• Ach SPIEGEL…


    Zu sagen, dass ich dich mag, wäre untertrieben. Ich liebe dich. Ich vergöttere dich. Meine Bereitwilligkeit, dich zu verteidigen, ist nahezu grenzenlos, trotz böswilliger Patzer gerade im Unterhaltungsbereich. Als Zeichen meiner Wertschätzung verkneife ich es mir sogar, jedes Jahr das Abo zu kündigen, um nach einer Schamfrist eine neue Prämie abzugreifen.

    Aber dein neuer Titel geht gar nicht. Der ist so dumm wie falsch. Ich weiß gar nicht , wo ich anfangen soll.

    Grundsätzlich geben die Atheisten Gott nicht die Schuld – weil sie ja nicht an ihn glauben

  • Satz der Woche – ach was, des Monats!


    Ellen Tauscher ist Demokratin, und "Vorsitzende des Untersuchungsausschusses für Strategische Streitkräfte im Repräsentantenhaus". Steht zumindest im neuen SPIEGEL. Dort wird sie nämlich interviewt.

    Es geht um den Raketen-Schild, der vielleicht nicht funktioniert, der uns vor einer Gefahr bedrohen soll, die vielleicht nicht besteht, und der mindestens 4 Milliarden Dollar kostet. Wenigstens spaltet er dafür die westliche Allianz.

    Nun sollte man meinen, Madame Tauscher hätte auch jenseits des parteipolitischen Kalküls Verständnis für Europäer, die ungern hastig und ohne Absprache Großwaffensysteme im Vorgarten installiert haben möchten.

    Mitnichten:

    14 Worte, die sehr viel über das Selbstverständnis der Amerikaner aussagen…

  • Wider das BILD-Monopol!


    … auf schlampige Recherche und dumme Fehler.

    SPIEGEL, Ausgabe 1/99:

    Man kann das für eine Kleinigkeit halten, den Lapsus Memoriae eines Redakteurs, der für Banalitäten wie Groschenromane kein Interesse zeigt. Aber die wirkliche Frage ist doch: Wenn der SPIEGEL bei Alltäglichkeiten schlampt, wie steht es dann mit der Faktenlage bei Themen, die wir selber nicht überprüfen können? Deuten Fehler im Kleinen nicht auch auf Fehler im Großen?