Je ernster ich das Jogging nehme, desto ernster muss ich auch die Signale nehmen, die mir mein Körper sendet, als da wären: Schmerzen in der rechten Ferse bei der Aufwärmphase und schmerzende Knie in den 48 Stunden nach dem Lauf. Bei der Ferse kann ich wenig machen, mein Knochen ist da halt ein wenig verformt und ich trage schon Einlagen. Muss immer mal wieder Voltaren drauf.

Die Knie sind schon ein größeres Problem, denn sie schmerzen zwar nur begrenzt, aber regelmäßig, und das kann kein gutes Zeichen sein. Diverse Webseiten haben mir versichert, das werde sich mit weiterer Gewichtsabnahme und Ausprägung meiner Oberschenkel-Muskulatur verbessern,  [weiterlesen]


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Last time on „Flash Gordon conquers Mars“…

… war ich nach Spanien erstaunlich gut wieder in meinen Laufrhythmus gekommen, hatte schließlich sogar mit 6 Kilometern in 40 Minuten einen neuen Rekord aufgestellt. Die Herausforderung für die nächste Staffel: auch während des Fantasy Filmfest nicht schlabbern. Das ist schon zeitlich hakelig, denn ich sitze zwischen 10 und 12 Stunden am Tag im Kino, schreibe zwischen 2 und 3 Stunden Reviews und brauche locker noch 1 Stunde für die Fahrt vom und zum Festival. Da bleibt allenfalls noch Zeit für eine Mütze Schlaf, nicht aber für Jogging, was inklusive Umziehen und Duschen mindestens 90 Minuten frisst.  [weiterlesen]


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Noch zwei Läufe bis Ibiza. Durchhalten. Wenigstens ist das Wetter deutlich milder geworden, der bewölkte Himmel hilft, die Kräfte zu konservieren.

9 Kilometer soll der nächste Lauf werden. Leider ist Freitag, ich habe beruflich viel zu erledigen, und als ich endlich dazu komme, meine Laufschuhe anzuziehen, teilt mir die Ehefrau mit: „In einer Stunde holen uns die Freunde ab, damit wir Essen gehen.“

Eine Stunde inklusive Dusche und neuer Kleidung? Da kann ich 9 Kilometer abhaken. Ganz ausfallen lassen? Kommt auch nicht in Frage. Nach dem Essen laufen? Unwahrscheinlich. Ich entscheide mich deshalb, mal wieder auf der 6 Kilometer-Strecke hinter der Bundesstraße zu laufen.  [weiterlesen]


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Ich hatte letztes Mal glatt vergessen, einen weiteren erfreulichen Effekt meiner Diät und meines sportlichen Ehrgeizes zu vermelden. In meinem Kleiderschrank hängen zwei „slim fit“-Hemden von Marc O’Polo, die ich mir als „Belohnung“ nach der ersten Diät 2013 gekauft hatte und die mir damals prima gepasst haben.

Seit 2014 konnte ich sie nicht mehr tragen, ohne wie eine Presswurst auszusehen. Ähnlich wie mit den Hemden, die mir die LvA zu Weihnachten geschenkt hatte, behielt ich die durchaus schicken Kleidungsstücke in der Hoffnung und als Ansporn, sie irgendwann wieder tragen zu können. Und als ich die Notwendigkeiten für meine Reportagereise in den Norden zusammen suchte,  [weiterlesen]


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Ich habe es anderswo schon angedeutet – nach den letzten sechs Läufen hatte ich vor, eine Pause von fünf Tagen einzulegen, damit meine Muskulatur und meine Gelenke sich etwas erholen können. Leider wurde das torpediert, als ich gleich am ersten Ruhetag für eine Reportage auf das Nebelhorn musste. Bergwandern ist zwar eine schöne Abwechslung, aber ein Abend in der Badewanne wäre besser gewesen.

Danach folgt eine Phase brutaler Leibesschwere. Ich komme kaum aus dem Bett, meine Beine fühlen sich wie altgriechische Tempelsäulen an und meine Motivation ist =<0. So ist es auch kein Wunder, dass ich meinen nächsten Lauf mit mangelnder Energie und nur unter physischem wie psychischen Protest antrete.  [weiterlesen]


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Bei einer Diät ist nicht der Weg das Ziel, sondern das Ziel das Ziel – was manchmal etwas ermüdend sein kann. Hungern und sporteln sind für mich keine Werte an und für sich. Ich will damit etwas erreichen. Und in Ruhe sterben kann ich erst, wenn das Ziel erreicht ist.

Das bedingt natürlich, dass ich mein Ziel kenne. Konkret: 90 Kilo und darunter. Konzeptionell: eine Gewöhnung an Sport und vernünftige Ernährung, um das auch zu halten. Sollte mein Interesse am Jogging anhalten, gerne auch mal ein Stadtlauf.

Es ist sehr symbolisch, dass Facebook heute dieses Foto von vor vier Jahren ausgegraben hat:

Damals hatte ich das konkrete Ziel erreicht –  [weiterlesen]


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Fangen wir mit dem Equipment an. Das ist der aktuelle Neuzugang in der stetig voller werdenden Sportschublade:

Gut gegen Regen UND Sonne – außerdem hat mir die Trainerin den Tipp gegeben, das Teil bei Hitze in kaltes Wasser zu tunken. Hält die Fontanelle kühl.

Ich habe meine Laufschuhe erstmals in der Maschine gewaschen, weil sie extrem staubig waren und sich wegen des Stoff-Mesch kaum von Hand reinigen lassen. Viele Webseiten raten dringlich von einer Maschinenwäsche ab, weil das die Kunststoffe in den Sohlen angreifen und lösen könnte. Ich denke mir: die halten mehrere Tausend Stöße mit 100 Kilo auf Dreck und bei 35 Grad Außentemperatur aus,  [weiterlesen]


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Ich habe euch semi-reguläre Updates meiner Läufe versprochen, dann mache ich das auch. Alle sechs Einheiten scheint mir überschaubar, das entspricht knapp 2 Wochen.

Die gute Nachricht: 97,5 Kilo. Es geht vorwärts. Also abwärts.

In der letzten Übersicht hatte ich angekündigt, mal testweise das Wasserparadies in Baden-Baden hinauf und hinab zu rennen. 70 Meter Höhenunterschied auf knapp 300 Metern mit Treppen, Steigungen, Winkeln und Kurven. Wer 6 Kilometer geradeaus kann, kann auch so etwas.

Dachte ich.

Fakt ist: Ich bin noch nicht das erste Mal oben angekommen, da denke ich schon,  [weiterlesen]


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Tag 3 der Basterds. Ich wälze mich nach sechs Stunden aus dem Bett, das Hirn so bleiern wie die Beine. Es gibt eine Art Festival-Paralyse, die träge und doof macht. Vermutlich ein Verteidigungsmechanismus der Psyche, die sich gegen den gezeigten Trash zu stählern versucht. Ich gehe das diesmal proaktiv an: rein in die Laufklamotten und raus in den Park, so sehr meine sterbliche Hülle auch „nöööhhh…“ jault.

Auf dem Weg in den Park an der Pegnitz stoße ich auf diese (vermute ich mal) Antifa-Aso-Kneipe – wieso hat der Doc uns da eigentlich noch nie hin eingeladen? Passender kann es doch eigentlich kaum werden:

Der Park,  [weiterlesen]


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Eine meiner unangenehmeren Erkenntnisse in Sachen Ernährung ist diese: ich habe ein Problem mit der Portionskontrolle. Eben war die Packung Eis noch voll, plötzlich ist sie leer. Ich will die halbe Dose Chips essen, aber zum Ende des Bond-Films bleiben nur noch Krümel übrig. „Aufhören, wenn man genug hat“ ist kein Prinzip, nach dem ich funktioniere. Ich habe nie genug. Genug ist, wenn ich träge „börps“ sage.

Koche ich selbst, koche ich instinktiv zu viel. Was ich für eine Portion halte, reicht locker für zwei. Ich esse sie dann aber auf einmal. Weil – wegschmeißen wäre ja blöd und wer weiß,  [weiterlesen]


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