Ich hab’s durchgezogen. Vier Wochen Intervallfasten. Zwei, drei Tage waren hart, da drehten sich den Abend lang alle Gedanken ums Essen. Aber ich bin nicht schwach geworden. Es gilt wie bei so vielen schlechten Gewohnheiten und liebgewonnenen Ritualen: man muss nur wollen.

Über Ernährung habe ich sehr viel in den vier Wochen gelernt. Wie schnell sich die Kalorien ansammeln. Was sich gut kombinieren lässt. Wo die Fallen warten.

Es sind oft Kleinigkeiten, die einen durch den Tag und durch den Hunger bringen. Eine halbe Stunde vor dem regulären Frühstück ein Glas Gemüsesaft trinken und eine Banane oder einen Apfel essen.  [weiterlesen]


Kommentare 15

Es ist  mal wieder Zeit für ein Diät-Update. Ich habe jetzt knapp vier Wochen mein Intervall-Fasten hardcore durchgehalten: Jeder zweite Tag fällt in Sachen Speis & Trank flach, es wird nur Wasser getrunken. Und es ist hart. Gestern Abend war mir regelrecht flau vom Hunger und erstmals hatte ich auch leichten Schwindel, als ich aufstand.

Das war aber zu erwarten. Je mehr ich meinen Körper in die Knie zwinge, desto weniger hat er, wovon er ersatzweise zehren kann. Mein Körper wehrt sich, er will nicht hungern. Das kann man nicht ändern, das kann man nur konsequent ignorieren –  [weiterlesen]


Kommentare 23

Vierter Tag ohne Essen. Die ersten drei waren leicht – heute tue ich mich deutlich schwerer. Weil ich mittags körperlich im Garten gearbeitet habe. Das zehrt an den Kräften, deren Reserven der Körper nun unbedingt wieder auffüllen will. Es ist jetzt 14.00 Uhr und ich schiebe mächtig Kohldampf. Aber wenn’s einfach wäre, würd’s ja jeder machen. Ich halte das bis morgen früh durch.

Habe ich gerade bis morgen früh gesagt? Grundgütiger…

Weil ich mich während der Diät gerne mit dem Thema Essen auseinander setze, habe ich einen weiteren Ratschlag diverser Leser aufgegriffen, den ich jahrelang als Schnickschnack abgewunken habe: Kalorien zählen.  [weiterlesen]


Kommentare 4

So, mein zweiter Fastentag in vier Tagen ist fast (pun intended) rum. Ich habe Montag und Mittwoch gar nicht gegessen und nur Wasser getrunken (plus ein Kaffee, den die LvA mir am Morgen aus Versehen bereitet hatte). An den Tagen dazwischen habe ich normal gegessen, aber auch etwas bewusster: nichts Gebratenes, keine Süßigkeiten, keine fetten Soßen.

Es ist auch in dieser frühen Phase schon klar: Ich mag das Wechselfasten, weil es hart und simpel ist. Hart, weil es Disziplin erfordert. Simpel, weil es keinen Plan, keine Vorbereitung und keine Kompromisse verlangt. Einfach. Nicht. Essen.

Meine ersten Erkenntnisse: es gibt positive und negative Aspekte.  [weiterlesen]


Kommentare 5

Abgesehen davon, dass ich in letzter Zeit zu wenig Zeit und Gelegenheit habe, hier was zu posten, schulde ich euch ja noch diverse Updates in Sachen Sport und Ernährung.

Zuerst einmal Sport: Das Jogging habe ich Ende Dezember nach einem erfolgreichen halben Jahr in die Winterpause geschickt. Die Knie spielten nicht mehr mit, ich hatte permanent ein leichtes Zwacken, besonders nachts. Da wollte ich kein Risiko und kein Rheuma eingehen. Mittlerweile hat es sich gebessert, trotzdem würde ich lieber ins Fitnessstudio gehen und etwas weniger gelenklastige Sportarten betreiben. Aber das Luxus-Studio hier um die Ecke hat den Besitzer gewechselt und eine Mitgliedschaft scheint mir aktuell etwas zu riskant.  [weiterlesen]


Kommentare 6

Dies wird ein entscheidender Eintrag in meinem Lauf-Tagebuch, zu dem sich mein Diät-Tagebuch in den letzten sechs Monaten entwickelt hat.

Wir erinnern uns: Mein erster Lauf in einem Fitnessstudio war ein Debakel. Wenigstens konnten mir einige Leser versichern (auch auf Facebook), dass ich nicht der Einzige mit diesem Problem war/bin. Es mag auch damit zu tun haben, dass es auf dem Laufband einfach erheblich egaler ist, ob man abbricht, wenn man keinen Bock mehr hat. Man sieht die Strecke nicht vor sich, hat keinen Rückweg zum Auto zu bestreiten. Es lähmt ein wenig die Motivation.  [weiterlesen]


Kommentare 6

Ende Oktober. Ich hatte es vor zwei Wochen angekündigt – heute soll der Rekord über 3 Kilometer fallen, der sowieso schon bei flotten 18:11 liegt. Mir ist angesichts der Herausforderung ein wenig flau – vielleicht ist das aber auch nur der Hunger. Ich starte eine Rockmusik-Playlist und programmiere einen „ghost run“ gegen mich selbst. Das Ziel: unter 6 Minuten pro Kilometer und damit unter 18 Minuten in toto.

Es wird ein harter Lauf. Nichts anderes habe ich erwartet. Rekorde – auch die gegen sich selbst – bekommt man nicht geschenkt. Und je kürzer die Strecke, desto knapper die Unterschiede.  [weiterlesen]


Kommentare 8

Der Wandel der Jahreszeiten ist ein Problem für mich. Nicht wegen der Kälte oder wegen etwaigen Regens – die Dunkelheit nervt. Ich laufe gerne abends, aber ein Teil meiner Lieblingsstrecken hat keinerlei Beleuchtung. Also schnalle ich mir doch eine Sicherheitsleuchte um. Das macht es nicht angenehmer. Ich denke darüber nach, auch mal Läufe am Vormittag anzutesten – was ich im Sommer primär der Temperaturen wegen nicht getan habe. Oder ich schaue mal nach, was die aktuellen Angebote im lokalen Fitnessstudio sind.

Ich weiß, ich weiß – letztes Mal hatte ich gesagt, dass ich wieder mit mehreren kurzen Strecken anfangen will,  [weiterlesen]


Kommentare 5

Je ernster ich das Jogging nehme, desto ernster muss ich auch die Signale nehmen, die mir mein Körper sendet, als da wären: Schmerzen in der rechten Ferse bei der Aufwärmphase und schmerzende Knie in den 48 Stunden nach dem Lauf. Bei der Ferse kann ich wenig machen, mein Knochen ist da halt ein wenig verformt und ich trage schon Einlagen. Muss immer mal wieder Voltaren drauf.

Die Knie sind schon ein größeres Problem, denn sie schmerzen zwar nur begrenzt, aber regelmäßig, und das kann kein gutes Zeichen sein. Diverse Webseiten haben mir versichert, das werde sich mit weiterer Gewichtsabnahme und Ausprägung meiner Oberschenkel-Muskulatur verbessern,  [weiterlesen]


Kommentare 4

Last time on „Flash Gordon conquers Mars“…

… war ich nach Spanien erstaunlich gut wieder in meinen Laufrhythmus gekommen, hatte schließlich sogar mit 6 Kilometern in 40 Minuten einen neuen Rekord aufgestellt. Die Herausforderung für die nächste Staffel: auch während des Fantasy Filmfest nicht schlabbern. Das ist schon zeitlich hakelig, denn ich sitze zwischen 10 und 12 Stunden am Tag im Kino, schreibe zwischen 2 und 3 Stunden Reviews und brauche locker noch 1 Stunde für die Fahrt vom und zum Festival. Da bleibt allenfalls noch Zeit für eine Mütze Schlaf, nicht aber für Jogging, was inklusive Umziehen und Duschen mindestens 90 Minuten frisst.  [weiterlesen]


Kommentare 9