Es war keine gute Woche. Obwohl ich meinem vagen Diätplan absolut treu geblieben bin, hat sich die Gewichtsabnahme weiter verlangsamt. Mein Körper kämpft dagegen an, will die Fettpolster nicht abbauen, stellt lieber seine Funktionen allgemein ein oder zwei Stufen runter. Ich akzeptiere, dass nun ein guter Zeitpunkt wäre, mit Sport dagegen zu halten – aber bei dem Dreckswetter?!

Ich habe auch wieder ein paar Sachen gelernt. Eine ganze Ingwerknolle im Gemüsesaft ist keine gute Idee. Keine so schlechte wie eine ganze Lauchzwiebel, aber auch keine gute. Ich rate ab. Überrascht war ich bei einer Standard-Kalorienkontrolle –  [weiterlesen]


Kommentare 13

Das hier ist kein vorher/nachher-Bild von mir:

Heute gibt es kein Gewichtsupdate – ich bin vier Tage lang in der Republik unterwegs und habe keine Zeit, mich auf eine geeichte Waage zu stellen, dir nur vielleicht mit den Ergebnissen meiner Heim-Waage überein stimmt. Der letzten Wiegung nach bleibe ich momentan bei 1-1,5 Kilo pro Woche. Das lässt hoffen.

Generell ist es nicht so einfach, auch auf Reisen das Gewicht zu halten. Es locken überall duftende kulinarische Fastfood-Genüsse. Kaum steige ich in Düsseldorf am Hauptbahnhof aus dem Zug, stehe ich vor einem „Dunkin Donuts“-Stand.  [weiterlesen]


Kommentare 9

  [weiterlesen]


Kommentare 3

„Man soll essen, um zu leben, nicht leben, um zu essen.“ (Cicero)

Dritte Woche rum. Eine gewisse Routine kehrt ein. Die Gemüse-Säfte schmecken nicht mehr ganz so grausam, Eiweiß-Omelette ist sehr lecker und die Haferkleie-Fleks auch.

Am zweiten „Cheat Day“ hatten uns Freunde zum Abendessen eingeladen. Ich war ein wenig angefressen, weil Britta nicht eruiert hatte, was auf der Speisekarte stand. WENN schon „Cheat Day“, dann sollte es wenigstens was sein, was mir schmeckt! Die Sorge stellte sich als unbegründet heraus: Hackbraten gefüllt mit Käse und Tomaten, dazu Kartoffelbrei und lecker Weißwein. Erstaunlich, wie einfach man sich umstellt: trotz der urgemütlichen Leckernis der Speisen ließ ich es mit einer Portion gut sein.  [weiterlesen]


Kommentare 15

„Dicksein liegt am Vererben eines schlechten Gens und zwar dem Zum-Kühlschrank-Gen“ (angeblich Sissi Perlinger)

Genug Leute haben mich gewarnt und die haben auch Recht gehabt: die zweite Woche ist ungleich schwerer als die erste. Zwar stellt sich bei der Ernährung eine gewisse Routine ein und man horcht auch nicht mehr ständig in sich hinein, wie der Körper nun reagiert, aber eine frustrierende Schere geht immer weiter auseinander: der Drang nach Fast Food und Süßkram steigt, während das Tempo der Gewichtsabnahme sinkt.

Ich hatte es geahnt und es bestätigt sich nun: Herbst/Winter ist eine schwierige Zeit für eine Diät.  [weiterlesen]


Kommentare 42

„Gib mir deinen Saft, ich geb dir meinen…“

(„Saft“, Fanta 4)

Eine Woche Diät. Ich habe mich entschlossen, dem Thema sogar einen eigenen „tag“ zu widmen, damit Interessierte auch hinterher mit einem Klick das ganze Drama abrufen können.

Zuerst einmal: es läuft gut. Es läuft sogar besser als erwartet. Nicht die Gewichtsabnahme – die liegt im erwartbaren Rahmen. Was besser läuft, ist mein Umgang mit der Diät und den damit verbundenen Änderungen meiner Lebensweise.

Schon erstaunlich: Ich esse mindestens ein Drittel weniger als vorher. Fleisch fast gar nicht mehr.  [weiterlesen]


Kommentare 50

Ich war mal ein dünner Hering. Bis zum meinem 25. oder 27. Lebensjahr wog ich (ausgewachsen und strafmündig) gerade mal um die 65 Kilo bei 188 Zentimetern Gardemaß. Ich trug weite Pullover und schlabberige Hemden, weil ich es selber nicht mochte und oft genug die Herrenoberbekleidung in meiner Größe gar nicht zu kriegen war.

Das Bild links wurde bei einem Spanienurlaub Ende der 80er gemacht. Ich habe mich nicht oft so fotografieren lassen.

Meinem Hausarzt zufolge hatte ich eine Schilddrüsenüberfunktion und er prophezeite mir schon als ich 15 war: „Wenn Ihr Körper mal voll ausgewachsen ist,  [weiterlesen]


Kommentare 97