In einem Beitrag vor einem Monat schrieb ich das hier:

Besonders enttäuscht bin ich darüber hinaus von den Mitgliedern der Facebook-Gruppe „Nothing but the Truth – Aktiv gegen Chemmies und andere VT’ler“, die den Artikel von Lorenzen heute feixend geteilt haben. Auf meinen Einwand, ob sie denn überhaupt wüssten, worum es bei Illig geht, antworteten sie mit abfälligen Bemerkungen wie „wenn es nach drei Sekunden Nachdenken anfängt wehzutun, gehört es in diesen Topf“ (der Verschwörungstheorien) und „Da muss man doch nicht son Scheiß glauben!!!“. Ich hatte mehr erwartet als pubertäre Überheblichkeit.

Es sollte sich als prophetisch herausstellen…  [weiterlesen]


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Ich sage jetzt mal nix – schaut einfach:

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Ich hatte eben ein Facebook-Erlebnis, das ich mit euch teilen möchte. Weil es ein Lehrstück dafür ist, dass „gut meinen“ und „gut machen“ selten deckungsgleich sind und dass sich hinter einer vermeintlich „gerechten Sache“ auch schnell kranker Fanatismus verstecken kann.

Es gibt eine Frau bei Facebook, die fordert auf ihrer eigenen Seite und auf einer eigens dafür eingerichteten Protestseite „Gerechtigkeit“ für ihren Sohn. Soweit ich das verstanden habe, ist dieser nach diversen Straftaten in der Psychiatrie gelandet. Seine Mutter glaubt, das sei Folter, unwürdig, Teil einer großen Verschwörung von Politik und Pharma gegen die Menschlichkeit.

Nur um das klarzustellen: Ich glaube ihr,  [weiterlesen]


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Ich bin ein sehr toleranter Mensch. Da mögt ihr jetzt lachen und euch denken „Der Wortvogel tolerant? Siiiicher…“. Aber es stimmt. Ich ertrage diese Welt, Dieter Bohlen, die BILD-Zeitung und RTL2 genau so wie Kreationisten, Mückenstiche und Hotels mit WLAN für 15 Euro am Tag. Zen. Ich.

Auf Facebook bin ich zwar „nobody’s fool“, aber ich gehöre auch nicht zu denen, die fanatisch regelmäßig ihre Freundeslisten säubern oder gar Tools anwenden, um im Freundeskreis irgendwelche „unerhörten“ Likes zu lokalisieren, um die Schuldigen dann zu blocken. Finde ich albern, ehrlich gesagt. Wenn einer sich anständig verhält, gut diskutieren kann und meinen Geburtstag nicht vergisst,  [weiterlesen]


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Weil ich es selber ein bisschen doof finde, dass viele meiner kürzeren Meinungen und Entdeckungen bei Facebook die Mehrheit meiner Leser (vermutlich) nicht erreichen, bastel ich euch mal ein paar Sammeltassen.

How the mighty have fallen: Kelsey Grammers neue Sitcom „Partners“ ist schmerzhaft unkomisch. Nicht ganz so erbärmlich wie „Hank“, nicht ansatzweise so vielversprechend wie „Back to you“, an keiner Stelle so anspruchsvoll wie „Boss“ – und qualitativ Universen entfernt von „Frasier“. Das einzige, was Grammer an diesem blassen Rückfall in die frühen 90er gereizt haben kann, ist das Geschäftsmodell des Senders FX, der mit der 90/10-Konstruktion schon Charlie Sheen („Anger Management“) und George Lopez („Saint George“) ködern konnte.  [weiterlesen]


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Gestern habe ich mir auf diesem Facebook-Dingens mal ein Experiment gegönnt – ich habe ein Bild meiner liebsten Kaffeetasse gepostet und die Leser gebeten, es mir gleich zu tun. Binnen weniger Stunden hatte ich ein Dutzend Fotos heiß geliebter und schlecht behandelter Kaffeeträger im Stream. Die will ich euch nicht vorenthalten – Mauszeiger über die Bilder halten verrät Details zum Besitzer:

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Diverse Gedankenblitze der letzten Wochen, die ich zeitnah drüben rausgehauen habe und hier auch zur Diskussion stellen möchte…

Nach „cool“, „rad“ und „hip“ ist man nun also „introvertiert“, wenn man mit der Zeit gehen will. Die Menge an Memes, Artikeln und Beichten in dieser Richtung lässt kaum einen anderen Schluss zu. Ich würde all den missverstandenen „Introvertierten“, allerdings ins Stammbuch schreiben, dass es eher weniger glaubwürdig ist, wenn sie mit ihrer Sozialscheu ein möglichst großes Publikum erreichen wollen.

Es gilt die Gleichung: Schüchternheit ≠ Introvertismus ≠ Asperger-Syndrom. Genau so wie Hibbeligkeit ≠ ADHD.  [weiterlesen]


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Das hier ist wieder mal ein Test. Ich werde sehen, ob es sich lohnt, ungefähr einmal im Monat kurze Beiträge und Kommentare, die ich bei Facebook von mir gegeben habe, hier gesammelt einzustellen, um auch den FB-Verweigerern unter meinen Lesern gerecht zu werden.

Dieser Tage suchte ich z.B. nach einem Diktiergerät, um bei Reportagen auf Knopfdruck und ohne Smartphone-Gefummel Fachausdrücke und schöne Zitate festhalten zu können.

Abteilung: da könnte ich so einen Hals kriegen…

Mir ist bei vier Reportagen in einer Woche klar geworden – ich brauche ein Diktiergerät, um mir vor Ort schnelle Notizen machen zu können.  [weiterlesen]


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Ich müsste mal wieder duschen.

Ja, es hat seit Montag hier kein Update gegeben. Der Grund ist zweispältig: auf der einen Seite fordern mehrere berufliche Herausforderungen meine Aufmerksamkeit (ihr werdet früh genug davon erfahren, versprochen), auf der anderen Seite habe ich mich in den Rachen des „social networking“ geworfen. Kurz und schmerzlos: ich facebooke.

Angemeldet war ich schon 2008, aber nur aus dem Grund, aus dem Millionen Leute einen „leeren“ Account haben: um die Facebook-Seiten anderer Leute anschauen zu können. Nun habe ich letzte Woche ein Plugin hier installiert, das meine neuen Beiträge automatisch bei Facebook und bei Twitter vermeldet.  [weiterlesen]


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