13
20
Jan 2022

wombo.art: ars gratia artwork

Thema: Künstliche Intelligenz |

Ich habe neulich über die App bzw. den Webservice wombo.art geschrieben. Damit kann man durch die Eingabe von Stichwörtern von einem AI-Algorithmus und diversen Filtern eine einmalige “Artwork” erstellen lassen, die teilweise erstaunlich an die Cover von Fantasy- und Science Fiction-Romanen erinnert.

Diverse Kommentatoren waren der Meinung, die ästhetische Qualität der generierten Werke reiche bei weitem nicht aus, um als ernsthafte Kandidaten für z.B. Self Publishing-Romane in Frage zu kommen. Ich sehe das etwas anders – schon schwächere Wombo-Kreationen sind teilweise den geschmackstoten selbstgebastelten Covern, wie man sie oft sieht, haushoch überlegen…  [weiterlesen]

14
09
Dez 2021

In den letzten Tagen wurde ich immer wieder auf wombo.art hingewiesen – eine App, die mit KÜNSTLICHER INTELLIGENZ basierend auf willkürlichen Stichworten eine Art “Gemälde” errechnet und es mit einem Filter im Stil von Prisma versieht.

Interessant sind dabei die technischen Details der APP – da die KI jedes Mal neu berechnet, ist jedes Bild ein absolutes Unikat, nicht reproduzierbar. Nehmen wir das hier mit den Stichworten Dschungel, Laser und Ritter:

Klicke ich auf “zurück” und drücke den “create”-Button erneut, kommt das heraus:

Gehe ich zurück und aktiviere den Synthwave-Filter,..  [weiterlesen]

21
19
Apr 2021

Das hier ist so etwas wie Frühjahrsputz. Ich habe festgestellt, dass es zu einigen Beiträgen der letzten Wochen noch was zu sagen gibt und daher fasse ich das hier bequemerweise zusammen, damit ihr alle auf dem neusten Stand seit.

Hollywoods Heilige Kühe in der KI-Falle?

Zuerst einmal kehren wir zum Thema der digitalen (beziehungsweise künstlich intelligenten) Film/Foto-Restauration zurück. Es mag nicht ganz klar geworden sein, wo ich persönlich in der Sache stehe. Der GONG-Archivar Max Friedmann hatte mich ja einst gelehrt, dass der Farbfilm das Problem habe, oft einfach nur ein Buntfilm zu sein –..  [weiterlesen]

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Wenn man wie ich Nostalgiker ist, dann wird man immer wieder mit den Grenzen der historischen Abbildbarkeit konfrontiert: Fotos sind schwarzweiß, verrauscht und miserabel aufgelöst, Filme haben fehlenden Ton, fehlende Frames und neigen zur Wackelei bei unsteter Ablaufgeschwindigkeit. Man erkennt was, aber je trüber die Quelle, desto weniger repräsentiert sie das Gezeigte. Man verliert das Gefühl, dass auch die Zeit vor der Erfindung des Farbfilms bunt war, auch die Zeit vor der Erfindung des Tonfilms laut und lustig.

Wäre es nicht ideal, wenn Kollege Computer die Leerstellen und Defizite der alten Materialien aus- und auffüllen könnte?

Nun ist das keine neue Erkenntnis…  [weiterlesen]