Thema: Print
81 Artikel
Ich hatte schon mal drüber geschrieben, aber es ist ein "pet peeve" von mir, deutsche Kultur in den Medien anderer Länder falsch dargestellt zu sehen. Man möge im entsprechenden Artikel zur Vorbereitung nochmal nachlesen.
Das ist natürlich ein wechselseitiges Problem: Die Amerikaner empfinden die Darstellung des Indianerlebens in WINNETOU ebenso wenig als authentisch wie die Briten unsere Edgar Wallace-Filme. Ich bin ziemlich sicher, dass die Marsianer von diesem Film auch nicht begeistert waren:
Das Problem wird häufig verstärkt, wenn die Produkte primär für den heimischen Markt gedacht sind und die Darstellung der "fremden" Kultur nur als Rahmen, als Kolorit, als Atmosphäre dienen soll…
Es mag einige Leser überraschen, aber ich bereite meine Artikel selten vor – von den Fotostorys mal abgesehen. Üblicherweise stoße ich auf ein Thema und sortiere im Kopf die Idee, die Argumentation, den Widerspruch, das Fazit. Dann setze ich mich ran und schreibe.
Das führt natürlich dazu, dass ich mitunter wichtige Aspekte eines Themas vergesse, weil ich sie entweder vorher nicht bedacht oder im Flow des Schreibens dann schlicht vergessen habe. Selten ist das relevant genug, um einem Artikel noch mal eine Fußnote folgen zu lassen, aber heute mache ich eine Ausnahme…
Mehr Content kommt – aber ich habe gute Gründe, warum hier gerade die Grillen zirpen. Gestern war ich allerdings mit der LvA auf dem Winter/Weihnachtsmarkt am Flughafen und im Zeitschriftenladen stieß ich auf ein John Sinclair Fan-Package, dem ich einfach nicht widerstehen konnte.
Das kleine Unboxing habe ich der Einfachheit halber mit den drei Titelmelodien der verunglückten RTL-Serie unterlegt:
Was meint ihr? Ein echter Gegenwert oder money for nothing?
Das hier wird mal wieder so ein richtiger Artikel zum Wochenende, den man lesen kann, falls man sich von der ZEIT überfordert fühlt.
Kürzlich hatte ich geschrieben, dass ich meine alten Heftromane in diversen Bücherschränken der Republik untergebracht habe. Das waren weniger als ich dachte – weil ich eine riesige Wanne voll im Keller vergessen hatte. Diese wurde nun in Hohenbrunn bei München ausgeräumt:
Der Preis für den besten Romantitel geht an den GEISTER-THRILLER:
So, wie man manchmal in der Jackentasche einen Geldschein findet, barg auch die Wanne mit den Romanheften einen kleinen Schatz:
Die Werbeheftchen hatte ich Anfang der 80er im Spielwarenladen Lütgenau mitgenommen…
"Ich liebe dich", sagte ich.
Die Andeutung eines Lächelns erschien auf ihrem Gesicht, doch sie blickte zu Boden. Lange Zeit schwieg sie.
"Mark . . . wir kennen uns schon so lange, und . . . laß uns doch einfach gute Freunde bleiben, ja?"Ihr schulterlanges braunes Haar wurde vom Wind zerzaust. Sie sah mir fest in die Augen. Ich wandte den Blick ab und schaute zu der Gruppe von Campingwagen, wo unser Zelt stand. Es war Ende August. Die Sonne schien heiß vom Himmel herab, dennoch fröstelte ich, und das lag nicht nur am alles andere als warmen Küstenwind…
Aus dem Badezimmer drangen klopfende und hämmernde Geräusche. Heidrun Stolz öffnete die Tür, bückte sich und lugte in den Zwischenraum, der die Kacheln der Dusche von dem Boden trennte.
Aus einem großen Loch in den Fliesen quoll heller Rauch, der sich im Raum verteilte und mit feinen Schlieren durch eine schmale Fensteröffnung nach draußen verschwand. Die Frau hustete leicht und vergrößerte den Spalt um das vierfache. Sie beugte ihren Oberkörper nach vorn und versuchte in das Loch zu sehen.
Der Qualm wurde von einer enormen Zigarre produziert, die zu einem Stummel abgebrannt war und zwischen den rauhen Lippen des alten Klempners steckte…
Christian Brunnigan hörte das Martinshorn in der Ferne und schreckte auf. Nach einigen Sekunden besann er sich jedoch wieder, raffte den eben erbeuteten Schmuck zusammen und warf hastig einen letzten Blick auf den toten Geschäftsinhaber. Eilig verließ er den Juwelierladen. Kühle Nachtluft schlug ihm entgegen. Die Sirenen klangen bereits gefährlich nahe. Brunnigan beschleunigte seine Schritte, um den Polizeiwagen zu entgehen. Durch die nachtleeren Gassen klangen seine Tritte unnatürlich hohl und hallten von den dunklen Häusern wider. Als er sich schon in Sicherheit glaubte, das Heulen der Sirenen war fast verklungen, prallte er plötzlich verunsichert zurück…
Ich hatte es vor ein paar Wochen erzählt – unter den Nerdreliquien, die ich aus Belgien nach München geschafft habe, waren auch stapelweise Horror-Romanhefte aus den Jahren 1981 bis 1984 (alle Angaben ungefähr):
Ich wollte sie nicht entsorgen, weil daran zu viele Erinnerungen hingen und es zudem die Tatsache, dass ich die Hefte 40 Jahre lang und über ein Dutzend Umzüge mitgeschleppt habe, zu einer Farce gemacht hätte. Also stellte ich bei Facebook das Angebot ein, den ganzen Packen gegen die Übernahme des Portos an die nächste Generation zu verschicken…
Ich habe das erste Mal von Blinkist vor ein oder zwei Jahren gehört. Das Konzept klang für mich so nachvollziehbar wie bestechend: Statt elend viel Zeit an Sachbücher zu verschwenden, die sich nur selten als wirklich sättigend erweisen, lässt man sich die Auswahl einfach knapp zusammenfassen. Im Fall von Blinkist als Text oder als verkürzte "Hörbuch"-Fassung. Damit kann man sich für den Preis eines Monats-Abos durch eine ganze Bücherei fressen.
In diesem Beitrag soll es nicht um Sinn oder Unsinn dieses Ansatzes gehen. Laut Wikipedia richtet sich Blinkist an "eher karriereorientierte Berufstätige im Stil einer jüngeren Gründer- und Kreativszene“…
Da sind wir auch schon wieder – es gibt noch eine ganzen Haufen schlechter, gar nicht so schlechter und richtig guter Filme, die vom Duo Hahn und Jansen mit Gülle übergossen werden müssen, ohne dass so richtig klar wird, warum. Eine extrem pubertäre Form der "Filmkritik", die ich genau deswegen in Anführungszeichen setze.
Und ja, ich habe mich extra für euch durch die 500+ Seiten gequält. Ich spinne.
WARNUNG ! Bei den Trailern werden wieder keine Gefangenen gemacht!
Das Leichenhaus der lebenden Toten Es wird langsam eine lahme Leier – Hahn und Jansen können nicht fassen, dass jemandem gefällt, was ihnen so schmerzhaft missfällt:
Dieser »harte Horrorfilm der neuen Welle« (Hans D…
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen