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bsf1USA 2008. Regie: Chris Bell. Mitwirkende: Mark Bell, Mike Bell, Christian Boeving, Rick Collins, Donald Hooton u.a.

Diese Dokumentation ist mir schon mehrfach ans Herz gelegt worden, von Leuten, die sich auskennen. Zuerst war ich sehr skeptisch: Ich habe zum Thema "Steroide im Sport" eine recht klare Meinung (geht nicht), und es stand kaum zu erwarten, dass diese Doku etwas daran ändert.

Als ich dann hörte, dass die Macher selber "aus der Szene" sind, hatte ich noch viel weniger Lust, mir den Film anzusehen: aufgepumpte Pharma-Apologeten, sowas hat mir gerade noch gefehlt!

Und nicht zuletzt: Ich musste damit… [weiterlesen]

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gmen1

USA 2000. Regie: Christopher Coppola. Darsteller: Tate Donovan, William Forsythe, Kari Wuhrer, Vanessa Angel, Gary Busey, Zach Galligan, Robert Goulet, Barry Newman, u.a.

Diese Besprechung war eigentlich erst für die 70er geplant, ich habe sie allerdings vorgezogen, weil "G-Men from Hell" so erstaunliche Parallelen zu "The Spirit" aufweist, dass es sich anbietet.

Beide Filme basieren auf Kult-Comics, und handeln von Protagonisten, die aus dem Reich der Toten zurückkehren, um unter dem Deckmantel einer neuen Identität Gutes zu tun. In beiden Filmen wird versucht, die Comic-Ästhetik mit einem Film Noir-Look zu kombinieren.

Und beide Filme sind dabei wenig erfolgreich…. [weiterlesen]

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spirit1USA 2008. Regie: Frank Miller. Darsteller: Gabriel Macht, Samuel L. Jackson, Scarlett Johansson, Eva Mendes, Jaime King

Man mag es für konter-intuitiv halten, und für eine Beleidigung der eigenen Meinungsbildung, aber mittlerweile glaube ich an die Weisheit der Masse. Wenn ein Film bei Kritik und Publikum komplett durchfällt, entpuppt er sich selten als missverstandener Klassiker. Und wenn ein Film ein großer Erfolg ist, hat er meistens ein paar gute Seiten. Das ist sicher nicht allgemeingültig oder in Stein gemeißelt, aber ganz falsch liegt man nicht, wenn man sich z.B. an den durchschnittlichen Wertungen bei Meta Critic orientiert.

Es… [weiterlesen]

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broken1England 2008. Regie: Sean Ellis. Darsteller: Lena Headey, Richard Jenkins, Asier Newman, Michelle Duncan u.a.

Meine ersten Beiträge zum Fantasy Filmfest 2007, die ich auf diesem Blog publiziert habe, befassten sich schon mit einigen der Streifen, die seit 3 Jahren in den USA auf dem "After Dark Horrorfest" präsentiert werden, und dann auch gemeinsam in einer DVD Edition erscheinen. Das Ziel ist es, überdurchschnittliche Genre-Filme einem breiteren Publikum näher zu bringen. Bin ich für.

"The Broken" ist Bestandteil der dritten "After Dark"-Staffel, und neben "Butterfly Effect 3" der einzige Film, der mich davon interessiert hat. Der Rest klang… [weiterlesen]

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abar1USA 1977. Regie: Frank Packard. Darsteller: J. Walter Smith, Tobar Mayo, Roxie Young, Gladys Lum

Ich war nie ein großer Freund des Blaxploitation-Films. Ich verstehe zwar die Notwendigkeit des Genres, und den politischen Hintergrund seiner Aussagen, aber diese "der schwarze Supertyp zeigt es dem korrupten weißen Establishment"-Masche ermüdet mich schnell, zumal hier gerne Seximus, Chauvinismus, und Rechtlosigkeit als erstrebenswerte Eigenschaften propagiert werden. Auch technisch sind die meisten der Filme unter aller Sau, allen voran der Klassiker "Sweet Sweetback’s Baaadasss Song".

Filmhistorisch ist der Blaxploitation-Film natürlich schon interessant – nach und nach annektierten die Schwarzen klassische weiße Autoritätsfiguren: Der… [weiterlesen]

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sukiyaki1 Japan 2007. Regie: Takashi Miike. Darsteller: Hideaki Ito, Masanobu Ando, Koichi Sato, Kaori Momoi, und Quentin Tarantino

Immer wenn ich sage, dass ich über einen Film nicht viel schreiben kann, wird am Ende doch ein langer Review draus (nicht so lang wie die vom Doc Acula, aber ich habe schließlich auch ein Leben). Heute bin ich allerdings ziemlich sicher, dass die Wortzahl sich in Grenzen hält.

Mein ambivalentes Verhältnis zu Takashi Miike hatte ich bereits in der Kritik zu dem überraschend gelungenen "Like a Dragon" angedeutet – einerseits bewundere ich einen Regisseur, der 20 Jahre lange… [weiterlesen]

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hulk1USA 2008. Regie: Louis Leterrier. Darsteller: Ed Norton, William Hurt, Liv Tyler, Tim Roth

"Hulk" war der erste kurzfristige "Restart" einer Marvel-Lizenz, noch vor "Punisher: Warzone". Obwohl Ang Lees "The Hulk" drei Jahre zuvor 250 Millionen Dollar an den Kinokassen eingespielt hat, war man insgesamt enttäuscht, denn weder die Kritik noch das Publikum hatten den Film wohlwollend aufgenommen. "The Incredible Hulk" sollte die Property wieder soweit auf Vordermann bringen, dass die Figur auch in Fortsetzungen und dem Team-Projekt "Avengers" auftreten kann. Inwieweit das gelungen ist, kommt wohl ganz darauf an, mit welchen Erwartungen man an den Film heran… [weiterlesen]

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chrysalis1Frankreich 2007. Regie: Julien Leclercq. Darsteller: Albert Dupontel, Marie Guillard, Marthe Keller, Melanie Thierry, Claude Perron, Patrick Bauchau

Mit dem französischen Kommerz-Kino habe ich die selben Probleme wie mit dem aktuellen Hongkong-Film: alles sehr schnieke, sehr glatt, und die hohen Budgets lassen mich grün vor Neid werden – aber meistens steckt im schicken Paket nur heiße Luft, bestenfalls belangloser Zeitvertreib. Style over content. Es ist kein Wunder, dass mich die silbergraue Designer-Welt von "Chrysalis" ein ums andere Mal an den Superdieb-Film "Silver Hawk" mit Michelle Yeoh erinnert. Oder an Werbungen für Mercedes und teure Uhren.

Irgendwann im Paris… [weiterlesen]

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USA 2004. Regie: Tony Scott. Darsteller: Denzel Washington, Dakota Fanning, Radha Mitchell, Christopher Walken, Giancarlo Giannini, Rachel Ticotin, Marc Anthony, Mickey Rourke

Ich empfehle, vor diesem Review noch einmal die Kritik zur ersten Verfilmung des Romans zu lesen.

Es hat ein wenig länger gedauert, aber nun habe ich endlich die Zeit gefunden, mich auch mal mit Tony Scotts "Man of Fire"-Version auseinander zu setzen. Was mich so lange aufgehalten hat? Ganz einfach: ich kann Tony Scott nicht besonders leiden, bin kein massiver Fan von Denzel Washington, und scheue mich jeden Abend, einen Film einzulegen, der fast zweieinhalb Stunden… [weiterlesen]

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kindhearts1England 1949. Regie: Robert Hamer. Darsteller: Dennis Price, Valerie Hobson, Joan Greenwood, und acht mal Alec Guinness

Ich sollte mich endlich mal entscheiden, wie ich es mit den Titeln der "Movie-Mania" halten will: wie die meisten anderen Filme habe ich "Kind Hearts and Coronets" auf englisch gesehen. Aber mit dem Titel kann ja keiner was anfangen.

Wieder so ein Klassiker, über den ich bei einer Cocktail-Party prima hätte plaudern können, ohne ihn gesehen zu haben. Man kennt ihn einfach. Wer sich auch nur ein wenig mit Filmgeschichte auseinandersetzt, stolpert schnell über die legendäre schwarze Komödie, in der Alec… [weiterlesen]