Dies wird ein entscheidender Eintrag in meinem Lauf-Tagebuch, zu dem sich mein Diät-Tagebuch in den letzten sechs Monaten entwickelt hat.

Wir erinnern uns: Mein erster Lauf in einem Fitnessstudio war ein Debakel. Wenigstens konnten mir einige Leser versichern (auch auf Facebook), dass ich nicht der Einzige mit diesem Problem war/bin. Es mag auch damit zu tun haben, dass es auf dem Laufband einfach erheblich egaler ist, ob man abbricht, wenn man keinen Bock mehr hat. Man sieht die Strecke nicht vor sich, hat keinen Rückweg zum Auto zu bestreiten. Es lähmt ein wenig die Motivation.  [weiterlesen]


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Ende Oktober. Ich hatte es vor zwei Wochen angekündigt – heute soll der Rekord über 3 Kilometer fallen, der sowieso schon bei flotten 18:11 liegt. Mir ist angesichts der Herausforderung ein wenig flau – vielleicht ist das aber auch nur der Hunger. Ich starte eine Rockmusik-Playlist und programmiere einen „ghost run“ gegen mich selbst. Das Ziel: unter 6 Minuten pro Kilometer und damit unter 18 Minuten in toto.

Es wird ein harter Lauf. Nichts anderes habe ich erwartet. Rekorde – auch die gegen sich selbst – bekommt man nicht geschenkt. Und je kürzer die Strecke, desto knapper die Unterschiede.  [weiterlesen]


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Der Wandel der Jahreszeiten ist ein Problem für mich. Nicht wegen der Kälte oder wegen etwaigen Regens – die Dunkelheit nervt. Ich laufe gerne abends, aber ein Teil meiner Lieblingsstrecken hat keinerlei Beleuchtung. Also schnalle ich mir doch eine Sicherheitsleuchte um. Das macht es nicht angenehmer. Ich denke darüber nach, auch mal Läufe am Vormittag anzutesten – was ich im Sommer primär der Temperaturen wegen nicht getan habe. Oder ich schaue mal nach, was die aktuellen Angebote im lokalen Fitnessstudio sind.

Ich weiß, ich weiß – letztes Mal hatte ich gesagt, dass ich wieder mit mehreren kurzen Strecken anfangen will,  [weiterlesen]


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Je ernster ich das Jogging nehme, desto ernster muss ich auch die Signale nehmen, die mir mein Körper sendet, als da wären: Schmerzen in der rechten Ferse bei der Aufwärmphase und schmerzende Knie in den 48 Stunden nach dem Lauf. Bei der Ferse kann ich wenig machen, mein Knochen ist da halt ein wenig verformt und ich trage schon Einlagen. Muss immer mal wieder Voltaren drauf.

Die Knie sind schon ein größeres Problem, denn sie schmerzen zwar nur begrenzt, aber regelmäßig, und das kann kein gutes Zeichen sein. Diverse Webseiten haben mir versichert, das werde sich mit weiterer Gewichtsabnahme und Ausprägung meiner Oberschenkel-Muskulatur verbessern,  [weiterlesen]


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Last time on „Flash Gordon conquers Mars“…

… war ich nach Spanien erstaunlich gut wieder in meinen Laufrhythmus gekommen, hatte schließlich sogar mit 6 Kilometern in 40 Minuten einen neuen Rekord aufgestellt. Die Herausforderung für die nächste Staffel: auch während des Fantasy Filmfest nicht schlabbern. Das ist schon zeitlich hakelig, denn ich sitze zwischen 10 und 12 Stunden am Tag im Kino, schreibe zwischen 2 und 3 Stunden Reviews und brauche locker noch 1 Stunde für die Fahrt vom und zum Festival. Da bleibt allenfalls noch Zeit für eine Mütze Schlaf, nicht aber für Jogging, was inklusive Umziehen und Duschen mindestens 90 Minuten frisst.  [weiterlesen]


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Noch zwei Läufe bis Ibiza. Durchhalten. Wenigstens ist das Wetter deutlich milder geworden, der bewölkte Himmel hilft, die Kräfte zu konservieren.

9 Kilometer soll der nächste Lauf werden. Leider ist Freitag, ich habe beruflich viel zu erledigen, und als ich endlich dazu komme, meine Laufschuhe anzuziehen, teilt mir die Ehefrau mit: „In einer Stunde holen uns die Freunde ab, damit wir Essen gehen.“

Eine Stunde inklusive Dusche und neuer Kleidung? Da kann ich 9 Kilometer abhaken. Ganz ausfallen lassen? Kommt auch nicht in Frage. Nach dem Essen laufen? Unwahrscheinlich. Ich entscheide mich deshalb, mal wieder auf der 6 Kilometer-Strecke hinter der Bundesstraße zu laufen.  [weiterlesen]


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Ich hatte letztes Mal glatt vergessen, einen weiteren erfreulichen Effekt meiner Diät und meines sportlichen Ehrgeizes zu vermelden. In meinem Kleiderschrank hängen zwei „slim fit“-Hemden von Marc O’Polo, die ich mir als „Belohnung“ nach der ersten Diät 2013 gekauft hatte und die mir damals prima gepasst haben.

Seit 2014 konnte ich sie nicht mehr tragen, ohne wie eine Presswurst auszusehen. Ähnlich wie mit den Hemden, die mir die LvA zu Weihnachten geschenkt hatte, behielt ich die durchaus schicken Kleidungsstücke in der Hoffnung und als Ansporn, sie irgendwann wieder tragen zu können. Und als ich die Notwendigkeiten für meine Reportagereise in den Norden zusammen suchte,  [weiterlesen]


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Ich habe es anderswo schon angedeutet – nach den letzten sechs Läufen hatte ich vor, eine Pause von fünf Tagen einzulegen, damit meine Muskulatur und meine Gelenke sich etwas erholen können. Leider wurde das torpediert, als ich gleich am ersten Ruhetag für eine Reportage auf das Nebelhorn musste. Bergwandern ist zwar eine schöne Abwechslung, aber ein Abend in der Badewanne wäre besser gewesen.

Danach folgt eine Phase brutaler Leibesschwere. Ich komme kaum aus dem Bett, meine Beine fühlen sich wie altgriechische Tempelsäulen an und meine Motivation ist =<0. So ist es auch kein Wunder, dass ich meinen nächsten Lauf mit mangelnder Energie und nur unter physischem wie psychischen Protest antrete.  [weiterlesen]


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Bei einer Diät ist nicht der Weg das Ziel, sondern das Ziel das Ziel – was manchmal etwas ermüdend sein kann. Hungern und sporteln sind für mich keine Werte an und für sich. Ich will damit etwas erreichen. Und in Ruhe sterben kann ich erst, wenn das Ziel erreicht ist.

Das bedingt natürlich, dass ich mein Ziel kenne. Konkret: 90 Kilo und darunter. Konzeptionell: eine Gewöhnung an Sport und vernünftige Ernährung, um das auch zu halten. Sollte mein Interesse am Jogging anhalten, gerne auch mal ein Stadtlauf.

Es ist sehr symbolisch, dass Facebook heute dieses Foto von vor vier Jahren ausgegraben hat:

Damals hatte ich das konkrete Ziel erreicht –  [weiterlesen]


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Fangen wir mit dem Equipment an. Das ist der aktuelle Neuzugang in der stetig voller werdenden Sportschublade:

Gut gegen Regen UND Sonne – außerdem hat mir die Trainerin den Tipp gegeben, das Teil bei Hitze in kaltes Wasser zu tunken. Hält die Fontanelle kühl.

Ich habe meine Laufschuhe erstmals in der Maschine gewaschen, weil sie extrem staubig waren und sich wegen des Stoff-Mesch kaum von Hand reinigen lassen. Viele Webseiten raten dringlich von einer Maschinenwäsche ab, weil das die Kunststoffe in den Sohlen angreifen und lösen könnte. Ich denke mir: die halten mehrere Tausend Stöße mit 100 Kilo auf Dreck und bei 35 Grad Außentemperatur aus,  [weiterlesen]


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