• L’Impasto-Pizza/Pinsa-Böden: Weniger ist mehr – oder?


    Neulich stolperte ich beim lokalen HIT-Supermarkt über dieses Display:

    Pizza- und Pinsaböden, handgefertigt und so clever eingeschweißt, dass sie auch ungekühlt wochenlang haltbar sind. Dem Vernehmen nach nicht nur für Privatpersonen gedacht, sondern auch für kleine Bistros und ähnliche Betriebe, die keinen Platz in der Kühlung haben und nicht ständig aufs Verfallsdatum schielen wollen.

    Um es mit Hardy Krüger zu sagen: Ich schlage vor, wir schauen uns das mal an!

    Zuerst veranstalteten die LvA und ich mit den Pizzaböden einen gepflegten italienischen Abend. Sie eine "bianco", ich ganz klassisch mit Salami, Schinken, Bacon Bits, Röstzwiebeln und Ei…

  • India supreme: SWAAD


    Ich gehe gerne in neue Restaurants. Ich habe aber auch Stamm-Restaurants. Es ist die Mischung, die den Unterschied ausmacht. Stamm-Restaurants sind im wahrsten Sinne des Wortes "comfort food" und sollen mich nicht überraschen oder begeistern, sondern beruhigen und entspannen.

    Über die Jahre und diversen Umzügen geschuldet ändern sich die Präferenzen natürlich. Ich würde immer noch behaupten, dass es in der VILLA DANTE die beste Pizza in München gibt. Das Problem: seit einer Renovierung sind die kleinen Tische immer enger gepackt aufgestellt worden und ich finde es einfach nicht mehr gemütlich…

  • Pulverglück aus Tütenträumen


    Ihr kennt mich: Ich bin eigentlich ein pragmatischer Mensch mit einem Auge für Notwendigkeit und Nachhaltigkeit, was meine Einkäufe angeht. Aber es gibt einfach Angebote, die mich triggern. Nicht, weil sie so gut sind, sondern weil sie ein zu lösendes Mysterium darstellen. Es sind Fragezeichen, die Ausrufezeichen werden wollen.

    So wurde mir bei meinen Reisen durch das Netz immer wieder eine Anzeige für einen bizarr anmutenden Produktkoffer einer mir unbekannten Firma angezeigt:

    Es mag schlicht daran liegen, dass einer meiner Leser die Marke Komet erwähnte, als es auf diesem Blog um Pistazienpudding ging…

  • Ibiza Pizza und andere Sachen, die Italiener rundweg ablehnen


    Ich hatte schon berichtet, dass es mich massiv beeindruckt, wie viele Sorten Pizza auf Ibiza nicht tiefgekühlt, sondern lediglich gekühlt angeboten werden:

    Ziemlich üppig belegt und mit 2,90 Euro wahrlich nicht zu teuer, hat man hier zumindest das Gefühl, eine etwas wertigere Pizza auf den Teller zu bekommen.

    Da die LvA und ich im Urlaub gerne Abende im Restaurant und Abende in der Ferienwohnung abwechseln, nahmen wir diese beiden Exemplare mit:

    Tatsächlich habe ich die Backzeit etwas zu lang eingeschätzt und die Pizzen kamen nach gerade mal 8-10 Minuten schon erstaunlich kross aus dem Backofen:

    Fazit des Geschmackstests…

  • Airfryer: Die magische Schublade der 1000 Möglichkeiten


    Toaster, Wasserkocher, KitchenAid, Pasta-Maschine, Kaffee-Vollautomat, Milchschäumer – wir brauchten kein weiteres Gerät in der Küche neben Herd, Backofen, Dampfgarer, zwei Kühlschränken, Spülmaschine.

    Ich hegte zudem eine gewisse Skepsis gegenüber Airfryern, da ich immer davon ausgegangen war, dass man die große Menge Fett der Friteuse gegen eine kleine Menge Fett und damit den großen Knuspergenuss gegen den kleinen Knuspergenuss tauscht. Es war nie mein Thema, ich habe mich nie eingelesen.

    Der deutsche Begriff "Heissluftfritteuse" klingt nicht gerade appetitanregend.

    Es trug sich allerdings zu, dass die LvA von ihrem Verlag gehalten wurde, sich mal journalistisch mit dem Thema auseinander zu setzen – und ich stolperte über dieses Video, das die Technik und den Einsatz des Airfryers perfekt erklärt:

    Wir fassen zusammen: Eine Kombi von Umluft-Backofen und Grill auf begrenztem Raum, deren Schublade sich bequem in die Spülmaschine stellen lässt…

  • Wortvogel vs. Besseresser: Torten futtern für den guten Zweck


    Es ist bekannt, dass ich mit dem deutschen Formatfernsehen auf breiter Front nicht mehr warm werde. Der Fokus auch bei den öffentlich-rechtlichen Sendern liegt immer weniger auf den Spielfilmen, Serien und Shows, mit denen ich aufgewachsen bin. Das ist okay, ich bin einfach nicht mehr die Zielgruppe, auch wenn ich stramm auf das tatsächliche Durchschnittsalter der ARD/ZDF-Zuschauer (ca. 60 Jahre) zumarschiere.

    Ich kann die ewig gleichen Quizze, Reality-Wettbewerbe, Clip-Sendungen, Soaps, mit ihrem immer gleichen Dutzend von Moderatoren und Kommentatoren, einfach nicht mehr ertragen. Muss ich ja auch nicht…

  • Mund auf, Augen zu, beten: Neue Experimente aus dem Wortvogel-Küchenlabor (NACHTRAG!)


    Ich versuche aktuell, meine Ernährung wieder etwas besser in den Griff zu bekommen und mich auch wieder mehr zu bewegen. Aus Gründen. Die Tatsache, dass ich mich ständig zu neuen kulinarischen Abenteuern hinreißen lassen, könnte dem Anspruch dienlich sein – oft genug wird er davon aber auch torpediert.

    Damit mich etwas genug reizt, um es in den Einkaufswagen zu packen (sei es im Supermarkt oder online), muss es mehrere Funktionen erfüllen:

    Es muss sich mir augenblicklich als logisch und spannend erschließen Es muss in meinen geschmacklichen Horizont passen Es muss eigentlich komplett überflüssig sein Es muss ein Schnäppchen sein Es muss eine hochgezogene Augenbraue der LvA provozieren So wurde z.B…

  • Pay a LIDL less: Das Experiment Outletverkauf


    Letzte Woche gab es auf MyDealz eine unwiderstehliche Ankündigung:

    Das triggerte mich gleich mehrfach: Popup-Store! Outlet! Rabatte! LIDL! Und vor allem: was zur Hölle soll man sich darunter genau vorstellen?

    Wenn es sonst keiner recherchiert, mache ich es halt.

    Also nachgeschaut: nächstes Outlet noch zwei Tage in Rosenheim. Die LvA wird am Samstag mit dem Versprechen auf einen entspannten Frühlings-Ausflug ins Auto gelockt. Rosenheim, wir kommen!

    In einem der größeren Gewerbegebiete finden wir schnell das große LIDL-Logo. Ich habe zuerst Sorge, versehentlich eine reguläre Filiale angesteuert zu haben, aber in den Fenstern preisen bereits Schilder "Bis zu 50 Prozent Rabatt"…

  • Novelty-Pizza: Fragezeichen aus der Tiefkühltruhe


    Ich bin immer noch kein Fan von Tiefkühlpizza – weder geschmacklich noch kulturell noch ernährungstechnisch. Es gibt Ausnahmen, aber selbst die kommen bei mir nicht regelmäßig auf den Speiseplan. Was allerdings in den letzten Jahren zugenommen hat, ist nicht nur mein Bauchumfang – es ist meine Neugier, wenn ich vor einer kuriosen Pappschachtel stehe, die das klassische Fladenmahl als "new and exciting" verkaufen möchte.

    Wir leben in einer Zeit, in der einige Hersteller in Einkaufszentren mit Probierpizzen aus dem Heißofen werben:

    Das erinnert mich an die Automatenpizza, die ich auch schon getestet habe…

  • First Taste: Dr. Oetkers PIZZA SUPREMA


    Mit ziemlichem Tamtam hat Dr. Oetker in dieser Woche die neue Premium-Pizza SUPREMA auf den Markt gebracht und dank eines Aktionsangebots bei Kaufland habe ich mir gleich mal alle drei Sorten abgegriffen.

    Macht es einen Unterschied, dass das Salz hier Meersalz ist? Dass die Tomaten aus der Emilia-Romagna stammen? Kann es überhaupt eine Rechtfertigung geben, für eine Tiefkühlpizza beeindruckende 5,49 Euro zu verlangen? Ich bin entschlossen, das herauszufinden. My loss, your gain.

    Zuerst einmal kommt da ein ziemlich üppiger Fladen mit dickem Rand aus der Packung, der halbwegs dem Produktfoto entspricht:

    Die Herstellerbeschreibung informiert mich folgendermaßen:

    Die Suprema Calabrese & ´Nduja Tipo ist ein besoneres Highlight, sie ist neben Calabrese-Salami mit würziger Wurst nach 'Nduja-Art belegt…