Ich weiß nicht, ob jemand das noch auf dem Kalender hat, aber vor ziemlich genau einem Jahr habe ich meine Diät begonnen. Ich hatte mir das Ziel gesetzt und hier verkündet, binnen eines Jahres von 105 unter 90 Kilo zu kommen, im Idealfall auf 85, auf jeden Fall aber in den Bereich 85-90.

Heute ist der Tag der Abrechnung.

Anfangs ging es ratzfatz. Ich habe mich ja auch wirklich geschunden und praktisch nur von Vollkornbrot und selbst gepressten Gemüsesäften gelebt. Aber als mein Körper sich in Richtung 90 Kilo bewegte, hielt er inne.  [weiterlesen]


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Vor knapp einem Jahr habe ich mir das Ziel gesetzt, bis Halloween 2013 wieder auf ein für mich verträgliches Normalgewicht zu kommen. Nach einem harten Einstieg mit strikter Diät und viel Gemüsesaft habe ich meine Ernährung weiter umgestellt und angepasst. Mittlerweile stehen sogar diese Dinger hier auf meinem Speiseplan:

reiswaffelnStyroporplatten zum lustlos drauf rumkauen – geil.

Weil ich in meiner Ernährungsumstellung nicht frustriert werden will, gehe ich nur noch selten auf die Waage. Ich verlasse mich im wahrsten Sinne des Wortes auf mein Bauchgefühl. Abgerechnet wird zum Schluss.

Es gibt aber durchaus sichtbare und unbestreitbare Beweise für den Erfolg meiner konzeptionell doch sehr hausgemachten Diät:

tote hosen11 Hosen.  [weiterlesen]


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Gestern war mal wieder Zeit für ein Food-Experiment. Die zweite Schüssel Haferbrei habe ich durch Spaghetti Bolognese ersetzt – und die Nudeln durch Shirataki, einen Gelee-artigen Nudelersatz aus Japan, auf den Diätisten schwören, weil er praktisch nichts enthält: keine Kalorien, keine Kohlehydrate, kein Gluten. Ist so eine Art nudelförmiges Wasser:

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(Symbolbild, btw.)

Im Internet gab es diverse Beschreibungen von Shirataki, die von „exzellenter Ersatz“ bis „ungenießbare Schnürsenkel“ reichten. Ich habe die zwei Packungen (fast unbegrenzt haltbar) seit fast einem halben Jahr im Kühlschrank und mich erst jetzt getraut,  [weiterlesen]


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Heute endlich mal wieder und diesmal aus aktuellem Anlass am Donnerstag.

Als ich mich das letzte Mal gewogen habe, lag ich immer noch knapp über 90 Kilo. Damit bin ich zwar fast 15 Kilo leichter als vor einem halben Jahr, aber immer noch so schwer wie vor zwei Monaten. Das mag auch damit zusammen hängen, dass ich die strikte Diät aus Gemüsesaft und Obst zu Gunsten einer breiteren Ernährung ohne die früheren Stolperfallen (Schokolade, Eis, Chips, Pommes, Fleischkäse) habe auslaufen lassen. Ich trinke immer noch zwei große Gläser Gemüsesaft am Tag, aufs Vollkornbrot kommt nur hauchdünne Putenbrust, der Joghurt hat 0,1 Prozent Fett und zwischendurch futtere ich immer mal wieder ein Pfund Babykarotten aus der Tüte,  [weiterlesen]


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Keine Sorge – auch wenn die regelmäßigen Updates mangels neuer Geschichten momentan ausbleiben, bin ich nicht in die Völlerei abgerutscht. Klar, die seltsame Grenze bei 92,5, die partout nicht fallen wollte, hat mich frustriert. All die Entbehrungen – wofür? Und gerade unter der Woche, wenn ich hart arbeite, möchte ich mich oft instinktiv mit einer Schweinerei belohnen. Kürzlich ist der Samsonite-Trolley der LvA am Münchner Hauptbahnhof aufgeplatzt und nach einer verzweifelten Aktion, das Ding zumindest für die eine Fahrt mit Gepäckschnallen operabel zu bekommen, war ich drauf und dran, mir eine Schokostreusel-Schnitte zu kaufen.

Aber ich hab’s nicht getan.  [weiterlesen]


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Einer der großen, bisher zu wenig gewürdigten Vorteile des Cheat Day ist die Sensibilisierung für „gutes“ Essen. Wenn man nur einmal die Woche futtern darf, was man will, verschwendet man die Gelegenheit nicht an Fischstäbchen und Gummibärchen. Man gönnt sich was.

Ich bin ja, wie mittlerweile zu eruieren war, dieses Wochenende im schönen Speyer. Der Aussage unseres Stadtführers zufolge der Ort mit der höchsten Gastronomie-Dichte nach West-Berlin. Das glaube ich sofort: hier reiht sich Restaurant an Weinstube, Bistro an Café. Und zum samstäglichen Cheat Day habe ich mir gestern was ganz Besonderes gegönnt:

burger1

Wieder nur ein Burger?  [weiterlesen]


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Ich stecke immer noch in der 92,5 Kilo-Schallmauer fest, obwohl ich die Diät strikt weiter durchhalte. Mein Körper hat sich augenscheinlich entschlossen, um die letzten Kilo auf dem Weg zu den 88 zu kämpfen. Soll er doch.

Heute ist Cheat Day, darum gab es ein leckeres Frühstück mit Toast und auch eine Portion Eis und drei Butterkekse mit Schokolade. Vor allem aber musste ich natürlich die brandneue McCurrywurst aus dem Hause McHoeneß bei McDonalds probekosten:

SAMSUNGMit viel Promotion im Vorfeld durch den Blätterwald gejagt, gibt es die Currywurst nun erstmal für zwei Monate mit der Option auf Verlängerung.  [weiterlesen]


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Das klingt jetzt nach einer Menge schlechter Nachrichten…

Es ist schwierig, wenn man sich auf die Diät nicht so konzentrieren kann, wie man möchte. Während ich von November bis Weihnachten ausgiebig Zeit hatte, auf meine Ernährung zu achten, haben mich erst der Jahreswechsel, dann der Türkei-Urlaub und schließlich auch eine Menge Arbeit aus der Konzentration geworfen.

Mehr noch als den bewussten Verzicht auf Kalorien haben diese Rhythmusstörungen meines Lebens den Plan torpediert, Sport zu treiben. Habe ich derzeit nicht den Kopf für. Werde ich doch erst wieder konsequent ins Auge fassen, wenn das Gewicht dort ist,  [weiterlesen]


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Auch heute keine News von der Waage. Ich habe mich zu Beginn der Diät entschieden, nur die heimische Waage als relevant anzunehmen und will mich durch abweichende Eichungen nicht verwirren lassen. Und weil ich derzeit in Marburg weile, wiege ich mich auch nicht. Nicht verschweigen will ich allerdings, dass mich auch die dadurch gewonnenen zwei Wochen Abstand zur Türkei beruhigen.

Die „Pause“ von der Diät war schön, der Wiedereinstieg ist gelungen – aber es war brutal. Nachdem ich in der Türkei täglich größere Mengen an frittierten Kohlehydraten und Süßspeisen in mich geschaufelt habe, hat die erneute Umstellung meinem Körper überhaupt nicht gefallen.  [weiterlesen]


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Damit habe ich hier zu kämpfen:

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Morgen geht es heimwärts – und ich bin froh, mich hier nicht auf die Waage stellen zu können. Um meinen Seelenfrieden zu wahren, werde ich es auch in München erst am nächsten Samstag tun. Aber auch ohne die genaue Zahl ist klar: daheim ist Askese angesagt.

Andererseits: es war auch mal schön, eine „Pause“ von der Diät zu machen.

Weil heute keine „harten Zahlen“ anstehen, erzähle ich euch kleine Anekdoten aus der Zeit, als ich noch das Wortküken war und meiner Umwelt als zu dürr auffiel.  [weiterlesen]


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