• Neues Laufwerk


    Im Sommer 2021 habe ich mich durchgerungen und in meinen Augen überteuerte und hochwertige Schuhe gekauft, die mir empfohlen worden waren – auch, weil meine rechte Ferse immer mehr Komfort, aber immer weniger Style verlangt:

    "Innovatives Sohlensystem", "3D-Stretch", "ein einzigartiger Lifestyle-Schuh" – genug Gründe, die Merino Runners von Giesswein nicht zu kaufen. Was mich vor allem ärgerte: für die eigentlich selbstverständlichen fußstützenden Einlagen wollte der Hersteller noch mal 20 Euro extra. Sonst bleibt das Fußbett flach.

    Egal, man muss (sich was) gönnen können und so kaufte ich die Wollschuhe mit der auffällig dicken Gummisohle für knapp 135 Euro nach Rabatt…

  • Kulte, Kino, und KI: Wortvogel beim BLACK FOREST FILM FESTIVAL


    Vor ca. einem Monat flatterte über Facebook ein Gesuch in meine Inbox. Es war eine dieser Anfragen, die ich je nach Lust und Laune annehme, wenn der Terminkalender noch leere Stellen aufweist und mich das Thema interessiert.

    Kurz gesagt: Das Black Forest Film Festival in Freiburg suchte einen redegewandten Experten, der sich – auch im Rahmen einer Diskussion – mit regionaler Phantastik auskennt, mit Mythologie, aber auch mit ihrem Gegenwartsbezug.

    Ich hakte ein wenig nach, ließ mir dem Rahmen etwas genauer erklären, und schlug dann selber vor, mich auch noch beim Programmpunkt "KI & Kreativität – Zwischen Algorithmus und Autorschaft" einzubringen…

  • "I was there 3000 years ago…" – Erinnerungen an 35 Jahre Pressevorführungen (1)


    Es ist mir eher zufällig bewusst geworden, dass ich in diesem Jahr seit 35 Jahren mehr oder weniger regelmäßig zu Pressescreenings von neuen Filmen gehe. Das Prozedere hat sich über die Jahre verändert und heute ist ein so guter Tag wie jeder andere, um davon zu erzählen. This is my history. Your mileage may vary.

    Tatsächlich habe ich das Thema vor 17 Jahren (!) schon mal durchgekaut, aber damals eher nüchtern und aus Frust. Das hier ist eher eine stille Danksagung.

    Angefangen hat alles – natürlich – mit meinem Einstieg als Redakteur beim GONG 1990…

  • Ausflug nach Schwabing


    Weil in Trudering doch deutlich weniger los ist als in der Innenstadt, bin ich mit der LvA heute vormittag nach Schwabing gefahren – einen Kaffee trinken, Blumen kaufen, ein bisschen "inner city vibe" spüren. Und kaum ist man eine Stunde unterwegs, hat man schon wieder genug Bilder für einen Beitrag beisammen.

    Über die Eröffnung des ersten Münchner Uniqlo hatte ich vor über einer Woche geschrieben. Ich habe die Begeisterung nicht verstanden, mit der die Leute in der Eiseskälte standen, nur um bei einem Mode-Filialisten einzukaufen, den es anderswo schon lange gibt und der seine Ware auch komfortabel online anbietet…

  • Pizza & Cola wegen Pommes


    Den Titel werdet ihr schon noch verstehen, keine Sorge.

    Das hier wird kurz und schmerzlos: Am Mittwoch hatte ich den Frankster wegen der nächsten Fotostory hier (be very afraid!), und wie üblich haben wir rücksichtslos und leichtsinnig geschlemmt. Von der Pizza Tiramisu habe ich schon berichtet, darum konzentriere ich mich nun auf das Hauptgericht.

    Es gab zwei Pizzen ähnlicher Ausrichtung, aber verschiedener Preisklassen:

    Dazu mexikanische Cola:

    Fangen wir mit den Pizzen an – einmal die "Grillfest" von (angeblich) Italiens Nummer 1-Pizzamarke ITALPIZZA. Mit Salami, Salsiccia, und Bacon…

  • Uniqlo-Eröffnung in München: Shopping-Wahn ohne Wortvogel


    Es ist 12 Jahre her, dass ich in London eine Filiale der mir bis dahin unbekannten Modekette UNIQLO entdeckt habe – damals habe ich noch gemutmaßt, man würde für einen Einstieg in den deutschen Markt einen anderen oder zumindest etwas angepassten Namen finden müssen.

    Für mich war und ist UNIQLO der perfekte Laden für qualitativ gute und zuverlässige Basics. Ich habe mittlerweile fast nur noch Socken von denen, ebenso sehr viele T-Shirts für drunter (Airism) und drüber (Uniqlo U). Zwei Sweatshirts, eins in Sydney und eins in Berlin gekauft…

  • Textkritik: heise, heise, das war scheis(s)e!


    Ich kritisiere nicht mehr allzu oft Texte fremder Leute. Nicht, weil es keinen Anlass gäbe. Meine Zeile-für-Zeile-Verrisse könnte ich als schlecht/nicht bezahlten Vollzeitjob angehen. Aber es ist so fruchtlos, weil es nichts ändert. Keiner der Autoren wird jemals sagen "oh ja, da habe ich ziemlichen Kappes geschrieben, in Zukunft lasse ich das von einem Kollegen vor der Veröffentlichung gegenlesen".

    Es geht auch zu oft um Politik, und damit meine ich nicht einmal die Politik der Politiker, sondern Gender-Politik, Generationen-Politik, Sprach-Politik. Was ich vorwerfe, mögen Andere als legitime Argumentation verteidigen…

  • Wortvogel: Updates und Upgrades


    Das hier ist eine Art Wartungsbericht, der euch über ein paar Details informiert, die nicht jeden Leser scheren werden.

    Zuerst einmal: Zumindest auf meiner Seite habe ich das Problem gelöst, dass YouTube-Videos von meinem Blog in Chromium-Browsern (Chrome, Edge, etc.) nicht richtig dargestellt wurden. Dafür ist nämlich notwendig, dass mein Blog die notwendigen Cookies als vom Leser akzeptiert registriert.

    Ich danke perplexity.ai für den entscheidenden Tipp:

    WordPress itself does not block YouTube playback by default, but privacy-focused plugins or cookie consent plugins can block YouTube video loading until user consent is given…

  • Diätenerhöhung: Der Wortvogel gibt Wasserstandsmeldung


    Seit ca. fünf Wochen bin ich auf Diät: mehr bewegen, besser essen, hart fasten. Weil der ständige Blick auf die Waage so gefährlich ist wie der ständige Blick auf die Aktienkurse, protokolliere ich die Fortschritte nur unregelmäßig. Auch wieder wie bei den Aktien: meistens dann, wenn ich auf ein positives Ergebnis hoffe.

    Wie es läuft? Es läuft gut. Mir war klar, dass die von mir gewählte Kombi aus Bewegung, Fasten und Menüwahl nicht immer perfekt durchzuhalten sein würde. So kann ich es mir auf dem Fantasy Filmfest in Berlin acht Tage lang schlicht nicht leisten, jeden zweiten Tag hangry meine Kritiken zu schreiben…

  • Die Handgepäck-Falle: Spiel ohne Gewinner


    Ich habe keine Probleme damit, wenn Systeme fehlerhaft sind oder defizitär. Nix ist perfekt auf diesem miesen kleinen Planeten, wie Walter Moers es mal so schön ausgedrückt hat (wobei er sich dabei auf die Eignung von Schwämmen als Tennisbälle bezog). Shit happens.

    Was mich aufregt: Wenn Systeme unnötig versagen, wenn sie die Verantwortung auf den Kunden abladen, wenn kein Interesse besteht, die Defizite zu beseitigen. Das passiert besonders gerne, wenn ein Fehler das Ergebnis einer Reihe grundsätzlich richtiger Entscheidungen ist. Plus und plus ergibt dann eben minus…