• Australien auf die harte Tour (2): Retromania


    Musik zwo, drei, vier! Die Australier sind auch in Sachen Pop und Rock sehr hemdsärmelig. Wenn es einen Song für die Volksseele gibt, dann ist es dieser:

    Die Nummer von 1982 lief rund um den Australia Day pausenlos und wurde sogar vom Guitarero auf dem Raddampfer intoniert:

    Da werden die Augen feucht und selbst als Deutscher wird man zum Australier.

    Darüber hinaus besteht das "Australian songbook" aus den üblichen Verdächtigen, weitgehend aus den 80ern: Inxs, Kylie Minogue, Crowded House, Men at Work, Icehouse. Läuft im Autoradio rauf und runter…

  • Australien auf die harte Tour (1)


    Seit gestern sind wir aus Australien zurück und ich hadere mit der Frage, wie ich euch davon berichten soll. 26 Tage, 12 Hotels, mehr als 2000 Kilometer, mehr als 1000 Fotos – im üblichen Reportage-Format säße ich daran eine Woche und es käme ein Reiseführer im Taschenbuchformat dabei raus.

    Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, den Ablauf der Reise sehr gestrafft zu erzählen und danach in loser Folge einzelne Aspekte des Trips in separaten Beiträgen aufzugreifen (Hotels, Australier, Verkehr, Essen, etc.).

    Grob gesagt war das hier die Tour:

    Von München nach Melbourne, nach drei Tagen mit dem Flieger weiter nach Brisbane, dann die Ostküste runter bis Melbourne und zurück nach München…

  • Kultur, Kommerz und Komasaufen: Malle, Malle, Malle!


    Ich war mit der LvA Ende Juni 12 Tage auf Mallorca. Die genaueren Details gehen euch nix an, die sind Privatsache. Aber ein paar generelle Sachen möchte ich zur liebsten Urlaubsinsel der Deutschen loswerden.

    Ich war vor 2022 genau drei Mal auf Mallorca. 1974, da war das Land noch Franco-Diktatur. Ich erinnere mich nur an Bruchstücke: überall lief "Theo, wir fahr’n nach Lodz" von Vicky Leandros, weshalb ich bis weit in die Pubertät dachte, Lodz wäre in Spanien. Ich wollte eines dieser Stierkampfposter mit meinem Namen drauf gedruckt, bekam es aber nicht…

  • The London that wasn’t


    Normalerweise würde ich an dieser Stelle erzählen, was wir am letzten Wochenende in London alles erlebt haben: Theaterstücke, Konzerte, Weihnachtsmärkte, Street Food Festival, Afternoon Tea, Genüsse und Geschenke.

    Daraus wurde leider nichts. Vielen Dank, Omikron. Die Briten verschärften nämlich mit dem Auftauchen der neuen Virus-Variante die Einreisebestimmungen dergestalt, dass der Trip sich selbst erledigte. Zum zweiten Mal. Im Juni hatten wir ja bereits eine Reise nach London abgesagt, als praktisch alle gebuchten Theaterstücke ausgesetzt wurden.

    Diesmal hatten wir allerdings doppeltes Pech – da der Flug und die Theaterstücke ja stattfanden, kam eine Erstattung der Kosten nicht in Frage…

  • London 2019: mittendrin statt nur dabei


    Wer meinen Facebook-Feed verfolgt, hat es mitbekommen: Ich war mit der LvA mal wieder in London. Ist ja fast schon ein alljährliches Ritual. Konnten wir beide gerade auch gut brauchen. Karma signalisierte uns allerdings heftigst, schon den Versuch der Buchung abzubrechen. Das Wetter sollte mit 9 Grad und nasskalt auch wenig adventiv sein. Ein Trip gegen alle Widerstände, das war klar.

    Ich nehme euch jetzt einfach mal mit – chronologisch.

    SAMSTAG Wir kommen gegen 15.00 Uhr in Stanstead an, springen in den Express zur Liverpool Station und hüpfen dann in die Central-Metro und schließlich in die Northern bis Charing Cross…

  • Zum Wochenende nach Stockholm


    Im Frühling besprachen die LvA und ich, was für eine Sommerreise uns denn ausreichend seelischen Auftrieb geben könnte. Selten genug, aber wir konnten uns zuerst nicht einigen: sie stand auf Country, ich auf New Wave. Ach ne, falscher Film. Sie wollte Rom, ich wollte Schottland. Statt zu streiten, fahndeten wir nach einem Ziel, das uns beide reizt.

    Und siehe, es ward Stockholm.

    Ich bin 1984 mal mit den Pfadfindern in Schweden gewesen, an einem See in Nora, nördlich von Örebro. Außerdem sind wir vor zwei Jahren von Oslo mit dem Wagen für einen Tag nach Göteborg gefahren…

  • Wenn dein Lebensmotto auf ein T-Shirt passt,brauchst du ein anderes Leben


    Ich betrachte mich als recht souverän. Ich lasse mich nicht so schnell aus dem Takt bringen, besonders in echten Krisensituationen. Kühlen Kopf bewahren, auch wenn die Gemüter erhitzt sind, das ist meine Devise. Klappt manchmal besser, manchmal schlechter.

    Es gibt aber auch absonderlich banale Dinge, die mich triggern, also unangemessen aufregen. Dazu gehören T-Shirts mit frechen, schlauen oder inspirierenden Sprüchen. Es macht mich rasend, wenn Leute ihre vermeintliche Lebenseinstellung auf Baumwolle gedruckt in der Gegend spazieren tragen – ganz besonders, wenn die Sprüche keiner auch nur rudimentären Prüfung standhalten…

  • (NACHTRAG) Motel One: Die Garantie kann leider nicht garantiert werden


    Ich mag Motel One, das ist schon lange bekannt. Geschätzt habe ich mindestens zwei Dutzend verschiedene Hotels der Kette besucht, darunter in London und Manchester. Am Wochenende war ich erstmals im relativ neuen Haus in der Parkstadt Schwabing. Mit Skybar und NES Classic Mini-Konsolen in der Lounge – coole Sache.

    Ich buche Motel One eigentlich IMMER direkt über die Webseite der Firma. Als Mitglied der beOne-Community habe ich gewisse Vorteile und kann sichergehen, dass mir kein Mittelsmann Gebühren abzwackt. Preiswerter als direkt kann man nicht buchen – steht ja auch explizit da:

    Ich gebe zu: darauf habe ich mich verlassen…

  • Städtetrip: Portokosten verursachen


    Ich wollte den Artikel schon vor einer Woche schreiben, aber es ist mir mal wieder etwas Leben dazwischen gekommen. Also hole ich das fix nach.

    Vor mittlerweile knapp zwei Wochen bin ich mit der LvA nach Porto geflogen. Warum? Because we can. Wir haben das Glück, dass RyanAir direkt von Baden-Baden aus fliegt und wir deshalb für vergleichsweise wenig Geld viele interessante Ziele in ganz Europa anfliegen können: England, Malta, Israel, Italien, Spanien. Und eben Portugal. Porto UND Lissabon. Letztlich haben wir eine Münze geworfen…

  • London 2018: Theaterweekend hart getaktet


    Die Tatsache, dass wir nur 15 Minuten vom Flughafen entfernt wohnen und RyanAir verflucht billig fliegt, verführt uns immer wieder zu kurzen Städtetrips, die eigentlich nicht im Reisekalender standen. Als ich vor ein paar Wochen feststellte, dass es mal wieder sehr einfach und günstig möglich war, von Freitag Nachmittag bis Sonntag Nachmittag in die britische Hauptstadt zu fliegen, dauerte es nur eine halbe Stunde von der Idee bis zur Buchung.

    Zugegeben: gerade mal 43 Stunden vor Ort sind nicht viel. Zieht man jeweils acht Stunden für den Schlaf ab, reduziert sich das sogar auf 25 Stunden, die man verplanen kann…