag man auch nicht, weil man sich dabei die Hände schmutzig machen könnte. Wie schön, wenn man dann jemanden hat, der einem zuruft: „Hier rüber –  [weiterlesen]


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The Wall PosterEngland 1982. Regie: Alan Parker. Drehbuch: Roger Waters, basierend auf dem Konzeptalbum „Pink Floyd The Wall“. Darsteller: Bob Geldof, Jenny Wright, Bob Hoskins.

Pink Floyd. Bösartiger Gymnasiasten-Pop der 70er. Gleicher Krätze-Wert wie Barclay James Harvest, Supertramp und Jean-Michel Jarre (alternativ zu letzterem: Mike Oldfield). Wurde von bärtigen Informatik-Studenten dem Vernehmen nach noch bis Ende der 80er gehört, seither ausschließliche Verwendung im ausdrücklich nostalgischen Kontext. Bekifft geschrieben, sollte man auch nur bekifft hören. Besser gar nicht. Gerne viel Hall, weil kosmisch gedacht. Nannte sich damals Rock, was nicht mal ironisch witzig ist. Zumeist hässliche Männer mittleren Alters, übergroße Brillen und schlechte Frisuren ein Muss – Spitzenreiter in beiden Kategorien: Jeff Lynne von ELO (die Band ist ansonsten aber von jeder Kritik ausgenommen).  [weiterlesen]


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indyskull2large.jpg„Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull“   [weiterlesen]


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… sie haben sicher ganz schön zu tun: Theaterkritikerin, Autorin für den Tagesspiegel, die taz, SPIEGEL online. Da bleibt für vieles keine Zeit. Zum Beispiel für’s Kino. Denke ich. Weil:

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Gut, bereits die Aussage „binnen kurzem“ sei Fritzi zum umjubelten Theaterstar geworden, die hätten Sie sich verkneifen können. Schließlich fiel dem gedruckten SPIEGEL „schon“ im September 2000 auf, wie sehr die Haberlandt (den Artikel setzt man bei großen Schauspielerinnen ja gerne mal dazu, siehe „die Garbo“) jede Aufführung adelt. Als Theaterkritikerin hätten Sie das durchaus besser wissen müssen/können/sollen. Schwamm drüber.

Aber „Jetzt entdeckt endlich auch das Kino ihr Ausnahmetalent“?  [weiterlesen]


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