Ich gebe es zu – etwas zerknirscht, aber ohne Scham: Alles, was ich in der Diät 2012 verloren habe, habe ich mir in den letzten vier Jahren langsam, aber sicher wieder angefuttert. Der Jojo-Effekt hat auch bei mir zugeschlagen. Ich könnte es auf die diversen Umzüge und die damit verbundene Unruhe in meinem Leben schieben, auf den Jobwechsel, auf die Heimarbeit, auf die vielen Reportagereisen mit mangelnder Zufuhr an Gesundfutter. Aber das wären Nebelkerzen. Letzten Endes habe ich es nicht durchgehalten, bei Qualität und Quantität meines Essens die entsprechende Konsequenz zu behalten. Currywurst und Cookie Dough-Eis, sie rufen nach mir –  [weiterlesen]


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Zeit für ein Update in Sachen Flüssignahrung. Ich habe nämlich die erste Lieferung Mana fast durch.

Technische Kritik: Flasche und metallener Messlöffel (kostenlose Beigaben der Erstbestellung) sind toll, aber letztlich nicht gut genug aufeinander abgestimmt. Das kleine Ölfläschchen lässt sich prima im Messlöffel aufbewahren, der Messlöffel ist aber zu groß für die Öffnung der Trinkflasche, was das Einfüllen des Mana-Pulvers unnötig zur Sauerei macht. Es fehlen zwei Millimeter, um den Löffel komplett in Flasche stecken und ausschütten zu können. Auf der anderen Seite ist die Öffnung der Flasche zu groß, um kleckerfrei daraus zu trinken –  [weiterlesen]


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Vergleichsweise ansatzlos habe ich heute morgen mit der Diät begonnen – Brot war alle (absichtlich) und ich wollte keinen größeren Aufwand machen. Also habe ich die Schublade geöffnet, in die ich vor ein paar Tagen die Tüten Mana und die zugehörigen Ölfläschchen gekippt habe.

Dank meiner Leser weiß ich, dass es genug Alternativen zu Mana gibt,teilweise auch aus Deutschland, die vor allem auch verschiedene Geschmacksrichtungen anbieten, was durchaus von Vorteil ist, wenn man täglich ein oder zwei solcher Flaschen schaffen muss. Was Mana aber zum Vorteil gereicht – das Design ist angenehm dezent, der Becher ist klasse und der kleine metallene Messlöffel hat etwas sympathisch feldbesteckiges.  [weiterlesen]


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Einige meiner Leser werden sich noch an mein Diät-Tagebuch von 2012 erinnern. Das war eine coole Sache, die mir geholfen hat, mehr über mich, meinen Körper und seine artgerechte Instandhaltung zu lernen.

Ich war lächerlich überzeugt, das verlorene Gewicht danach problemlos halten zu können. Das Runterhungern ist schließlich das Problem, ein bisschen Disziplin für den Status Quo dagegen ein Klacks.

Leider ist das nicht so. Der Körper hat perfide Arten, sich die verlorenen Kalorien wieder reinzuholen, schiebt dich ganz langsam wieder in Richtung Völlerei und schaltet das schlechte Gewissen an neuralgischen Punkten einfach mal ab.  [weiterlesen]


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Ich weiß nicht, ob jemand das noch auf dem Kalender hat, aber vor ziemlich genau einem Jahr habe ich meine Diät begonnen. Ich hatte mir das Ziel gesetzt und hier verkündet, binnen eines Jahres von 105 unter 90 Kilo zu kommen, im Idealfall auf 85, auf jeden Fall aber in den Bereich 85-90.

Heute ist der Tag der Abrechnung.

Anfangs ging es ratzfatz. Ich habe mich ja auch wirklich geschunden und praktisch nur von Vollkornbrot und selbst gepressten Gemüsesäften gelebt. Aber als mein Körper sich in Richtung 90 Kilo bewegte, hielt er inne.  [weiterlesen]


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Vor knapp einem Jahr habe ich mir das Ziel gesetzt, bis Halloween 2013 wieder auf ein für mich verträgliches Normalgewicht zu kommen. Nach einem harten Einstieg mit strikter Diät und viel Gemüsesaft habe ich meine Ernährung weiter umgestellt und angepasst. Mittlerweile stehen sogar diese Dinger hier auf meinem Speiseplan:

reiswaffelnStyroporplatten zum lustlos drauf rumkauen – geil.

Weil ich in meiner Ernährungsumstellung nicht frustriert werden will, gehe ich nur noch selten auf die Waage. Ich verlasse mich im wahrsten Sinne des Wortes auf mein Bauchgefühl. Abgerechnet wird zum Schluss.

Es gibt aber durchaus sichtbare und unbestreitbare Beweise für den Erfolg meiner konzeptionell doch sehr hausgemachten Diät:

tote hosen11 Hosen.  [weiterlesen]


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Gestern war mal wieder Zeit für ein Food-Experiment. Die zweite Schüssel Haferbrei habe ich durch Spaghetti Bolognese ersetzt – und die Nudeln durch Shirataki, einen Gelee-artigen Nudelersatz aus Japan, auf den Diätisten schwören, weil er praktisch nichts enthält: keine Kalorien, keine Kohlehydrate, kein Gluten. Ist so eine Art nudelförmiges Wasser:

conpic2

(Symbolbild, btw.)

Im Internet gab es diverse Beschreibungen von Shirataki, die von „exzellenter Ersatz“ bis „ungenießbare Schnürsenkel“ reichten. Ich habe die zwei Packungen (fast unbegrenzt haltbar) seit fast einem halben Jahr im Kühlschrank und mich erst jetzt getraut,  [weiterlesen]


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Heute endlich mal wieder und diesmal aus aktuellem Anlass am Donnerstag.

Als ich mich das letzte Mal gewogen habe, lag ich immer noch knapp über 90 Kilo. Damit bin ich zwar fast 15 Kilo leichter als vor einem halben Jahr, aber immer noch so schwer wie vor zwei Monaten. Das mag auch damit zusammen hängen, dass ich die strikte Diät aus Gemüsesaft und Obst zu Gunsten einer breiteren Ernährung ohne die früheren Stolperfallen (Schokolade, Eis, Chips, Pommes, Fleischkäse) habe auslaufen lassen. Ich trinke immer noch zwei große Gläser Gemüsesaft am Tag, aufs Vollkornbrot kommt nur hauchdünne Putenbrust, der Joghurt hat 0,1 Prozent Fett und zwischendurch futtere ich immer mal wieder ein Pfund Babykarotten aus der Tüte,  [weiterlesen]


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Keine Sorge – auch wenn die regelmäßigen Updates mangels neuer Geschichten momentan ausbleiben, bin ich nicht in die Völlerei abgerutscht. Klar, die seltsame Grenze bei 92,5, die partout nicht fallen wollte, hat mich frustriert. All die Entbehrungen – wofür? Und gerade unter der Woche, wenn ich hart arbeite, möchte ich mich oft instinktiv mit einer Schweinerei belohnen. Kürzlich ist der Samsonite-Trolley der LvA am Münchner Hauptbahnhof aufgeplatzt und nach einer verzweifelten Aktion, das Ding zumindest für die eine Fahrt mit Gepäckschnallen operabel zu bekommen, war ich drauf und dran, mir eine Schokostreusel-Schnitte zu kaufen.

Aber ich hab’s nicht getan.  [weiterlesen]


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Einer der großen, bisher zu wenig gewürdigten Vorteile des Cheat Day ist die Sensibilisierung für „gutes“ Essen. Wenn man nur einmal die Woche futtern darf, was man will, verschwendet man die Gelegenheit nicht an Fischstäbchen und Gummibärchen. Man gönnt sich was.

Ich bin ja, wie mittlerweile zu eruieren war, dieses Wochenende im schönen Speyer. Der Aussage unseres Stadtführers zufolge der Ort mit der höchsten Gastronomie-Dichte nach West-Berlin. Das glaube ich sofort: hier reiht sich Restaurant an Weinstube, Bistro an Café. Und zum samstäglichen Cheat Day habe ich mir gestern was ganz Besonderes gegönnt:

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Wieder nur ein Burger?  [weiterlesen]


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